Dossier

Menschen_März 2020


1 Langjähriger IHK-Präsident ist tot

Heinrich Grieshaber im Alter von 71 Jahren verstorben

Foto: Lisa Berger für econo

Weingarten. Der Logistiker Heinrich Grieshaber ist durch eine "schicksalhafte Krankheit" gestorben, wie die Familie im Rahmen einer Traueranzeige bekanntgab. Er wurde 71 Jahre alt.

Grieshaber hat zusammen mit seinem Bruder Kurt die Spedition der Familie zu einem international agierenden Logistikdienstleister mit den Standorten Weingarten und Bad Säckingen aufgebaut. Im Jahr 2005 erfolgte die Trennung in zwei Unternehmen. In Weingarten sind aktuell 600 Mitarbeiter angestellt, die mit 125 Fahrzeugen 13 Logistikzentren bewirtschaften. Der Umsatz lag 2017 bei rund 80 Millionen Euro.

Zudem war Grieshaber bis 2018 zehn Jahre lang Präsident der IHK Bodensee-Oberschwaben. Für seine Verdienste wurde er nach seinem Rückzug zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Ein ausführliches Porträt über Heinrich Grieshaber finden Sie hier.

2 EnBW verliert den E-Mobilitäts-Chef

Marc Burgstahler wechselt in anderer Funktion zu einem Versorger im Land. Sein Nachfolger steht bereits fest

Foto: EnBW

Karlsruhe. Marc Burgstahler wird nach Informationen des Branchendienstes "electrive.net" die EnBW verlassen. Seit 2017 war er Leiter Produktmanagement E-Mobilität und hat die Karlsruher zu einem der wichtigsten Player im Bereich neuer Mobilität aufgestelt. So betreibt die EnBW nach eigenen Angaben das größte Netzwerk an Schnellladesäulen für Fahrzeuge in Deutschland, bis Ende des Jahres sollen weitere 2000 Ladepunkte hinzukommen.

Burgstahler wechselt als Personalchef zum Energieversorger Zeag Energie mit Sitz in Heilbronn. Damit bleibt er im Dunstkreis seines bisherigen Arbeitgebers – die EnBW ist der größte Anteilseigner der Zeag.

Sein Nachfolger bei den Karlsruhern steht bereits fest: Lars Walch wird die Sparte übernehmen. Burgstahler hat ihn selbst in Verantwortung gebracht und zum Leiter des Bereichs E-Mobilität Strategie & Geschäftsmodelle gemacht.

3 Viviane Schmidt neu im Eurodistrikt

Sie übernimmt grenzüberschreitende Aufgaben

Foto: oh

Kehl. Viviane Schmidt ist neue Projektmanagerin im Generalsekretariat des Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau und in dieser Funktion Ansprechpartnerin für die Bereiche Kultur, Jugend und Tourismus. Sie ist damit die Nachfolgerin von Julia Wyssling, die nach vier Jahren im Eurodistrikt an die Universität in Besançon wechselte.

Schmidt ist fließend zweisprachig. Nach einem deutschen Bachelor in Kommunikationswissenschaft und Französisch an der Universität Münster, absolvierte sie ein integriertes, deutsch-französisches Masterstudium in Medienkulturanalyse an den Universitäten von Düsseldorf, Wien und Nantes. Ihre Expertise in der deutsch-französischen (Kultur)Arbeit vertiefte sie während ihrer verschiedenen Stationen am Centre Culturel Franco-Allemand in Nantes, am LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster, am Institut Français in Düsseldorf, sowie während ihrer Tätigkeit als Vertretung der Programmplanung bei Arte Geie in Straßburg.

Seit April 2018 war Schmidt als Projektleiterin beim Trinationalen Eurodistrict Basel unter anderem für das Interreg-Projekt "Vis-à-Vis Huningue - Weil am Rhein" verantwortlich und ist somit ein Profi der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Im Generalsekretariat des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau wird sie für die technische, sprachliche und finanzielle Begleitung und Nachverfolgung von Projekten in den ihr zugesprochenen Themen zuständig sein.

4 Sutter erweitert das Führungsteam

Der Freiburger Medizintechniker ist zuletzt weiter gewachsen

Foto: oh

Freiburg. Der Medizintechniker Sutter stellt sich an der Spitze breiter auf. Bislang bestand die Geschäftsleitung aus dem geschäftsführender Gesellschafter Bert Sutter, dem Verwaltungsleiter Reinhard Dichmann, Finanzchefin Petra Dischinger und Technikchef Michael Sillmann. 

Mit der Berufung von Simone Peschl ist daraus nun ein Quintett geworden. Sie übernimmt als Vice President Development & Market Access künftig die Verantwortung für die das Produktmanagement und die Erschließung neuer Märkte. Die promovierte Informatikerin ist seit zwei Jahren im Unternehmen.

Das Foto zeigt (v.l.) Michael Sillmann, Simone Peschl, Bert Sutter, Petra Dischinger und Reinhard Dichmann. Sutter Medizintechnik wird in diesem Jahr 50. Das Unternehmen wurde 1970 von Hermann Sutter gegründet und wird heute in zweiter Generation geführt. Mittlerweile hat die Firma mehr als 100 Mitarbeiter.

Simone Peschl „ist für die Geschäftsleitung eine wertvolle Ergänzung“, so Bert Sutter. „Ich bin sehr froh über unser Team bei Sutter Medizintechnik. Wir haben eine hervorragend aufgestellte Mannschaft.“ 

Das Unternehmen ist im Norden Freiburgs zu Hause. Nächstes Jahr zieht die Firma nach Emmendingen. Die Bauarbeiten für das 20-Millionen-Euro-Projekt haben bereits begonnen.

5 ZF verliert den Chef der E-Sparte

Jörg Grotenhorst geht nach einem Streit – das Personalkarusell am See dreht sich weiter

Foto: ZF AG

Friedrichshafen. Nach nur vier Jahren verlässt Jörg Grotendorst den Zulieferkonzern ZF schon wieder – nach dem er äußerst erfolgreich die Division E-Mobilität aufgebaut hat. Der "Südkurier" hat über den prominenten Abgang berichtet, der Konzern selbst äußerst sich wie gehabt zu Personalien nicht. Nach Angaben der Tageszeitung soll es ein tiefes Zerwürfnis mit ZF-Vorstandschef Wolf-Henning Scheider gegeben haben. Grotendorst soll bereits einen neuen Job bei einem Konzern aus dem Automotivebereich haben.

Grotendorst gilt aufgrund seiner umfangreichen Expertise sowie unterschiedlichen Stationen bei Konzernen als "Mister E-Mobilität" und bestens vernetzt. Er soll für ZF auch einen Großauftrag zur Lieferung von E-Antriebssträngen für Daimler eingefädelt haben.

Der Weggang des Divisions-Chefs ist in jüngster Vergangenheit nicht die einzige Personalie – seit dem erzwungenen Abgang von ZF-Chef Stefan Sommer dreht sich das Personalkarusell beinahe permanent. Zuletzt hat der Spartenchef Industrietechnik Klaus Geißdörfer ebenso den Konzern verlassen wie Dirk Hanenberg, Leider des Stammsitzes und Produktionsverantwortlicher Nutzfahrzeuge.

6 Franz & Wach wird politischer

Andreas Nusko wird Vorstandsmitglied beim Arbeitgeberverband BAP

Foto: Franz & Wach

Crailsheim. Andreas Nusko, Geschäftsführer des Personaldienstleisters Franz & Wach, wurde jetzt in den Vorstand des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) gewählt. Er wolle sich künftig stärker in die Verbandsarbeit und dessen politische Interessenvertretung einbringen, so Nusko.

Nusko zählt seit sechs Jahren zur Geschäftsführung bei Franz & Wach. Der Crailsheimer Personaldienstleister unterhält bundesweit 25 Filialen. Das größte Wachstum zeigte das Unternehmen in den vergangenen Jahren außerhalb der Stammregion Heilbronn-Franken.

„Die Rahmenbedingungen für die Personaldienstleistung werden durch die Bundespolitik festgelegt“, sagt Nusko. „Wir haben mit dem BAP eine gute politische Vertretung der Branche in Berlin. Aber der Verband ist auf stete Zuarbeit durch die Mitgliedsunternehmen angewiesen. Wir haben uns daher entschlossen, unsere Mitwirkung durch stetigen Austausch und die Mitarbeit im Vorstand noch zu intensivieren.“ Der BAP zählt bundesweit etwa 2000 Mitglieder.

7 Alexander Höptner bleibt

Der Aufsichtsrat sichert dem 49-Jährigen für weitere vier Jahre seinen Arbeitsplatz

Foto: oh

Stuttgart. Alexander Höptner bleibt weiterhin Vorsitzender der Geschäfstführung der Boerse Stuttgart. Die Verlängerung des Vertrages hat der Aufsichtsrat beschlossen. Man wolle so "die umfangreiche Expertise und langjährige Erfahrung" sichern, wie es Aufsichtsratschef Michael Völter ausdrückt.

Der 49-jährige Höptner hat die aktuelle Position seit März 2019 inne, zuvor verantwortete er seit 2017 unter anderem als Geschäftsführer der Boerse den Bereich Sales/IT. Er gilt als Vordenker beim Umbau der Börse mit der Öffnung für Privatanleger sowie der Vorreiterschaft im digitalen Geschäft.

8 Neuer Finanzchef bei Vibracoustic

Bringt er die Freudenberg-Tochter jetzt an die Börse?

Foto: Vibracoustic

Weinheim. Die Freudenberg-Gruppe hat einen neuen Finanzchef für ihre Vibracoustic-Sparte gefunden. macht Marco Altherr zum neuen Finanzchef ihrer Tochter Vibracoustic. Altherr löst Volker Christ ab, der das Unternehmen verlassen hat. Er ist seit Monatsbeginn neuer Finanzchef des Modekonzerns S.Oliver.

Mit Altherr setzt Freudenberg auf einen langjährigen Mitarbeiter. Altherr ist bereits seit neun Jahren im Dienst des badischen Mischkonzerns. In den vergangenen drei Jahren leitete er das Rechnungswesen und Controlling des Konzerns. Vor seinem Wechsel zu Freudenberg war unter anderem für Heidelberger Druckmaschinen und die Wirtschaftsberatung EY tätig.

Vibracoustic wurde 2012 gegründet und ist längst zu einem wichtigen Anker im Freudenberg-Konzern geworden. Freudenberg hatte die Firma damals als Joint-Venture mit der schwedischen Trelleborg-Gruppe gegründet. Vor vier Jahren dann hatte Freudenberg die Schweden ausbezahlt und deren Hälfte am Unternehmen für 800 Millionen Euro übernommen.

Seit einiger Zeit schon ist bei Vibracoustic ein Börsengang im Gespräch. Ob das angesichts der schwierigen Finanzmärkte nun wieder dringlicher wird, ist offen. Freudenberg hatte bereits erklärt, auch länger als alleiniger Gesellschafter bereit zu stehen.

9 Mark Langer verlässt Hugo Boss

Der Bekleidungshersteller muss sich einen neue Chef suchen

Foto: oh

Metzingen. Der Bekleidungshersteller Hugo Boss muss sich an der Spitze neu aufstellen. Vorstandschef Mark Langer wird das Unternehmen Ende September verlassen. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt.

Langer verlässt das Unternehmen wohl auf eigenen Wunsch. Ende September wird er das Unternehmen verlassen, werde danach aber noch als Berater zur Seite stehen. Lager ist seit vier Jahren CEO des schwäbischen Modekonzerns. Zuvor war er bereits Finanzchef des Unternehmens.

Wie es nach Langers Abschied an der Spitze von Hugo Boss weitergeht, ist noch unklar. Die Suche nach einem Nachfolger habe mit der Einigung begonnen. Hugo Boss ist ohnehin gerade angeschlagen. Die Corona-Krise wirkt auch auf Hugo Boss.

10 Hess mit neuer Führung

Der gesamte Nordeon Konzern stellt sich an der Spitze anders auf

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Villingen-Schwenningen. Die Nordeon Group, eines der nach eigenen Angaben weltweit führenden Beleuchtungsunternehmen, hat seine Führungsmannschaft neu ausgerichtet. "Wir haben eine klare Agenda und wollen unsere Marktposition – national wie international – in den nächsten Jahren deutlich ausbauen", so Ralf Knorrenschild, CEO der Nordeon Group: "Deshalb freut es mich sehr, dass wir in den letzten Monaten unser Managementteam optimal aufstellen konnten und es uns gelungen ist, Branchenkenner durch und durch für die Group beziehungsweise für die jeweilige Marke zu begeistern. Dies ist für mich eindrucksvoller Beleg dafür, wie attraktiv sich unsere Tochterunternehmen im Markt positionieren und welch hohes Potenzial gesehen wird."

Mit Benjamin Halemeier als CSO (Chief Sales Officer) der Nordeon GmbH in Springe, Klaus Bröker als Geschäftsführer von Schmitz Wila in Arnsberg, Luca Meinardi als Geschäftsführer von Griven in Castel Goffredo (IT), Alexander Hartlieb als Geschäftsführer von Hess in Villingen-Schwenningen sowie Chris Stockton als CEO von Nordeon USA in Gaffney SC (USA), konnte die aktuelle Führungsriege ergänzt werden.

"Diese außerordentlich hohe Branchenexpertise, gepaart mit dem Wissen und derErfahrung unserer bestehenden Mannschaft, sind beste Voraussetzung dafür, die Zukunft aktiv zu gestalten und sich dynamisch und nachhaltig positiv zu entwickeln – und darauf freue ich mich", so Knorrenschild.

Die Group hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2012 zu einem Unternehmen mit einem allumfassenden Service- und Produktportfolio entwickelt, welches an der Spitze von Technologie, Entwicklung,Design und Dienstleistung agiert. Mit den Marken Griven, Hess, Vulkan, Lamp, Schmitz, WILA und Nordeon deckt die Gruppe jede lichttechnische Anforderung ab.

11 Sven Hinterseh erneut gewählt

Der Landrat bekommt eine bemerkenswerte Stimmenzahl

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Villingen-Schwenningen. Sven Hinterseh bleibt Landrat im Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Mitglieder des Kreistages stimmten mit bemerkenswerter Einigkeit für den 48-Jährigen: Alle der 52 abgegeben Stimmen lauteten "Ja". Allerdings hatte er auch keinen Gegenkandidaten. Hinterseh hat den Posten seit 2012 inne, die neue Amtszeit beginnt Anfang Juni.

Die Wahl fang unter dem Eindruck der Corona-Krise unter verschärften Bedingungen und ohne die üblichen Ansprachen, Glückwünsche und Häppchen statt. Hinterseh gab in einem kurzen Statement einen Rück- und Ausblick auf seine Amtszeit, dabei nannte er Breitband, Digitalisierung und ÖPNV als weiterhin große Herausforderungen.

12 Familienunternehmer haben gewählt

Matthias Kappis ist der neue Regionalvorsitzende

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Freiburg. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Familienunternehmer, Regionalverband Südbaden, mit turnusmäßigen Vorstandswahlen wurde Matthias Kappis von der Kappis Gruppe aus Lahr einstimmig zum Regionalvorsitzenden gewählt. Mit dem gleichen Ergebnis wurden der bisherige Vorsitzende Matthias Zirlewagen (Zirlewagen Steuerberatungsgesellschaft) und Thomas Sattler (Lieler Schlossbrunnen Sattler) in den Vorstand berufen. Neu an der Spitze der Jungen Unternehmer steht Philipp Klewar von der Prima.

Wahlleiter Rüdiger Klein (Bischof + Klein) stellte fest, dass über ein Viertel der rund 100 Mitglieder aus dem Regionalkreis Südbaden anwesend waren. Die Versammlung im Stadthotel Freiburg wurde abgerundet durch einen Vortrag zum Thema Intuition von Florian Ilgen.

13 Jürgen Clement übernimmt bei Jupiter

Er kehrt zurück nach Stuttgart

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Stuttgart. Jürgen Clement ist seit kurzem neuer Geschäftsführer beim Küchenmaschinen-Hersteller Jupiter. Nach kurzer Unterbrechung kehrt er damit an seine alte Wirkungsstätte zurück – mit dem Ziel das traditionsreiche Unternehmen erfolgreich in das zweite Jahrhundert der Firmengeschichte zu führen.

Clement wechselt nach Stationen bei Rommelsbacher und GSD Haushaltsgeräte zurück, wo er zuvor bereits gut 30 Jahre in verschiedenen leitenden Funktionen tätig war. „Jupiter ist nun bereits seit fast 100 Jahren erfolgreich im Markt für Küchenmaschinen etabliert. Die Marke steht für Tradition, Stabilität und Qualität – wichtige Grundwerte auf denen wir weiter aufbauen werden“, erklärt er. 

Jupiter ist Teil der Prettl Gruppe. „Wir freuen uns mit Jürgen Clement einen branchenerfahrenen Geschäftsführer gefunden zu haben, der sich in hohem Maße mit unserer Marke identifiziert“, so Gesellschafter Willi Prettl.

14 Altair mit neuem Deutschlandchef

Ulrich Bruder ist für auch noch für das Geschäft in anderen Ländern verantwortlich

Foto: Altair

Böblingen. Der Techologiekonzern Altair stellt sein Deutschlandgeschäft an der Spitze neu auf. Ulrich Bruder wurde jetzt zum Geschäftsführer für die gesamte DACH-Region sowie die Benelux-Länder ernannt. Die Deutschlandzentrale des Konzerns ist in Böblingen.

Ulrich Bruder war zuletzt Vice President of Automotive & Aerospace Sales und wird ab sofort sämtliche Vertriebs- und Marketingaktivitäten in dieser Region verantworten. Vor seinem Eintritt bei Altair bekleidete er verschiedene Führungspositionen in der Technologiebranche, unter anderem bei MSC Software, Autodesk und Mentor Graphics. 2017 kam Ulrich Bruder zu Altair, wo er das Global Partner Sales Team und in jüngerer Vergangenheit das Großkundengeschäft leitete.

„Mit seinen Führungsqualitäten, seiner Entscheidungsstärke und seinem ausgeprägten strategischen Denken wird Ulrich Bruder die Marktführerschaft von Altair in der DACH- und Benelux-Region weiter

ausbauen“, sagt Pietro Cervellera, Senior Vice President EMEA.

Altair ist ein weltweit agierendes Technologieunternehmen, das Software- und Cloud-Lösungen für die Bereiche Produktentwicklung, High-Performance Computing (HPC) und Data Analytics anbietet.

15 Elo verjüngt seine Spitze

Nils Mosbach steht für die nächste Generation – Auch im Ausland gibt es Veränderungen

Foto: Elo

Stuttgart. Das Software-Unternehmen Elo rüstet sich für den Übergang in die nächste Generation. Anfang März ist Nils Mosbach (Foto) in die Geschäftsführung eingetreten und trägt nun die Verantwortung für die Technik. Sein Vorgänger in dieser Funktion, Matthias Thiele, hat diesen Part zwar abgegeben, bleibt aber vorerst noch Mitglied der Geschäftsführung. 

Dennoch steht die Spitze des IT-Unternehmens damit vor einem Umbruch. Die Dreierspitze bei Elo soll nur so lange bestehen, bis Thiele sich aus dem Unternehmen zurückgezogen hat. Wann genau das sein wird, sagt das Unternehmen nicht. Danach wird Mosbach das Unternehmen gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Wolfgang Imig leiten.

Auch im Ausland wurde der Umbruch vollzogen. In der Schweiz hat Samuel Schweizer die Nachfolge von Helmar Steimann angetreten, der in den Ruhestand gegangen ist. Die gleiche Situation gibt es in Östterreich. Dort ist Max Raber der Nachfolger von Johann Müller.

Elo hat seine Wurzeln im Jahr 1998 und beschäftigt heute 736 Mitarbeiter, davon die Hälfte in Deutschland.

16 EBM-Papst erweitert die Führung

Johannes Pfeffer rückt in die Gruppengeschäftsführung auf. Die Nachfolgeregelung in St. Georgen steht bereits fest

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St. Georgen/Mulfingen. Johannes Pfeffer rückt ab April in die Gruppengeschäftsführung von EBM-Papst auf. Das teilte der Konzern mit. Der 52-Jährige wird dort "diverse Geschäftsfelder führen und strategisch weiterentwickeln". "Mit Johannes Pfeffer gewinnen wir eine starke Führungspersönlichkeit für die Gruppenführung", ordnet Stefan Brandl als Vorsitzender der Geschäftsführung die Berufung ein.

Pfeffer studierte Physik in Tübingen und verantwortete unter anderem zwischen 2009 und 2017 als Geschäftsführer des Automatisierungsspezialisten Belden den Bereich Automation & Control. Ab 2018 war er dann als Sprecher der Geschäftsführung verantwortlich bei EBM-Papst St. Georgen.

Die Führung bei dem Tochterunternehmen der Gruppe hat nach der Berufung Raymond Engelbrecht alleine inne.

EBM-Papst mit Sitz in Mulfingen wurde 1963 gegründet und ist heute einer der führenden Hersteller von Produkten rund um Luft- und Antriebstechnik. Der Konzern setzte im Geschäftsjahr 2018/2019 mit rund 15.000 Mitarbeitern 2,18 Milliarden Euro um.

17 Hoerr rückt wieder an Curevac-Spitze

Der bisherige Vorstandschef muss gehen – warum bleibt offen

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Tübingen. Der Pharmahersteller Curevac hat seinen Vorstand geschasst. Der bisherige CEO Daniel Menichella ist nicht mehr Chef des Unternehmens. Gründe für diese kurzfristige Ablösung nennt das Unternehmen nicht.

Geklärt ist jedoch, wer Menichellas Nachfolger wird: Firmengründer Ingmar Hoerr (Foto) rückt vom Aufsichtsrat zurück an die Spitze des Unternehmens, das er vor 20 Jahren gegründet hat. Curevac entwickelt biopharmazeutische Wirkstoffe. Vor kurzem hat das Tübinger Unternehmen angekündigt, intensiv an einem Impfstoff gegen das Coronavirus zu arbeiten.

„Wir werden uns voll darauf konzentrieren, das Unternehmen auf die nächste Stufe seiner Entwicklung zu führen“, sagt Hoerr. Das bedeute, dass man zeitnah nicht nur forschen wolle, sondern marktreife Produkte liefern werde. „Der Impfstoff gegen Covid-19 spielt dabei eine Schlüsselrolle“, so Hoerr weiter.

18 Müllerschön hat Seifert wieder verlassen

Seine Aufgabe sei erledigt, heißt es

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Ulm. Der Logistiker Seifert stellt sich an der Spitze neu auf. Der bisherige CEO Thomas Müllerschön (Foto) hat das Unternehmen verlassen. Er war erst im April 2019 zu dem Ulmer Unternehmen gekommen. Seine Aufgabe sei es gewesen, den Transformationsprozess anzustoßen. Das sei passiert, seine Aufgabe nunmehr erledigt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

Die neue Geschäfsführung besteht somit aus COO Christian Stoll und dem Logistikleiter Axel Frey. Acuh Marcel Vogelmann und Julian Seifert zählen jetzt zur Unternehmensspitze.

Seifert ist einer der größten regionalen Logistiker. Mit seinen rund 2000 Mitarbeitern erlöst der Konzern einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro.

19 Burda schickt Chef-Aufseher zu Xing

Konzernvorstand Martin Weiss soll die Hamburger Tochter kontrollieren

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Offenburg/Hamburg. Der Burda-Konzern kümmert sich künftig noch intensiver um seine Hamburger Tochterfirma New Work. Das Unternehmen – vielen vor allem durch sein Karriereplattform Xing bekannt – muss seinen Aufsichtsrat neu besetzen.

Der bisherige Chefkontrolleur Stefan Winners hatte angekündigt, nach der Hauptversammlung am 29. Mai nicht weiterzumachen. Nun ist klar, wer sein Nachfolger werden soll: Burda-Vorstand Martin Weiss (Foto).

Weiss ist seit drei Jahren im Vorstand des Offenburger Medienkonzerns Hubert Burda Media. Er verantwortet dort das internationale Geschäft. Vorher leitete er im Burda-Konzern das Beteiligungsgeschäft an digitalen Unternehmen. 


Xing heißt seit einem Jahr New Work. Die Plattform ist ein echtes Erfolgsmodell für ein digitales Geschäftsmodell. Die Mehrheit an dem börsennotierten Unternehmen gehört Burda. New Work beschäftigt heute 1900 Mitarbeiter und erlöste zuletzt einen Umsatz von 270 Millionen Euro.

20 EnBW-Vorstand soll Tochter kontrollieren

Thomas Kusterer soll den Verwaltungsrat eines Schweizer Versorgers anführen

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Karlsruhe. Der Stromkonzern EnBW will seinen Finanzvorstand Thomas Kusterer an die Spitze des Verwaltungsrats der Schweizer Tochterfirma Energiedienst berufen. Das hat das Unternehmen jetzt mitgeteilt.

Kusterer soll bei Energiedienst die Nachfolge von Dominique Candrian antreten. Endgültig entschieden wird die Personalie jedoch erst auf der Generalversammlung, die voraussichtlich Ende April stattfinden wird.

Neben Candrian werden vier weitere Verwaltungsräte nicht wieder antreten. Das sind Bernhard Beck, Bruno Knapp, Stefan Weber und Claudia Wohlfahrtstätter. Auch für sie hat Energiedienst bereits Nachfolger im Blick: Georg-Nikolaus Stamatelopoulos und Philipp Matthias Bregy sollen die Lücke schließen. Der Verwaltungsrat soll damit künftig um zwei Mitglieder schrumpfen. Aktuell hat das Gremium zwölf Mitglieder, darunter zwei Vertreter der Arbeitnehmer.

21 Klett erweitert den Vorstand

Bildungsverlag holt zwei neue Köpfe an die Spitze des Konzerns

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Stuttgart. Der Klett-Verlag stellt sich an der Spitze neu auf. Zum Monatsbeginn wird der Vorstand der Ernst Klett AG um zwei zusätzliche Mitglieder verstärkt. Christian Döttinger und David Klett (Foto) übernehmen jetzt mehr Verantwortung.

Christian Döttinger, 47, ist seit September 2016 als Geschäftsführer der Holding Klett Präsenzlernen für die Klett Gruppe tätig und zeichnet verantwortlich für den Geschäftsbereich der Kindertagesstätten und Schulen. Zuvor war er unter anderem Chief Operating Officer der deutschen Buchverlage bei Holtzbrinck.

David Klett, 42, ist seit 2014 in leitenden Funktionen in der Klett Gruppe tätig und verantwortet als Geschäftsführer der Holding Klett Lernen und Information wesentliche Bereiche der Fachinformations- und Bildungsverlage der Klett Gruppe im In- und Ausland.

Beide werden ihre derzeitigen Verantwortungsbereiche innerhalb der Klett Gruppe auch zukünftig ausüben.

„In den vergangenen Jahren ist die Klett Gruppe stark gewachsen, die Geschäftsbereiche haben sich weiter ausdifferenziert. Mit den positiven Entwicklungen der Gruppe ist die Erweiterung unseres Vorstandes ein bewusster Schritt hin zu mehr Führungsbreite“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Klett.

Der Vorstand des Konzern besteht nun aus fünf Personen: Vorstandssprecher Philipp Haußmann, Tilo Knoche, Lothar Kleiner sowie Christian Döttinger und David Klett.

22 Sikla stellt sich an der Spitze breiter auf

Thomas Bernard ist neuer Geschäftsführer

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Villingen-Schwenningen. Der Befestigungstechniker Sikla stellt sich an der Spitze neu auf. Seit Jahresbeginn ist Thomas Bernard (Mitte) neuer Geschäftsführer und hier für den Vertrieb verantworltich. Daniel Sotto (l.) und Alexander Schätzle (r.) gehören als neue Prokuristen der Geschäftsleitung an.

Bernard ist bereits seit 25 Jahren in der Unternehmensgruppe tätig. Seit 2011 war er Prokurist des Unternehmens. Zur Geschäftsführung gehören außerdem Dieter Klaus und Andreas Daiker.

Sikla ist ein Zulieferer der Bauwirtschaft. Das Unternehmen stellt Befestigungssysteme für die technische Gebäudeausrüstung her und erlöst mit seinen 265 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 85 Millionen Euro.

Der Mutterkonzern, die Sikla-Gruppe, ist ebenfalls in Villingen-Schwenningen zu Hause. Der Konzern hat seine Wurzeln im Jahr 1967 und bringt es auf rund 600 Mitarbeiter.

23 Schweizer Electronic mit neuer Führung

Der Leiterplattenhersteller muss den Abgang eines Spitzenmannes verkraften

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Schramberg. "Rolf Merte hat sich entschieden, die Schweizer Electronic aus persönlichen Gründen vorzeitig zu verlassen", das teilte die AG mit. Demnach hätten sich der Aufsichtsrat und der Vorstandschef einvernehmlich darauf verständigt, dass Merte "mit sofortiger Wirkung" ausscheidet. Der Aufsichtsrat dankt ihm wie üblich für "die geleistete Arbeit und seine Verdienste um die Gesellschaft und wünscht ihm persönlich alles Gute". Zu den Details und Gründen gab es keine Angaben. Eigentlich hatte er einen Vertrag über fünf Jahre.

Die von Merte verantworteten Bereiche werden von nun an von den Vorstandsmitgliedern Nicolas-Fabian Schweizer und Marc Bunz geleitet.

Merte kam erst im Oktober 2018 zu dem Hersteller von Leiterplatten. Er übernahm die Verantwortung in einer nicht eben einfachen Zeit: Zuvor gab es teils herbe Kritik aus der Belegschaft am Führungsstil sowie ein größeres Stühlerücken bei Fürhunsgpositionne und Veränderungen in Eigentümerstruktur. Im vergangenen Jahr musst die SEAG die Gewinn- und Ergebnisprognosen für 2019 senken und rechnete mit einem Umsatz zwischen 120 und 125 Millionen Euro – ein Minus von bis zu fünf Millionen Euro. Parallel wird kräftig in den Aufbau eines Technologiezentrums in China investiert.

24 Bama stellt Geschäftsführung neu auf

Stefan Rassau ist neuer CEO des Schuhpflege-Spezialisten

Foto: Bama

Mosbach. Die Bama Gruppe hat einen neuen Chef. Seit Anfang Februar ist Stefan Rassau (Foto), 47, neuer CEO des Spezialisten für Schuhpflege, Einlagen und Schuh-Accessoires.

Rassau war zuletzt als Unternehmensberater tätig, spezialisiert auf Mode und Konsumgüter. Seine Karriere begann er bei Roland Berger. Später war er auch für Esprit und Calvin Klein tätig. „Ich sehe in der Firma und Marke Bama ein großes Potenzial für die Zukunft“, sagt Rassau. „Unser Ziel ist es, das Produkt- und Markenportfolio weiter zu schärfen und Innovationen zu treiben, um so das Wachstum in den unterschiedlichen Kanälen und Märkten voranzutreiben.“

Dabei wird ihm Frank Batty als zweiter Geschäftsführer helfen. Batty war zuletzt Prokurist bei Bama und übernimmt nun die Verantwortung als CFO. In seine Zuständigkeit fallen somit Finanzen, Logistik, IT und Persoal.

Zur Bama Group gehören die Marken Bama, Tana und Woly. Das Unternehmen ist seit 2018 Teil der Serafin Gruppe, einem Finanzinvestor mit mehreren Beteiligungen. Die Unternehmen der Serafin Gruppe bringen es zusammen auf 5000 Mitarbeiter und einen Umsatz von rund 900 Millionen Euro.

25 Neuer Vertriebschef bei Kärcher

Der Reinigungstechniker setzt auf ein Eigengewächs

Foto: oh

Winnenden. Der Reinigungstechniker Kärcher stellt sich im Vertrieb neu auf. Bereits zum Jahresbeginn hat Klaus Hirschle die Geschäftsführung der Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH übernommen.

Der Diplom-Ökonom ist bereits seit 2011 für Kärcher tätig und bekleidete zunächst verschiedene Positionen im internationalen Vertrieb. Seit 2015 war er Vertriebsleiter für den Bereich Reinigungsgeräte für private Anwender bei der Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH.

Vor seinem Eintritt in das Winnender Familienunternehmen war Hirschle gut 16 Jahre in verschiedenen nationalen und internationalen Funktionen im Vertrieb und Marketing bei Robert Bosch Power Tools tätig.

In seiner neuen Funktion arbeitet Klaus Hirschle mit Jan Recknagel zusammen, der im März 2016 die Geschäftsführung übernahm.

26 Schöck mit neuem Vorstandschef

Mike Bucher heißt der neue Manager. Sein Vorgänger hat gänzlich andere Ambitionen

Foto: oh

Baden-Baden. Mike Bucher wird zum 16. April den Posten des Vorstandsvorsitzenden der Schöck AG sowie den Vorsitz der Geschäftsführung der Schöck Bauteile übernehmen. Das teilte das Unternehmen mit. Der 41-Jährige war zuletzt Unternehmensleiter bei der Wienerberger Österreich und zuvor zwei Jahrzehnte in verschiedenen Positionen bei unterschiedlichen Unternehmen in der Bauindustrie tätig, darunter Refa und Geze. Bucher nannte Schöck "ein äußerst spannendes Unternehmen."

Der Vorgänger Alfons Hörmann geht nun beruflich komplett andere Wege: Er hat das Ziel, in diesem Jahr Landrat im Oberallgäu zu werden. Er war 2017 aus dem Aufsichtsrat in den Vorstand von Schöck gewechselt. Dem Gremium gehörte er bereits seit 1999 an.

Schöck hat sich auf Bauelemente mit Wärmedämmungen sowie Trittschall spezialisiert. Das Unternehmen erwirtschaftete 2019 einen Umsatz in Höhe von 202 Millionen Euro und beschätigt erstmals mehr als 1000 Mitarbeiter.

27 Aus dem Duo wird ein Trio

Oliver Wilm ist neu in den Vorstand des Baudienstleisters Wolff & Müller eingestiegen

Foto: Andreas Dalferth

Stuttgart. Die Unternehmensgruppe Wolff & Müller mit bundesweit mehr als 2000 Mitarbeitern hat das Führungsduo zum Trio erweitert: Oliver Wilm ist in die Geschäftsführung der Holding aufgerückt. Er steht damit Albert Dürr, dem Geschäftsführenden Gesellschafter des Familienunternehmens, und dem kaufmännischen Geschäftsführer Udo Berner zur Seite.

Wilm ist seit 2009 Geschäftsführender Gesellschafter der Immobilienentwicklungs-Gesellschaft D-Quadrat Real Estate, die rund 80 Prozent ihrer Projekte mit Wolff & Müller realisiert. "Wir schätzen Herrn Wilm als erfahrenen Geschäftsführer und Experten der Bau- und Immobilienbranche, mit dem wir schon lange erfolgreich zusammenarbeiten und der unsere Unternehmensgruppe bereits gut kennt. Er ist der Richtige, um Wolff & Müller weiter konsequent auf unsere Leitwerte E.P.I., also effektives, partnerschaftliches und innovatives Bauen, auszurichten", sagt Dürr.

Wilm übernimmt schrittweise die Verantwortung für die Bereiche Personal und Logistik sowie für die Baugesellschaften. Gemeinsam mit Berner wird er auch für den Einkauf zuständig sein. Zudem bleibt Wilm weiterhin Geschäftsführer und Gesellschafter der D-Quadrat, wird seine operative Tätigkeit dort jedoch reduzieren.

Wilm, Jahrgang 1973, hat Raumplanung an der Universität (heute TU) Dortmund studiert. Nach seinem Abschluss als Diplom-Ingenieur war er acht Jahre für die Grundstücksentwicklungsgesellschaft Groß & Partner in Frankfurt aktiv, zuletzt als Handlungsbevollmächtigter. Es folgte eine Station als Senior Director International Hoteldevelopment bei Marriott in Zürich. 2009 wurde er Geschäftsführer – 2012 auch Mitgesellschafter – der neu gegründeten D-Quadrat Real Estate, die das Immobilien-Portfolio der Gesellschafterfamilie von Wolff & Müller und weiterer Unternehmerfamilien entwickelt.

Projekte von D-Quadrat Real Estate sind beispielsweise das Bleyle Quartier und das Kallenbergsche Areal in Ludwigsburg, mehrere Hotels sowie der Wolff & Müller Campus, der derzeit in Stuttgart-Zuffenhausen entsteht. Seit 2015 ist Wilm auch Geschäftsführer der D-Quadrat Living, die als Tochterunternehmen der D-Quadrat Real Estate mehrere selbst entwickelte Hotelmarken wie "HARBR.", "BE.AT" und "Das Schlafwerk" betreibt.

28 Bausch+ Ströbel stellt sich an der Spitze breiter auf

Seit Februar gibt es einen neuen Gescha?ftsfu?hrer

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Ilshofen. Seit Anfag Februar verstärkt Ralph Frank die Geschäftsleitung des Maschinenbauers Bausch + Ströbel. Der 56-jährige gebürtige Thüringer übernimmt den Bereich Produktion. Frank war zuletzt Mitglied der Konzernleitung bei Wolffkran und dort verantwortlich für Produktion, Industrial Engineering und Logistik.

Bausch + Ströbel entwickelt und produziert Abfüll- und Verpackungsmaschinen für die pharmazeutische Industrie. In den vergangenen Jahren ist der Konzern stark gewachsen, zählt mittlerweile 1550 Mitarbeiter allein am Standort Ilshofen. Die Erweiterung der Geschäftsführung ist ein Resultat dieses Wachstums.

Neben Frank zählen auch die geschäftsführenden Gesellschafter Markus Ströbel und Thorsten Bullinger, Technikchef Hagen Gehringer und der kaufmännischer Geschäftsführer Bernhard Frisch zur Konzernspitze. Gründungsgesellschafter Siegfried Bullinger hatte das Unternehmen 2018 verlassen.

29 Syslogic regelt die Nachfolge

Raphael Binder führt das Lebenswerk seines Vaters fort

Foto: oh

Waldshut-Tiengen. Der Computerhersteller Syslogic regelt die Nachfolge. Bereits zum Jahreswechsel hat Raphael Binder (l.) die Geschäftsleitung des Embedded-Spezialisten übernommen. Der Sohn des Mitgründers Christian Binder (r.) kümmert sich neu um die operative Führung des Unternehmens.

Raphael Binder ist bereits seit mehr als zehn Jahren für Syslogic tätig und hat in dieser Zeit die Bereiche Marketing, technischer Vertrieb und Product Management durchlaufen. Zuletzt war er als Leiter Product Management Mitglied der Geschäftsleitung. Vor seiner Zeit bei Syslogic war er in der Sensorik tätig. Raphael Binder verfügt über eine Elektronikausbildung und hat sich in den Bereichen Marketing und Betriebswirtschaft weitergebildet.


Syslogic ist seit mehr als 30 Jahren im Embedded Markt verankert. Heute gehört das Unternehmen mit Niederlassungen in Deutschland und in der Schweiz zu den wenigen europäischen Anbietern mit eigener europäischer Fertigung und Entwicklung. Syslogic liefert seine robusten und langlebigen Computer-Systeme nicht nur in die Automatisierung, sondern auch in Branchen wie Bahn, Argartechnik, Baumaschinen oder Cleantech.

Syslogic bietet Industriecomputer, Embedded PC, Single Board Computer und Touch Panel Computer für Industriekunden. Die Geräte werden in Bereichen wie Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Verkehrs- und Bahntechnik eingesetzt.

30 Gottfried Böhm, 100

Der Haus-Architekt des Züblin-Konzerns feiert einen runden Geburtstag

Foto: Architekturbu?ro Bo?hm

Stuttgart. Der renommierte Architekt und Pritzker-Preistra?ger Gottfried Bo?hm hat in diesen Tagen seinen 100. Geburtstag gefeiert. Böhm hat unter anderem Stuttgarter Zübling-Haus, die Bundesbahndirektion in Frankfurt oder die WDR-Arkaden in Ko?ln realisiert und viele weitere stilpra?gende Bauten in Deutschland entworfen.

Der Baukonzern hat aus diesem Anlass eine umfassende Werkschau Böhms initiiert, die im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt gezeigt wird. Die Ausstellung hat bereits begonnen und läuft noch bis Ende April

Gottfried Bo?hm wohnt in Ko?ln-Marienburg. Seine So?hne Stephan, Peter und Paul sind ebenfalls als Architekten ta?tig.

31 Versicherer stellt sich an der Spitze neu auf

Ju?rgen Bierbaum zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt

Foto: oh

Stuttgart. Ju?rgen Bierbaum wird neuer stellvertretender Vorsitzender der Vorsta?nde von Hallesche Krankenversicherung und Alte Leipziger. Die Ernennung durch die Aufsichtsra?te erfolgte bereits zum Jahresbeginn.

Bierbaum übernimmt die Verantwortung für die Bereiche Produkte, Mathematik, Vertrag und Leistung. Bierbaum kam bereits 2011 zu dem Versicherungskonzern. 2012 u?bernahm der promovierte Volkswirt und Aktuar die Leitung eines Zentralbereichs. Seit 2016 ist er auf Vorstandsebene tätig.

Der Versicherungskonzern Alte Leizpiger Hallesche hat Zentralen in Oberursel und Stuttgart. Die Hallesche mit Sitz in Stuttart beschäftigt allein im Innendienst mehr als 1000 Menschen.

32 PI vollzieht den Generationswechsel

Karl Spanner hat sich nach 42 Jahren an der Spitze zurückgezogen

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Karlsruhe. Der lang geplante Generationswechsel in der Unternehmensführung des Elektronikspezialisten Physik Instrumente (PI) nimmt Form an. Nach 42 Jahren als Geschäftsführer hat Karl Spanner die Unternehmensführung zum Jahresbeginn an seinen Sohn Markus Spanner übergeben. Das hat das Unternehmen jetzt mitgeteilt.

„Unsere Technologien haben enorme Potenziale, mit denen die Anwendungen unserer Kunden noch erfolgreicher werden“, so Markus Spanner, seit Jahresbeginn Geschäftsführer von PI. Der 42-Jährige trägt bereits seit elf Jahren Führungsverantwortung bei PI, zuletzt als Kaufmännischer Geschäftsführer. „PI hat große Wachstumschancen, die wir in den kommenden Jahren noch stärker als bisher erschließen werden.“

Um die neuen Ziele strukturiert anzusteuern, hat er ein erweitertes Managementteam etabliert. Ihm zur Seite stehen Peter Schittenhelm als COO, Technikchef Markus Czanta, Vertriebsleiter Stéphane Bussa sowie Finanzchef Heiko Brehm.

Physik Instrumente beschäftigt weltweit mehr als 1300 Mitarbeiter und ist mit 15 Standorten in Europa, Nordamerika und Asien vertreten. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Markt- und Technologieführer für das hochpräzise Positionieren in High-Tech-Branchen wie Halbleiterindustrie, Life Sciences, Photonik und Industrieautomatisierung.

33 Erbe stellt sich an der Spitze neu auf

Der Tübinger Medizintechniker verteilt die Verantwortung neu und gibt dafür ein Tabu auf

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Tübingen. Der Medizintechniker Erbe bekommt eine neue Führung. Weil der bisherige geschäftsführende Gesellschafter Reiner Thede bald in den Ruhestand geht, hat das Unternehmen seine Nachfolger benannt. So wir aus der bisherigen Doppelspitze ein Quintett – und es gibt eine Premiere.

„Zum ersten Mal haben die Gesellschafter beschlossen, Nichtfamilienmitglieder in die Geschäftsleitung aufzunehmen“, sagt Christian O. Erbe. Reiner Thede ist sein Schwager. Gemeinsam hatten sie das Unternehmen bereits in der fünften Generation geführt. Christian O. Erbe bleibt dem Unternehmen als geschäftsführender Gesellschafter erhalten. Ab Mai werden aber die Aufgaben an der Spitze der Firma neu verteilt.

Neu dazu kommen dann Daniel Zimmermann als Finanzchef, Marcus Felstead als Marketingleiter, Helmut Scherer als Technikchef und Markus Enderles als Leiter des medizinischen und wissenschaftlichen Bereichs.

„Gemeinsam werden diese fünf Mitglieder die Verantwortungskultur in allen Bereichen und Abteilungen ausbaue, sowohl in Deutschland als auch bei den Tochterunternehmen in Europa, Asien und in den USA“, heißt es aus dem Unternehmen.

Erbe entwickelt, produziert und vertreibt elektrotechnische chirurgische Instrumente. Das Unterehmen hat seine Wurzeln im Jahr 1851. Heute beschäftigt das Unternehmen 1000 Mitarbeiter, davon 700 in Deutschland. Der Umsatz lag zuletzt bei 278 Millionen Euro.

Das Foto zeigt (v.l.) Helmut Scherer, Marcus Felstead, Christian O. Erbe, Daniel Zimmermann und Markus Enderle.

34 Set holt neuen Chef für das Tagesgeschäft

Roland Bucher wird neuer COO des Entwicklungsdienstleisters aus Wangen

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Wangen im Allgäu. Der Entwicklungsdienstleister Set stellt sich an der Spitze breiter auf. Im Zuge des Unternehmensausbaus kommt Roland Bucher als neuer Chief Operating Officer (COO) und wird das operative Geschäft verantworten. Gemeinsam mit CEO Frank Heidemann soll er das Wachstum des Unternehmens und die Internationalisierung weiter vorantreiben. Für 2020 steht neben der wegweisenden Standardisierung des Portfolios und einem großen Launch auch die Eröffnung der Fertigung am Standort Düsseldorf an.

Bereits Anfang Februar hat Bucher den neuen Posten übernommen. Das gab das  Technologieunternehmen aus dem Allgäu jetzt bekannt. In der neu geschaffenen Position soll er den Ausbau des Unternehmens zu einem der führenden Technologieunterneh­men für

Testsysteme und Elektronikentwicklung unterstützen.

Roland Bucher studierte Technische Informatik an der Fachhochschule Konstanz und verfügt über langjährige Erfahrung in Führungs- und Managementpositionen mittelständischer und großer

Technologieunternehmen. Nach Stationen bei Dornier Luftfahrt als Programm-Manager für den Eurofighter 2000 und Nortel Networks als Senior Manager R&D, verantwortete er lange Jahre das Thema Test & Measurement im Danaher Konzern, zuletzt als Director für die weltweiten Sales Operations. Vor seinem Wechsel zu Set führte Bucher das Unternehmen J. Wagner GmbH als COO Industrial Solutions und implementierte dort erfolgreich Tools wie Lean Management und Lean Production.

„Wir freuen uns, mit Roland Bucher einen sehr versierten und erfahrenen COO gewonnen zu haben“, sagt Frank Heidemann, Geschäftsführer und Mitgründer von Set. „Wir sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen und haben in dieser Zeit bereits die Weichen für den zukünftigen Unternehmenserfolg gestellt. Mit großen Visionen, klaren Ziele und einer innovativen Strategie geht es jetzt daran, unsere Marktposition weiter auszubauen. Dafür ist Roland Bucher mit seiner Expertise als COO genau der Richtige.“

35 Karl Busch erfährt eine besondere Würdigung

Der Unternehmer vom Hochrhein wird Ehrensenator der Technischen Universität München

Foto: Andreas Heddergott, TU München

Maulburg. Der Unternehmer Karl Busch (2.v.l.) wird für sein langjähriges Engagement zum Ehrensenator der Technischen Universität München (TUM) ernannt. In einer feierlichen Veranstaltung überreichte der Präsident der TUM, Thomas F. Hofmann, dem Gründer des gleichnamigen Vakuumtechnikers eine Urkunde und lobte Buschs langjährigen Einsatz für die Universität.

Busch hat an der damaligen TH München Maschinenbau studiert und promoviert. Seither pflegt er stets eine enge Zusammenarbeit mit der TUM und setzt sich bis heute für die künftige Bedeutung der Robotik in der Industrie ein. Während an der Universität vor allem die theoretischen Entwicklungsarbeiten stattfinden, werden diese bei Busch und gemeinsam mit Firmen weltweit getestet und in die Praxis umgesetzt.

„Karl Busch verkörpert in ausgeprägter und einzigartiger Weise den unternehmerischen Geist, für den auch unsere TUM steht“, sagt Uni-Präsident Hofmann.

Karl Busch ist ein Bilderbuch-Unternehmer. Er hat das Unternehmen gemeinsam mit seiner Ehefrau Ayhan Busch 1963 gegründet. Heute zählt der Konzern 3500 Mitarbeiter und beliefert die ganze Welt mit Vakuumpumpen. Bis heute liegt die Leitung der Firmengruppe vollständig in den Händen der

Familie Busch, darunter auch die drei erwachsenen Kinder des Ehepaars: Ayla, Sami und Kaya Busch. Hauptsitz von Busch ist Maulburg im Landkreis Lörrach.

Das Foto zeigt (v.l.) Kaya Busch, Karl Busch, Ayhan Busch, TUM-Präsident Thomas F. Hofmann, Ayla Busch und Sami Busch.

36 Führungswechsel bei Exorbyte

Roland Meyer ist neuer Geschäftsführer beim Softwarehersteller aus Konstanzer

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Konstanz. Roland Meyer (Foto) ist neuer Geschäftsführer des Softwareherstellers Exorbyte. Wie das Konstanzer Unternehmen jetzt bekannt gab, hat Meyer bereits zum Jahresbeginn die Leitung der Firma übernommen. Der erfahrene Manager und Senior Consultant begleitet Exorbyte bereits seit anderthalb Jahren.

Firmengründer Benno Nieswand regelt damit die Nachfolge in seinem Unternehmen. Knapp 20 Jahre nach der Gründung zieht er sich aus der Unternehmensführung zurück. Er werde sich fortan wieder intensiv der Forschung und Entwicklung widmen, heißt es in einer Mitteilung. Als Inhaber bleibt er Exorbyte aber eng verbunden.

„Roland Meyer kennt die Welt der Daten und die vielseitigen Geschäftsprozesse, die heute mehr denn je von der Verfügbarkeit relevanter Daten abhängig sind“, sagt Nieswand über seinen Nachfolger. „Die Anwendungen und ihre Anforderungen entwickeln sich sehr dynamisch. Mit Roland Meyers Know-how und Lösungsorientierung ist Exorbyte dafür exzellent aufgestellt.“

Exorbyte ist auf Software zur Nutzung von Daten spezialisiert. Diese wird unter anderem von Behördern, Versicherern oder Versorgungsunternehmen eingesetzt, um Stammdaten zu verwalten, zu analyiseren und aufzubereiten.

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