Dossier

Menschen_März 2018


1 Neuer Technikchef bei Haufe

Er soll das Unternehmen internationaler ausrichten

Foto:

Freiburg. Die Freiburger Haufe Gruppe bekommt einen neuen Technikchef: Zum 1. April wird Raul Firu Chief Technology Officer und tritt damit die Nachfolge von Holger Reinhardt an, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen werde, wie es in einer Mitteilung heißt.

Firu ist seit acht Jahren bei Haufe. Zuletzt hat er den Ausbau des Entwicklungsstandortes in Rumänien verantwortet. Durch diese Erfahrung soll er in seiner neuen Funktion helfen, Haufe weiter zu internationalisieren.

Die Haufe Gruppe ist zurzeit noch stark auf Deutschland fokussiert – zumindest was die Zahl der Mitarbeiter angeht: Von den 1880 Beschäftigten im Konzern sind allein 1000 in Freiburg.

2 Wirtschaftsjunioren: Förderer mit neuem Vorstand

Der Förderkreis der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken hat einen neuen Vorstand gewählt

Foto: oh

Heilbronn. Der Vorsitzende Karl Pommée und sein Stellvertreter Thomas Lidle von Hütter-Reisen aus Öhringen wurden wiedergewählt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Michael Jung von der Baden-Württembergische Bank aus Heilbronn als Schatzmeister des Förderkreises.  

Jürgen Lechner von der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim wurde neu in das Amt des Vorsitzenden der Regionalgruppe Hohenlohe/Schwäbisch Hall/Crailsheim gewählt. Frank Knenlein von der Druckerei Knenlein aus Niederstetten wurde in seiner Funktion als Vorsitzender der Regionalgruppe Main-Tauber bestätigt. Götz von Waldeyer-Hartz wurde neu zum Vorsitzenden der Regionalgruppe Heilbronn bestimmt.

3 Losberger macht Rene Just zum neuen Finanzchef

Er tritt beim Container-Spezialisten die Nachfolge von Carlo Dyckhoff an

Foto: oh

Bad Rappenau. Rene Just wird nach Ostern neuer Finanzchef bei Losberger De Boer. Der 50-jährige Dänewar zuletzt in gleicher Funktion beim dänischen Esvagt-Konzern tätig. Davor bekleidete er Führungspositionen bei Polygonvatro, der Saxo Bank und ISS. Seine Karriere begann er als Controller bei Colgate-Palmolive nach seinem Studienabschluss als Master of Science an der Universität im dänischen Aarhus.

„Rene Just bringt bedeutende internationale Erfahrung aus Europa, dem Nahen Osten und Asien mit“, heißt es in einer Stellungnahme des Aufsichtsrates. Er soll nun besonders die weitere Integration der verschiedenen Unternehmen voranbringen, die Losberger in den vergangenen Jahren erworben hatte.

Losberger De Boer ist einer der weltweit führenden Anbieter von integrierten temporären und semi-permanenten Raumlösungen vom Verkauf bis zur schlüsselfertigen Vermietung mit hervorragender Kundenzufriedenheit. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bad Rappenau und betreibt weltweit acht Produktionsstätten und 21 Vertriebsbüros. Losberger De Boer beschäftigt weltweit 1100 Mitarbeiter.

4 Marketing-Club Karlsruhe mit neuem Präsidenten

Der bisherige oberste Marketer Michael Lampe ist abgetreten, der Nachfolger eine Überraschung

Foto: PR

Bei der Mitgliederversammlung setzte sich Richard Einstmann (Foto) bei der Wahl zum neuen Club-Präsidenten überraschend gegen seinen Mitstreiter Simon Prehn durch. Dem Vernehmen nach gab es im Vorfeld keinen Hinweis auf eine Kandidatur von Einstmann.

Der neue Präsident ist Geschäftsführer der Bechtle in Karlsruhe und unter anderem auch im Wirtschaftsrat und der Vollversammlung der IHK Karlsruhe engagiert. "Ich bin ein Netzwerker", beschreibt sich der 57-Jährige und sieht darin auch seine Aufgabe für den Club. Die Akteure in der Region müssten besser zusammenarbeiten: "Uns beschäftigen dieselben Themen und Herausforderungen. Wenn wir unsere Ressourcen in der Region bündeln, erreichen wir mehr."

Der bisherige Club-Präsident Michael Lampe stand nach zehn Jahren im Amt nicht mehr zur Verfügung.

5 Elring Klinger schafft neuen Vorstandsposten

Künftig gibt es einen Vorstand für Elektromobilität

Foto: oh

Dettingen. Der Autozulieferer Elring-Klinger stellt sich an der Spitze neu auf. Der bisherige Technikvorstand Theo Becker (Foto) übernimmt die Leitung des neuen Ressorts Elektromobilität. „Gerade im Bereich neuer Antriebstechnologien ergeben sich für uns enorme Chancen in der Zukunft“, sagt der Vorstandsvorsitzende Stefan Wolf.

Beckers Nachfolge an der Spitze der Produktion wird Reiner Drews. Der 48-Jährige ist seit zwölf Jahren bei Elring-Klinger und verantwortet bislang noch die Geschäftsbereiche Spezial- und Zylinderkopfdichtungen. Bereits zum 1. April wird Drews die Verantwortung für die produzierenden Geschäftsbereiche, die deutschen Werke und den Bereich Qualitätssicherung im Vorstand von Becker übernehmen.

Zudem wurde auch der Vertrag von Finanzvorstand Thomas Jessulat um fünf Jahre verlängert. Sein Papier dauert nun bis Ende 2023.



6 Fuchs verlängert Vorstandsverträge

Führungs-Quartett bekommt fünf Jahre Verlängerung

Foto: oh

Mannheim. Der Schmierstoff-Konzern Fuchs Petrolub setzt an der Spitze auf Kontinuität. Der Aufsichtsrat hat nun die Verträge mit vier Vorständen um fünf Jahre verlängert. Lediglich Vorstandschef Stefan Fuchs bleibt dabei außen vor. Der Grund: Sein Vertrag läuft ohnehin noch bis Juni 2021.

Verlängert wurden hingegen die Arbeitsverträge von Technik-Vorstand Lutz Lindemann, Finanzchefin Dagmar Steinert (Foto) und den beiden Vertriebsvorständen Timo Reister, der für die Regionen Asien-Pazifik und Afrika zuständig ist, sowie Ralph Rheinboldt, der den europäischen Markt verantwortet.

Der Fuchs-Konzern entwickelt, produziert und vertreibt Schmierstoffe für nahezu alle Industrien und Anwendungsbereiche. Das Unternehmen, das 1931 in Mannheim gegründet wurde, beschäftigt heute weltweit mehr als 5000 Menschen und erlöste zuletzt einen Umsatz von 2,47 Milliarden Euro.

7 Handwerks-Präsident erhält Verdienstkreuz

Der Stuttgarter Kammerchef wurde nun für sein Engagement geehrt

Foto: oh

Stuttgart. Rainer Reichhold, Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart, wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Geehrt wurde der Stuttgarter

Kammerpräsident für seine Verdienste um das Handwerk und für sein erfolgreiches ehrenamtliches Engagement.  

Reichhold vertritt die Interessen der Branche auf Landesebene als Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags. Auf Bundeseben wirkt  er in zahlreichen Gremien des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks mit.

Reichhold ist gelernter Elektroinstallateur, seine Meisterprüfung legte er 1983 ab. Seit 1987 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Firma Elektro Nürk in Nürtingen-Zizishausen. Seit 2005 ist er Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart und wurde seither dreimal im Amt bestätigt.

8 Nothelfer wird der Mister Blättle

Weil Bernhard H. Reese das Unternehmen verlässt

Foto: oh

Stuttgart. Oliver Nothelfer wird neuer Chef der Anzeigenblätter der Stuttgarter Zeitung. Er übernimmt zum 1. Juli die Geschäftsführung der Stuttgarter Werbevermarktung GmbH, der Stuttgarter Wochenblatt GmbH, Sonntag Aktuell GmbH und der IWZ Illustrierte Wochenzeitung GmbH. Der 50-Jährige war zuletzt bislang Geschäftsführer bei der Weiss Druck Unternehmensgruppe.

Nothelfer wird Nachfolger von Bernhard H. Reese. Dieser hatte die obigen Funktionen seit 2008 inne. Nun wird die Tochterunternehmen der Medienholding Süd„auf eigenen Wunsch und im besten beiderseitigen Einvernehmen verlassen, um sich künftig neuen Aufgaben zu widmen“, wie es in einer Mitteilung der Zeitungsgruppe heißt.

„Mit Oliver Nothelfer konnten wir einen verkäuferisch wie unternehmerisch geprägten Experten gewinnen, der einen ausgezeichneten Ruf in der Branche genießt“, sagt Herbert Dachs, Geschäftsführer der Medienholding Süd. Gleichzeitig bedankt er sich bei Nothelfers Vorgänger: „„Bernhard Reese hat die Verlagsgeschäfte der Stuttgarter Zeitungen und Anzeigenblätter erfolgreich geführt, diverse Veränderungsprozesse nachhaltig umgesetzt und sehr gute Ergebnisse bei neuen Produkten erzielt. Für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanke ich mich und wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.“

9 BASF-Vorstand führt Metropolregion

Michael Heinz wurde zum Nachfolger Luka Mucic gewählt

Foto: oh

Mannheim. Michael Heinz (Foto), Mitglied des Vorstands der BASF, ist neuer Vorstandsvorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar. Der 54-jährige Manager wurde im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung in Viernheim gewählt.

Heinz übernimmt das Ehrenamt von SAP-Vorstand Luka Mucic, der seit April 2015 an der Spitze des gemeinnützigen Vereins zur Förderung der Metropolregion Rhein-Neckar stand. Mucic wird sich weiterhin im Vereinsvorstand für die Region einsetzen, insbesondere für das Thema Bildung.

Der 16-köpfige Vereinsvorstand bildet im Zuge der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung die Plattform für den strategischen Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Neue Mitglieder im Gremium sind Fritz Brechtel, Manfred Schnabel, Hans-Dieter Schneider und Jutta Steinruck.

10 Auszeichnung für Manfred Wittenstein

Ehrung für Lebenswerk des Unternehmers aus Igersheim

Foto: oh

Igersheim. Manfred Wittenstein hat den German Leadership Award erhalten. Die Auszeichnung würdigt die Kombination aus unternehmerischer Vision und Führungs- und Managementansätzen, die sein Leben prägen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wittenstein habe sich als Vordenker der Industrie 4.0 und neuer Führungsmodelle einen Namen gemacht.„Er setzt mutige Ideen in Produkte um. Sein Blick für Innovation ist eine Inspiration für die kommende Generation an Managern“, sagt Lars Wagner, Jury-Vorsitzender und Vorstand der MTU Aero Engines AG, bei der feierlichen Preisverleihung, die Ende Februar in Baden-Baden stattfand.

Manfred Wittenstein ist aktuell Aufsichtsratsvorsitzender des Antriebstechnikers Wittenstein, der im zurückliegenden Geschäftsjahr mit weltweit rund 2.400 Mitarbeitern einen Umsatz von 339 Millionen Euro erwirtschaftet hat. Wittenstein ist mit rund 60 Tochtergesellschaften und Vertretungen in etwa 40 Ländern in allen wichtigen Technologie- und Absatzmärkten der Welt vertreten.

11 Paul Baier ist tot

Der ehemalige Präsident der Handwerkskammer Freiburg wurde 70 Jahre alt

Foto: oh

Renchen. Paul Baier lebt nicht mehr. Völlig überraschend ist der 70-jährige Unternehmer aus Renchen im Ortenaukreis verstorben. Er ist Gründer des gleichnamigen Metallbauunternehmens, dass mittlerweile auch international tätig ist, einen Ableger in den neuen Bundesländern hat und rund 140 Menschen Arbeit gibt. Seit 2003 wird es in zweiter Generation von Dieter Baier geführt.

Baier saß fast 20 Jahre im Ortschaftsrat von Ulm, einem Ortsteil von Renchen, sowie fünf Jahre im Gemeinderat. Er war mehr als zehn Jahre Obermeister der Metall-Innung, im Vorstand der Kreishandwerkschaft und schließlich von 2009 bis 2014 Präsident der Handwerkskammer Freiburg.

Baier war mehr als 50 Jahre mit seiner Ehefrau Luise verheiratet. Gemeinsam hat das Paar vier Kinder.

12 Frisch wechselt zu Bausch + Ströbel

Neuer kaufmännischer Leiter

Foto: oh

Ilshofen. Seit 1. März ist Bernhard Frisch neuer kaufmännischer Leiter beim Maschinenbauer Bausch + Ströbel in Ilshofen. Der 49-jährige Diplom-Kaufmann war zuletzt in gleicher Funktion beim Automatisierungsspezialisten Schunk tätig.

„An meiner neuen Aufgabe reizt mich, einen Weltmarktführer in seinen Prozessen und seiner Aufstellung in den administrativen Bereichen noch besser positionieren zu können“, so Frisch.

Bausch + Ströbel stellt Abfüll- und Verpackungsmaschinen für die pharmazeutische Industrie her. Aktuell beschäftigt der Konzern allein am Stammsitz Ilshofen 1400 Mitarbeiter. Frisch wird dort künftig das Controlling, die Buchhaltung und das Thema Personal verantworten. Daneben zählen noch Markus Ströbel, Thorsten Bullinger, Hagen Gehringer und Gerhard Blumenstock zur Spitze des Unternehmens.

13 Doppelspitze im Schloss Reinach

Das Freiburger Hotel-Restaurant leitet damit den Generationswechsel ein

Foto: Stefanie Salzer-Deckert

Freiburg. Zehn Jahre ist es her, dass René Gessler das Schloss Reinach aus der Krise befreit hat. Heute ist das Hotel mit seinen Restaurants das Herz und die Seele des Freiburger Ortsteils Munzingen. Die Familie Gessler hat Millionen investiert. Schloss Reinach beschäftigt 130 Mitarbeiter, hat fünf unabhängige Küchen – darunter das Sterne-Restaurant „'s Herrehus“ – und knapp 100 Zimmer.

Nun vollzieht Gessler den Übergang in die nächste Generation. Sein Schwiegersohn Johannes Gessler ist jetzt zweiter Geschäftsführer des Unternehmens. Der 33-jährige ist gelernter Koch und Hotelbetriebswirt. Bereits seit fünf Jahren leitet er das Tagesgeschäft im Hotel Schloss Reinach.

„Mein Schwiegersohn ist in den vergangenen 13 Jahren zielstrebig und mit großem Erfolg seinen Weg in der Spitzengastronomie und führenden Hotellerie in Deutschland gegangen“, sagt René Gessler. „Er ist die Idealbesetzung, um unseren Familienbetrieb mit all seinen anspruchsvollen Facetten in die Zukunft zu führen.“

14 Pfisterer holt Billhardt

Er hatte zuletzt den Recycling-Konzern Scholz saniert

Foto: oh

Winterbach. Martin Billhardt ist neuer Vorstandschef des Kabelspezialisten Pfisterer aus Winterbach, Rems-Murr-Kreis. Gleichzeitig übernimmt er federführend den Vertrieb für die größte Business Unit PTS sowie die strategische Geschäftsentwicklung.

Der bisherige Vorstandssprecher Michael Keinert wird künftig nur noch Finanzchef sein.Billhardt hatte zuletzt in verantwortlicher Position bei Scholz Recycling in Essingen gewirkt. Bis zum Juli des vergangenen Jahres war er dort als Chief Transformation Officer tätig. Davor war er zwölf Jahre bei der börsennotierten PNE Wind, davon sechs Jahre als Vorstandsvorsitzender. Er ist Jurist, verheiratet und Vater von fünf Kindern.

Mit der personellen Neuausrichtung rüste man sich für die Herausforderungen der Zukunft. „Wir freuen uns, mit Herrn Billhardt eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit ausgewiesener Branchen- und Vertriebsexpertise gewonnen zu haben, der uns in einer schwierigen Marktphase wichtige neue Impulse verleihen wird“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Heinz Pfisterer.

Pfisterer ist ein führender Hersteller von Kabelgarnituren, Freileitungsverbindungszubehör und Isolationszubehör für Energienetze. Mit seinen 2500 Mitarbeitern erlöst das Unternehmen einen weltweiten Umsatz von 380 Millionen Euro.

15 Neuer Job für Steinachs alten Bürgermeister

Frank Edelmann heuert bei einem Büro für Stadtplanung an

Foto: oh

Freiburg/Steinach. Bis November 2017 war Frank Edelmann Bürgermeister von Steinach im Kinzigtal. Nach zwei Amtszeiten war er nicht wieder angetreten. Nun hat der 45-jährige Verwaltungsexperte einen neuen Job: Edelmann steigt als Geschäftsführer beim Freiburger Stadtplaner Kommunalkonzept ein. Firmenchef Rüdiger Kunst will so auch die Nachfolge in seinem Unternehmen regeln.

Pikant daran: Vor sieben Jahren hatte Kommunalkonzept einen Auftrag aus Steinach erhalten. Der Gemeinderat hatte seinerzeit ein Konzept für das Landessanierungsprogramm beim Freiburger Büro bestellt.

Zudem hat das Unternehmen einen neuen Gesellschafter bekommen: die Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH. Damit habe man „sehr früh die Zukunft unserer Unternehmen gesichert und organisiert“, heißt es in einer Mitteilung aus Freiburg.

16 Deutschbankerin wechselt zu i Live

Simone Moser rückt in die Geschäftsleitung

Foto: oh

Aalen. Das Immobilienunternehmen i Live hat einen prominenten Neuzugang: Simone Moser, 38, rückt in die Geschäftsleitung des Aalener Unternehmens. Moser war zuletzt Sprecherin der Geschäftsleitung bei der Deutschen Bank in Ulm. In dieser Funktion war sie für elf Filialen mit rund 200 Mitarbeitern verantwortlich. Zudem leitete sie das Privatkundengeschäft.

Bei i Live verstärkt sie die Führungsriege um Amos Engelhardt, Kai Bodamer, Thorsten Beer und Ewald Schwenger. „Ihr langjährige Erfahrung wird unser Unternehmen weiter verstärken“, sagt Engelhardt. Moser soll i Live weiter im deutschsprachigen Raum etablieren und das Unternehmen auch zu einer festen Größe im internationalen Geschäft machen.

17 Michael Nölle führt die New Albea

Er hat die Nachfolge von Reiner Just angetreten

Foto: oh

Seelbach. Michael Nölle ist seit Januar neuer Geschäftsführer beim Kunststofftechniker New Albea in Seelbach, Ortenaukreis. Er ist damit Nachfolger von Reiner Just. Dieser habe das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, heißt es in einer Mitteilung.

Nölle hat in Frankfurt und Denver Betriebswirtschaft studiert. Er war gut zwölf Jahre kaufmännischer Leiter und Prokurist beim Signaltechniker Werma. Zuvor hat er kaufmännische Leitungsfunktionen bei Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaues wahrgenommen.

New Albea ist Spezialist für Folien, Kunststoff-Spritzteile sowie komplette Baugruppen aus Kunststoff. Das Unternehmen unterhält auch einen eigenen Werkzeugbau für Stanz- und Verformwerkzeuge. Die Kunden kommen unter anderem aus der Autombil- und Elektroindustrie.

18 IMAP: Burkhard Weber ist neuer Partner

Berater holen international erfahrenen M&A-Experten

Foto: oh

Mannheim. Seit Anfang März ist Burkhard Weber neuer Partner der Unternehmensberatung IMAP. Er zählt damit zum sechsköpfigen Partnerkreis des auf Kunden im Bereich Investitionsgüter spezialisierten Verbunds.

Weber war zuletzt bei der US-amerikanischen Investmentbank Raymond James, wo er als Managing Director für den Ausbau der Beratung im Investitionsgütersektor im deutschsprachigen Raum zuständig war. Davor war der promovierte Betriebswirt knapp sieben Jahre lang als Managing Director für die internationale M&A-Boutique Lincoln International in Frankfurt und in New York aktiv.

„Wir freuen uns, einen neuen Kollegen mit so umfassender Expertise und vielfältiger Erfahrung mit grenzüberschreitenden Transaktionen in unserem Partnerkreis begrüßen zu können“, sagt Karl Fesenmeyer, Vorstand von IMAP Deutschland.

Gegründet im Jahr 1973, ist IMAP eine der ältesten und weltweit größten Organisationen für Mergers & Acquisitions mit Niederlassungen in 35 Ländern. Mehr als 400 M&A-Berater sind in internationalen Sektorenteams spezialisiert auf Unternehmensverkäufe, grenzüberschreitende Akquisitionen sowie auf strategische Finanzierungsthemen. Weltweit begleitet IMAP pro Jahr etwa 200 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von etwa zehn Milliarden Euro.

19 Rolf Ditter ist tot

Der Haslacher Unternehmer wurde nur 69 Jahre alt

Foto: PR

Haslach. Der Unternehmer Rolf Peter Ditter ist tot. Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb er bereits  Anfang der Woche nach kurzer, schwerer Krankheit.

Ditter war geschäftsführender Gesellschafter des Kunststoffspezialisten Ditter Plastic aus Haslach, Ortenaukreis. Ditter hatte vor mehr als 40 Jahren die Führung des Unternehmens übernommen. 1975 rückte er bei Ditter Plastic in die Geschäftsführung. Seither hat sich das Unternehmen blendend entwickelt: Heute beschäftigt die Unternehmensgruppe weltweit mehr als 700 Menschen.


Auch nach dem Tod des langjährigen Chefs bleibt Ditter Plastic ein Familienunternehmen. Ditters Witwe, Brigitte Ditter, wird das Unternehmen in die Zukunft führen, heißt es.

Teilen auf

Weitere Dossiers

Foto: oh

Menschen_September 2018

Vorstände wechseln, Entscheider kommen und gehen – hier die wichtigsten Namen und Nachrichten des Monats


Foto: Jigal Fichtner für econo

Econo_Interview

Unsere Redakteure fragen nach. Und unsere Gesprächspartner bleiben keine Antwort schuldig. Hier bekommen Sie Informationen im Wortlaut – aus erster Hand.