Dossier

Menschen_Dezember 2018


1 BGV komplettiert den Vorstand

Moritz Finkelnburg kommt als neuer Vertriebschef

Foto: Uli Deck/BGV

Karlsruhe. Die Badische Gemeinde-Versicherung (BGV) wird ab April wieder von einem Vorstandstrio geführt. Dann kommt Moritz Finkelnburg als neuer Vertriebsvorstand an die Spitze des Kommunalversicherers. Er wird zudem die Bereiche Privat, Kundenservice sowie Kraftfahrt verantworten. Zudem soll der gebürtige Berliner als Motor für die digitale Transformation wirken.

Heinz Ohnmacht, aktueller Vorstandsvorsitzende der BGV, wird den Versicherer Ende März verlassen. Er wird dann 63 Jahre alt sein und in den Ruhestand gehen. Neuer Vorstandsvorsitzender wird dann Edgar Bohn. Diese Personalie hatte die BGV bereits kommuniziert. Nun ist auch geklärt, wie der Vorstand dann komplett aussehen wird. Dritter Mann im Bunde – und zudem stellvertretender Vorstandsvorsitzender – wird dann Raimund Herrmann, der aktuell schon dem Vorstand angehört.

Finkelnburg hat Rechtswissenschaften in Berlin, Heidelberg und Barcelona studiert. Er hat in Heidelberg promoviert und bringt rund 20 Jahre Management- und Vorstandserfahrung mit. Er war auch für verschiedene Versicherungsunternehmen tätig, etwa die Aachen-Münchener, Helvetia und Axa. Aktuell ist er Akademischer Leiter für Versicherungen an der Goethe Business School in Frankfurt.

Die BGV aus Karlsruhe ist vor allem als Spezialisverischerer für Kommunen bekannt. Das 1923 gegründete Unternehmen hatte zuletzt 1,7 Millionen Verträge mit einem Beitragsvolumen von 343 Millionen Euro im Bestand. Die BGV beschäftigt 760 Mitarbeiter und hat neben der Hauptstelle in Karlsruhe noch acht weitere Standorte in Baden-Württemberg, in Freiburg, Rastatt, Heidelberg, Konstanz, Mannheim, Mosbach, Offenburg und Pforzheim.

2 Regio-Gesellschaft stellt sich an der Spitze neu auf

Sieben neue Vorstände gewählt – Bernd Dallmann bleibt Präsident – Fusion mit IGEAP

Foto: oh

Freiburg. Die Regio-Gesellschaft Oberrhein hat auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Präsident Dr. Bernd Dallmann wurde ebenso wie sein Stellvertreter Bernd Rigl im Amt bestätigt. Daneben gibt es aber gleich sieben neue Mitglieder im Führungsgremium des Vereins, der die grenzüberschreitenden Interessen der Regio vertritt. Und es gibt weitere Neuigkeiten.

Aus der RegioGesellschaft Schwarzwald-Oberrhein ist die RegioGesellschaft Oberrhein geworden. Weniger ist mehr – so die Maxime des eingetragenen Vereins, der sich auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung neu aufgestellt hat. Dazu gehört auch noch mehr Vielfalt und Kompetenz im Vorstand, der die grenzüberschreitenden Interessen der Regio jetzt noch besser verstehen und repräsentieren kann.

Die neuen Vorstandsmitglieder sind: Hans-Bodo Hartmann, Präsident der IG Südbaden Euro-Airport; Martine Chantrel, Leiterin Centre Culturel Français, Freiburg; Anäis Wrobel, Direktorin des Prix Bartholdi; Florence Dancoisne, Koordinatorin des European Campus; Thomas Birkenmeier, geschäftsführender Gesellschafter Birkenmeier Stein + Design; Mario Eland, Chief Marketing Officer Euro-Airport; Markus Riesterer, Geschäftsführer Gewerbepark Breisgau. Außerdem zählen zum Vorstand: Bernd Dallmann, Präsident, Bernd Rigl, stellvertretender Präsident, Vorstand der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.

Beschlossen wurde zudem eine Fusion mit der Interessengemeinschaft für den Euro-Airport (IGEAP). Diese wurde einst aus den Reihen der Regio-Gesellschaft gegründet. Sie sollte die Anliegen südbadischer Flughafen-Nutzer besser artikulieren. „Wir finden, dass es sinnvoller ist, hier mit einer Stimme aufzutreten“, sagt Bernd Dallmann. „Darum sind wir froh, dass wir beide Organisationen zusammengeführt haben. Mit Hans-Bodo Hartmann und Mario Eland haben wir zwei wichtige und kompetente Experten des Flughafen-Geschehens in unseren Vorstand geholt. Das zeigt, dass wir es ernst meinen.“

Zu den Anliegen der Regio-Gesellschaft gehört es, für eine bessere Anbindung des Euro-Airport Basel/Mulhouse an die Regio zu sorgen. „Vor allem die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln muss ausgebaut werden, wenn der Flughafen seiner Bedeutung für die Regio auch in Zukunft gerecht werden will“, so Dallmann weiter.

Die Regio-Gesellschaft Oberrhein wurde 1985 gegründet und zählt heute mehr als 80 aktive Mitglieder, darunter wichtige Organisationen und Firmen aus der Regio. Sie setzen sich gemeinsam für grenzübergreifende Fragen ein, etwa die Bildung einer Europäischen Universität am Oberrhein, bessere Bahnverbindungen zwischen Colmar und Freiburg sowie Südbaden und dem Euro-Airport oder die Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaftszone im Elsass für die Zeit nach dem Kernkraftwerk Fessenheim.

3 Kresse & Discher geht in die nächste Generation

Zum Jahreswechsel kommt ein neuer Geschäftsführer dazu – aus der Familie

Foto: Kresse & Discher

Offenburg. Zum Jahresbeginn bekommt der Corporate-Publishing-Spezialist Kresse & Discher aus Offenburg einen dritten Geschäftsführer. Neben Heike Discher und Stephan Tiersch gehört dann auch Benjamin Discher zur Führungsspitze des Unternehmens.

Der 29-Jährige war zuvor unter anderem für Bosch Home & Garden als Head of Digital Plattforms tätig. Er hat Wirtschaftswissenschaften in Hohenheim und Elektronische Medien in Stuttgart studiert.

„Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe in dem Unternehmen, dessen Entwicklung ich von Kindheit an mitverfolgen durfte und das ich jetzt aktiv mitgestalten kann“, so Benjamin Discher. Er ist der Sohn von Heike Discher, die das Unternehmen gemeinsam mit Klaus Kresse gegründet hat.

4 Kaiser neuer HTG-Aufseher

Die Tourismus-Organisation reagiert damit auf einen Todesfall

Foto: Gemeinde Schluchsee

Hinterzarten. Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) hat einen Nachfolger für Stefan Wirbser gefunden. Der ehemalige Bürgermeister von Feldberg war im September verstorben. Seit 2010 hatte er den Aufsichtsrat HTG angeführt.

Sein Nachfolger heißt Jürgen Kaiser und ist im Hauptberuf Bürgermeister der Gemeinde Schluchsee. Seit Stellvertreter ist Klaus-Michael Tatsch, Bürgermeister von Hinterzarten.

Der 2008 gegründeten HTG gehören heute 17 Gemeinden aus dem Hochschwarzwald an. Die HTG betreibt auch 20 Tourist-Infos im Hochschwarzwald.

5 Geschäftsführer verlässt das Festspielhaus Baden-Baden

Michael Drautz geht aus persönlichen Gründen

Foto: Festpielhaus Baden-Baden

Baden-Baden. Geschäftsführer Michael Drautz, 48, wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und das Festspielhaus Baden-Baden Ende September 2019 verlassen. Das gab das Festspielhaus jetzt bekannt. Ausschlaggebend seien persönliche Gründe.

Drautz ist seit 1998 für das Management des größten deutschen Opern- und Konzerthauses verantwortlich. In dieser Zeit hat es sich zu einer der besten Adressen für Musik und Tanz weltweit entwickelt.

Vor 20 Jahren hatte Michael Drautz gemeinsam mit Intendant Andreas Mölich-Zebhauser ein Haus übernommen, das tief in der Krise steckte. Das Konzept des privat finanzierten Festspielhauses drohte zu scheitern. Erst die Gründung einer Stiftung, für die sich aktuell mehr als 1.800 Förderer und 30 Stifter engagieren, legte den Grundstein für die Erfolgsgeschichte.

„Michael Drautz kann sich unserer größten Wertschätzung gewiss sein“, sagt der Stiftungsvorsitzende Ernst-Moritz Lipp. „Wir respektieren und verstehen seine persönlichen Ziele und danken ihm herzlich für sein großes Engagement über den ungewöhnlich langen Zeitraum.“

Das Festspielhaus Baden-Baden wurde im April 1998 eröffnet. 95 Mitarbeiter in Vollzeit und 300 Mitarbeiter in Teilzeit erwirtschaften einen Jahresumsatz von 30 Millionen Euro. Jährlich besuchen 160.000 Besucher die rund 140 Veranstaltungen.






6 Klaus Endress, 70

Der Unternehmer hat einen runden Geburtstag gefeiert

Foto: Endress + Hauser

Reinach. Der Unternehmer Klaus Endress hat am 9. Dezember seinen 70. Geburtstag gefeiert. Endress, war über lange Jahre CEO der Endress + Hauser-Gruppe und ist heute Präsident des Verwaltungsrates. Zudem war er lange Zeit – wie schon sein Vater – Präsident des Wirtschaftsverbandes WVIB.


Klaus Endress kam 1948 als zweites der acht Kinder von Firmengründer Georg H. Endress und seiner Frau Alice zur Welt. Nach Abschluss seines Studiums als Wirtschaftsingenieur und ersten beruflichen Stationen in den USA trat er 1980 ins väterliche Unternehmen ein. 1995 übernahm er dessen Leitung. Als CEO prägte Klaus Endress über fast zwei Jahrzehnte die Entwicklung der Firmengruppe. 2014 übergab er das operative Geschäft an Matthias Altendorf und wechselte in den Verwaltungsrat.

Hohe Aufmerksamkeit widmete Klaus Endress stets der Firmenkultur. Verantwortung und Loyalität sind dort zentrale Werte. Viel Zeit investierte er auch in die Arbeit an der Familiencharta. Diese regelt das Verhältnis zwischen Familie und Unternehmen, führt die junge Generation ans Geschäft heran und stärkt den Zusammenhalt der inzwischen mehr als 70 Familienmitglieder. 

Der Schweizer Staatsbürger engagiert sich als Gemeinderat politisch an seinem Wohnort Reinach im Kanton Basel-Landschaft. In der Freizeit zieht es den passionierten Reiter und Mountainbiker regelmäßig in die Natur. Daneben genießt er die gemeinsame Zeit mit seiner Ehefrau und den beiden erwachsenen Kindern.

7 Pistauer verlässt Varta

Der Vorstand hat seinen Abschied zum Jahresende angekündigt

Foto: Varta

Ellwangen. Michael Pistauer (Foto) wird den Vorstand des Batterieherstellers Varta zum Jahresende verlassen. Das hat das börsennotierte Unternehmen jetzt mitgeteilt.

Der Abschied Pistauers sei geplant gewesen, heißt es weiter. Schließlich war vor einem Jahr Steffen Munz in den Vorstand eingetreten und hatte seinerzeit die Verantwortung für das Finanzressort übernommen. Pistauer war seit April 2016 für Varta tätig. Zuletzt hatte er die Ressorts Investor Relations und Mergers & Acquisitions verantwortet, die zum neuen Jahr dann auch in die Zuständigkeit von Munz fallen werden.

Der Varta-Vorstand wird dann künftig wieder nur aus zwei Personen bestehen. Neben Munz ist da noch CEO Herbert Schein.

Ganz verabschieden werde Pistauer sich dann aber doch nicht. Bei der nächsten Hauptversammlung der Varta im Mai will Pistauer sich zur Wahl für den Aufsichtsrat stellen. er ist bereits heute Aufsichtsrat der Varta Microbattery GmbH.

8 Grohe findet neuen Finanzchef

Die Vakanz auf dieser wichtigen Position endet nach gut vier Monaten

Foto: Grohe

Lahr. Der Armaturenhersteller Grohe hat einen Nachfolger für Adam Bryson gefunden, der bereits im September sein Amt als Finanzchef aufgegeben und zum Mutterkonzern Lixil gewechselt ist. Neuer Chief Financial Officer (CFO) wird am 14. Januar Stefan Gesing.

Gesing wechselt vom Stahlkonzern Thyssen-Krupp in die Grohe-Hauptverwaltung nach Düsseldorf. Dort war er zuletzt Vorstand der Sparte Industrial Solutions. Auch für die Deutsche Telekom hat er schon in verantwortlicher Position gearbeitet.

„Wir freuen uns, Stefan Gesing als neuen Finanzvorstand begrüßen zu dürfen“, sagt Grohe-CEO Michael Rauterkus. „Er bringt weitreichende Geschäftserfahrung im finanziellen, operativen und strategischen Bereich mit. Dieser einschlägige Erfahrungsschatz in Kombination mit seinem fundierten Branchenwissen und seinen Kenntnissen bezüglich der Skalierung wachstumsstarker Unternehmen wird Grohe bei der Gestaltung der Zukunft von großem Nutzen sein.“



9 Exorbyte holt Bertelsmann-Manager

Rüdiger Düchting kommt als zweiter Geschäftsführer an Bord

Foto: Exorbyte

Konstanz. Das Software-Unternehmen Exorbyte hat seine Geschäftsführung erweitert. Neben Gründer Benno Nieswand (rechts) zählt nun auch Rüdiger Düchting (links) zur Spitze des Unternehmens. Der erfahren Informatiker war zuletzt bei Arvato Systems, einer Tochter des Medienkonzerns Bertelsmann, beschäftigt.

Düchting lebt mit seiner Frau und einer Tochter im Kreis Paderborn. Künftig will er auch dort seinen Tätigkeitsschwerpunkt setzen und so den Vertrieb und die Entwicklung von Exorbyte ankurbeln. „In Nordrhein-Westfalen öffnen sich neue Wege zu qualifizierten Fachkräften, die wir für unseren Wachstumskurs brauchen“, so Düchting.

Exorbyte betreibt hat eine Software entwickelt, mit der Unternehmen ihre Stammdaten abgleichen und so besser nutzbar machen können. „Rüdiger Düchting kennt unser Produkt als Anwender sowie den Markt mit seinen Anforderungen und seinen Herausforderungen. Für Exorbyte ist er ein großer Gewinn“, so Nieswand.

10 Joachim Becker verlässt Init

Der Technikvorstand ist seit 35 Jahren bei dem Telematik-Spezialisten aus Karlsruhe – die Nachfolge ist geklärt

Foto: Init

Karlsruhe. Der Karlsruher Telematik-Spezialist Init vermeldet einen prominenten Abgang: Der Chief Operating Officer (COO) Joachim Becker wird das Unternehmen Ende März 2019 verlassen. Er gehe „auf eigenen Wunsch“, heißt es in einer Mitteilung des börsennotierten IT-Unternehmens aus Karlsruhe.

Becker ist seit der Unternehmensgründung 1983 bei Init und war seit 18 Jahren als COO auch für große Teile der Technik verantwortlich. Er hat das Unternehmen von den Anfängen an begleitet und war bis zuletzt prägend für dessen Erfolg und die technische Kompetenz.

Dennoch wird Init versuchen, die Lücke aus eigener Kraft zu schließen. Matthias Kühn, heute im Vorstand ebenfalls für Technik zuständig, soll künftig auch Beckers Ressort übernehmen. Der Vorstand wird dadurch von fünf auf vier Mitglieder verkleinert.

11 SLG hat jetzt einen zweiten Geschäftsführer

Dieter Halbfas bildet mit Dieter Stockkamp eine Doppelspitze

Foto: SLG

Bernau/Herbolzheim. Der Kunststofftechniker SLG verjüngt seine Spitze. Neben dem bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter Dieter Stockkamp gibt es seit kurzem einen zweiten Mann an der Spitze des Spritzguss-Spezialisten. Er heißt Dieter Halbfas.

Halbfas kam Ende 2017 als Vertriebsleiter zu SLG in den Schwarzwald. Seit Anfang Oktober ist er Teil der Geschäftsführung. Zuvor war er vor allem in der Logistikbranche tätig. So war er gut zehn Monate Geschäftsführer des Logistikdienstleisters Compack aus Hirschberg, Bayern. Diese Erfahrung soll dem Unternehmen helfen, wenn es darum geht, neue Produkte in den Bereichen Transport und Verpackungen zu entwickeln.

Die Verpflichtung Halbfas' sei zudem ein wichtiger Schritt beim Übergang in die nächste Generation. Dieter Halbfas ist 47 Jahre alt, Dieter Stockkamp 64. Auch Gunter, 60, und Jürgen Stockkamp, 57, sind als Gesellschafter und Prokuristen aktiv.

SLG beschäftigt rund 280 Mitarbeiter am Stammsitz in Bernau sowie einem Werk in Herbolzheim. Der Umsatz lag zuletzt bei rund 55 Millionen Euro.

12 Endress + Hauser baut den Vorstand um

Der Messtechniker besetzt gleich mehrere Positionen im Executive Board neu

Foto: Endress + Hauser

Maulburg. Einer der größten Arbeitgeber im Dreiländereck hat sein Führungsgremium umgebaut. Beim deutsch-schweizerischen Messtechniker Endress + Hauser gibt es einen neuen Vize-Chef. Andreas Mayr (Foto) wird ab März neuer COO und somit Stellvertreter von Konzernchef Matthias Altendorf. Altendorf soll mehr Zeit bekommen, um sich um strategische Themen, etwa die Digitalisierung oder die Firmenkultur, zu kümmern.

Der 57-jährige promovierte Physiker Mayr leitete im Vorstand bislang die Ressorts Marketing und Technologie. Außerdem war er für das Werk in Maulburg verantwortlich. Diesen Job übernimmt nun Peter Selders. Mayr ist seit 1998 bei Endress + Hauser.

Als neuen Personalvorstand hat Endress + Hauser Jörg Stegert verpflichtet. Der 48-jährige Manager war zuletzt für den bayerischen Autozulieferer Knorr-Bremse in gleicher Funktion tätig. Sein Vorgänger Roland Kienzler habe Endress + Hauser auf eigenen Wunsch verlassen, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns.

Im Executive Board der Endress + Hauser Gruppe sitzen außerdem Manfred Jagiella, Pieter de Koning, Nikolaus Krüger, Luc Schultheiss sowie Heiner Zehntner.





13 Energiedienst trennt sich von Manteuffel

Sie ist mit sofortiger Wirkung freigestellt

Foto: Energiedienst

Laufenburg. Noch bevor der neuen Chef des Regionalversorgers Energiedienst an Bord ist, rollt der ersten Kopf: Der Regionalversorger hat sich mit sofortiger Wirkung von Vorständin Sabine von Manteuffel getrennt. In einer knappen Ad-hoc-Mitteilung spricht der Konzern von „unüberbrückbaren strategischen Differenzen“. Worum es dabei genau geht, bleibt im Dunkeln.

Von Manteuffel war bei Energiedienst seit September 2017 für neue Geschäftsfelder sowie den Schweizer Markt zuständig. Beide Aufgaben wandern in die Zuständigkeit von Michael Schwery, zumindest bis die Nachfolge geklärt ist.

Der designierte Konzernchef Jörg Reichert tritt zum 1. Januar in die Geschäftsleitung ein und wird dann zum 1. April die Verantwortung im Vorstand übernehmen. Dann geht auch der bisherige Vorstandschef Martin Steiger in Pension.

Sabine von Manteuffel war im September 2017 von Nestlé zu Energiedienst gewechselt. Davor war sie unter anderem für die Unternehmensberatung McKinsey tätig.

14 Labortechnik: Lauda übernimmt GFL

Es ist bereits die dritte Übernahme – diesmal mit einem anderen Hintergrund

Foto: Lauda

Lauda-Königshofen.Der Labortechniker übernimmt die Gesellschaft für Labortechnik (GFL). Nachdem bei  vorangegangenen Akquisitionen vorrangig der Erschließung neuer Geschäftsfelder im industriellen Umfeld ausschlaggebend war, will Lauda mit GFL seine Kompetenzen im Bereich der Labortechnik ausbauen.


GFL ist ein deutscher Premiumhersteller und beschäftigt derzeit rund 50 Mitarbeiter. Dadurch erhöht sich die Belegschaft im Lauda-Konzern auf rund 500. Der Gruppenumsatz wird rund 90 Millionen Euro betragen. GFL sitzt in Burgwedel, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, fertig und vertreibt Tiefkältegeräte, Wasserbäder, Schüttelwasserbäder, Wasser-Destillierapparate, Inkubatoren und Schüttelapparate. Anwender finden sich unter anderem in Forschungs-, Routine- und Speziallaboratorien in Medizin, Wissenschaft und Industrie.


Die beiden Geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens, Ulrike Mischel und Dieter Bubel, werden im Unternehmen nach der Übergabe im März verlassen. Alle übrigen Mitarbeiter von GFL sollen übernommen werden.

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