Dossier

Menschen_Juli 2020


1 Heilbronn: Leu rückt in Sparkassen-Vorstand

Matthias Peschke tritt aus Altersgründen ab

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Heilbronn. Generationswechsel bei der Kreissparkasse Heilbronn. Tobias Leut (Foto) tritt Anfang August die Nachfolge von Matthias Peschke im Vorstand an. Peschke wird die Bank aus Altersgründen verlassen.

Leut war zuletzt Bereichsleiter Marktfolge und stellvertretendes Vorstandsmitglied. Nun nimmt er den nächsten Schritt.

„Mit Tobias Leu rückt eine erfahrene Führungskraft aus dem eigenen Haus mit umfassenden Kenntnissen und Erfahrungen in allen wesentlichen Bereichen des Sparkassengeschäfts in das Vorstandsteam der Kreissparkasse Heilbronn auf“, kommentiert der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Landrat Detlef Piepenburg, die Entscheidung seines Gremiums. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Kreissparkasse über eine so hoch qualifizierte Führungsmannschaft verfügt, aus deren Reihen Vorstandspositionen besetzt werden können.“


Allerdings ist es der Bank nicht gelungen, eine Frau an die Spitze der Bank zur holen. Die Frauenquote in den Vorstände der 52 Sparkasse im Land liegt aktuell unter drei Prozent. Bei den Beschäftigten insgesamt liegt der Frauenanteil jedoch über 50 Prozent.

2 Kostal Solar Electric stellt sich an der Spitze breiter auf

Frank Henn übernimmt die Geschäftsführung am Standort Freiburg

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Freiburg. Frank Henn rückt in die Geschäftsführung von Kostal Solar Electric in Freiburg. Henn war bislang Leiter der Business Unit Photovoltaics. Diese Position wird er parallel zu seinen Aufgabenstellungen als Leiter der Business Unit ausüben.

Der Wirtschaftsingenieurs Henn übernimmt als CEO die Verantwortung für die  weitere konsequent marktorientierte Ausrichtung auf das Geschäftsfeld der Photovoltaik. Kostal Solar Electric fokussiert sich dabei auf echte Kundennutzen, eine schnelle Reaktion auf dynamische Marktentwicklungen sowie die Besetzung von neuen Trends.

Kostal Solar Electric GmbH ist ein führender Anbieter von innovativen Solarwechselrichtern und Speichersystemen für private und kommerzielle PV-Anlagen. Das Unternehmen entwickelt Lösungen für Smart Home und E-Mobility.

Zweiter Geschäftsführer des Unternehmens ist Manfred Gerhard.

3 Generationswechsel bei Waiblinger Sparkasse

Manfred Bohn geht nach 45 Jahren in den Ruhestand

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Waiblingen. Bei der Kreissparkasse Waiblingen gibt es einen Generationswechsel. Nach mehr als 45 Jahren im Dienste der Bank geht der bisherige Firmenkundenvorstand Manfred Bohn (Foto) in den Ruhestand. Sein Nachfolger im Vorstand wir Olaf Kordian, der bislang das Unternehmenskundencenter geleitet hat. 

„Mit Manfred Bohn verabschieden wir ein echtes Sparkassen-Unikat in den Ruhestand“, sagt Ines Dietze, Vorstandsvorsitzende der Bank. Bohn kam im September 1974 nach Waiblingen, wo er seine Ausbildung zum Bankkaufmann begann. 1994 wurde er als stellvertretendes Vorstandsmitglied berufen.

Olaf Kordian, Leiter Unternehmenskundencenter der Sparkasse, u?bernimmt ku?nftig die Aufgaben als stellvertretendes Vorstandsmitglied. Nachfolger als Filialdirektor Firmenkunden in Waiblingen wird Martin Ho?fer, bisher Key Account Manager im Unternehmenskundencenter.

4 Widholz kommt als Partner zurück

Unternehmensberatung IMAP verstärkt seine Spitze

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Mannheim. Andreas Widholz kehrt als Partner zur Mannheimer Unternehmensberatung IMAP zurück. Er geht an den Standort München.

Widholz Er bringt mehr als 15 Jahre Berufserfahrung in der M&A- und Corporate Finance Beratung mit und ist verantwortlich für die Strukturierung und Umsetzung nationaler und internationaler Kauf- und Verkaufsmandate im Mittelstand. Er verfügt über umfassende Corporate Finance Expertise und hat zahlreiche internationale Transaktionen von familiengeführten Unternehmen, Konzernen und Finanzinvestoren federführend begleitet.

Andreas Widholz wechselt zur IMAP von einer M&A Boutique in München, wo er seit 2016 als Partner und Gründungsmitglied sektorübergreifend im deutschsprachigen Raum tätig war. Davor war der diplomierte Betriebswirt bereits zwei Jahre lang für IMAP in Deutschland aktiv, zuletzt als Partner. Weiterhin sammelte er Erfahrung bei Ferber & Co., Doertenbach & Co. und KPMG.

5 Reutlingen: Erbe bleibt IHK-Präsident

Tübinger Unternehmer geht in die dritte Wahlperiode

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Reutlingen. Der Medizintechnik-Unternehmer Christian O. Erbe bleibt weitere fünf Jahre Präsident der IHK Reutlingen. Die Vollversammlung wählte den Tübinger Unternehmer für eine dritte Wahlperiode. 

Erbe bekam bei der konstituierenden Sitzung der im Mai neu gewählten Vollversammlung in geheimer Wahl 47 Stimmen. Es gab 1 Enthaltung und 2 Nein-Stimmen. Es gab keinen Gegenkandidaten. Erbe bekleidet das Amt seit Mitte 2010. 

In seiner Bewerbungsrede sagte der IHK-Präsident, dass er sich in seinem Amt weiter für Bildung, Fachkräfteentwicklung und Innovationen einsetzen will. „Die Menschen sind das höchste Gut, das wir in unseren Unternehmen haben. Ihr Ideenreichtum und ihre Motivation sind entscheidend für den Erfolg unserer Firmen und der Region.“ Die Rolle der IHK als zentrale Plattform für die Unternehmerinnen und Unternehmer will Erbe weiter ausbauen.

Zum Präsidium der Reutlinger IHK gehören außerdem Daniela Eberspächer-Roth von Profilmetall, Thomas Lindner von Solidian, Hans-Ernst Maute von Joma-Polytec, Robin Morgenstern von Morgenstern, Johannes Schwörer von Schwörer, Stefan Wolf von Elring-Klinger und Verena Schmid von Möck Lebensmittel. 

6 Grünhof erweitert die Geschäftsführung

Künftig gibt es an der Spitze ein Quartett

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Freiburg. Der Grünhof ist das Epizentrum für nachhaltige Gründungskultur nicht nur in Freiburg und Südbaden, sondern in ganz Baden-Württemberg. Seit sieben Jahren engagiert er sich für Start-Ups, Innovationen und die Ideen von morgen. Künftig wird der Grünhof von einem Quartett geführt.

Mit Konrad Pfitzer stößt ein langjähriger Mitarbeiter des Grünhofs in die Geschäftsführung vor. Pfitzer war schon entscheidend am Aufbau des Kreativzentrums Lokhalle beteiligt. Im Tagesgeschäft kümmert er sich vor allem um den Smart Green Accelerator, Unternehmenspartnerschaften und Kontakte in die Politik.

Neben Pfitzer zählen auch Martina Knittel, Hagen Krohn und Jonathan Niessen zur Geschäftsführung des Grünhof. Pfitzer hat Wirtschaftswissenschaften in Bayreuth studiert und kam vor gut drei Jahren zum Grünhof. Zuvor war er für Klöckner Pentaplast und Aptar tätig.

7 Marmelade erweitert die Geschäftsführung

Die Heidelberger Digitalagentur befördert einen langjährigen Mitarbeiter

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Heidelberg. Die Heidelberger Digitalagentur Marmelade Group hat ihre Geschäftsführung erweitert. Seit Monatsbeginn zählt auch Peter Müller zum Führungskreis der Agenturgruppe, die noch einen weiteren Standort in Magdeburg hat.

Müller ist im Haus kein Unbekannter. Er kam als Anfang 2019 als Projektmanager zu der Agenturgruppe und übernahm bald darauf die operative Leitung. Seit Anfang Juli gehört er nun der Geschäftsführung an.

Die Marmalade Group blickt auf eine zehnjährige Firmengeschichte zurück. Das Team begleitete zahlreiche Webentwicklungen von der Konzeption über die Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung. Neben dem Bereich E-Commerce, mit Fokus auf die Shop-Software Oxid eSales, gehören zum Portfolio auch Typo3-Projekte.

8 Fuchs verlängert mit Fuchs

Der Vorstandsvorsitzende soll weitere fünf Jahre an der Konzernspitze bleiben

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Mannheim. Der Rohstoffkonzern Fuchs Petrolub hat den Vertrag mit Vorstandschef Stefan Fuchs vorzeitig um fünf Jahr bis Ende Juni 2026 verlängert. Damit setzt das Unternehmen weiter auf Kontinuität an der Konzernspitze.

Der 52-jährige Stefan Fuchs gehört bereits seit 21 Jahren dem Vorstand des Unternehmens an. Seit 2004 ist er Vorstandsvorsitzender. Er ist neben der Strategie auch verantwortlich für die Themen Personal, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing sowie Automotive.

Neben Stefan Fuchs gehören auch Lutz Lindemann, Timo Reister, Ralph Reinboldt und Dagmar Steinert zum Vorstand der Unternehmensgruppe mit rund 6000 Mitarbeitern. Alle Vier haben Verträge, die noch bis Ende 2023 laufen.

9 LBBW holt eine Frau in den Vorstand

In der männerdominierten Finanzwelt sendet die Landesbank mit dieser Personalie ein wichtiges Signal

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Stuttgart. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat erstmalig eine Frau in den Vorstand geholt. Stefanie Münz übernimmt das Finanzressort. Sie war bislang Bereichsvorständin für Finanzen und Strategie. Eine Funktion, die es künftig nicht mehr geben wird.

Auch ein neuer Mann ist im Vorstand angekommen: Anastasios Agathagelidis wird neuer Chief Risk Officer und tritt in dieser Funktion die Nachfolge von Volker Wirth an, der zum Jahreswechsel in den Ruhestand gehen wird.

„Im Namen des Aufsichtsrats bedanke ich mich bei Herrn Wirth schon jetzt für seine erfolgreiche Tätigkeit in den letzten Jahren“, sagt LBBW-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Brand. Mit Blick auf die beiden künftigen Vorstandsmitglieder sagt Brand: „Ich freue mich, dass wir mit Frau Münz und Herrn Agathagelidis zwei Eigengewächse der LBBW in den Konzernvorstand berufen. Sie haben eine über viele Jahre gewachsene Expertise in ihren Fachgebieten und verfügen über eine langjährige Führungserfahrung.“


10 Frank Herrmann wechselt zu Verifort

Neuer Finanzchef beim Tübinger Immobilienfonds

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Tübingen. Der Immobilienfondsmanager Verifort Capital hat Frank Herrmann ist seit Anfang Juli neuer Chief Financial Officer (CFO) bei Verifort Capital. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. In dieser Funktion ist er Mitglieder der Geschäftsführung und verantwortet die Bereiche Accounting, Anlegerbuchhaltung, Controlling und Finanzierung.

„Mit Frank Herrmann konnten wir einen absoluten Fachmann auf seinem Gebiet für unser Unternehmen gewinnen“, sagt Frank M. Huber, CEO von Verifort Capital. „In der zentralen Rolle des CFOs ist er ein wichtiger Teil unserer Geschäftsführung und wird die Weiterentwicklung unseres Unternehmens mit seiner langjährigen Erfahrung unterstützen.“

„Ich freue mich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen seitens des Unternehmens und werde als Mitglied der Geschäftsführung meinen Teil für den weiteren Erfolg und das weitere Wachstum dazu beitragen“, sagt Frank Herrmann.

Frank Herrmann bringt für seine Position mehr als zwölf Jahre Erfahrung im Finanz- und Immobilienbereich mit. Vor seinem Wechsel zu Verifort Capital hat er in verschiedenen Investment- und Private-Equity-Firmen die Finanzen geleitet, zuletzt ab 2017 bei Round Hill Capital. Nach seinem Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur an der TU Kaiserslautern 2008 war er zuvor als Auditor mit dem Schwerpunkt Immobilien für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC tätig.

Die Verifort Capital Gruppe ist ein Immobilien- und Beteiligungsunternehmen mit Standorten in Berlin, Düsseldorf, Offenbach, Frankfurt (Oder) und Hauptsitz in Tübingen. Der Fonds- und Asset-Manager ist auf die Bewirtschaftung und den Handel von Gewerbeimmobilien spezialisiert. Mit rund 18.000 privaten

Kapitalanlegern gehört das Unternehmen in Deutschland zu einem der führenden Anbieter im Segment Alternativer Investmentfonds (AIF).

11 Peter Umundum bleibt an der Spitze

Das in Baden-Württemberg ansässige Logistik-Netzwerk Eurodis bestätigt seinen Beirat

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Weinheim. Peter Umundum, Vorstandsmitglied der Österreichische Post, ist für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden des Beirats des Logistik-Netzwerks Eurodis gewählt worden. Bei derselben Beiratsversammlung ist Alberto Lozano, CEO des spanischen Logistikers Redur, als Stellvertretender Vorsitzender bestätigt worden.

Umundum sitzt dem Beirat des internationalen Transportnetzes seit 2011 vor. Erst kürzlich war sein Vorstandsmandat bei der Österreichischen Post, wo der 56 Jahre alte Manager für die Bereiche Paket & Logistik verantwortlich ist, bis 2024 verlängert worden.

„Die Bestätigung des Beirats-Vorsitzenden und seines Stellvertreters ist in diesen herausfordernden Zeiten ein wichtiges Zeichen für Kontinuität und Vertrauen“, sagt Umundum. „Es spiegelt die Stabilität, die wir in Volumen und Netzwerk bei Eurodis auch in der Corona-Krise haben und ich freue mich darauf, unser europäisches Netz noch weiter zu entwickeln.“

Das Eurodis-Netzwerk erstreckt sich auf 36 Länder Europas. Die Mitglieder bringen es zusammen auf 50.000 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von 4,2 Milliarden Euro.

12 Staufen-Gründer dankt ab

Martin Haas wechselt an die Spitze des Aufsichtsrats – Wilhelm Goschy rückt zum CEO auf

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Köngen. Beim Maschinenbauer Staufen steht nach 25 Jahren ein Generationswechsel an. Firmengründer Martin Haas gibt seinen Vorstandsvorsitz ab und wechselt an die Spitze des Aufsichtsrats.

„Wir können auf das Erreichte und die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden stolz sein“, sagt Haas im Rückblick. Dass das Unternehmen in Zukunft weiter ambitioniert sei, sei für ihn selbstverständlich.

Neuer Mann an der Spitze ist Wilhelm Goschy. Er gehört bereits seit neun Jahren dem Staufen-Vorstand an. Daneben zählen auch Michael Hahn und Markus Riegger zur Spitze des Unternehmens.

Das Foto zeigt (v.l.) die beiden Gründer Martin Haas und Ralf Stokar sowie Wilhelm Goschy.

13 ABB ernennt Schweden zum Konzernsprecher

Theodor Swedjemark wird Chief Communications Officer

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Mannheim. Theodor Swedjemark wird als neuer Chief Communications Officer in die Konzernleitung von ABB eintreten. Anfang August tritt er in die Geschäftsleitung ein. Die Position als Sprecher bekleidet er bereits seit Anfang März interimistisch.

Theodor Swedjemark ist 40 Jahre alt, schwedischer Staatsbürger und seit 2006 bei ABB tätig. Er kam als Executive Management Trainee zum Unternehmen und wechselte später in die Abteilung M&A in der Konzernzentrale in Zürich. 2014 übernahm er eine leitende Position im Bereich Elektrifizierungsprodukte in der Tschechischen Republik, mit Verantwortung für den mittel- und osteuropäischen Markt. Nach seiner Rückkehr nach Zürich leitete Theodor Swedjemark während 2016 die strategische Portfolio-Überprüfung der Stromnetzsparte und wurde im Jahr 2017 Chief of Staff. Später übernahm er zusätzlich die konzernweite Verantwortung für Government Relations & Public Affairs.

In seiner neuen Position trägt Theodor Swedjemark die funktionale Verantwortung für die externe und interne Kommunikation, das Brand Management, die ABB Formel E, für Government Relations & Public Affairs sowie die Bereiche Nachhaltigkeit und Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz (HSE). Er hat an der Universität Linköping in Schweden einen Master in Wirtschaftswissenschaften erworben.

„Wir freuen uns sehr, dass Theodor diese Schlüsselposition übernimmt und jetzt Einsitz in der Konzernleitung nimmt“, sagt Björn Rosengren, CEO von ABB. „Mit seiner Ernennung unterstreichen wir die wichtige Bedeutung, die eine professionelle und klare Kommunikation in dieser Zeit des Wandels für ABB hat.“

14 Drees & Sommer erweitert den Vorstand

Izabela Danner kommt als neue Finanzchefin

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Stuttgart. Der Immobilienspezialist Drees & Sommer stellt sich an der Spitze breiter auf. Mit Izabela Danner wächst der Vorstand des Unternehmens zu einem Trio. Die 46-jährige Kauffrau trägt künftig unter anderem die Verantwortung für Finanzen, Personal und Organisationsentwicklung.

Daneben gehören weiter Steffen Szeidl und Dierk Mutschler zum Vorstand des Unternehmens. Mutschler wird künftig das Tagesgeschäft leiten, Szeidl ist für die strategische Perspektive zuständig.

Drees & Sommer gehört zu den führenden Dienstleistern für Bau und Immobilien. Das Unternehmen beschäftigt heute 4000 Menschen a 46 Standorten.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Steffen Szeidl, Izabela Danner und Dierk Mutschler.


15 Neuer Chef bei Newtec in Mannheim

Der Digitalisierungsspezialist stellt seine Niederlassung neu auf

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Mannheim. Anfang Juli hat Richard Schwinn die Leitung des Mannheimer Büros von Newtec übernommen. Er soll die Niederlassung des Digitalisierungsspezialiste zu einem kräftigen Wachstum führen. Bis Ende 2021 soll sich die Zahl der Mitarbeiter nahezu verdoppeln.

Ein erstes Augenmerk des neuen Leiters werde daher im Aufbau von leistungsfähigen Teams für die Entwicklung und das Testen von Embedded-Software und Elektronik liegen. Auch die Verbindungen zu den Hochschulen der Region solle gestärkt werden.

Zuvor war Richard Schwinn unter anderem als Teamleiter bei Mercedes-Benz Sonderfahrzeuge für die Elektronikentwicklung verantwortlich. In den vergangenen zwei Jahren leitete er dann den Aufbau der Abteilung für funktionale Sicherheit und Cyber-Security bei dem Technologie- und Ingenieur-Beratungskonzern Akka.

NewTec ist ein führender Spezialist für Functional Safety und Embedded Security in den Bereichen Medizintechnik, Industrie sowie Automotive & Transport. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 160 Mitarbeiter an fünf Standorten in Pfaffenhofen a.d. Roth, Bremen, Freiburg, Mannheim und Friedrichshafen.

16 Neuer Finanzchef bei Hartmann

Stefan Müller verlässt Zeiss nach fast zwei Jahrzehnten

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Heidenheim. Der Medizintechniker Hartmann stellt sich an der Spitze neu auf. Seit Anfang Juli ist Stefan Müller neuer CFO des Konzerns. Sein Verantwortungsbereich umfasst zukünftig die Bereiche Controlling, Finanzen, Rechnungswesen, Mergers & Acquisitions (M&A), Risiko Management und Recht sowie Investor Relations.

Stefan Müller war zuletzt bei Zeiss in Oberkochen, wo er Mitglied des Managementteams und CFO des Segments Zeiss Industrial Quality & Research war. Insgesamt war er 17 Jahre für Zeiss tätig. Er hat in Heidenheim Betriebswirtschaft studiert und verfügt über die Qualifizierung als Chartered Financial Analyst (CFA). 

„Wir gewinnen mit Stefan Müller einen sehr erfahrenen CFO, der seine Führungsqualität in unterschiedlichsten Positionen bewiesen hat“, sagt Fritz-Jürgen Heckmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Hartmann-Gruppe. „Mit seiner pragmatischen und klaren Art wird er zum Erfolg des 2019 gestarteten Transformationsprogramms von Hartmann beitragen und die solide finanzielle Struktur, die das Unternehmen auszeichnet, fortführen. Daher freuen wir uns darauf, Stefan Müller im Vorstand begrüßen zu können und auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

17 IHK: Neuer Pressesprecher in Mannheim

Matthias Schmitt leitet Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

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Mannheim. Seit Anfang Juli gibt es bei der IHK Rhein-Neckar einen neuen Pressesprecher. Matthias Schmitt hat die Leitung der Pressestelle übernommen und verantwortet künftig die neu geschaffene Abteilung Kommunikation, Marketing und O?ffentlichkeitsarbeit.

Der 47-jährige Journalist war die vergangenen acht Jahre Pressesprecher der Landesvereinigung Unternehmerverba?nde Rheinland-Pfalz (LVU) in Mainz und des Verbands der Pfa?lzischen Metall- und Elektroindustrie (PfalzMetall) in Neustadt an der Weinstraße.

Zuvor war er vier Jahre lang leitender Redakteur fu?r das Wirtschaftsmagazin Econo Rhein-Neckar. Eine redaktionelle Verbindung zu Econo gibt es nicht. Econo Rhein-Neckar ist ein Ableger, das in der Mediengruppe Dr. Haas in Mannheim erscheint, dem Verlag hinter dem „Mannheimer Morgen“.

18 Wechsel im Vorstand bei Sedus Stoll

Cornel Sphon übernimmt einen Posten von einem langjährigen Vorstandsmitglied

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Cornel Spohn (Foto) hat im Juli das Vorstandsressort Finanzen, Personal und IT von Carl-Heinz Osten übernommen.  Osten war nahezu 20 Jahre als Vorstand für die Sedus Stoll Unternehmensgruppe tätig und geht in den Ruhestand.

Der Aufsichtsrat der AG und seine Vorstandskollegen Holger Jahnke und Daniel Kittner bedanken sich bei Osten "für sein langes und erfolgreiches Wirken und heben hervor, wie sehr er für die gute wirtschaftliche Lage an entscheidender Position mitverantwortlich ist".

Spohn, 1973 in Freiburg geboren, will die langjährige Kontinuität im Vorstandsressort Finanzen bei der Sedus Stoll fortsetzen. Der Diplom-Kaufmann, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer war seit 2006 im Controlling und seit 2010 als Geschäftsfu?hrer tätig, zuletzt als kaufmännischer Leiter eines großen familiengeführten Unternehmens in der Möbelbranche.

Die Sedus Stoll Gruppe hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatz von über 210 Millionen Euro abgeschlossen und beschäftigt aktuell mehr als 900 Mitarbeiter.

19 Kreissparkasse Ostalb baut den Vorstand um

Andreas Götz tritt ab – Frei übernimmt Vorsitz – Schneider rückt nach

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Aalen. Nach 13 Jahren hat Andreas Götz den Vorstand der Kreissparkasse Ostalb verlassen. Der bisherige Vorstandsvorsitzende wechselt zur Landesbank LBBW.

Sein Nachfolger an der Spitze der Aalener Bank ist Markus Frei (Foto). Frei ist ein echtes Eigengewächs, hat seine Ausbildung vor rund 25 Jahren bei der Sparkasse von der Ostalb absolviert und sich dort immer weiter empor gearbeitet.

Als neues Mitglied rückt Tobias Schneider in den Vorstand. Dritter Mann im Vorstand ist Christof Morawitz. Eine Frau sucht man im Führungstrio nach wie vor vergeblich – wie bei so vielen Sparkassen im Land. Die Frauenquote in den Vorständen der Sparkassen Baden-Württembergs liegt bei unter drei Prozent.

20 Heilbronner Stimme mit neuer Frau an der Spitze

Christine Tantschinez soll eine führende Rolle in der Redaktion einnehmen

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Heilbronn. Christine Tantschinez wird im Herbst Leiterin der Online-Redaktion der Heilbronner Stimme und zudem stellvertretende. Chefredakteurin. Die 42-jährige Journalistin war zuletzt in gleicher Funktion beim Zeitungsverlag Waiblingen.

Davor hat sie aber auch schon Erfahrung in der Industrie gesammelt. War etwa beim Voith-Konzern in der Kommunikationsabteilung tätig und hat für Weka Media Publishing gearbeitet.

„Christine Tantschinez hat uns in intensiven Bewerbungsrunden absolut überzeugt“, sagt Chefredakteur Uwe Ralf Heer dem Branchenportal Kress. Sie bringe die Erfahrung, das Wissen und die Innovationsfreude mit, die der Verlag für seinen Online-Auftritt sowie die digitale Transformation dringend benötige.

Die Heilbronner Stimme arbeitet gerade daran, ihren Digitalauftritt stimme.de sowie die anderen redaktionellen Angebote digital weiterzuentwickeln. Alle Redakteure arbeiten sowohl für Print als auch für Online.

21 Heidelberger Professor an die Spitze gewählt

Der Verband Privater Hochschule in Europa wählt einen neuen Vorstand

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Heidelberg. Die Mitgliederversammlung der European Union of Private Higher Education (Euphe) mit Sitz in Brüssel hat auf ihrer jüngsten Sitzung den Heidelberger Professor Klaus Hekking zu ihrem Präsidenten der gewählt.

Der frühere Vorstandsvorsitzende der SRH, Heidelberg und langjähriger Vorsitzende des Verbands Privater Hochschulen war bisher Vizepräsident und folgt dem Franzosen Jean-Michel Nicolle von der Unión des Grandes Écoles Indépendantes aus Paris.

Euphe ist der 2018 gegründete europäische Spitzenverband der nicht-staatlichen Hochschulen in Europa. Ihm gehören derzeit bereits die nationalen Privathochschulverbände aus Deutschland, Frankreich, Irland, Österreich, Polen, Portugal und Spanien an.

22 Weinbauern haben neuen Präsidenten

Rainer Zeller aus Müllheim rückt a die Spitze des Badischen Weinbauverbandes

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Freiburg. Rainer Zeller aus Müllheim-Britzingen ist neuer Präsident des Badischen Weinbauverbandes. Der 63-Jährige aus Müllheim-Britzingen wurde mit großer Mehrheit zum Präsidenten des Badischen Weinbauverbandes gewählt.

Zeller ist im Hauptberuf selbständiger Versicherungsmakler, Nebenerwerbswinzer und seit 1999 Vorsitzender des Verwaltungsrates der WG Britzingen. Seit 2004 ist er außerdem Aufsichtsrat des Badischen Winzerkellers und seit 2016 Vorsitzender desselben. Die Wahl fand Corona-bedingt in der Turn- und Festhalle in Oberbergen statt. 

„Das deutliche Votum spricht für Rainer Zeller, der das Vertrauen des Verbandsausschusses und damit der Winzerinnen und Winzer in Baden genießt. Auch spricht es für die gute Arbeit der Findungskommission, die wir im Vorfeld eingesetzt hatten“, sagt Verbandsgeschäftsführer Peter Wohlfarth. „Bei allen Herausforderungen, die der Verband in den kommenden Jahren zu meistern hat, ist es wichtig, dass der Präsident den Rückhalt der gesamten Branche hat und dass wir alle an einem Strang ziehen.“

In seiner Antrittrede betonte Zeller, dass er die gute Arbeit seiner Vorgänger fortsetzen und die nötigen Strukturen schaffen wolle, um die Zukunft des Winzernachwuchses zu sichern und den nachfolgenden Generationen ein auskömmliches Arbeiten zu ermöglichen. Ein wesentliches Ziel seiner Amtszeit sei es außerdem, die Chancen für die badischen Winzer klar zu definieren und konsequent umzusetzen.


Zeller tritt die Nachfolge von Kilian Schneider an, der das Amt nach zehn Jahren aus gesundheitlichen Gründen abgibt. Daneben gehören vier Vizepräsidenten zur Spitze des Verbandes: Thomas Walz aus Heitersheim, Stephan Danner aus Durbach, Martin Linser aus Freiburg-Opfingen sowie Martin Schmidt aus Eichstetten.

Der Badische Weinbauverband (BWV) ist eine berufsständische Interessenvertretung und besteht aus insgesamt 451 Mitgliedern mit 16.420 Einzelmitgliedern. Darunter sind 346 Weingüter und selbstvermarktende Weinbaubetriebe, 77 Winzergenossenschaften mit 16.046 Einzelmitglieden, ein Mitglied des Verbandes Badischer Rebenpflanzguterzeuger sowie 27 Fördermitglieder. Zweck des Weinbauverbandes ist die Förderung des badischen Weinbaus sowie die Wahrung der Interessen der badischen Winzer gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

23 Uhlmann trauert um Norbert Gruber

Der Vorsitzende der Geschäftsführung verstarb nach langer, schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie. Die Nachfolge ist vorbereitet

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Seit seinem Eintritt im Februar 2011 trug Norbert Gruber als Vorsitzender der Geschäftsführung der Uhlmann Pac-Systeme wesentlich zum Wachstum und Erfolg der Unternehmensgruppe bei, wie es in einer Miutteilung heißt. Auch die Gründung der Uhlmann Group Holding hatte er vorangetrieben und im Oktober 2019 deren Vorsitz übernommen. „Mit Norbert Gruber verlieren wir einen hochgeschätzten Menschen, der unserem Unternehmen stark verbunden war. Er genoss das uneingeschränkte Vertrauen unserer Familie und dem Aufsichtsrat sowie einen großen Respekt bei Führungskräften und Belegschaft. Er entwickelte Uhlmann mit überdurchschnittlichem Einsatz sehr erfolgreich weiter, wobei sich sein Handeln immer an seinen hohen Wertmaßstäben orientierte“, erklärt Tobias Uhlmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Uhlmann Group: „Wir sind traurig über diesen Verlust. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie.“


Die Aufgaben von Norbert Gruber als Vorsitzender der Geschäftsführung der Uhlmann Group Holding werden derzeit kommissarisch von Matthias Niemeyer, Chief Business Development Officer (CBDO) übernommen. Die Uhlmann Pac-Systeme wird bis auf Weiteres von den beiden Geschäftsführern Michael Mrachacz und Tim Slomp geleitet. Mit dem vorhandenen Geschäftsführungsteam und dem baldigen Eintritt von Alexander Schöllhorn als CFO der Uhlmann Pac-Systeme sind die Führungsstrukturen zukunftssicher aufgestellt

24 Neue Präsidentin der HTWG Konstanz

Der Hochschulrat entscheidet sich für eine Persönlichkeit, die auch die Welt jenseits des Hörsaals kennt

Foto: HTWG

Sabine Rein ist von Hochschulrat und Senat zur Präsidentin der Hochschule Konstanz gewählt worden. Rein lehrt seit 2010 an der Hochschule für Technik Stuttgart Betriebswirtschaft. An der HFT war sie von 2012 bis 2017 Prorektorin für Studium und Lehre sowie 1. Vertreterin des Rektors.

Nach ihrer Promotion an der Universität Potsdam war Rein bis zu ihrer Berufung in leitenden Positionen tätig, unter anderem in der Senatsverwaltung für Inneres des Landes Berlin, beim BB-Data-Systemhaus Berlin und bei der Accenture GmbH in München. Seit 2010 ist sie Geschäftsführende Gesellschafterin der Rein Unternehmensberatung in Bondorf, zudem ist sie Mitglied zahlreicher Kommissionen und Expertengruppen.

Derzeit führt Hochschulrats-Vorsitzender Stefan Keh Verhandlungsgespräche mit Sabine Rein. Nach deren Abschluss werden Amtsbeginn und Amtsdauer mitgeteilt. Das baden-württembergische Landeshochschulgesetz erlaubt eine Amtszeit von sechs oder acht Jahren. Zudem muss das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst der Wahl und den späteren formalen Vereinbarungen zwischen Hochschulrat und Gewählter zustimmen.

25 Natuvion-Gründer tritt kürzer

Geschäftsführer Thomas Bornemann zieht sich aus operativem Geschäft zurück

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Walldorf. Thomas Bornemann, Mitgründer und Geschäftsführer des IT-Unternehmens Natuvion, hat sich aus der Geschäftsleitung und dem operativen Firmengeschäft zurückgezogen.


„Wohlüberlegt, aber doch mit schwerem Herzen habe ich nach 25 Jahren in der Utilities- und SAP-Branche entschieden, den ersten Schritt Richtung Ruhestand zu machen“, erklärt Bornemann seinen Entschluss zur Altersteilzeit. Er wird Natuvion weiterhin als Berater zur Verfügung stehen.

Bornemann begann seine Karriere bei SAP. Nach zwölf Jahren wechselte er 2007 als Geschäftsführer zu Energy 4U. 2014 gründete er gemeinsam mit Holger Strotmann, Roland Storbeck, Oliver Kos und Patric Dahse Natuvion. Dort war er als Finanzchef tätig und übernahm später auch die Verantwortug für die Auslandsgesellschaften in der Slowakei und Österreich und der Natuvion Digital.

„Wir alle bedauern den Abschied von Thomas sehr“, sagt Holger Strotmann, langjähriger Partner und Wegbegleiter Bornemanns. „Er hat die Firmenkultur durch seine Erfahrung und seine Persönlichkeit ganz

entscheidend mitgeprägt. Umso mehr freue ich mich, dass er uns weiterhin als Berater erhalten bleibt.“

Bereits Anfang des Jahres wurde die Nachfolge Bornemanns innerhalb des Unternehmens vorbereitet, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. So übernahm Ralph Kirchhoff die Bereiche Finanzen und Organisation, für die Abteilung Human Ressources ist seit April Brigitte Sager zuständig.

26 Rainer Reichhold bleibt Präsident

Eine Institution wählt den 62-Jährigen für weitere fünf Jahre auf den höchsten Posten – auch der Vizepräsident darf bleiben

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Die Mitgliederversammlung des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT) hat den bisherigen BWHT-Präsidenten Rainer Reichhold einstimmig für fünf weitere Jahre gewählt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Vizepräsident Thomas Bürkle.

Rainer Reichhold (62) steht seit 2015 an der Spitze des Handwerkstags. Der Elektroinstallateurmeister und Betriebswirt des Handwerks ist Gesellschafter und Geschäftsführer der Elektro-Nürk in Nürtingen. Seit 2005 ist Reichhold zudem Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart. Reichhold: "Ich bedanke mich für das Vertrauen der Mitglieder und freue mich sehr über die Wiederwahl. Gerade in diesen Krisenzeiten ist Kontinuität im Handwerk ein gutes Zeichen. Auch mit Blick auf die kommenden Landtagswahlen werde ich die Interessen des Handwerks engagiert und mit Freude weiter vertreten."

Als Vize-Präsident wurde der Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, Thomas Bürkle (54), im Amt bestätigt. Er ist auch Vorsitzender des Unternehmerverbands Handwerk Baden-Württemberg (UVH).

Die nun rein interne Mitgliederversammlung war ursprünglich als festliche Jahresbegegnung geplant, zu der anlässlich des sechzigjährigen BWHT-Jubiläums der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Festrede gehalten hätte. In einer Videobotschaft betonte Kretschmann die Bedeutung des Handwerks im Land: "Das Handwerk ist nicht nur eine tragende Säule unserer Wirtschaft, sondern auch unserer Gesellschaft. Das Handwerk steht für Stabilität, Innovation und Heimat. Und der BWHT ist für die Landesregierung Inspiration und zuverlässiger Partner, gerade auch in der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Herausforderungen."

Der Handwerkstag vertritt 135.000 Betriebe mit 795.000 Beschäftigten und rund 48.000 Auszubildenden. Das Handwerk in Baden-Württemberg hat im Jahr 2019 einen Gesamtumsatz von über 100 Milliarden Euro erwirtschaftet.

27 Draht-Center regelt die Nachfolge

Carina Kuttruff rückt neben ihrem Vater in die Geschäftsführung

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Laufenburg. Das südbadische Draht-Center Hochrhein hat seit kurzem eine Doppelspitze. Neben Rolf Kuttruff, 63, gehört nun auch seine Tochter Carina Kuttruff, 26, zur Geschäftsführung. Damit ist der Übergang in die nächste Generation gesichert.

Carina Kuttruff hat ein duales BWL-Studium absolviert und ist bereits seit fünf Jahren im Familienunternehmen tätig. Seit zwei Jahren war sie bereits Prokuristin, nun folgt der nächste Schritt.

Rolf Kuttruff will innerhalb des nächsten Jahres die Verantwortung komplett an seine Tochter übergeben und sich dann Schritt für Schritt aus dem Unternehmen zurückziehen. Er selbst hatte das 1948 gegründete Unternehmen seit 28 Jahren geführt. Heute zählt das Unternehmen 15 Mitarbeiter.

28 Röchling erweitert die Geschäftsführung

Sandra Höglinger übernimmt kaufmännische Geschäftsführung bei Röchling Industrial Oepping

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Mannheim. Der Mischkonzern Röchling hat Sandra Höglinger zur Geschäftsführerin bei der österreichischen Tochtergesellschaft Röchling Industrial ernannt. Sie hat neben Peter Eckerstorfer, dem Sprecher der Geschäftsführung, den kaufmännischen Bereich übernommen. Sie ist bereits seit September 2016 als kaufmännische Leiterin und Leiterin des Personalwesens im Unternehmen tätig.

Die Entscheidung, die Geschäftsführung zu erweitern, wurde aufgrund des stetigen Wachstums des Standortes getroffen. Zudem entlastet Sandra Höglinger den Sprecher der Geschäftsführung, Peter Eckerstorfer, der innerhalb der Industrial Division bereits übergreifende Aufgaben wahrnimmt.

Franz Lübbers, CEO Röchling Industrial, ist überzeugt, mit Frau Höglinger eine gute Wahl getroffen zu haben: „Frau Höglinger hat als Prokuristin in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet und ich bin überzeugt, dass sie für Herrn Eckerstorfer den nötigen Freiraum schaffen wird, den er benötigt, um die divisionsübergreifenden Aufgaben noch intensiver wahrzunehmen.“

29 Neuer Geschäftsführer bei der Schulz Group

Der Engineering-Dienstleister aus Ravensburg stellt sich an der Spitze breiter auf

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Ravensburg. Der Engineering-Dienstleister Schulz aus Ravensburg hat einen neuen Geschäftsführer. Neben den beiden bisherigen Geschäftsführern Rolf Schramm und Roland Arnold gehört nun auch Florian Geisler (Foto) zur Spitze des Unternehmens. Der 45-jährige Diplom-Ingenieur übernimmt die Verantwortung für die Bereiche Finanzen, Vertrieb, Projektmanagement, Personal sowie Marketing und Kommunikation.

 

Schulz Engineering zählt mit seinen rund 150 Mitarbeitern zu den führenden deutschen Ingenieursdienstleistern im Bereich Engineering, Planung, Konstruktion und Simulation sowie Inbetriebnahme anspruchsvoller Sondermaschinen und komplexer Produktionsanlagen in der Automobilindustrie. Zum namhaften Kundenstamm des Pioniers der digitalen Fabrikplanung zählen große deutsche Automobilhersteller wie VW, Audi oder BMW. Durch das langjährige branchenübergreifende Know-how in verschiedenen Märkten, die ausgeprägte Planungs- und Konstruktionskompetenz sowie durch den Einsatz modernster Technologien des ,Simultaneous Engineering' sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt, sukzessive auch den Eintritt in neue Märkte zu forcieren.

Mit der Einberufung von Florian Geisler in das Management der Schulz Engineering sei ein wichtiger Schritt gelungen, neuen Wind in die Führungsebene des Unternehmens zu bringen und einen Grundstein für die weitere erfolgreiche und moderne Entwicklung des Unternehmens zu legen. Der 45-Jährige verfügt über mehr als 19 Jahre Berufserfahrung im Engineering-Umfeld und ist bereits seit 2003 bei der Schulz Engineering beschäftigt – zunächst als Anlagenplaner, später als Teamleiter und seit 2008 als Projektleiter verschiedenster Kundenprojekte.


Schulz Engineering mit Hauptsitz in Ravensburg Erlen ist eine von sieben Tochterunternehmen der Schulz Group, einer mittelständischen Unternehmensgruppe mit deutschlandweit circa 500 Mitarbeitern, die in den drei Geschäftsbereichen Engineering, Maschinenbau und Cleantech seit nunmehr über 30 Jahren erfolgreich aktiv ist. Zu den Unternehmen gehört unter anderem die AKASOL AG aus Darmstadt, ein führender europäischer Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen.

30 Vorstandswechsel bei der WGV

Ralf Pfeiffer rückt an die Führungsspitze des Versicherers

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Stuttgart. Ralf Pfeiffer (Foto) rückt in den Vorstand der Württembergischen Gemeinde-Versicherung (WGV). Der Volljurist ist bereits seit zwei Jahrzehnten für den Versicherungskonzern tätig. In dieser Zeit hatte er verschiedene Führungspositionen inne. Nun rückt er in den Vorstand.

Pfeiffer tritt dort die Nachfolge von Jochen Kriegmeier an und übernimmt damit die Zuständigkeit für das Ressort Kommunal und Schadenbearbeitung.

Warum Kriegmeier das Unternehmen verlassen hat, ist nicht bekannt.

31 Thomas Bürkle macht weiter

Der Stuttgarter Unternehmer bleibt einer der wichtigsten Funktionäre des Südwest-Handwerks

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Stuttgart. Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) hat Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, erneut zum Vizepräsidenten gewählt. Eine Woche davor wurde er zudem von derMitgliederversammlung des Unternehmerverbands Handwerk Baden-Württemberg (UVH) zum Vorsitzenden einstimmig ernannt.

Zudem erhielt Bürkle eine Auszeichnung: Für sein langjähriges Engagement im Handwerk überreichte ihm Landeshandwerks­präsident Rainer Reichhold, der ebenfalls für die kommenden fünf Jahre in seinem Amt bestätigt wurde, im Rahmen der Mitgliederversammlung die Silberne Ehrennadel des baden-württembergischen Handwerks.

In seinem Statement vor der Wahl im BWHT betonte Thomas Bürkle unter anderem die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit der Gewerke: „Besonders in der Energiepolitik können wir mehr zusammen erreichen. Hier wäre es schön, wenn wir – als Verbände und Handwerkskammern – als Einheit eine technologieoffene Energieversorgung gegenüber der Politik fordern.“

Thomas Bürkle ist als gelernter Elektromaschinenbauer gemeinsam mit seinem Bruder Geschäftsführer der Bürkle & Schöck Gruppe in Stuttgart. Dazu gehört der Bereich Elektromaschinenbau mit rund 60 Mitarbeitern und der Bereich der Elektroinstallation mit rund 70 Beschäftigten.

32 Fischer verstärkt die Geschäftsführung

Die Gruppe hat einen neuen Sprecher, der zugleich zwei Bereiche verantwortet

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Als Sprecher der Geschäftsführung für den wichtigen Unternehmensbereich Befestigungssysteme hat Armin Heß seine neue Aufgabe bei der Unternehmensgruppe Fischer begonnen. Über seine Sprecherfunktion hinaus wird Heß laut Mitteilung als Geschäftsführer die Bereiche Vertrieb und Marketing übernehmen.

Der 53-Jährige verfügt über langjährige Berufserfahrung in Familienunternehmen. Er besitzt darüber hinaus umfangreiche Branchenkenntnisse.

Die Fischer Deutschland Vertriebs wird seit 1. Juli wieder schwerpunktmäßig von Michael Geiszbühl verantwortet. Er hatte Fischer Deutschland bisher parallel zu seiner Aufgabe als Geschäftsführer Vertrieb und Marketing geführt. Zusätzlich verantwortet er künftig die Aktivitäten in den weiteren europäischen Landesgesellschaften in Frankreich, Österreich, Niederlande und Belgien.

Die Unternehmensgruppe Fischer mit Sitz in Waldachtal, Nordschwarzwald, hat 2019 mit weltweit rund 5200 Mitarbeitern einen Umsatz von 887 Millionen Euro erzielt. Das Familienunternehmen ist mit 49 Gesellschaften in 37 Ländern vertreten und exportiert in über 100 Länder. Es umfasst die fünf Unternehmensbereiche Fischer Befestigungssysteme, Fischer Automotive, Fischertechnik, Fischer Consulting und LNT Automation.

33 Buck steigt bei Peyer Graphic auf

Neuer Leiter für den Innendienst am Standort Leonberg

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Leonberg. Seit Anfang Juni ist die Leitung Innendienst beim Druckdienstleister Peyer Graphic neu besetzt. Johannes Buck folgt in seiner Position auf Waltraud Kron, die das Unternehmen nach knapp 30 Jahren verlässt und in den Ruhestand geht.

Johannes Buck kennt die Druck- und Buchbranche aufgrund seiner bisherigen Tätigkeiten bereits bestens und freut sich auf die schönen Einbandmaterialien sowie darauf, die Kunden bei der Umsetzung ihrer Projekte zu unterstützen.

Peyer Graphic wurde 1880 in Zürich gegründet und ist spezialisiert auf Einband- und Verpackungsmaterialien. An den Standorten in Lengnau, Schweiz, und Leonberg sind über 50 Mitarbeiter beschäftigt. Sie beraten und unterstützten einen internationalen Kundenstamm bei der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Printprodukte im Buch- und Verlagsbereich.

34 Würth-Tochter muss sich an der Spitze neu aufstellen

Elektronik-Sparte verliert einen Geschäftsführer

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Waldenburg. Nach 27 Jahren in der Würth Elektronik Gruppe hat sich Oliver Konz aus persönlichen Gründen dazu entschieden, seine Position als Geschäftsbereichsleiter der Würth-Gruppe und als CEO der Würth Elektronik eiSos Gruppe abzugeben und das Unternehmen zu verlassen. Das gab das Unternehmen jetzt bekant.

„Wir bedauern seine Entscheidung sehr. Das ist für uns ein großer Verlust“, sagt Thomas Schrott, Geschäftsbereichsleiter der Würth-Gruppe und CEO der Würth Elektronik Eisos Gruppe.

„Oliver Konz war der Mann der ersten Stunde und hat in außerordentlichem Maße dazu beigetragen, dass sich die Würth Elektronik eiSos zu einem der führenden Hersteller von elektronischen und elektromechanischen Bauelementen entwickelt hat“, ergänzt Alexander Gerfer, Geschäftsführer der Würth

Elektronik Eisos.

Oliver Konz begann als Produktentwickler für Bauelemente und übernahm schnell Verantwortung für weitere Aufgaben. Ab 2002 führte er als Geschäftsführer die Geschicke des Unternehmens und wurde 2019 zum Geschäftsbereichsleiter der Würth-Gruppe ernannt.

CEO Thomas Schrott, CTO Alexander Gerfer  und CFO Thomas Wild werden das Unternehmen weiterführen.


Würth Elektronik ist Teil der Würth-Gruppe, dem Weltmarktführer für Montage- und Befestigungstechnik. Das Unternehmen beschäftigt 7 300 Mitarbeiter und hat im Jahr 2019 einen Umsatz von 822 Millionen Euro erwirtschaftet.

35 Wechsel in der Geschäftsführung bei Newtec

Achim Wohnhaas übernimmt die Leitung des Sicherheits-Spezialisten

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Freiburg. Achim Wohnhaas wird Mitglied der Geschäftsführung von Newtec. Er übernimmt damit die Position von Ulrich Schwer, der aus der operativen Geschäftsführung ausscheidet.


Wohnhaas war zuletzt Geschäftsführer der Gigatronik-Gruppe, die 2017 in die Akka-Technologies integriert wurde. Zuvor war er auch für T-Systems tätig, vor allem in Nordamerika.

Bei Newtec wird der promovierte Maschinenbauer insbesondere das strategische Wachstum und die internationale Ausrichtung weiter vorantreiben sowie neue Geschäftsfelder in den Kernkompetenzen Functional Safety und Embedded Security erschließen.

Newtec ist ein führender Spezialist für Functional Safety und Embedded Security in den Bereichen Medizintechnik, Industrie sowie Automotive & Transport. Das Unternehmen begleitet seine Kunden bei ihrer digitalen Transformation, berät sie in Sicherheitsfragen und unterstützt sie bei der Entwicklung und Einführung neuer Geschäftsmodelle und innovativer Produkte. 

Newtec wurde 1986 gegründet und beschäftigt heute 160 Mitarbeiter an fünf Standorten, davon drei in Baden-Württemberg: Freiburg, Mannheim und Friedrichshafen.

36 Antje Durach nun Technik-Chefin

An der Spitze des Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg gibt es einen Wechsel

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Antje Durach tritt die Nachfolge von Mathias Friko an und wird die neue technische Vorständin der Landes-Bau-Genossenschaft (LBG). Als technische Prokuristin hat sie seit 2012 gemeinsam mit Friko alle Baumaßnahmen der Genossen geplant und gesteuert. Auch mit dem kaufmännischen Vorstand Josef Vogel bildet sie "seit langem ein Team", wie es in einer Mitteilung heißt.

Die LGB gilt als eine der größten Baugenossenschaften in Württemberg: Die Stuttgarter wurden 1921 gegründet und besitzen heute merh als 5500 Wohnungen sowie 15 gewerbliche Einheiten. Die Bilanzsumme liegt bei 264 Millionen Euro. 2019 investierte die LGB nach eigenen Angaben mehr als 30 Millionen Euro in den eigenen Bestand.

37 Ego-Spitze wieder komplett

Thomas Kohlbauer hat die operative Führung übernommen

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Oberderdingen. Der Küchengerätehersteller Ego hat einen neuen COO gefunden. Thomas Kohlbauer hat die operative Führung des Unternehmens übernommen. Gemeinsam mit dem CEO Dirk Schallock, der vor zwei Jahren an die Spitze des Unternehmens rückte, bildet er nun das Führungsduo des Unternehmens.

Kohlbauer ist 52 Jahre alt und war lange für den Autozulieferer Bose tätig, für den er unter anderem in der Schweiz und den USA in verschiedenen Führungspositionen tätig war. Zuletzt war er fünf Jahre beim Autozulieferer Mahle, wo er die Division Mechatronik mit 4500 Mitarbeitern verantwortet hat.

Kohlbauer wird bei der Ego-Gruppe für die Ressorts Produktion und Supply Chain verantwortlich zeichnen, zu denen die international agierenden Bereiche Industrial Engineering, Supply Chain Management und das Produktionstechnologiecenter sowie zwölf Produktionsstandorte, zusammengefasst in einem Produktionsnetzwerk, gehören.

38 Arbeitsagentur mit neuer Spitze

Timo Honisch ist jetzt Geschäftsführer Operativ

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Timo Honisch ist der neue Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Offenburg und damit Nachfolger von Angela Pöpplau-Hübner, die in die Arbeitsagentur Freiburg als Leiterin Controlling und Finanzen wechselte.

Honisch ist seit 14 Jahren in der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt und hat in dieser Zeit in verschiedenen Agenturen nahezu alle Themenfelder kennengelernt und Führungserfahrung gesammelt. Der 48-jährige war zuletzt als Performanceberater in der Regionaldirektion in Stuttgart tätig.

Als Geschäftsführer operativ der Arbeitsagentur Offenburg gehören alle Bereiche in direktem Kundenkontakt wie zum Beispiel die Berufsberatung, die Arbeitsvermittlung aber auch die Beratung von Arbeitgebern zu seiner neuen Funktion. Zugleich ist er Stellvertreter von Horst Sahrbacher dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenburg.

39 Foba mit neuen Chef

Der Geschäftsführer des Laserspezialisten kommt aus den eigenen Reihen

Foto: FOBA

Die Foba Laser Marking + Engraving, international führend in der Herstellung von Lasermarkiersystemen, hat einen neuen Geschäftsführer aus den eigenen Reihen: Der bisherige Finanzdirektor und stellvertretende Geschäftsführer Sebastian Blösch folgt auf Stefan Heczko."Mit unserem Team wollen wir den internationalen Erfolg weiter festigen", kündigt Blösch an: "Den Schwerpunkt setze ich dabei auf den Ausbau der Unternehmensstrategie mit Blick auf technische Innovationen, die unsere Kunden weiterbringen."

Als Leiter des Finanzbereichs bei Foba hatte Blösch bereits wachsende Verantwortung für die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Der studierte Betriebswirt stammt aus Norddeutschland und ist seit 2015 in der globalen Muttergesellschaft von Foba tätig.

Die Alltec mit ihrer Marke Foba ist einer der führenden Hersteller und Anbieter von innovativen Lasermarkierlösungen. Foba Beschriftungslaser, Lasermarkiermaschinen und bildgebende Kennzeichnungsworkflows kommen vor allem in der Automobilzulieferindustrie, Medizintechnik, Elektronik und Kunststoffindustrie sowie im Werkzeug-, Metall- und Formenbau zur Kennzeichnung einer Vielzahl an Materialien und Produkten zum Einsatz.

40 Stabwechel bei der Sparkasse Engen-Gottmadingen

Jürgen Stille und Werner Schwacha gehen in den Ruhestand – die Nachfolge wurde bereits vor einem Jahr geklärt

Foto: Screenshot Logo

Die bisherigen Vorstände der Sparkasse Engen-Gottmadingen, Jürgen Stille und Werner Schwacha, sind im Ruhestand. Das Duo hat das Institut mehr als 15 Jahre lange geführt. Nach der Ankündigung des Ausscheidens hat der Verwaltungsrat vor gut einem Jahr die Nachfolger gewählt:

Andrea Grusdas ist die neue Vorstandsvorsitzende. Die 51-jährige war bis 2018 Vorstandsmitglied bei der Sparkasse Ulm.

Frank Lammerling komplettiert den Vorstand. Der 43-jährige war zuvor bei der Stadtsparkasse Rheine für das Firmenkundengeschäfts verantwortlich.

41 SWEG hält an Harms fest

Vertrag des Vorstandschefs um fünf Jahre verlängert

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Lahr. Die Südwestdeutsche Landesverkehrs AG (SWEG) hat den Vertrag mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Tobias Harms vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Das neue Arbeitspapier läuft nun bis Mitte 2026.

„Wegen sich ändernder politischer und marktwirtschaftlicher Rahmenbedingungen muss sich das Unternehmen an das Geschäftsumfeld des öffentlichen Verkehrs anpassen und konsequent weiterentwickelt werden“, sagt Uwe Lahl, Aufsichtsratsvorsitzende der SWEG. „Tobias Harms verfügt über sehr viel Erfahrung in den Märkten ÖPNV und SPNV. Ich bin daher froh, dass er diese Aufgabe für weitere fünf Jahre wahrnimmt.“

Die SWEG mit Sitz in Lahr betreibt Schienen- und Busverkehr in der Ortenau und angrenzenden Gebieten. Vor zwei Jahren fusionierte sie mit der Hohenzollerischen Landesbahn in Hechingen. Im Unternehmen sind insgesamt rund 1300 Menschen beschäftigt.


42 Thomas Wolf ist tot

Kreissparkasse Göppingen trauert um langjährigen stellvertretenden Vorstand

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Göppingen. Thomas Wolf ist tot. Der langjährige stellvertretende Vorstand der Kreissparkasse Göppingen verstarb im Alter von 57. Erst zehn Tage vor seinem Tod hatte er seine Tätigkeit für die Bank beendet. Wolf war mehr als 30 Jahre für die Kreissparkasse Göppingen tätig.

Seine Berufslaufbahn begann er mit dem Studium an der Berufsakademie Stuttgart. 1988 ging der Diplom-Betriebswirt (BA) als Gruppenleiter Firmenkundengescha?ft zur Kreissparkasse Starnberg. Nach fu?nf Jahren kehrte er zuru?ck. Wolf war zuna?chst mehr als 25 Jahre im Firmenkundengescha?ft ta?tig, zuletzt als Regionaldirektor des Firmenkundengescha?fts Go?ppingen.

2011 wechselte Thomas Wolf in die Abteilung Vorstandssekretariat, Strategie & Kommunikation. Unter seiner Leitung wurde das Qualita?ts- und Beschwerde- management aufgebaut und Lean Management eingefu?hrt. Sein Credo lautete: „Wir mu?ssen unsere Kundinnen und Kunden von unserer Leistung nicht nur u?berzeugen, sondern begeistern. Wenn uns das gelingt, dann sind wir auf dem richtigen Weg.“

Als Pressesprecher entwickelte er eine neue Kommunikationsstrategie. 2013 wurde Thomas Wolf zum stellvertretenden Vorstandsmitglied berufen. Im August 2018 u?bernahm Thomas Wolf die Leitung sowie den Neuaufbau der Abteilung Firmenkunden & Private Banking.

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