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3D-Druck: Von der dritten in die vierte Dimension


Wo?

Webinar

Wann?

17.09.2020, ab 10.00 Uhr

Preis pro Person

kostenfrei

Seit der Corona Krise hat das 3D-Druck Verfahren sehr stark an Bekanntheit dazu gewonnen. Passgenaue Sichtvisiere, individueller Mundschutz oder Ellenbogentüröffner für öffentliche Gebäude sind nur ein Bruchteil der Produkte, die bereits heute in Serie hergestellt und im Alltag verwendet werden. "Seit über dreißig Jahren gibt es bereits den 3D-Druck, weltweit werden Produkte gefertigt und einige Unternehmen unserer Region sind mit ihrer Expertise ganz vorn mit dabei," sagt Michael Löffler, Technologietransfermanager bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg. Damit weitere Unternehmen von diesem Wissen profitieren, wird die IHK im Herbst und Winter mehrere Veranstaltungen zu dem Thema durchführen.

Den Auftakt der neuen Reihe wird das kostenfreie Online-Seminar zu "4D-Druck bei Sport und Medizin" mit Professor Rolf Mülhaupt von der Universität Freiburg am 17. September bilden. "Dieses Verfahren ist im direkten Vergleich zwar noch relativ jung, aber in ihr steckt enormes Potenzial. Ähnlich wie beim 3D-Druck wird Material Schicht für Schicht aufgetragen und so ein Gegenstand additiv erzeugt. Der Unterschied liegt nun bei der vierten Dimension, der Zeit. Man kann sich das Verfahren ähnlich wie bei pflanzlichen Farnen vorstellen. Die Gegenstände können durch Berührung, Feuchtigkeit, Strahlung oder Temperatur ihre Form oder Funktion verändern," so Löffler weiter.

Ideen für dieses Verfahren sind beinahe unbegrenzt und es gibt zahlreiche Anwendungen. 4D-gedruckte Verbände können beispielsweise Brandwunden effizienter und schneller heilen, da diese die entstehende Feuchtigkeit automatisch abschwitzen. Ebenso ist die Anwendung bei Prothesen und Protektoren vorstellbar, die ihre Größe je nach anschwellenden Muskeln ändern können, um so die Schmerzen zu lindern.


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