Bucher investiert in ein Lager

Der Hydraulikspezialist strafft mit dem 20 Meter hohen Neubau die Prozesse – so wie es der Masterplan des Baudienstleisters Vollack vorsieht

 
Foto: Vollack
 

Klettgau. Statt dem üblichen Spatenstich gab es aufgrund von Corona nun eine Spatenübergabe: Mit dem symbolischen Akt haben offiziell die Arbeiten an einem neuen Hochregallager der Bucher Hydraulics in Klettgau-Grießen begonnen. "Es ist die größte Einzelinvestition in der bis ins Jahr 1923 zurückreichenden Unternehmensgeschichte. Mit ihm stellen wir uns für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft auf", so Bucher-Geschäftsführer Jens Kubasch. Eine Investitionssumme nannte er nicht, dafür einen Zeitplan: Mitte kommenden Jahres soll der Bau fertig sein.

Auf einer Grundfläche von 1140 Quadratmetern reichen die neuen Regalkonstruktionen 20 Meter in die Höhe. Die Karlsruher Vollack Gruppe hat den Neubau konzipiert und setzt ihn um: Durch die kompakte Bauweise werden Staplerfahrten vermieden und der Wärmebedarf im Logistik-Bereich wird rechnerisch um 34 Prozent reduziert, wie das Unternehmen mitteilt. Das Lager wird direkt an die bestehenden Produktionshallen angebunden, was die Automatisierung vereinfacht.

Nach Angaben von Vollack-Partner Rainer Kracht folgt die Umsetzung einer Strategie zur Erweiterung des Standortes: "Das Hochregallager ist bereits das vierte Projekt, das wir im Rahmen des Masterplans umsetzen, und optimal auf die Bedarfe unseres Kunden zugeschnitten. Das Anforderungsprofil haben wir in gemeinsamen Workshops erarbeitet. Grundlage waren unter anderem laufende Arbeitsprozesse, die Strategie des Unternehmens und lokale Bedingungen."

Die Bucher Hydraulics beschäftigt am Standort Gießen gut 500 Mitarbeitende und ist damit einer der wichtigsten Arbeitgeber am Hochrhein. Das Unternehmen ist Teil des Schweizer Industriekonzerns Bucher Industries und hat aktuell die Lenze Mobile Drives übernommen.

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