Heidelberg Cement kauft zu

Der Baustoff-Gigant übernimmt ein Kalksandsteinwerk in Südbaden. Die Gründe dafür sind einleuchtend und der Schritt wurde gut vorbereitet.

 
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Breisach. Bereits im Jahr 2015 hat Ulrich Melzer, Geschäftsführer der Heidelberger Kalksandstein, die Geschäftsführung der Kalksandsteinwerke Birkenmeier übernommen. Der bisherige Chef Thomas Birkenmeier war damals ausgeschieden. Aktuell hat die Tochtergesellschaft des Baustoffkonzerns Heidelberg Cement auch noch die restlichen 60 Prozent Anteile an dem Unternehmen mit Sitz in Breisach-Niederrimsingen übernommen. "Die Verschmelzung ist nun die logische Konsequenz", so Melzer. 15 Menschen sind von der Übernahme betroffen – in der Bilanz des Jahres 2015 war noch von 30 Mitarbeitern die Rede. Die ebenfalls in Breisach ansässige Birkenmeier Stein + Design ist von der Übernahme nicht betroffen.

Als Gründe für die Übernahme nannte Melzer eine "maßgebliche Stärkung der Marktposition in Südbaden" sowie "die Erweiterung des Vertriebsgebietes nach Süden".

Die Historie der Heidelberg Cement geht auf das Jahr 1873 zurück. Heute beschäftigt die AG bundesweit 4000 und weltweit 60.000 Mitarbeiter in 60 Ländern und erwirtschaftet einen Umsatz von 13,4 Milliarden Euro.

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