Schweizer Electronic schließt <br>Kooperation mit ETH Zürich

Europas drittgrößter Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic arbeitet künftig mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zusammen.

 
Foto: seag
 

Schramberg. Ziel sei die Realisierung extrem flacher leistungselektronischer Bauteile, teilt das börsennotierte Unternehmen mit. Diese so genannten Konverter sollen dann in der Photovoltaik, der Automobiltechnik, in Flachbildschirmen oder in der Beleuchtungstechnik zum Einsatz kommen.

In einem ersten Schritt würden ultraflache magnetische Komponenten für Transformatoren mit einer Bauhöhe von nur einem Millimeter realisiert, heißt es. Damit wollen Schweizer Electronic und die ETH nachweisen, dass selbst bei solch geringen Bauhöhen ein Wirkungsgrad erzielt wird, der mit konventionellen Stromversorgungen vergleichbar oder besser ist.

„Die Partnerschaft mit der ETH Zürich ermöglicht uns, die Geschwindigkeit bei der Umsetzung von Innovationen weiter zu erhöhen“, so Schweizer-Vorstandschef Marc Schweizer. Dies sei insbesondere für die Zielmärkte Auto, Industrie und Solar von großer Bedeutung.

Professor Johann Kolar von der ETH Zürich verspricht sich von der Zusammenarbeit mit Schweizer Electronic die Möglichkeit, neue Stromversorgungskonzepte in einer Technologie zu realisieren, welche zukünftig zahlreiche Anwendungen der Leistungselektronik erfassen und revolutionieren werde.

Die Schweizer Electronic AG beschäftigt rund 750 Mitarbeiter und setzte 2010 mehr als 105 Millionen Euro um. Die ETH Zürich sieht sich als eine der weltweit führenden technisch-naturwissenschaftlichen Hochschulen. Sie zählt derzeit rund 16.000 Studenten aus 80 Ländern, davon 3500 Doktoranden.

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