Katamarane steigern die Fahrgastzahlen

Die Schiffsverbindung auf dem Bodensee etabliert sich als alternative Mobilität. Allerdings verfehlte die Reederei einen eigenen Rekord – denkbar knapp

 
Foto: Katamaran-Reederei
 

Konstanz/Friedrichshafen. 471.000 Menschen nutzten im vergangenen Jahr die Katamaran-Verbindung zwischen Konstanz und Friedrichshafen. Das waren gegenüber dem Vorjahr rund 10.000 Fahrgäste mehr – allerdings fehlten 1000 Menschen, um den Rekord des Jahres 2014 zu knacken. Zwischenzeitlich sank die Zahl auf 445.000 Personen. Norbert Schültke, Geschäftsführer der Katamaran-Reederei Bodensee, freut sich dennoch: "2019 war für die Reederei ein wirklich gutes Jahr. Mehr Fahrgäste, mehr Abonnenten, bessere Auslastung – eine tolle Bestätigung für unsere kleine Reederei."

So seien in jedem Monat – bis auf den verregneten Mai – mehr Fahrgäste als im Vorjahreszeitraum registriert worden, teilweise liegt das Plus bei bis zu 30 Prozent. Zudem wurden zehn Prozent mehr Monatskarten verkauft. Für Schültke ein weiterer Beleg, dass sich die Fährverbindung als Alternative zu den bisherigen Verkehrsverbindungen etabliert habe: "Auf dem See gibt es keinen Stau." Zudem sei man zuverlässig, da nur zwei Prozent der Fahrten unter anderem aufgrund ungünstigen Wetters ausfallen.

Ob die Reederei auch in 2019 im dritten Jahr in Folge schwarze Zahlen erwirtschaftet war, teilt die Reederei später im Jahr mit.

Die Reederei bietet seit 2009 mit zwei Katamaranen ganzjährige Pendelfahrten über den See. An der Gesellschaft sind die Stadtwerke am See (Friedrichshafen) und die Stadtwerke Konstanz sowie die Bodensee Schiffsbetriebe beteiligt.

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