Break Force One tritt auf die Bremse

Der Entwicklungsdienstleister trifft eine Entscheidung mit Folgen

 
Foto: oh
 

Tübingen. Der Entwicklungsdienstleister Break Force One (BFO) wird nun doch nicht in Tübingen bauen. Das Unternehmen hatte Pläne, im Gewerbegebiet Aischbach in ein eigenes Gebäude zu investieren. Die Stadt hatte dort seit zwei Jahren ein Grundstück für das Unternehmen reserviert. Nun ist es wieder frei.

BFO wurde im Juli 2019 vom Autozulieferer ZF aus Friedrichshafen übernommen. Auch das könnte ein Grund für die geänderten Pläne sein. Als offiziellen Grund nannte das Unternehmen auch die Corona-Pandemie. Man wolle lieber in Zukunftstechnologie statt in Steine investieren, so Finanzchef Bernd Ehrich.

Break Force One wurde vor zehn Jahren gegründet und wollte einen Bremskraftverstärker und eine eigene Bremse entwickeln. Heute ist das Unternehmen Teil der ZF-Gruppe und forscht von Tübingen aus an neuer Technologie für die Elektromobilität.

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