Foto: Jigal Fichtner

Strom nach Maß

Bei inpotron Schaltnetzteile entstehen täglich Tausende Baugruppen. Dennoch erhält jeder Kunde passgenau seine Lösung.

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Veröffentlicht:
09.06.2017 | 08:16

Das Regal ziert eine vielfältige Sammlung elektronischer Bauteile auf Leiterplatten. Dem Laien fällt es schwer, die Unterschiede auszumachen. Hermann Püthe dagegen sieht hinter jedem einzelnen Teil eine Lösung: „Unsere Schaltnetzteile und Stromversorgungen sind wie Maßanzüge, speziell für den Kunden angepasst“, so der Geschäftsführer der Hilzinger inpotron.

Der Vergleich zwischen Konfektionsware und Couture ist nicht zu hoch gegriffen. Denn heute kommt der Hochtechnologie eine besondere Bedeutung zu. Beispiel: LED-Beleuchtungen. „Deren Farbtemperatur hat je nach Anwendung entscheidenden Einfluss auf den Menschen. Ein höherer Blau-Anteil weckt auf, ein höherer Rot-Anteil macht müde“, erläutert Hermann Püthe. Beeinflusst wird die Farbtemperatur entscheidend von den Treibern, also der Stromversorgung.

Deshalb hören die Entwickler bei inpotron penibel zu, wenn der Kunde über seine Anforderungen spricht. Hermann Püthe: „Wir nehmen die Sichtweise des Kunden an. Dann erhält er genau die Baugruppe, die er benötigt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.“ Um die ganzheitliche Maßanzug-Sichtweise auf Kunden und Produkt durch das ganze Unternehmen zu ziehen, hat Püthe jüngst die Prozesse bei inpotron optimiert. Der neu installierte Vertriebskoordinator fügt sich in die bestehenden Prozesse ein. „Die Rückmeldungen der Kunden darauf sind positiv“, so Hermann Püthe.

18 der 106 Mitarbeiter bei inpotron arbeiten in der Entwicklung. Hermann Püthe: „So haben wir auch im Zusammenspiel mit unserer Tochtergesellschaft exscitron ausreichend Kapazitäten, um auf den immer schnelleren Produktwandel zu reagieren.“ Gut 50 Neuentwicklungen entstehen bei inpotron pro Jahr. Die Baugruppen werden quer durch alle Branchen eingesetzt, in medizinischen Geräten ebenso wie beispielsweise in Parkhausschranken. Eine weitere Besonderheit: Die rund 2300 Netzteile, die inpotron täglich baut, entstehen in Hilzingen. Hermann Püthe: „So können wir eine gleichbleibende Qualität gewährleisten.“ Damit am Ende beim Maßanzug nichts zwickt.

Leistungen
inpotron ist eines der führenden Unternehmen im Bereich Entwicklung, Produktion und Vertrieb getakteter Stromversorgungslösungen. Pro Jahr werden am Stammsitz in Hilzingen rund 510.000 Netzteile gefertigt. inpotron verfügt über fünf Linien für die SMD-Fertigung und zwei THT-Fertigungslinien. Aktuell sind 480 Produkte aktiv, die in der LED-Beleuchtungstechnik ebenso zum Einsatz kommen wie im Maschinen- und Anlagenbau oder in der Medizintechnik.

Unternehmen
Das Unternehmen wurde 1997 als Spaun Schaltnetzteile GmbH gegründet. 2008 folgte die Umfirmierung zu inpotron Schaltnetzteile parallel zum Bezug des neuen Firmengebäudes. 2013 kam ein neues Logistik- und Distributionszentrum hinzu. Mit 106 Mitarbeitern werden rund 15,5 Millionen Euro umgesetzt.

Gruppe
Zur inpotron-Firmengruppe gehört seit 2008 die hundertprozentige Tochter exscitron GmbH in Chemnitz. Die zehn Mitarbeiter entwickeln individuelle Schaltnetzteile vorzugsweise im Bereich der LED-Beleuchtungstechnik. 2013 kam als weitere Beteiligung die ZORN Maschinenbau GmbH in Stockach als Spezialist für Industrieautomation hinzu.

Mitarbeiter

106

Gründungsjahr

1997

Umsatz

15,5 Mio.

inpotron Schaltnetzteile GmbH

Hebelsteinstraße 5
78247 Hilzingen

Webseite

www.inpotron.com

E-Mail-Adresse

info@inpotron.com

Telefon

07731/9757-0

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