27.01.2016 12:43 Uhr

Zahoransky wird noch internationaler

Der Hersteller von Bürstenmaschinen aus dem Schwarzwald wächst vor allem Dank des Auslandsgeschäfts. Das soll 2016 einen neuen Umsatzrekord ermöglichen.

Todtnau. Der Maschinenbauer Zahoransky hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um knapp vier Prozent auf 83 Millionen Euro gesteigert. Für 2016 strebt das Unternehmen einen neuen Umsatzrekord an. Der soll vor allem im Ausland ermöglicht werden.

Bereits 2015 ist das Wachstum zum großen Teil im Ausland entstanden. Zahoransky hat seinen Hauptsitz in Todtnau-Geschwend, zwei Werke in Freiburg sowie eine weitere Fabrik in Sachsen. Daneben ist das Unternehmen mit eigenen Standorten in China, Japan, Indien, den USA und Spanien vertreten.

Dort, in Logrono, soll jetzt die Produktionsfläche verdoppelt werden – von 2100 auf 4200 Quadratmeter. Zahoransky werde etwa 2,5 Millionen Euro investieren, so Vertriebs- und Marketingleiter Robert Dous.

Zudem stärkt der Hersteller von Maschinen zur Bürstenproduktion seine Präsenz in Brasilien. Der langjährige Handelspartner Piltz wird ab März von Zahoransky Brasil abgelöst. Zahoransky gründet dafür eine neue Gesellschaft und übernimmt das Personal des Partners. Inhaber Joachim Piltz wird noch zwei Jahre als Geschäftsführer für Zahoransky Brasil arbeiten.

Weltweit beschäftigt Zahoransky aktuell 810 Menschen, darunter 80 Auszubildende.

pop
◄◄ zurück