18.02.2016 10:58 Uhr

WMF hat globale Pläne

Der Konsumgüterhersteller WMF ist im vergangenen Jahr um vier Prozent gewachsen. Vor allem das Geschäft mit Kaffeemaschinen zieht spürbar an.

Geislingen. Am Umsatzwachstum auf 1,06 Milliarden Euro hat vor allem das Geschäft mit Profikaffeemaschinen einen gewichtigen Anteil. Die Sparte legt um 13 Prozent auf 394 Millionen Euro an. Die Kosumsparte für Geschirr und Töpfe stagniert eher. Sie schafft nur ein mageres Plus von einem Prozent.

Erstmals in seiner Firmengeschichte erwirtschaftet WMF die Hälfte seines Umsatzes im Ausland. In Asien sei man bereits Marktführer bei Profi-Kaffeemaschinen. Das strebt das Unternehmen nun auch in den USA an.

Dort ist WMF seit gut zwei Jahrzehnten mit der Marke Schaerer vertreten. Nun hat WMF auch die restlichen 24,5 Prozent der Firma gekauft und ist somit alleiniger Gesellschafter des Unternehmens.

WMF wurde 1853 in Geislingen gegründet. Weltweit beschäfttigt das Untenrehmen heute rund 6000 Menschen.





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