05.10.2015 17:47 Uhr

Stihl-Urgestein geht

Der Maschinenbauer Stihl verabschiedet seinen langjährigen Geschäftsführer Gerhard Eder. Zwei Jahrzehnte lang hatte er das Magnesium-Druckguss-Werk geführt. Und nun?

Waiblingen. Eder war 1994 von Thyssen zu Stihl gekommen. Unter seiner Führung habe das Werk in Prüm, Rheinland-Pfalz, sich zu einem Technologieführer in der Branche entwickelt, so Stihl-Gesellschafter Nikolas Stihl.

Diese Entwicklung sei untrennbar mit Gerhard Eder verbunden, der in der Branche als „Magnesium-Papst“ gelt, so Konzernchef Bertram Kandziora.

Nachfolger von Eder wird Hartmut Fischer, der ebenfalls schon viele Jahre im Unternehmen ist. Stihl beschäftigt in dem Werk rund 600 Menschen. Insgesamt hat der Konzern aus Waiblingen etwa 14.300 Mitarbeiter.

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