01.12.2015 16:58 Uhr

SHW will Teile der Produktion verlagern

Der Autozulieferer SHW befindet sich auf Sanierungskurs. Vor allem das Geschäft mit Pumpen und Motorkomponenten macht Sorgen. Helfen soll ein neues Werk in Osteuropa. Was heißt das für die Heimat?

Aalen. Der Autozulieferer aus Ostwürttemberg ist in Klausur gegangen. Herausgekommen ist ein Konzept mit der Überschrift „SHW 2020“. Es sieht deutliche Investitionen in neue Produktionslinien vor. Ab 2017 sollen an einem neuen Standort in Osteuropa erste Teile vom Band gehen. Rund 100 Millionen Euro sollen investiert werden.

Was das für die bisherigen Standorte bedeutet, lässt die börsennotierte AG weitestgehend offen. Zwar spricht sie von der Verlagerung ausgewählter Projekte – ob und wie das die Mitarbeiter betrifft, ist jedoch unklar.

Denn nach zwei Jahren der Konsolidierung will SHW ab 2018 auch wieder deutlich wachsen – und das profitabel. Der Umsatz, der aktuell bei etwa 450 Millionen Euro liegt, soll dann um die Hälfte zulege – auf bis zu 660 Millionen Euro im Jahr 2020.





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