17.12.2015 08:52 Uhr

Schöck legt Investitionsprogramm auf

Die Gruppe reagiert auf die wachsende Nachfrage nach den Baulösungen: 18 Millionen Euro fließen in neue Strukturen und weitere Mitarbeiter.

Baden-Baden. Die global erhöhte Nachfrage nach Schöck Produkten zur Lösung von Wärmebrücken durch die Erweiterung und Optimierung der Logistik- und Produktionsflächen gewährleistet werden, teilt die Gruppe mit. Schöck investiert dafür bis 2020 18 Millionen Euro in den Standort Baden-Baden und schafft neue Arbeitsplätze.

Um mehr Kapazität für die Fertigung, Lagerung und Versand zu gewinnen, wurde am Produktionsstandort eine Änderung der Flächennutzung sowie der Materiallagerung vorgenommen. Für die Optimierung der Logistikflächen wurden im Mai die Vormaterialien von der ursprünglichen Blocklagerung auf eine "chaotische", ungeordnete Lagerung sowie eine Materiallagerung in die Höhe umgestellt. Das gleiche System wurde für die Fertigprodukte angewandt. Dadurch werden Bestände verdichtet und ein Flächengewinn von insgesamt 2000 Quadratmetern erzielt. Dieser wird für den Ausbau der Logistik und der Fertigung verwendet.

Neben der neuen Lagerungsweise trägt die neue Intralogistik zum reibungslosen Ablauf in der Lieferkette bei. Mit dem neu entwickelten Logistikkonzept wird ein neuer Standard für die Schöck-Gruppe geschaffen. Die ersten Standorte, an denen eine Optimierung nach Baden-Badener Vorbild eingeführt werden soll, sind Essen, Halle und Pucking in Österreich. „Die größte Herausforderung ist die Bewältigung der gleichzeitigen Veränderungen der Logistik- und Produktions-
systeme sowie von Gebäuden und Infrastruktur, die wir in dieser Form noch nicht hatten", so Supply Chain Manager Wolfgang Smets.

Mit Hilfe von umfangreichen EDV-Erweiterungen im Materialwirtschaftssystem wurde die Voraussetzung für die Steuerung der Warenbewegungen geschaffen und der Suchaufwand der Lagerware reduziert. Ein weiterer Vorteil des neuen Logistikkonzepts ist die Transparenz des Materialflusses und der Lagerbestände aller Materialien und Produkte. Auf diese Weise werden die Warendurchlaufzeit und damit die Effizienz messbar. Die komplette Umstellung erfolgte im laufenden Betrieb.

red
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