28.01.2016 20:35 Uhr

Pfisterer stößt Metallverarbeitung ab

Der Schweizer Stromnetz-Spezialist Pfisterer hat seine Metallverarbeitung in Malters bei Luzern an drei Privatinvestoren verkauft.

Malters. Der Bereich werde unter dem Namen Sefag Components AG als eigenständiges Unternehmen am bisherigen Standort weitergeführt, teilte Pfisterer mit. Die 50 Mitarbeiter würden weiterbeschäftigt. Zum Kaufpreis machten die Schweizer keine Angaben.

Der Verkauf sei Teil eines Zukunftsprogramms. Der Pfisterer-Standort in Malters werde in diesem Zusammenhang in einen Technologie- und Vertriebsstandort umgewandelt. Die noch ansässige Produktion von Freileitungssystemen werde bis 2017 nach Tschechien verlagert.

Pfisterer betreibt Produktionsstätten in Europa, Südamerika und Südafrika sowie Vertriebsniederlassungen in 18 Ländern. Die Unternehmensgruppe beschäftigt nach eigenen Angaben rund 2.700 Mitarbeiter.

red
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