22.03.2016 11:37 Uhr

Nexwafe sichert sich Startkapital

In Freiburg macht sich wieder ein Unternehmen daran, für die Solarindustrie zu produzieren. Nach dem Aus von Soitec und der Solar-Fabrik steht nun eine Ausgründung in den Startlöchern.

Freiburg. Nexwafe heißt die Firma, die im Juni 2015 aus dem Fraunhofer ISE in Freiburg ausgegründet wurde. Firmenchef ist der langjährige ISE-Forscher Stefan Reber, der zusammen mit seinem Team ein Verfahren zur günstigeren Herstellung von Wafern entwickelt hat. Diese Wafer sind Bestandteil von Solarmodulen.

Nun bekommt die Firma frisches Geld. Das Schweizer Beteiligungsunternehmen Lynwood steigt mit sechs Millionen Euro bei der Freiburger Firma ein. Das Geld wolle man dazu nutzen, die Produktion aufzubauen, erklärt Reber auf Anfrage. Er geht davon aus, dass bis zum Jahresende die Maschinen laufen. Aktuell beschäftigt das Unternehmen nur eine Handvoll Mitarbeiter. Bald sollen es dann etwa 20 Arbeitsplätze sein.

Nexwafe ist in der Hans-Bunte-Straße im Norden Freiburgs zu Hause. Auch mit dem Fraunhofer-Institut, dem größten Solarforschungsinstitut in ganz Europa, werde man weiter zusammenarbeiten, so Reber.



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