01.02.2016 18:08 Uhr

Ekotechnika: Die Krise in Zahlen

Der Landmaschinenhersteller Ekotechnika leidet weiter unter den schlechten Bedingungen auf dem russischen Markt. Auch das Jahr 2015 endet tief in den roten Zahlen. Der Umbau läuft.

Foto: PR

Walldorf. Die deutsche Ekotechnika AG ist der wichtigste Landmaschinenhändler auf dem russischen Markt. Dass die Geschäfte schon mal besser liefen, ist angesichts der politischen Lage nicht verwunderlich.

In Zahlen heißt das: Der Umsatz geht um mehr als ein Drittel zurück – von 171 auf 109 Millionen Euro. Wie schon im Vorjahr fällt der Verlust saftig aus: fast 27 Millionen Euro landet das Unternehmen im Minus. Wie schon im Vorjahr.

Ekotechnika hat auf den Zustand reagiert. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen mehr als 100 Stellen abgebaut. Die Zahl der Mitarbeiter sinkt um 21 Prozent von 625 auf 520.

Dass es im nächsten Jahr wieder schwarze Zahlen gibt, ist unwahrscheinlich. Eine Stabilisierung der Lage, wie Ekotechnika sie ankündigt, würde nur laufende Verluste bedeuten.

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