23.03.2016 15:36 Uhr

Die Volksbank Donau-Neckar traut sich

Die Tuttlinger wollen mit den Genossen aus Schramberg fusionieren. "Die Zeit ist ideal dafür", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Joachim König. Doch Fragezeichen bleiben.

Filiale der Volksbank Donau-Neckar. Foto: PR

Tuttlingen/Schramberg. "Die Chemie stimmt", so lassen die Aufsichtsräte und Vorstände nach ersten unverbindlichen Gesprächen verlauten: "Zusammen wachsen" hat man sich als Motto gegeben. Wobei klar ist: Die Volksbank Donau-Neckar ist mit einer Bilanzsumme von 1,2 Milliarden Euro mehr als doppelt so groß wie die Volksbank Schwarzwald-Neckar mit 555 Millionen Euro. Die Pressemitteilung wurde offenkundig mehrere Stunden vor einer Veranstaltung zur Information der Mitarbeiter veröffentlicht.

Einen genauen Zeitplan lassen die beiden Institute offen. Ab April sollen die Mitglieder in verschiedenen Veranstaltungen informiert werden. Beide Genossenschaften haben in den vergangenen Jahren kein Glück mit Fusionsgesprächen mit anderen Banken gehabt. Und auch die aktuellen Gespräche dürften aufgrund einer kritischen Phase in der Historie der Volksbank Donau-Neckar bei den Vertretern Fragen aufwerfen. Zudem haben die Geschäftsgebiete kaum Berührungspunkte.

Als Grund für die angestrebte Fusion wurde der steigende Kostendruck sowie die Niedrigzinsphase genannt. Allerdings seien der Erhalt der bestehenden Arbeitsplätze sowie der Geschäftsstellen "wesentliche Ziele des geplanten Zusammenschlusses".

Die Hintergründe zur geplanten Fusion zur "Volksbank Schwarzwald-Donau-Neckar" erfahren Sie in Kürze in Ausgabe 36 von Econo.



diwe
◄◄ zurück