05.11.2015 16:31 Uhr

"Blick über den Tellerrand gehört dazu"

Im Kochertal gibt es eine wegweisende Hightech-Partnerschaft: Ein etablierter Marktführer arbeitet mit einem Start-up projektbezogen zusammen. Was ist das Ziel?

Die Akteure der Projektpartnerschaft zwischen der Konrad Hornschuch und der Lupyled (v.l.n.r.): Günter Roth (Hornschuch), Alexander Görz (Lupyled), Birgit Kammerer 
(Hornschuch), Thorsten Neumann (Hornschuch), Dominik G. Rabus (Lupymed) Foto: Hornschuch/Arthur Schmidt

Die Akteure der Projektpartnerschaft zwischen der Konrad Hornschuch und der Lupyled (v.l.n.r.): Günter Roth (Hornschuch), Alexander Görz (Lupyled), Birgit Kammerer 
(Hornschuch), Thorsten Neumann (Hornschuch), Dominik G. Rabus (Lupymed) Foto: Hornschuch/Arthur Schmidt

Weißbach. Die Konrad Hornschuch ist mit der Lupyled eine auf zwei Jahre angelegte projektbezogene Partnerschaft eingegangen. Das Ziel ist hoch gesteckt: Es soll ein Material neu entwickelt werden, das das Segment der Beleuchtungseinrichtungen revolutionieren soll. Günter Roth, Leiter des New Business Development bei Konrad Hornschuch hat hohe Erwartungen an die Kooperation: "Über den Tellerrand hinaus zu blicken und zukünftige Trends nicht nur zu erkennen, sondern aktiv mitzugestalten, gehört für ein Traditionsunternehmen heute zwingend dazu." Alexander Görtz, einer der beiden Lupled-Geschäftsführer, formuliert es schlicht: "Gemeinsam bilden wir eine starke, hochmotivierte Einheit."

Die Konrad Hornschuch ist das größte Mitglied der Hornschuch-Gruppe und der weltweit führende Hersteller und Vermarkter von Oberflächen aus Folien oder Kunstleder. Bekannt ist die Marke "d-c-fix". Lupyled aus Forchtenberg wurde 2013 als Ideenschmiede gegründet. Das erste Produkt, eine Leuchteinheit auf LED-Basis, ist noch vor der für den Winter 2015 vorgesehene Markteinführung für den "German Design Award 2015" nominiert worden.

red
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