02.03.2016 11:55 Uhr

China steigt bei Manz ein

Der chinesische Staatskonzern Shanghai Electric erwirbt über eine Kapitalerhöhung 30 Prozent am Reutlinger Maschinenbauer Manz. Der Deal bringt eine brisante Klausel mit sich.

Manz-Chef Dieter Manz. Foto: Archiv

Reutlingen. Shanghai Electric hat mit Manz ein Backstop Agreement geschlossen. Diese Stimmbindungsvereinbarung bedeutet, dass die Chinesen und Manz sich über die Ausübung ihrer Stimmrechte in der Hauptversammlung abstimmen. Etwa wenn es darum geht, neue Aufsichtsräte zu bestellen. Falls die Parteien sich nicht einigen, haben die Chinesen das letzte Wort.

Dieter Manz hält bislang 35,2 Prozent am Unternehmen, seine Frau Ulrike knapp vier. Die beiden verzichten im Zuge der Kapitalerhöhung auf neue Anteile. Sie lassen damit zu, dass ihre Anteile verwässert werden.

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