31.01.2016 14:45 Uhr

Capvis spricht über Rena-Pläne

Vor einem Jahr hat Capvis den Maschinenbauer Rena übernommen. Nun spricht der Finanzinvestor über die Pläne für das einstige Vorzeigeunternehmen aus dem Schwarzwald.

Gütenbach. Capvis-Partner Andreas Simon erläutert im Gespräch mit dem Fachmagazin Finance einen wesentlichen Teil der Zukunftsstrategie für Rena: Diversifizierung.

Rena baut Maschinen für nasschemische Prozesse. Gewöhnlich werden diese dafür eingesetzt, Solarzellen zu bauen. Und eben die Krise in der Solarindustrie hatte auch Rena in die Insolvenz getrieben, aus der Capvis sie befreit hat.

„Die Technologie ist übertragbar“, sagt Simon. So sei es möglich, Rena-Maschinen auch an Hersteller von Halbleitern oder Kontaktlinsen zu verkaufen. „Wir erfassen gerade Potenziale, im Laufe des Jahres werden wir mehr wissen.“

Die Solarindustrie soll aber weiter ein wichtiges Standbein der Rena bleiben. Die Hersteller hätten sich konsolidiert, würden weiter in ihre Fertigungen investieren, ist Simon zuversichtlich.





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