31.01.2016 23:36 Uhr

Bosch und der Diesel

Der Autozulieferer Bosch sorgt sich um die Zukunft des Dieselmotors. Im vergangenen Jahr erzielten die Schwaben einen Rekordumsatz.

Foto: PR

Stuttgart. Es klang wie ein Stoßgebet. „Nur mit dem Diesel lassen sich die ambitionierten CO2-Ziele der Europäischen Union erreichen, sagte Bosch-Chef Volkmar Denner bei der Präsentation seiner vorläufigen Jahreszahlen 2015. Und mehr noch: „Der Diesel ist eine Luftreinigungsmaschine. Die Aussagen lassen ahnen, wie sehr die Schwaben angesichts des VW-Abgas-Skandals um einen Teil ihres Geschäfts fürchten.

Fürs abgelaufene Jahr präsentierte Bosch noch einmal Rekordzahlen. Das Unternehmen erzielte erstmals einen Umsatz von mehr als 70 Milliarden Euro. Vor Zinsen und Steuern verdiente der Autozulieferer fünf Milliarden Euro. Im neuen Jahr will Konzernchef Denner weiter wachsen – und trotz „enormer Investitionen“ auch beim Ergebnis und der operativen Umsatzrendite zulegen. Die Bosch-Gruppe beschäftigt weltweit rund 375.000 Mitarbeiter, davon 132.000 in Deutschland.

red
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