27.02.2016 19:44 Uhr

Alnos Sonderjahr

Der schwäbische Küchenhersteller Alno hat 2015 wieder Geld verdient. Allerdings resultiert das Plus vor allem aus einem Sondereffekt.

Alno-Zentrale in Pfullendorf. Foto: PR

Pfullendorf. Die Erlöse kletterten um 3,7 Prozent auf 522 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Pfullendorf (Kreis Sigmaringen) mitteilte. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verdiente Alno 27 Millionen Euro (Ebitda).

Der Gewinn resultiert jedoch im Wesentlichen aus dem Verkauf der Impuls Küchen GmbH, die seit 30 Juni nicht mehr zu Alno gehört. Ohne den Sondereffekt weist Alno ein Ebitda von 0,1 Millionen Euro aus. Im Vorjahr meldete das Unternehmen hier noch ein Minus von 28,2 Millionen Euro.

Konzernchef Max Müller gibt sich zufrieden. „Das Geschäftsjahr 2015 war für die Alno AG erfolgreich“, sagte er. Die Auslandsstrategie zeige Wirkung. Ende 2015 habe der Auslandsanteil am Umsatz 56 Prozent betragen. 2012 waren es noch 29 Prozent. Müller: „Damit verringern wir die Abhängigkeit vom aggressiven deutschen Markt.“

red
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