25.03.2012 14:35 Uhr

Reiff steigert Ergebnis um 75 Prozent

Der Reutlinger Reifenhändler Reiff hat im vergangenen Jahr bei Umsatz und Gewinn deutlich zugelegt. Den Großteil des Wachstums steuerte allerdings eine Übernahme bei.

Reiff-Chefs Hubert Reiff, Eberhard Reiff, Immanuel Kohn (v.l.): "Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis". Foto: PR

Reutlingen. 2011 war ein besonderes Jahr für die Reutlinger Reiff-Gruppe. Das auf Reifenhandel, Autotechnik und Autoservice spezialisierte Unternehmen steigerte seine Erlöse gegenüber dem Vorjahr um knapp 50 Prozent auf 565 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn (Ebit) legte gar um 75 Prozent auf mehr als 18 Millionen Euro zu. Damit erreichte Reiff bei Umsatz und Ergebnis Rekordwerte.

Den Großteil des Wachstums steuerte die Übernahme des Schifferstädter Reifengroßhändlers Krupp bei. Diesen hatten die Reutlinger im vergangenen Jahr geschluckt. Durch den Kauf von Reifen Krupp entwickelte sich die Reiff-Gruppe nach eigenen Angaben zum größten Reifenanbieter Deutschlands.

Allerdings bleibt auch ohne die Fusion noch ein Plus bei Umsatz und Gewinn: Rechnet man die Zahlen der neuen Großhandelstochter heraus, kletterten Reiffs Erlöse um 13 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt immerhin noch um 17 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Als „bedeutendstes Ereignis des Jahres“ bezeichnet die Reiff-Gruppe die Gründung einer Tochtergesellschaft in China im November. Die Reiff Technical Products Shanghai soll neue Einkaufsquellen erschließen und zudem deutsche Unternehmen im Reich der Mitte mit Investitionsgütern beliefern.

Im laufenden Jahr rechnet Reiff mit „leicht steigenden Umsätzen gegenüber 2011“. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll ebenfalls leicht über dem Niveau des vergangenen Jahres liegen. Die Reiff-Gruppe beschäftigt an mehr als 80 Standorten rund 1.600 Mitarbeiter.

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