Bruchsal. 2900 Stellen will NSN in Deutschland streichen – das entspricht nahezu jeder dritten Stelle. Von den 35 Niederlassungen im Bundesgebiet bleiben am Ende des Umbaus nur fünf bestehen. Darunter auch das nordbadische Bruchsal, ferner Ulm, Berlin, Bonn und Düsseldorf. Der bisherige Hauptstandort München wird dicht gemacht.
Im November hatte das Joint-Venture aus Siemens und dem finnischen Telekommunikationskonzern Nokia angekündigt, weltweit rund 17.000 Stellen zu streichen. Jetzt wurden die Pläne vorgestellt. Und mit ihnen die Hiobsbotschaften für NSN-Standorte von England bis Südafrika.
Bruchsal soll künftig der Kernstandort für neue Projekte werden. Der Bruchsaler Betriebsratschef Ernst Färber geht davon aus, dass in Bruchsal unterm Strich noch mal 100 Stellen wegfallen. Aktuell sind hier noch etwa 700 Menschen beschäftigt.
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