| Arendt Gruben, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwarzwald-Baar, hat etwas fürs Selbstbewusstsein: den Innovationspreis Welchen Stellenwert hat der Innovationspreis ihrer Ansicht nach bei den Unternehmen? | |  | A.G.: Den Innovationspreis gibt es jetzt seit elf Jahren mit im Schnitt zehn Bewerbungen pro Jahr. Das ist für einen regionalen Innovationspreis-Wettbewerb ein gutes Zeichen. Deshalb können wir sagen: Der Preis hat sich etabliert, hat ganz sicher einen hohen Stellenwert und wird als Teil der Öffentlichkeitsarbeit angesehen. Die Sparkasse verfolgt mit dem Preis das Ziel, die Zukunftsorientierung der Region zu fördern. Kann dies ein Preis leisten? A.G.: Natürlich kann das ein Preis allein nicht leisten. Aber Innovationen sind die Basis der wirtschaftlichen Zukunft der Unternehmen und damit der Region. Und in der Region gibt es ein sehr großes kreatives Potenzial. Da gerate ich regelmäßig ins Staunen. Deshalb begleitet den Innovationspreis auch eine Ausstellung in unseren Geschäftsstellen: So können wir der Bevölkerung zeigen, wie zukunftsorientiert die Region ist.  | | Nimmt die Bevölkerung das Potenzial denn war? A.G.: Da bin ich ehrlich immer wieder überrascht, wie unbekannt diese Stärken in der breiten Bevölkerung sind. Dies liegt aber sicher auch an einigen innovativen Unternehmen, die sich besser „verkaufen“, sprich in der Öffentlichkeit präsentieren müssten. Aber dabei helfen wir ein Stück mit den Ausstellungen, die im Übrigen sehr gut frequentiert sind. Dann ist der Innovationspreis ein Mosaikstein des regionalen Standortmarketings? A.G.: Auf jeden Fall, schließlich sind wir als Sparkasse der Region verpflichtet. Deshalb ist der Preis Teil unserer Wirtschaftsförderung. Aber wir wollen mit dem Preis auch ein Stück das Selbstbewusstsein in der Region stärken: Wir sind gut und haben Ideen! Selbstverständlich nutzen wir diese Plattform, um unsere Position als Marktführer zu stärken. | Tritt die Region selbstbewusst genug auf? A.G.: Da gibt es ganz sicher noch Verbesserungsmöglichkeiten. Aber das müssen andere Stellen erörtern. Die bisherigen Preisträger haben sich ganz überwiegend prächtig entwickelt. Ist das Glück oder ein gutes Händchen der Jury? A.G.: (lacht) Beides! Aber ernsthaft: Wir haben uns bewusst profunden Sachverstand ins Preiskomitee geholt. Deshalb gebührt das Kompliment auch den Mitgliedern aus IHK und Handwerkskammer mit Prof. Dr. Werner Bornholdt vom Steinbeis-Transferzentrum an der Spitze. Wird sich an der Zulassung zum Innovationspreis etwas ändern? A.G.: Die Bedingungen haben sich bewährt. Der Preis richtet sich bewusst an den Mittelstand: Er ist die Säule der Wirtschaft unserer Region. Aber Existenzgründer sind natürlich auch herzlich willkommen! Dirk Werner Hintergrund: Am 31. Mai endet für Unternehmen aus dem Geschäftsbereich der Sparkasse Schwarzwald-Baar die Bewerbungsfrist für den Innovationspreis. Die Unterlagen müssen spätestens zu diesem Stichtag beim Steinbeis-Transferzentrum „Neue Produkte“ mit dem Vermerk „Innovationspreis“ abgegeben worden sein. Teilnehmen können unter anderem IHK- und Handwerkskammermitglieder. Ein hochkarätig besetztes Preiskomitee bewertet die Bewerbungen unter anderem auf Innovationsgrad und Praxistauglichkeit. Nach der Preisvergabe werden die ausgezeichneten Unternehmen in den Sparkassen-Hauptstellen sowie ausführlich in Econo vorgestellt. Nähere Informationen zur Bewerbung gibt es beim Steinbeis-Transferzentrum. Oder im Online-Angebot von Econo: Als Medienpartner der Sparkasse stellen wir im Internet aktuelle Informationen, Hintergründe und Berichte zur Verfügung. |