Dossier

Menschen_Oktober 2018


1 Abschiedsgeschenk für Siewert

Der langjährige Chef der Uniklinik Freiburg erhält eine Auszeichnung

Foto: Britt Schilling

Freiburg. Mehr als acht Jahre stand Jörg Rüdiger Siewert als Leitender Ärztlicher Direktor an der Spitze des Universitätsklinikums Freiburg – zu seiner Verabschiedung hat Uni-Rektor Hans-Jochen-Schiewer ihn mit einer besonderen Ehrung gewürdigt: Für seine herausragenden Verdienste um das Universitätsklinikum Freiburg und das Universitäts-Herzzentrum Freiburg hat Siewert nun die Universitätsmedaille erhalten. Das gab die Uniklinik an Siewerts letztem Arbeitstag, dem 31. Oktober, bekannt.

„Jörg Rüdiger Siewert verbindet in einmaliger Weise wissenschaftliche Exzellenz mit planerischer Weitsicht“, sagt Schiewer. „Als Gestalter einer zukunftsweisenden Universitätsmedizin, die ideale Patientenversorgung und Spitzenforschung erfolgreich vereint, hat er dem medizinischen Standort in Freiburg wesentliche neue Impulse gegeben.“

Während seiner Amtszeit als Leitender Ärztlicher Direktor verantwortete Siewert alle übergreifenden medizinischen Aufgaben sowie die Strategie, Organisation und den Betrieb des Klinikums. „Er hat die Verantwortung für das Universitätsklinikum Freiburg in einer außerordentlich herausfordernden Zeit übernommen, und es ist ihm als herausragendem Wissenschaftler und Manager zu verdanken, dass es wieder zum Erfolgskurs zurückgefunden hat“, betont Schiewer.

2 Franke baut den Verwaltungsrat um

Ein Mitglied der Inhaberfamilie kommt, drei Kontrolleure gehen

Foto: Franke

Bad Säckingen. Generationswechsel im Verwaltungsrat des Küchenbauers Franke. Das Schweizer Unternehmen mit großer Produktion in Bad Säckingen baut seinen Verwaltungsrat um. Der langjährige Vorsitzende des Gremiums, Thomas A. Erb, geht ebenso wie Andreas Hauswirth und Michael Soormann.

Zu den Nachrückern zählt neben Patrick Naef und Michael Reinhard auch Alexander Pieper (Foto). Er vertritt die Inhaberfamilie und rückt im Verwaltungsrat gleich auf den Posten des Vizepräsidenten, den bislang sein Vater Michael Pieper inne hatte. Dieser bleibt aber ordentliches Mitglied.

„Ich freue mich, dass wir mit Christian Mäder und meinem Sohn Alexander Pieper die Posten des Präsidenten und Vize-Präsidenten aus den eigenen Reihen besetzen konnten“, sagt Michael Pieper. Mäder ist CFO der Artemis-Gruppe, zu der Franke gehört.

Die Franke Gruppe ist weltweit präsent und erlöst mit ihren 9000 Mitarbeitern einen Umsatz von umgerechnet 1,8 Milliarden Euro.

3 United Planet holt Natalie Rees zurück nach Hause

Sie übernimmt die Leitung des Marketings

Foto: United Planet

Freiburg. Das IT-Unternehmen United Planet hat eine neue Marketingleiterin: Natalie Rees kommt von der Group M aus Wien zurück ins Breisgau, wo sie auch geboren wurde. Zuletzt war sie jedoch acht Jahre im Ausland tätig, unter anderem auch in New York. Die Freiburger versprechen sich viel von der internationalen Erfahrung ihrer neuen Fürhungskraft.

„Ihre Expertise wird nicht nur unser Marketing-Team noch erfolgreicher machen, sondern auch das ganze Unternehmen digital noch weiter voranbringen“, sagt Geschäftsführerin Katrin Beuthner.

Die 1998 gegründete United Planet zählt zu den führenden Anbietern von Business-Kommunikations-Software. Mit dem Produkt Intrexx hat die Firma mehr als 5000 Kunden gewonnen. Aktuell beschäftigt United Planet mehr als 100 Mitarbeiter.

4 Auma schließt den Generationswechsel ab

Neuer technischer Geschäftsführer in Müllheim

Foto: Auma

Müllheim. Der Fördertechniker Auma hat einen neuen technischen Geschäftsführer. Bereits Anfang August hat Christoph Göttlicher die Verantwortung für Produktion sowie Forschung und Entwicklung übernommen. Das hat das Unternehmen jetzt mitgeteilt.

Der promovierte Maschinenbau-Ingenieur tritt damit die Nachfolge von Henrik Newerla an, der das Unternehmen nach mehr als drei Jahrzehnten verlassen hat. Bereits zum Jahresbeginn hatte sich der langjährige kaufmännische Geschäftsführer Matthias Dinse aus dem operativen Geschäft verarbschiedet. Sein Nachfolger als CEO heißt Jörg Hoffmann.

Außerdem gehört Vertriebschef Ferdinand Dirnhofer zur Führungsspitze des südbadischen Unternehmens. Die Müllheimer zählen zu den größten industriellen Arbeitgebern der Region, mit 750 Mitarbeitern im Markgräflerland. Weltweit beschäftigt Auma 2300 Mitarbeiter und erlöste zuletzt einen Umsatz von mehr als 400 Millionen Euro.

5 Spitzenforscher neuer Chef von Autozulieferer AAM in Zell

Dirk Landgrebe kommt aus Chemnitz ins Kinzigtal

Foto:

Zell. Dirk Landgrebe ist seit Anfang des Monats neuer Geschäfsführer beim Autozulieferer AAM Metalforming in Zell-Unterharmersbach. Der 52-jähreige promovierte Maschinenbau-Ingenieur soll das Werk in die Zukunft führen.

Landgrebe war zuletzt Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik in Chemnitz. Davor war er anderthalb Jahrzehnte für die Waldvogel-Gruppe tätig.

Das Werk in Zell hieß früher Metaldyne, wurde aber vor anderthalb Jahren von der US-amerikanischen AAM-Gruppe mit Hauptsitz in Detroit übernommen. In Zell beschäftigt das Unternehmen etwa 550 Mitarbeiter, die einen Umsatz von rund 158 Millionen Euro einspielen.

6 Dusch führt den Regionalverband

Hauchdünner Sieg bei Kampfabstimmung

Foto: RVSO

Freiburg. Der Regionalverband Südlicher Oberrhein hat einen neuen Direktor. Christian Dusch, bisher Professor für öffentliches Recht in Kehl, setzte sich mit hauchzartem Vorsprung gegen Heike Becker, Referentin beim Regierungspräsidium, durch. Dusch gewann die Wahl mit 32 zu 31 Stimmen.

„Das knappe Ergebnis zeigt, dass sich beide Kandidaten nochmals überzeugend präsentiert haben und für das Amt des Verbandsdirektors qualifiziert wären“, sagt Verbandsvorsitzender Otto Neideck.

Der 39-jährige Dusch ist seit zwei Jahren an der Hochschule in Kehl tätig. Zuvor war er drei Jahre lang Dezernent für Bau und Umwelt im Landratsamat Breisgau-Hochschwarzwald. Seit 2004 gehört er dem Gemeinderat von Rheinau an, seit 2009 sitzt er auch Kreistag der Ortenau. Zudem ist er Vizepräsident des Südbadischen Fußballverbandes. Seine Amtszeit als Verbandsdirektor dauert acht Jahre.



7 Neuer Technikchef bei Hydro

Klaus Beulker übernimmt Verantwortung für die Produktion

Foto: Hydro

Biberach. Der Flugzeugtechniker Hydro hat seine Geschäftsführung erweitert. Seit kurzem ist Klaus Beulker als Chief Operating Officer an Bord. Der promovierte Maschinenbau-Ingenieur verantwortet die Bereiche Produktion, Entwicklung, Einkauf und IT.

Beulker stammt aus Emsdetten bei Münster und hat in Aachen studiert und auch promoviert. Zu seinen vorigen Karrierestationen zählen unter anderem VW, MTU und ZF Friedrichshafen.

8 Wieder Stühlerücken bei Silvertours

Das Unternehmen betreibt unter anderem eine Mietwagen-Plattform

Foto: Silvertours

Freiburg. Die aus Freiburg stammende Silvertours bekommt eine neue Spitze. Ein Dreivierteljahr nachdem die Atlantic Group mittelbar als Investor eingestiegen ist, benennt die Firma zwei neue Geschäftsführer.

Seit einigen Jahren schon heißt es immer wieder mal Stühlerücken in der Chefetage von Silvertours. Zuletzt waren Danyal Taj Taraghi und Jurica Romic an der Spitze des Unternehmens, das unter anderem die Online-Plattform billiger-mietwagen.de betreibt. Beide gingen nun auf eigenen Wunsch, heißt es.

Die neue Doppelspitze bilden Nils Klose als CEO und Sven Ahrens als COO. Klose war zuletzt für die Bertelsmann-Tochter Arvato tätig. Ahrens kommt von ProSieben Sat.1, dem Mutterkonzern von Silvertours.

Der Münchner Medienkonzern war vor fünf Jahren mit seiner Digital-Tochter Nucom bei Silvertours eingestiegen. Damals saß noch Christian Mahnke auf dem Chefsessel. Der Firmengründer ist mittlerweile nicht mehr operativ tätig und hat im Februar auch seine übrigen Geschäftsanteile verkauft, als Atlantic damals als Investor an Bord kam. Bereits 2015 war er von Michael Weber als CEO abgelöst worden.

Zu Nucom gehören ein paar der prominentesten Online-Portale, etwa die Singlebörse Parship, das Vergleichsportal Verivox, der Erotikversand Amorelie und der Parfümhändler Flaconi.

Silvertours wurde 2003 in Freiburg gegründet. Heute sind hier noch 70 der rund 200 Mitarbeiter, die sich vor allem um die Kundenberatung kümmern. Die Verwaltung sitzt in Köln.

 

 

9 EnBW schickt seinen obersten Controller an den Hochrhein

Er übernimmt kommendes Jahr die Leitung der Energiedienst

Foto: EnBW

Laufenburg/Karlsruhe. Der Regionalversorger Energiedienst bekommt einen neuen Chef. Nachdem Martin Steiger den Ökostrom-Spezialisten aus Laufenburg ein zwei Jahrzehnte lang geführt hat, kommt es im neuen Jahr zum Generationswechsel.

Neuer Geschäftsführer wird dann Jörg Reichert, der aktuell das Controlling und Risikomanagement beim Karlsruher Stromkonzern EnBW leitet. Energiedienst gehört mehrheitlich zum nordbadischen Konzern. Bereits zum Jahreswechsel wird Reichert in die Geschäftsleitung der Energiedienst rücken. Zum 1. April wird er dann auch den Vorsitz der Geschäftsführung übernehmen.

Steiger ist seit 26 Jahren bei der Energiedienst, davon 19 in der Geschäftsleitung und zehn als deren Vorsitzender. Der 62-Jährige trete auf eigenen Wunsch ab, heißt es in einer Mitteilung.

10 Bei Schubert Fertigungstechnik endet eine Ära

Nach fünf Jahrzehnten geht Geschäftsführer Manfred Grieser in den Ruhestand

Foto:

Bartholomä. Fünf Jahrzehnte lang hat Manfred Grieser die Geschicke der Schubert Fertigungstechnik geprägt. Zuletzt war er Geschäftsführer des Spezialisten für Präzisionsteile und Maschinenkomponenten. Nun geht er und übergibt die Führung an seine Söhne Jens und Marc Grieser zusammen mit dem Technischen Leiter Bernd Fuchs die Führung übernommen. Mit mittlerweile 90 Mitarbeitern leistet das Unternehmen einen großen Beitrag zur enormen Fertigungstiefe des Mutterkonzerns, der Gerhard Schubert GmbH.

Die drei neuen Führungskräfte bilden mit ihren unterschiedlichen Hintergründen ein starkes Team. Der gelernte Zerspanungsmechaniker, Industriemeister Metall und geprüfte technische Betriebswirt, Bernd Fuchs, 47, verfügt über 30 Jahre Betriebszugehörigkeit bei Schubert Fertigungstechnik. Seit 2017 ist er Technischer Leiter und leitet künftig die Bereiche Produktion, Qualitätssicherung, Programmierung und Ausbildung.

Jens Grieser ,37, gelernter Industriemechaniker und studierter Diplom-Ingenieur, wird als Geschäftsführer die Bereiche Technischer Vertrieb und Einkauf verantworten. Er greift auf Erfahrungen in der Entwicklung bei Voith und im Vertrieb bei Steamdrive zurück. Marc Grieser, 32, absolvierte sein duales Studium bei der WMF Group, wo er unter anderem im Marketing und später im Controlling mit Personalverantwortung tätig war. Er übernimmt die kaufmännische Geschäftsführung. 

Manfred Grieser hat 1968 seine Laufbahn mit der Ausbildung zum Maschinenschlosser bei Höfliger und Karg begonnen, das mit der Übernahme durch Schubert im Jahr 1977 zu Schubert + Edelmann wurde und heute als Teil der Schubert-Gruppe unter Schubert Fertigungstechnik firmiert. Im Anschluss an die Ausbildung war er als Schlosser tätig. 1979 wechselte er in die Arbeitsvorbereitung und machte eine Ausbildung zum Refa-Fachmann. 1982 übernahm er dann die Verantwortung für die Arbeitsvorbereitung. Seit 2003 war Manfred Grieser Geschäftsführer und Mitgesellschafter des Spezialisten für CNC-Zerspanung.

11 Österreicherin führt Hartmann-Konzern

Britta Fünfstück wird zum Jahreswechsel neue Chefin in Heidenheim

Foto: Hartmann

Heidenheim. Britta Fünfstück wird am 1. Januar 2019 die Nachfolge von Andreas Joehle als CEO der Hartmann Gruppe antreten. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Unternehmensleitung sowie über eine fundierte Expertise in der Gesundheitsbranche. Joehle, der seit fünf Jahren Konzernchef von Hartmann ist, hatte Ende 2017 seinen Rückzug angekündigt und dafür private Gründe genannt.

Aktuell ist Britta Fünfstück beim Chemiekonzern Clariant für den Geschäftsbereich Plastics & Coatings sowie mehrere zentrale Konzernbereiche zuständig. „Seit der Gründung 1818 durch Ludwig von Hartmann ist Hartmann zu einem führenden, weltweiten Anbieter von Medizin- und Hygieneprodukten gewachsen.“ erläutert Fritz-Jürgen Heckmann, Aufsichtsratsvorsitzender des Konzerns. „Britta Fünfstück reiht sich in eine Linie von Hartmann-Vorstandsvorsitzenden ein, die das Unternehmen nachhaltig geprägt haben. Unter ihrer Leitung wird Hartmann die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft stellen.“

Die österreichische Staatsbürgerin absolvierte nach einer wirtschaftlichen Ausbildung ein Masterstudium in Technischer Physik an der Johannes-Kepler-Universität Linz, das sie 1998 mit Auszeichnung abschloss.

1998 begann sie ihre Laufbahn als Beraterin bei der Boston Consulting Group. Zwischen 2000 und 2009 hatte sie verschiedene Marketing- und Vertriebspositionen bei Siemens Healthcare in Deutschland und den USA inne und war als Direktorin für Strategie, Planung und Mergers & Acquisitions tätig. Im Juli 2009 übernahm sie im Alter von 36 Jahren als Chief Executive Officer die Geschäftsleitung der 2500 Personen starken Geschäftseinheit Siemens Molecular Imaging in den USA. Im Jahr 2013 wurde sie von Siemens zum Chief Executive Officer der Division Clinical Products nach Erlangen berufen, welche 9000 Mitarbeitende an zwölf Standorten umfasst, und war zudem Mitglied des Executive Committee von Siemens Healthcare.

Die Hartmann Gruppe ist einer der führenden europäischen Anbieter von Medizin- und Hygieneprodukten mit den Kompetenzschwerpunkten Wundbehandlung, Inkontinenzversorgung und Infektionsschutz. Im Jahr 2017 erwirtschafteten der Konzern mit 10.764 Mitarbeitern einen Umsatz von gut zwei Milliarden Euro.

12 Neuer Chef-Aufseher am Euro-Airport

Luc Gaillet hat den Vorsitz im Verwaltungsrat übernommen

Foto: Euro-Airport

Basel/Freiburg. Luc Gaillet von der Industrie- und Handelskammer Alsace Eurométropole in Mulhouse hat den Vorsitz im Verwaltungsrat des Euro-Airport Basel/Mulhouse übernommen.

Gaillet beendete 1973 die Ecole Polytechnique und trat anschliessend dem Corps des Ponts et Chaussées bei. Nach seinem Abschluss der Ecole Nationale des Ponts et Chaussées (ENPC), der nationalen Schule für Brücken und Strassen, arbeitete er acht Jahre bei der Direktion des Strassenbauamts im Departement des Oberrheins. Dort leitete er zwischen 1977 und 1979 das Projekt für die Verlängerung der Hauptpiste am Flughafen Basel-Mulhouse.

Seit 1983 hielt er verschiedene Führungspositionen in unterschiedlichen Branchen (Textil, Mechanik, Kunststoffe, Gummi) und vorwiegend in der elsässischen Industrie inne. Ab 1997 wurde er Präsident der Firma Papeterie Zuber Rieder, wo er seit 2002 Aktionär ist.

Von 2011 bis April 2018 war Gaillet als Projektleiter für die neue Bahnanbindung des Euro-Airport zuständig. Er ist gewähltes Mitglied der Industrie- und Handelskammern Alsace Eurométropole und Grand Est und führt deren Vorsitz in den jeweiligen Industrieausschüssen. Zudem ist er Vorsitzender der Planungs- und Infrastrukturkommission der Delegation Süd-Elsass Mulhouse, einer Delegation der Industrie- und Handelskammer Alsace Eurométropole. Schließlich ist er auch Präsident des Industrieverbands Mulhouse.

13 Führungswechsel bei Voith

Der Konzernchef geht – sein Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen

Foto: Voith

Heidenheim. Stephan Schaller verlässt den Technologiekonzern Voith. Das teilte das Unternehmen mit. Schaller habe persönliche Gründe für sein Ausscheiden, heißt es in einer Mitteilung des Heidenheimer Unternehmens. Er geht bereits zum Monatsende.

Schallers Nachfolger wird der bisherige Finanzchef Toralf Haag. Dieser ist seit zwei Jahren in der Konzernspitze für Finanzen und Controlling zuständig. Diese Zuständigkeiten werde er auch behalten und zusätzlich noch als CEO fungieren.

Voith zählt mit seinen 19.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von zuletzt 4,2 Milliarden Euro zu den größten Familienunternehmen Europas. Das Unternehmen gehört etwa 40 Mitgliedern der Familie Voith.



14 Sto-Brüder für Lebenswerk geehrt

Gerd und Jochen Stotmeister als Entrepreneur des Jahres ausgezeichnet

Foto: RedCarpetReports

Stühlingen. Die südbadischen Unternehmer Gerd und Jochen Stotmeister (v.l.) sind „Entrepreneur of the Year 2018“. Das weltweit tätige Prüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young veranstaltet diesen Wettbewerb jährlich in 60 Ländern. Der Ehrenpreis für Familienunternehmen ging in diesem Jahr an Jochen und Gerd Stotmeister. Mit diesem Preis werden Familien gewürdigt, denen es gelungen ist, ihr Unternehmen erfolgreich zu bewahren, zu gestalten und an die nächste Generation weiterzugeben.

33 Unternehmen erreichten in diesem Jahr das Finale in Deutschland, aus denen eine prominent besetzte unabhängige Jury die Unternehmerinnen und Unternehmer für den Titel „Entrepreneur of the Year“ wählte. 

Beide waren lange Zeit operativ in dem heute international agierende Unternehmen tätig. Aus der operativen Führung haben sie sich mittlerweile aber zurückgezogen.



15 Neue Chefin bei Aesculap-Mutter

Anna Maria Braun wird neue Vorstandsvorsitzende bei B. Braun

Foto: B. Braun

Tuttlingen/Melsungen. Führungswechsel beim Medizintechniker B.Braun, zu dem auch die Aesculap aus Tuttlingen gehört. Zum 1. April übernimmt Anna Maria Braun den Vorsitz des Vorstands. Die 39-jährige Juristin tritt damit die Nachfolge von Heinz-Walter Große an, der nach 14 Jahren im Vorstand und im Alter von 65 Jahren in den Ruhestand gehen wird.


Anna Maria Braun ist bereits seit zwei Jahren im Vorstand und dort für die Region Asien/Pazifik verantwortlich, die sie auch als Vorstandsvorsitzende weiter betreuen wird. Darüber hinaus übernimmt die Juristin die Verantwortung für die Ressorts Personal und Recht sowie die Funktion der Arbeitsdirektorin.

Anna Maria Braun ist Rechtsanwältin mit Anwaltszulassung in Baden-Württemberg, Deutschland, und im Staat New York, USA, und hat einen Master of Laws der Georgetown University, Washington, DC. Vor ihrem Eintritt in das Unternehmen B. Braun im Jahr 2009 war sie als Wirtschaftsanwältin in Düsseldorf tätig. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

16 Becker wird Power-Tools-Chef

Elektrowerkzeug-Sparte von Bosch bekommt einen neuen Chef

Foto:

Leinfelden. Zum Jahreswechsel wird Henk Becker (Foto), 51, neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Power Tools. Er folgt damit Henning von Boxberg nach, der zum selben Zeitpunkt den Vorsitz der Geschäftsführung bei Bosch Service Solutions übernimmt.

Henk Becker ist seit 2013 im Bereichsvorstand von Bosch Power Tools zuständig für Entwicklung, Fertigung und Qualität. Außerdem verantwortet er derzeit das Geschäft mit Profi-Werkzeugen in industrialisierten und aufstrebenden Märkten, mit Heimwerker- und Gartengeräten sowie Messtechnik.

Becker trat 1995 in die Bosch-Gruppe ein und war vor seiner jetzigen Position von 2008 bis 2013 Entwicklungsleiter für Leistungselektronik in Reutlingen. In seiner neuen Funktion verantwortet er unter anderem Technik, Strategie und Digitalisierung.

Neu in die Geschäftsführung berufen werden Lennart de Vet und Stephan Hölzl. De Vet übernimmt die Zuständigkeit für Verkauf und Marketing. Er trat 2001 in die Bosch-Gruppe ein und verantwortet nach verschiedenen Leitungsaufgaben derzeit das Geschäft in aufstrebenden Märkten wie China, Indien, Brasilien und Russland.

Christof Ziegler, 59, geht zum Jahreswechsel in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Stephan Hölzl. In dieser Funktion wird Hölzl für kaufmännische Aufgaben zuständig sein. Er kam 1996 zu Bosch und war für verschiedene Geschäftsbereiche tätig, unter anderem in Spanien, den USA und China. Zuletzt war Hölzl für das Inhouse Consulting der Bosch-Gruppe verantwortlich.

17 Neuer Vertriebschef bei Heimatec

Dirk Hund übernimmt die Verantwortung

Foto: Heimatec

Renchen. Der Werkzeugbauer Heimatec hat einen neuen Vertriebschef. Seit kurzem leitet Dirk Hund den Verkauf bei dem Renchener Unterhmen. Seine Auslandserfahrung werde dem Unternehmen helfen, in wachstumsstarken Exportmärkten zu wachsen, so Martin Krieger, geschäftsführender Gesellschafter von Heimatec.

Hund war zuletzt in ähnlicher Funktion für den Maschinenbauer Leibinger tätig. Begonnen hat sein beruflicher Weg mit einer Facharbeiterausbildung im Metallbereich. Später absolvierte er ein Studium des Vertriebsingenieurswesens an der Hochschule für Technik in Karlsruhe. In weiteren beruflichen Stationen war er als Key Account Manager, Area Sales Manager und regionaler Vertriebsleiter tätig. Hierfür hatte er seinen Dienst- und Wohnsitz einige Zeit auch in Asien.

„Als Verkaufsleiter möchte ich die Marke Heimatec vor allem international bekannter machen, an der Weiterentwicklung der Strategie mitgestalten und natürlich den Umsatz steigern“, formuliert Dirk Hund

seine persönlichen Ziele.

Heimatec entwickelt, produziert und vertreibt Werkzeuge für Drehmaschinen und Bearbeitungszentren spezialisiert. Das gesamte Werkzeugsortiment umfasst rund 30.000 Produkte. Neben dem Hauptsitz in Renchen, Ortenau, gibt es eigene Tochterunternehmen in den USA, Indien und Russland sowie ein weltweites Netz an Handelspartnern.

18 Berthold Leibinger ist tot

Die Südwestwirtschaft trauert um einen ihrer prominentesten und erfolgreichsten Vertreter

Foto: Trumpf

Ditzingen. Berthold Leibinger ist tot. Der Laser-Pionier und langjärige Chef des Trumpf-Konzerns starb im Alter von 87 Jahren.

1950 kam Leibinger zu Trumpf, dem Unternehmen seines Patenonkels, um dort eine Mechanikerlehre zu beginnen. Zu Ende brachte er sie nicht, weil er einen Studienplatz an der Technischen Hochschule erhalten hatte. Schon während seines Studiums meldete er erste Erfindungen zum Patent an.

Nach der Uni trieb es ihn in die USA, wo er drei Jahre mit seiner Frau lebte. Als er von dort zurück kam, übernahm er die Leitung der kleinen Konstruktionsabteilung bei Trumpf, seinerzeit eine Mannschaft von sieben Leuten. Leibingers Erfindergeist sorgten dafür, dass das Produktionsprogramm von Trumpf deutlich erweitert wurde. Zwölf Jahre lang – von 1966 an – war er technischer Geschäftsführer des Unternehmens, ehe er 1978 den Vorsitz der Geschäftsführung übernahm.

In diesem Jahr erreichte der Trumpf-Umsatz erstmals 100 Millionen Euro. Als Leibinger die Geschäfte 2005 an seine Tochter Nicola Leibinger-Kammüller übergab, waren es 1,4 Milliarden.







19 Hectronic vergrößert die Geschäftsführung

Eckhard Fechtig und Frank Gampp rücken an die Führungsspitze

Foto: Hectronic

Bonndorf. Der Park- und Tankautomatenbauer Hectronic hat zwei zusätzliche Geschäftsführer bestellt. Neben Stefan Forster werden nun Eckhard Fechtig und Frank Gampp die Führungsebene verstärken. Dadurch solle dem Wachstum der vergangenen Jahre Rechnung getragen werden, teilt das Bonndorfer Unternehmen mit. Forster führt das Unternehmen bereits seit 2005.

Ziel sei es, die Marktposition  durch gezielte, strategische Maßnahmen in allen Bereichen weiter auszubauen. Die Erweiterung der Geschäftsführung soll langfristig und nachhaltig zu einem weiterhin stabilen Firmenwachstum beitragen, mit einem wachen Blick auf die Bedürfnisse der Kunden und der gesamten Branche.

Das neue Führungsduo ist bereits seit vielen Jahren bei Hectronic. Fechtig begann 1981 seine Ausbildung als Informatik-Elektroniker bei der Vorläufergesellschaft Kienzle. Seit 2002 ist er Betriebsleiter bei Hectronic.  Frank Gampp ist seit 1990 im Unternehmen und ist seit 2008 Geschäftsbereichsleiter Tanken und Mitglied der Geschäftsleitung.

Hectronic hat seine Wurzeln im Jahr 1928. Das Unternehmen aus Bonndorf entwickelt und produziert Systemlösungen für die Bereiche Parken und Tanken. Heute beschäftigt das Unternehmen etwa 300 Mitarbeiter und ist mit sieben eigenen Niederlassungen und 70 Vertriebspartnern auf der ganzen Welt vertreten.

20 Hima holt Tobias Hoche

Neuer Finanzchef bei dem nordbadischen Sicherheitstechniker

Foto: Hima

Brühl. Der Sicherheitstechniker Hima stellt sich an der Spitze neu auf. Seit Anfang September ist Tobias Hoche neuer Chief Financial Officer (CFO) des nordbadischen Unternehmens. Der 44-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur und Master of Laws tritt damit die Nachfolge von Reinhard Seibold an und komplettiert die Geschäftsführung des Familienunternehmens.

Durch seine langjährige Erfahrung in der Steuerung und Finanzierung internationaler mittelständischer Technologieunternehmen sowie in der Optimierung von Strukturen und Prozessen gilt Tobias Hoche bei Hima als erste Wahl.

Hoche begann seine Karriere bei der Wirtschaftsprüfung Deloitte & Touche. 2007 übernahm er die Funktion des Leiters Rechnungswesen und Controlling für den Bereich Optoelektronik bei Carl Zeiss, von wo aus er 2010 als kaufmännischer Leiter zu einem Unternehmen der Carl Zeiss-Sparte Halbleitertechnik wechselte. Nach weiteren Stationen als CFO hatte er zuletzt die Position des Geschäftsführers Finanzen und Produktion bei der Oeltechnik Gruppe in Waghäusel inne.

„Mit Tobias Hoche haben wir einen Top-Finanzexperten mit jeder Menge Industrieerfahrung gewonnen“, kommentiert CEO Sankar Ramakrishnan. „Mit seinem breit gefächerten Fachwissen und seiner Führungserfahrung ist er der ideale Kandidat für die Leitung unserer Finanzorganisation.“

21 Nadine Kaiser wechselt nach Ostwürttemberg

Die Wirtschaftsförderin aus Pforzheim hat einen neuen Job

Foto: WFG

Aalen/Pforzheim. Nadine Kaiser wird neue Chefin der Wirtschaftsförderung Region Ostwürttemberg (Wiro). Die bisherige Chefin der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald tritt in einem halben Jahr die Nachfolge von Ursula Bilger an. Diese geht in den Ruhestand.

Noch ist Nadine Kaiser als Prokuristin bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit Sitz in Pforzheim beschäftigt. Zum 1. April wechselt sie dann nach Aalen. „Ich freue mich auf diese spannenden Aufgabe“, sagt sie.

Die Ostwürttemberger haben damit frühzeitig für Klarheit in der Nachfolge von Ursula Bilger gesorgt. Diese hat die Gesellschaft mehr als zwei Jahrzehnte lang geleitet.

22 Marco Steffens wird Oberbürgermeister von Offenburg

Knappe absolute Mehrheit im ersten Wahlgang

Foto: privat

Offenburg. Marco Steffens, bisheriger Bürgermeister von Willstätt, wird neuer Chef im Rathaus zu Offenburg. Bei der Oberbürgermeisterwahl setzte der CDU-Politiker sich bereits im ersten Wahlgang knapp durch, indem er eine absolute Mehrheit holte. Damit tritt er die Nachfolge von Edith Schreiner an. Die bisherige Oberbürgermeisterin war nicht wieder angetreten.

Der gebürtige Villinger ist seit elf Jahren Rathaus-Chef in Willstätt. Nun klettert er auf der Karriereleiter eine Stufe nach oben. Der Sieg im ersten Wahlgang war bis zuletzt umkämpft. Zunächst sah es so aus, als würde Steffens die absolute Mehrheit knapp verfehlen. Doch mit fortschreitendem Abend stieg die Gewissheit und das Polster auf die magische 50-Prozent-Schwelle wurde immer bequemer.

23 Dieter Hundt, 80

Der Unternehmer und langjährige Spitzenfunktionär hat einen runden Geburtstag gefeiert

Foto: Allgeier

Uhingen. Der ehemalige Arbeitgeberchef Dieter Hundt hat seinen 80. Geburtstag. Er feierte zusammen mit Familie, Freunden sowie Geschäftspartnern in Uhingen.

Hundt war drei Jahrzehnte lang geschäftsführender Gesellschafter der Allgeier Werke. Er formte das kleine Handwerksunternehmen zu einem internationalen Autozulieferer mit einem Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro.

Bundesweit bekannt wurde Hundt durch seine Funktionärstätigkeit. Von 1996 bis 2013 war er Präsident des Bundesverbandes der Deuschen Arbeitgeberverbände.

24 Aebi Schmidt holt Neudorfer

Er tritt die Nachfolge von Christian Styffeler an

Foto: Aebi Schmidt

St. Blasien. Der Kommunalfahrzeugbauer Aebi Schmidt hat einen neuen Vertriebschef für das Europa-Geschäft. Seit Anfang Oktober ist Gerhard Neudorfer als Chief Commercial Officer (CCO) Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortet damit den europäischen Vertrieb.

Neudorfer tritt in dieser Funktion die Nachfolge von Christian Styffeler an, der sich entschiede habe, das Unternehmen zu verlassen, wie Aebi Schmidt mitteilt.

Neudorfer bringt mehr als 25 Jahr Erfahrungen in der Branche mit. Er war unter anderem für Wacker Neuson und Linde tätig und leitet zuletzt ein auf Bau-, Land- und Kommunalmaschinen spezialisiertes Beratungsunternehmen.

25 PI Ceramic erweitert die Geschäftsführung

Patrick Pertsch rückt an die Führungsspitze

Foto: PI

Karlsruhe. PI Ceramic, eine Tochterfirma der Karlsruher Physik Instrumente, hat seit Anfang Oktober einen weiteren Geschäftsführer. Patrick Pertsch (Mitte) wurde als weiterer Geschäftsführer des Unternehmens mit Sitz in Thüringen berufen. PI Ceramic Zählt zu den weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet aktorischer und sensorischer Piezoprodukte.

Pertsch arbeitet bereits seit 20 Jahren bei PI und war Betriebsleiter von PI Ceramic. Derzeit beschäftigt PI Ceramic am Standort Lederhose mehr als 320 Mitarbeiter, darunter allein 70 Ingenieure.

Das Unternehmen bietet piezokeramische Lösungen für alle wichtigen High-Tech-Märkte, angefangen von der Industrieautomation und Halbleiterindustrie über Medizintechnik, Maschinenbau und Feinwerktechnik bis hin zu Luft- und Raumfahrt sowie der Automobilbranche.

26 Amerikaner soll Conductix-Service ankurbeln

Landon Stoker wird neuer Chef des Service-Geschäfts

Foto: Conductix-Wampfler

Weil am Rhein. Landen Stoker ist neuer Leiter des globalen Service-Geschäfts bei Conductix-Wampfler, einem der weltweit führenden Hersteller von Systemen zu Energie- und Datenübertragung. 

Der gebürtige US-Amerikaner war zuletzt 14 Jahre für den Elektrotechniker BW Container Systems im US-Bundesstaat Colorado tätig. Dort hat er das Service-Geschäft aufgebaut und geleitet. Das hat die Conductix-Leitung beeindruckt.

Bei Conductix-Wampfler wird er nun die drei Service-Plattformen für die Regionen Amerika, EMEA und APAC verantworten.



27 Neuer Vertriebsleiter bei Auma

Michael Sick ist Nachfolger von Heinz Lauinger

Foto: Auma

Müllheim. Generationswechsel an der Spitze des Vertriebs von Auma. Heinz Lauinger (links), seit 1995 Vertriebsleiter bei Auma in Deutschland, hat sich in den Ruhestand verarbschiedet. Sein Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen: Michael Sick, 41, hat die Verantwortung für den Deutschland-Vertrieb des Antriebstechnikers übernommen.

Sick ist bereits seit zehn Jahren bei Auma. Seither war er für den Vertrieb in Baden-Württemberg verantworltich. „Michael Sick überzeugt nicht nur durch seine fachliche Qualifikation, sondern auch durch seine persönliche Ausstrahlung und sein langjähriges Engagement für unsere Kunden“, lobt Auma-Ferdinand Dirnhofer, einer der Geschäftsführer von Auma.

Heinz Lauinger war fast ein Vierteljahrhundert bei Auma und hat in dieser Zeit den Vertrieb des Unternehmens geprägt. „Ich danke ihm für seinen großen Einsatz über all die Jahre und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft“, so Dirnhofer.

Die Auma-Gruppe beschäftigt weltweit an 30 Standorten rund 2300 Mitarbeiter.





28 Bildstein leitet den Vertrieb

Neuer Experte in Achern ist deutschlandweit zuständig

Foto: oh

Achern. Jean-Pierre Bildstein ist das neue Gesicht im Vertrieb des Rohstoffspezialisten Fischer Cyclepor. Er tritt damit die Nachfolge von Arnd Pferdehirt an, der das Unternehmen verlassen hat.

Bildstein betreut von nun an deutschlandweit den technischen Außendienst und übernimmt dabei die qualifizierte Beratung und Betreuung der Kunden. Dabei ist er  unter anderem für die Entwicklung der Produkte und die Überwachung der Qualitätsstandards zuständig.

Der 52-Jährige arbeitete zuvor bei Heidelberger Beton Aschaffenburg, wo er zuletzt als Vertriebsleiter von Main-Mörtel und als Anwendungstechniker für Bodensysteme und Spezialbaustoffe angestellt war.

29 Vierter Geschäftsführer bei Acito

Francesco Grieco rückt an die Spitze des Logistikers

Foto: privat

Weil am Rhein. Der Logistiker Acito hat seine Führungsmannschaft verstärkt. Seit kurzem zählt Francesco Grieco (Foto) zur Geschäftsführung des Unternehmens aus Weil am Rhein.

Damit wird das Unternehmen von einem Quartett geführt. Grieco, 40, gehört dabei genau wie Patric Galley, 34, zu den Vertretern der jüngeren Generation, die der 62-jährige Dietmar Kutta als Nachfolger aufbauen will. Vierter im Bunde ist Ralf Albrecht, 52.

Grieco begann seine Karriere in der Ladenbausparte von Vitra. Zuletzt war in verantwortlicher Position beim Elektrotechniker Stäubli tätig. Grieco ist zweisprachig aufgewachsen und spricht neben Deutsch und Italienisch auch Englisch.



30 PWO bestätigt Obrecht im Vorstand

Der Produktionschef bekommt einen neuen Vertrag

Foto: PWO

Oberkirch. Der Autozulieferer PWO hat den Vertrag mit seinem stellvertretenden Vorstand Johannes Obrecht um fünf Jahre verlängert. Gleichzeitig wurde Obrecht als fixes Mitglied in das Führungsgremium benannt.

Obrecht ist seit Juli 2016 als stellvertrendes Mitglied im Vorstand des Zulieferers aus der Ortenau. „Unter seiner Führung haben wir unsere Leistungsfähigkeit erneut unterstrichen“, sagt Karl M. Schmidhuber, Aufsichtsratschef des börsennotierten Unternehmens. Er freue sich darauf, diese Zusammenarbeit fortzusetzen, so Schmidhuber weiter.

Obrechts neuer Vertrag läuft bis Ende Juni 2024. Obrecht behält die Verantwortung für die Bereiche Produktion und Materialwirtschaft.



31 Heinz Zahoransky, 90

Der Todtnauer Unternehmer hat einen runden Geburtstag gefeiert

Foto: Zahoransky

Todtnau. Heinz Zahoransky hat seinen 90. Geburtstag gefeiert. Der Unternehmer war maßgeblich daran beteiligt, dass aus dem 1902 gegründeten, väterlichen Betrieb ein weltweit agierender Technologiekonzern wurde. Heute beschäftigt die Firmengruppe Group rund 800 Mitarbeiter an zehn Standorten in sieben Ländern.


Der promovierte Maschinenbauer trat 1959 trat in den väterlichen Betrieb ein. Im Herbst wurde er, neben seinem Stiefbruder Richard Zahoransky (Senior), weiterer Geschäftsführer. Nach Richards Tod, im Jahr 1963, führte Heinz Zahoransky für mehr als 30 Jahren die Firma alleine und schuf die Voraussetzungen für die sehr erfolgreiche Entwicklung des heute weltumspannenden Konzerns. 


Die Zahoransky Gruppe beschäftigt heute rund 800 Mitarbeiter davon 65 Auszubildende. Sie produziert an vier Standorten in Deutschland, sowie in Spanien und Indien, darüber hinaus hat sie Vertriebs- und Servicetöchter in Chicago (USA), Schanghai (China), Kobe (Japan) und São Paulo (Brasilien). Im Jahr 2018 rechnet die Gruppe damit, zum ersten Mal die Umsatz-Marke von 100 Millionen Euro zu erreichen.

32 Meyle + Müller erweitert die Geschäftsführung

Stefan Gimber kehrt nach fast zwei Jahrzehnten zurück

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Pforzheim. Der Mediendienstleister Meyle + Müller erweitert die Geschäftsführung: Seit Anfang Oktober ist  Stefan Gimber (Mitte) als kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) an Bord. Gimber war bereits von 1989 bis 2000 für Meyle + Müller tätig. Zuletzt war er Geschäftsführer bei Kolektor HC, ebenfalls in Pforzheim.

Damit wird die Führungsspitze zu einem Quintett. Neben Gimber stehen Eugen Müller, Ingrid Müller,

Peter Schellhorn und Norbert Weckerle an der Spitze des Unternehmens. Für den geschäftsführenden Gesellschafter Eugen Müller ist diese Personalie eine zukunftsweisende Entscheidung, um das starke Wachstum des Unternehmens mit mehreren neuen Beteiligungsunternehmen und internationalen Produktionsstandorten erfolgreich zu steuern.

33 Zeiss Meditec muss Müller ziehen lassen

Der Finanzvorstand wechselt zum Mutterkonzern

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Oberkochen. Christian Müller (Foto) hat seinen Job als Finanzvorstand von Carl Zeiss Meditec offenbar gut erfüllt. Denn seit Monatsbeginn ist er neue Finanzchef des Mutterkonzerns in Jena. 

Den Nachfolger hat Zeiss in den eigenen Reihen gefunden. Der 53-jährige Justus Felix Wehmer, bislang Finanzchef des Unternehmensberichs Mikroskope, tritt die Nachfolger Müllers in Oberkochen an.

Zusätzlich wird der Vorstand der Meidtec mit der Berufung von Jan Willem de Cler von zwei auf drei Mitglieder erweitert. Der 53-jährige de Cler war bislang Chef der Augenheilkunde bei Zeiss Meditec. Er wird neuer Personalvorstand.

34 Schweizer holt Testo-Vorstand

Rolf Merte soll den Leiterplattenbauer in neue Dimensionen führen

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Schramberg. Zwei Jahre hat es gedauert, bis der Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic wieder einen CEO bekommt. Im Februar 2017 hatte das Schramberger Unternehmen damals Maren Schweizer abberufen. Nun wird es einen Nachfolger geben. Bis der Antritt, kann aber noch mal ein halbes Jahr vergehen.

„Spätestens zum 1. April 2019“ werde Rolf Merte den CEO-Posten in Schramberg übernehmen, heißt es in einer Mitteilung des börsennotierten Unternehmens. Merte war bis zuletzt Technikvorstand beim Messtechniker Testo in Lenzkirch. Nun wechselt er nach Schramberg. Sein Vertrag gilt dann zunächst für fünf Jahre.

Vor allem mit der Rekordinvestition in China und der angestrebten Verdopplung des Umsatzes muss bei Schweizer wieder mehr Führung her. Bislang wird das Unternehmen von Nicolas Schweizer und Marc BUnz geführt, offiziell ist der eine für die Technik und der andere für die Finanzen zuständig. Ein strategischer Lenker hat seit der Trennung von Maren Schweizer aber gefehlt.

Diese Lücke soll Rolf Merte schließen. Der promovierte Elektrotechniker war zuvor unter anderem am Forschungszentrum Cern und der Universität zu Stanford tätig, ehe er in die Wirtschaft wechselte. Hier war er unter anderem für Beru Elektronik, Trumpf Hüttinger und zuletzt eben Testo tätig.









35 Drasch wird neuer Manz-Chef

Der bisherige operative Leiter ist neuer CEO

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Reutlingen. Der Maschinenbauer Manz löst das Vakuum an der Spitze mit einer internen Lösung. Der bisherige Chief Operating Officer Martin Drasch hat zum Monatsanfang den Vorstandsvorsitz übernommen. Dies gab das börsennotierte Unternehmen nun nach entsprechendem Beschluss des Aufsichtsrates bekannt.

„Martin Drasch kennt Manz. Er kennt die Kunden und Besonderheiten der Zielbranche ausgezeichnet. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit ihm den richten Mann an der Spitze des Unternehmens haben“, sagt Heiko Aurenz, Aufsichtsratsvorsitzender bei Manz.

Drasch tritt damit die Nachfolge von Eckhard Hörner-Marass an. Dieser hatte im Juli 2017 den Vorstandsvorsitz bei Manz übernommen, dann jedoch erklärt, seinen Posten auf Ende September abzugeben.






36 Kronen stellt sich an der Spitze neu auf

Der Maschinenbauer macht zwei Mitarbeiter zu Gesellschaftern

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Kehl. Der badische Maschinenbauer Kronen verbreitert seiner Spitze. Neben dem Vater-Sohn-Gespann aus Rudolf Hans und Stefan Zillgith (im Foto von links) gehören nun auch die bisherigen Prokuristen Johannes Günther und Eric Lefebvre der Geschäftsführung an. Beide haben zugleich Anteile an dem 40 Jahre alten Unternehmen übernommen und zählen somit zum Kreis der Gesellschafter.

Das vierköpfige Geschäftsführer-Gremium wird von Stefan Zillgith angeführt. Er wurde zum Sprecher der Geschäftsführung ernannt.

Kronen wurde 1978 gegründet. Das Kehler Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Maschinen für die Lebensmittelproduktion, etwa Eismaschinen für Fleischverarbeiter oder Maschinen zum Schneiden von Obst und Gemüse. Zuletzt erlöste die Firma einen Umsatz von knapp 17 Millionen Euro.



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