Dossier

Menschen_Mai 2019


1 Deutz-Chef kontrolliert Stratec

Beim Medizintechniker aus dem Nordschwarzwald wurde ein neuer Aufsichtsrat gewählt

Foto: Deutz

Birkenfeld. Beim Medizintechniker Stratec endet eine Ära. Der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrats, Fred K. Brückner, hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Brückner war 21 Jahren in dem Gremium, davon 19 als Vorsitzender.

Zu seinem Nachfolger an der Spitze des Gremiums haben die Aktionäre Frank Hiller (Foto) gewählt. Er ist im Hauptberuf Vorstandschef des Motorenbauers Deutz aus Köln. Zuvor war er unter anderem für den Nutzfahrzeughersteller MAN, den Autozulieferer Leoni und den Stahlkonzern Thyssen-Krupp tätig.

Neben Hiller vervorllständigen Rainer Baule und Stefanie Remmele das dreiköpfige Gremium.





2 Manz: Neuer Vorstand kommt aus den eigenen Reihen

Bisheriger Slowakei-Chef zum COO ernannt

Foto: Manz

Reutlingen. Sieben Monate ist es nun her, dass der damalige COO Martin Drasch zum Vorstandsvorsitzenden, also CEO, das Maschinenbauers Manz befördert wurde. Nun hat das börsennotierte Unternehmen einen Nachfolger für Drasch als COO gefunden.

Dabei wurde die interne Lösung gewählt: Jürgen Knie, bislang Chef von Monaz Slowakei, rückt an die Konzernspitzein der Reutlinger Zentrale. „Wir freuen uns, dass wir einen geeigneten Kandidaten aus dem eigenen Unternehmen gefunden haben“, wird Aufsichtsrats-Chef Heiko Aurenz in einer Mitteilung zitiert.

Knie ist seit fast zehn Jahren bei Manz. Als Chef in der Slowakei war er unter anderem für den Aufbau der Lohnfertigung verantwortlich. Mit diesem Segment erlöste Manz zuletzt knapp 15 Prozent seines Umsatzes von 297 Millionen Euro.

Im Manz-Konzern waren zuletzt gut 1500 Mitarbeiter beschäftigt, etwa 250 davon in der Slowakei. In Deutschland waren es zuletzt 412 und somit 55 weniger als ein Jahr zuvor.

3 Neuer Finanzchef bei Voith

Der Konzern entscheidet sich für eine interne Lösung

Foto: Voith

Heidenheim. Der Maschinenbaukonzern Voith hat einen neuen CFO. Anfang Mai hat Egon Kretschmer den Posten als Geschäftsführer Finanzen und Controlling übernommen. Er folgt auf Toralf Haag, der die Position seit November 2018 zusätzlich zu seiner Rolle als Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung in Personalunion ausgeübt hatte

„Mit Egon Krätschmer haben wir uns für einen der erfahrensten Finanzmanager des Unternehmens für diese Schlüsselposition entschieden“, sagt Siegfried Russwurm, Vorsitzender des Aufsichtsrates und Gesellschafterausschusses.

Krätschmer trat nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim 1976 in das Unternehmen ein und war zuletzt als Chief Financial Officer in der Geschäftsleitung von Voith Paper tätig.

„Ich freue mich auch im Namen meiner Kollegen Egon Krätschmer als neues Mitglied der Konzerngeschäftsführung begrüßen zu können“, sagt Konzernchef Haag. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm und wünschen ihm für seine neue Funktion weiterhin viel Erfolg.“


Der Voith-Konzern hat seine Wurzeln im Jahr 1867. Heute erlöst das Unternehmen mit seinen 19.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro weltweit.

4 Heideldruck-Finanzchef muss gehen

Er hatte seinen Abschied angekündigt – doch nun geht es schneller

Foto: oh

Heidelberg. Nach 13 Jahren endet im Herbst die Zeit von Dirk Kaliebe im Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen. Kaliebe hatte den Aufsichtsrat einformiert, dass er seinen in zwei Jahren auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. Doch nun geht der Abschied schneller: Ende September ist Schluss.

Diese Entscheidung habe der Aufsichtsrat getroffen, teilt der börsennotierte Maschinenbauer mit. Warum man Kaliebe nun früher ziehen lässt, ist aber unklar. Zumal der Konzern ansonsten nur Lobesworte an seinen scheidenden Vorstand richtet: „Wir haben seine Entscheidung mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen“, wird Aufsichtsratschef Siegfried Jaschinski in einer Mitteilung zitiert.

Ebenfalls in der Mitteilung wird erklärt, dass Kaliebe nun eine berufliche Auszeit nehmen will. Danach werde er sich „neuen unternehmerischen Zielen widmen und ein neues Kapitel in seinem beruflichen Leben aufschlagen“.



5 Zweiter Chefredakteur beim Mannheimer Morgen

Karsten Kammholz bildet eine Doppelspitze mit Dirk Lübke

Foto: Mannheimer Morgen

Mannheim. Der Mannheimer Morgen stellt sich an der Spitze neu auf. Anfang September kommt Karsten Kammholz (Foto) als zweiter Chefredakteur zur Tageszeitung aus der Kurpfalz. Er soll gemeinsam mit dem amtierenden Chefredakteur Dirk Lübke eine Doppelspitze bilden.

Der 40-jährige Kammholz war zuletzt Chefreporter und Mitglied der Chefredaktion bei der Funke Zetralredaktion in Berlin. Zuvor war er stellvertretender Chefredakteur der Heilbronner Stimme und in leitenden Funktionen bei der Tageszeitung „Die Welt“.

Neben dem neuen Chefredakteur gibt es auch im operativen Tagesgeschäft neue Verantwortliche: Bereits zum 1. Juni übernehmen Marco Pecht und Manfred Loimeier als gleichberechtige Deskchefs die Leitung des Newsrooms. Der 58-jährige Loimeier ist seit drei Jahrzehnten beim Morgen. Pecht, 37, kam vor drei Jahren zum Blatt.

„Mit dem Ausbau der redaktionellen Führung wollen wir zusätzliche innovative Angebote schaffen, bestehende Angebot weiterentwickeln und erfolgreich weiter wachsen“, sagt Geschäftsführer Florian Kranefuß.








6 EBM Papst: Neuer Chef für den Außendienst

Martin Schulz löst David Kehler ab

Foto: EBM-Papst

Mulfingen. Martin Schulz übernimmt die Vertriebsleitung Deutschland bei EBM-Papst. Damit folgt er auf David Kehler, der in Zukunft internationale Verantwortung innerhalb des Vertriebs übernehmen wird. Schulz ist damit für den Außendienst von EBM-Papst in Deutschland verantwortlich und berichtet direkt an den Vorsitzenden der Geschäftsführung Stefan Brandl.

Der 41-jährige Schulz hat 2003 sein Studium der Elektrotechnik an der Hochschule Heilbronn abgeschlossen. Seit 2007 ist er bei EBM-Papst, zuletzt als Sales Manager Refrigeration.

David Kehler, 34, war gut zwei Jahre lang Vertriebsleiter von EBM-Papst in Deutschland. Künftig leitet er den weltweiten Vertrieb für Industrieventilatoren.

7 Messerschmidt führt Aalener Hochschule

Sie wechselt von der Technikhochschule aus Stuttgart nach Ostwürttemberg

Foto: Hochschule Aalen

Aalen. Hochschulrat und Senat der Hochschule Aalen haben eine wichtige Entscheidung getroffen: Ulrike Messerschmidt wurde mit klarer Mehrheit im ersten Wahldurchgang als künftige Kanzlerin der Hochschule gewählt. Die 47-Jährige tritt die Nachfolge von Claudia Uhrmann an. „Ich freue mich darauf, bald in Aalen starten zu dürfen“, sagt sie.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ulrike Messerschmidt eine herausragende Kandidatin gewinnen konnten. Ihr Profil passt hervorragend zur Hochschule Aalen“, sagt Michael Kaschke, Vorsitzender des Hochschulrats. Auch Rektor Gerhard Schneider sieht der Zusammenarbeit mit Freude entgegen: „Mit Ulrike Messerschmidt haben wir eine kompetente Kanzlerin gefunden.“

Ulrike Messerschmidt verfügt über eine langjährige Berufserfahrung in verschiedenen leitenden Positionen. Seit fünf Jahren ist sie Kanzlerin der Hochschule für Technik Stuttgart. Der genaue Zeitpunkt des Wechsels steht allerdings noch nicht fest. Der Aalener Rektor Schneider rechnet mit Herbst. Vor ihrer Hochschul-Karriere war sie unter anderem am Rechnungshof und im Wirtschaftsministerium beschäftigt.

8 Sparkasse Bodensee klärt Nachfolge an der Spitze

Als eine der wenigen Regionalbanken im Land befördert die Bank eine Frau

Foto: Sparkasse Bodensee

Konstanz. Eine Frau im Vorstand einer Sparkasse oder Genossenschaftsbank – das hat in Baden-Württemberg immer noch Seltenheit. Weniger als drei Prozent der Vorstände der Sparkassen und der 50 größten Genossenschaftsbanken sind weiblich.

Die Sparkasse Bodensee setzt hier nun mal ein Zeichen: Iris Kommritz gehört als stellvertretende Vorständin nun immerhin zur erweiterten Spitze des Geldhauses vom See. Sie tritt dort die Nachfolge von Edgar Klotz an, der Anfang September in die Alterszeit wechselt und die Bank verlassen wird.

Iris Kommritz ist gebürtige Rheinländerin und hat ihren Beruf bei der damaligen Stadtsparkasse Köln gelernt, wo sie auch erste Führungsaufgaben übernahm. Seit sieben Jahren ist sie nun am Bodensee zu Hause. Für Bankchef Lothar Meyer gilt sie da fast schon als Eigengewächs. Zuletzt gehörte sie als Marktdirektorin Privat- und Firmenkunden bereits zum erweiterten Führungskreis der Bank. Nun rückt sie nochmal eine Stufe auf.



9 Varta: Ex-Vorstand wird neuer Kontrolleur

Sein Abschied aus der operativen Führung liegt kein halbes Jahr zurück

Foto: Varta

Ellwangen. Die Aktionäre des Batterieherstellers Varta haben auf der Hauptversammlung eine bereits angekündigte Personalie beschlossen. Der ehemalige Finanzvorstand Michael Pistauer, der unter anderem den Börsengang des Unternehmens gestaltet hat, rückt nun in den Aufsichtsrat.

Pistauer hatte erst zum Ende des vergangenen Jahres seinen Vorstandsposten abgegeben. Nun wurde er auf der Hauptversammlung in das Kontrollgremium des Ellwanger Unternehmens gewählt. Er rückt dort auf den Posten von Franz Guggenberger.

Auf der Hauptversammlung waren fast 90 Prozent des Kapitals vertreten.



10 Teamtechnik verbreitert die Spitze

Ralf Escher kommt als dritter Geschäftsführer mit einer speziellen Aufgabe

Foto: Teamtechnik

Freiberg a.N. Der Maschinen- und Anlagenbauer Teamtechnik erweitert seine Geschäftsführung. Seit kurzem gehört Ralf Escher zur Führungsspitze des Unternehmens. Er übernimmt die Aufgabe als Chief Financial Officer (CFO) und verantwortet somit die kaufmännische Geschäftsführung des Spezialisten für Automatisierungs- und Prüftechnik.

Der 46-jährige Betriebswirt bringt mehr als zehn Jahre Leitungserfahrung im Automotive- und Automationsbereich mit.

„Wir wollen unsere Strukturen und Prozesse noch intensiver internationalisieren“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Stefan Roßkopf die Personalie. Ralf Escher kennt die Prozesslandschaft der Branche und auch das Projektgeschäft gut. Vor seiner neuen Aufgabe bei Teamtechnik war er in mehreren Leitungsfunktionen tätig, etwa beim Autozulieferer Nidec, bei Schuler Automation und bei Bosch.

Teamtechnik wurde 1976 gegründet. Heute erlöst das international aufgestellte Unternehmen mit gut 1000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 180 Millionen Euro.

11 Grimmelsmann hat Herder verlassen

Der langjährige Geschäftsführer des Verlags hat eine neue Aufgabe angenommen

Foto: Löffler

Freiburg. Roland Grimmelsmann ist nicht mehr Geschäftsführer des Freiburger Herder Verlags. Einen entsprechenden Bericht der Badischen Zeitung hat der Verlag bestätigt. Grimmelsmann hatte den Verlag sieben Jahre lang gemeisam mit dem Verleger Manuel Herder geführt.

Erst zum Jahresanfang hatte Herder mit Stefan Orth einen dritten Mann an die Spitze geholt. Vorm Hintergrund der neuen Lage, wirft das ein anderes Licht auf diese Personalie. Wohin Grimmelsmanns Weg führt, ist aktuell noch nicht bekannt. Es heißt, dass er bereits im Juni die Geschäftsführung eines anderen Verlages in Süddeutschland übernehmen werde.

Der Herder Verlag hat seinen Wurzeln im Jahr 1801 und wird mittlerweile in siebter Generation von der Familie Herder geführt.


12 Kai Rössig führt Verpacker Karl Knauer

Manager ist von Procter & Gamble ins Kinzigtal gewechselt

Foto: Karl Knauer

Biberach. Beim Verpackungshersteller Karl Knauer aus Biberach im Kinzigtal gibt es einen Wechsel an der Spitze. Seit Anfang Mai gehört Kai Rössig der Geschäftsführung an. Der 52-jährige Westfale tritt die Nachfolge von Joachim Würz an. Der 65-jährige geht nach mehr als 17 Jahren an der Spitze des mittelständischen Unternehmens demnächst in den Ruhestand.

„Wir danken Joachim Würz im Namen der gesamten Belegschaft für sein erfolgreiches Engagement und seine herausragende Arbeit für unser Unternehmen“, sagt Richard Kammerer, Sprecher der Geschäftsführung. „Wir haben die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit immer sehr geschätzt und freuen uns daher sehr, dass er noch bis September bei uns im Haus bleibt und seinem Nachfolger als Ansprechpartner zur Verfügung steht.“ 


Kai Rössig ist seit Oktober 2018 bei Karl Knauer. Der Diplom-Ingenieur mit Fachrichtung Fertigungstechnik

bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Konsumgüterindustrie mit. Rössig hat seine berufliche Laufbahn zuvor beim Konsumgüterkonzern Procter & Gamble verbracht.

13 Neuer Geschäftsführer bei Uhlmann

Beim Verpackungsspezialisten aus Laupheim gibt es einen Führungswechsel

Foto: Uhlmann

Laupheim. Michael Mrachacz (im Foto rechts) ist neuer Geschäftsführer Vertrieb beim Verpackungstechniker Uhlmann Pac-Systeme aus Laupheim. Der 50-Jährige war zuvor schon Mitglied der Geschäftsleitung und rückt nun auf.

Mrachacz tritt somit die Nachfolge von Siegfried Drost (links) an, der nach einem Vierteljahrhundert bei Uhlmann in den Ruhestand gewechselt ist. Drost zählt zu den prägenden Köpfen des Unternehmens in dessen jüngerer Geschichte. Er kam 1994 als Leiter des inländischen Vertriebs zu Uhlmann und wurde drei Jahre später Vertriebs-Geschäftsführer. Seither ist Uhlmann stark gewachsen. Der Auftragseingang hat sich in dieser Zeit nahezu verzehnfacht – von 45 auf 440 Millionen Euro.

Mrachacz war in den vergangenen fünf Jahren Leiter der Service-Abteilung von Uhlmann. Zuvor war er unter anderem für den Maschinenbauer Homag und Bütering Schleiftechnik tätig. 

Uhlmann zählt sich zu den weltweit führenden Systemanbietern für Pharmaverpackungen. Das Unternehmen gehört zur Uhlmann Gruppe, die zuletzt mit ihren 2200 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 411 Millionen Euro eingespielt hat.

14 Zahoransky hat den Vorstand vergrößert

Winfried Ebner soll neue Geschäftsfelder vorantreiben

Foto: Zahoransky

Todtnau. Der badische Maschinenbauer Zahoransky hat seinen Vorstand vergrößert. Winfried Ebner ist nun als dritter Vorstand an Bord. Er soll unter anderem den Ausbau der neuen Geschäftsfelder Industrieautomatisierung und Medizintechnik weiter vorantreiben.

„Mit der Ernennung von Winfried Ebner erhoffen wir uns einen schnelleren und zielstrebigen Ausbau unserer neuen Geschäftsfelder“, sagt Gerhard Enders, Aufsichtsratschef. „Er kennt unsere Technik, unser Produktportfolio und die Zielgruppenmärkte in- und auswendig.“ Ebner ist seit zehn Jahren Geschäftsführer des Formenbaus von Zahoransky mit Sitz in Freiburg. Der Hauptsitz der Firmengruppe ist in Todtnau im Schwarzwald.

Das Foto zeigt (v.l.) Gerhard Steinebrunner, Winfried Ebner und Ulrich Zahoransky.

15 EnBW schickt Herzhauser zu den Stadtwerken

Er soll als kaufmännischer Geschäftsführer die Geschicke einer Tochter lenken

Foto: EnBW ODR

Schwäbisch Hall. Die EnBW ODR hat einen neuen Geschäftsführer bei den Stadtwerken Schwäbisch Hall installiert. Stefan Herzhauser hat dort die kaufmännische Leitung übernommen.

Herzhauser, 48, ist Betriebswirt und mit der Energiebranche und den Stadtwerkebeteiligungen bestens vertraut.

Bei den Stadtwerken in Schwäbisch Hall hat er Frank Reitmajer abgelöst. Reitmajer ist Vorstand bei der EnBW ODR. ODR steht für Ostwürttemberg Donaus Ries. Die ODR ist der führende Versorger in der Region Ostwürttemberg, Hohenlohe und Donau-Ries. Sie versorgt auf der Ostalb und im angrenzenden Bayern rund 120 Gemeinden mit Strom und 71 mit Gas, ist an drei Stadtwerken beteiligt und b hat ein Netzgebiet von rund 3.400 Quadratkilometern.

16 Müller führt Renishaw

Neuer Deutschland-Chef kommt von Sauter Feinmechanik

Foto: Renishaw

Pliezhausen. Heiko Müller ist neuer Deutschland-Chef des Technologiekonzerns Renishaw. Er ist die Nachfolge von Rainer Lotz (v.l.) angetreten, der im Konzern künftig für das Geschäft in ganz Europa, sowie den Mittleren Osten und Afrika verantwortlich sein wird.

Müller war zuvor 20 Jahre bei Sauter Feinmechanik in Metzingen, zuletzt sogar als Gesellschafter. Laut seinem Linkedin-Profil hat er diese Beteiligung aber hinter sich gelassen. Bei Renishaw verantwortet er nun neben Deutschland auch das Geschäft in Österreich.

Weltweit beschäftigt Renishaw mehr als 5000 Menschen an 80 Standorten in 36 Ländern. Das Unternehmen entwickelt und produziert Mess- und Sensortechnik für verschiedene Branchen. Den Standort Pliezhausen gibt es seit 1986.

17 Struchtemeier wechselt zu Metabo

Rückkehr in die Elektrowerkzeugbranche

Foto: Metabo

Nürtingen. Heiko Struchtemeier ist neuer Vertriebsleiter für Deutschland und Luxemburg bei Metabo. Der 40-jährige Diplom-Kaufmann kommt von Stabila, wo er den Vertrieb für die DACH-Region verantwortet hat. Zuvor war Struchtemeier fünf Jahre lang bei Festool als Regionalvertriebsleiter Süd.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Heiko Struchtemeier unseren Wunschkandidaten für diese Aufgabe gewinnen konnten“, sagt Henning Jansen. „Wir sind uns sicher, dass er hervorragend in unser Team passt und uns mit seiner Erfahrung und seinem Engagement erfolgreich helfen wird, unsere Position im Heimatmarkt weiter auszubauen.“

Struchtemeier hat an der Universität Tübingen Wirtschaftswissenschaften studiert. Seine berufliche Laufbahn begann er im Vertrieb für die Telekom. 2008 wechselte er in die Verkaufsleitung von Lidl, fünf Jahre später ging er zu Festool, wo er bis zum Vertriebsverantwortlichen für Süddeutschland aufstieg. Die nächste Stufe auf der Karriereleiter führte Struchtemeier dann zum Messgeräte-Spezialisten Stabila.

18 Leibingers Finanzchef verabschiedet sich

Horst Schoch war mehr als zwei Jahrzehnte für den Druckerhersteller aus Tuttlingen tätig

Foto: Paul Leibinger

Tuttlingen. Horst Schoch verlässt den Druckerhersteller Leibinger aus Tuttlingen und geht in den Ruhestand. 23 Jahre lang war er für das inhabergeführte Unternehmen tätig, davon 20 in der Geschäftsführung. 

„Horst Schoch hat unseren Wandlungsprozess professionell begleitet. Sämtliche Finanztransaktionen waren bei ihm in sehr verlässlichen Händen. Er hat den kaufmännischen Bereich effizient geführt und selber pragmatisch mit angepackt.  Für sein Engagement bedanken wir uns herzlich“, sagt Christina Leibinger, die das 1948 gegründete Unternehmen in dritter Generation führt.

Die Paul Leibinger Gruppe beschäftigten rund 250 Menschen. Das Unterehmen ist Spezialist für industrielle Tintenstahldrucker, mit denen zum Beispiel Lebensmittelverpackungen bedruckt werden. Seine Anfänge hatte die Firma als Hersteller von Nummerierwerken, die beispielsweise Geldscheine oder Pässe mit einer Seriennummer bedrucken.

19 Emmerich wechselt von DM zur KMK

Neue Personalchefin bei der Messe-Gesellschaft

Foto: KMK

Karlsruhe. Die Karlsruher Messe hat eine neue Führungskraft: Brigitte Emmerich leitet seit Jahresbeginn die Personalabteilung der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK). Die Volljuristin und Mutter zweier Kinder absolvierte ihr Referendariat am Landgericht Duisburg und startete ihre berufliche Laufbahn als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei einer Kanzlei am Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

Weitere Schritte in ihrer Karriere waren die Mitarbeit als fachverantwortliche Juristin im Arbeitsrecht bei der Drogeriekette DM und die Teamverantwortung im Arbeitsrecht beim selben Arbeitgeber mit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Brigitte Emmerich wird ihr Hauptaugenmerk in ihrer Tätigkeit für die KMK auf die Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft legen.

20 Neuer Chef-Aufseher bei Takkt

Hintergrund ist eine Rochade im Vorstand des Mutterkonzerns

Foto: Haniel

Stuttgart. Der Online-Händler Takkt hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Auf der Hauptversammlung in Ludwigsburg wurde heute Florian Funck zum neuen Chef-Aufseher gewählt. Funck ist im Hauptberuf Vorstand beim Takkt-Mutterkonzern Haniel. Der Duisburger Konzern hält 50,2 Prozent der Anteile.

Florian Funck war bis 2011 als Finanzvorstand bei Takkt und kennt die Firma somit aus dem Effeff. Im Aufsichtsrat folgt er nun auf Stephan Gemkow, der Haniel Ende Juni verlassen wird. Gemkow hatte das Amt in dem Takkt-Gremium seit vier Jahren inne. Er habe „die Entwicklung von Takkt in seiner Amtszeit entscheiden mitgeprägt“, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns.

Auch einen Nachrücker gibt es: Thomas Schmidt, ebenfalls Vorstand bei Haniel, wurde als neues Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt. Schmidt wird dem bisherigen Haniel-CEO Gemkow als Konzernchef der Mutter nachfolgen. Der Vorsitz im Takkt-Aufsichtsrat aber ging an Funck, der bereits seit 2011 auch im Aufsichtsrat von Takkt sitzt.

Haniel ist eines der größten europäischen Unternehmen, das sich noch in Familienbesitz befindet. Der Konzern ist im Besitz von fast 700 Gesellschaftern aus der Familie Haniel. Die Unternehmensgruppe besteht aus mehr als 200 Unternehmen, die zusammen fast 14.000 Menschen beschäftigen und einen Jahresumsatz von 3,6 Milliarden Euro erlösen.





21 Neuer Vertriebschef bei Industrie Informatik

Er hat auch die Aufgabe, die Präsenz in Deutschland weiter auszubauen

Foto: Industrie Informatik

Riegel. Wolfgang Haginger ist neuer Vertriebschef beim beim Softwareanbieter Industrie Informatik. Der gebürtige Linzer ist seit mehr als zwölf Jahren im Unternehmen tätig. Bezüglich seiner neuen Rolle hat er klare Vorstellungen: „Unter unseren Kunden finden sich durchwegs namhafte Industriebetriebe, deren Digitalisierungsweg wir weiterhin mit Kontinuität und fachlicher Expertise unterstützen und ebnen möchten.“ Ein besonderer Fokus liege dabei darauf, die Präsenz in Deutschland weiter auszubauen.

Industrie Informatik hat seinen Sitz in Österreich, unterhält jedoch seit Jahren auch eine Niederlassung in Riegel am Kaiserstuhl. Einen weiteren Standort gibt es in China. Im Firmenverbund sind aktuell rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit der Besetzung Hagingers als Vertriebsleiter geht Industrie Informatik einen weiteren Schritt in Richtung vertiefende Marktpräsenz und Positionierung für eine nachhaltige Zukunft als Digitalisierungspartner in der Industrie.

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