Dossier

Menschen_Juli 2018


1 Neuer Chef bei Votteler

Markus Albrecht führt die Lackfabrik

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Korntal-Münchingen. Markus Albrecht ist seit Anfang Juli neuer alleiniger Geschäftsführer der Votteler Lackfabrik.  Der diplomierte Verfahrenstechniker verantwortet damit alle Bereiche des Familienunternehmens.

Markus Albrecht verfügt über 20 Jahre Erfahrung in verschiedenen Management-Positionen, unter anderem bei der ABB Kraftwerke, Eisenmann Anlagenbau und Riebesam. Zuletzt war er Geschäftsführer beim Automatisierungsspezialisten Asys. Er leitete dort die Bereiche Vertrieb, Einkauf, Konstruktion, Qualitätsmanagement und Service.

Mit der Berufung von Markus Albrecht als Geschäftsführer hat Votteler eine Reihe von Maßnahmen zur langfristigen Sicherung des Familienunternehmens abgeschlossen. Bereits 2014 brachten alle Gesellschafter ihre Anteile in eine Stiftung ein. In einem zweiten Schritt beendeten die familienzugehörigen Geschäftsführer ihre Tätigkeit. Den Vorsitz der Familienstiftung Rainer Votteler.

2 Neuer Chef bei Leonhard Weiss

Dieter Straub übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung

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Göppingen. Mit Wirkung zum 1. August übernimmt Dieter Straub die Position des Vorsitzenden der

Geschäftsführung beim Bauunternehmen Leonhard Weiss in Göppingen. Er tritt somit die Nachfolge von Volker Krauß an. Volker Krauß gibt diese Aufgabe vorzeitig in die Hände seines bisherigen Stellvertreters und wird zum Jahresende in den Ruhestand gehen.

Dieter Straub ist bereits seit dem Jahr 1998 Mitglied der Geschäftsführung und leitet seitdem den Bereich Ingenieur- und Schlüsselfertigbau. Neben dem Vorsitz übernimmt er  zugleich die Leitung des Ressorts Unternehmenssteuerung. Außerdem gehören Marcus Herwarth, Volker Krauß, Robert Kreß, Ralf Schmidt, Stefan Schmidt-Weiss und Alexander Weiss der Geschäftsführung an.

Dieter Straub wurde 1957 in Balingen geboren und absolvierte 1982 sein Diplom, Fachrichtung Bauingenieurwesen, an der Hochschule für Technik Stuttgart. 1989 begann er als Oberbauleiter im Ingenieurbau seine Laufbahn bei Leonhard Weiss. 1998 übernahm er die Geschäftsführung des

Geschäftsbereichs Ingenieur- und Schlüsselfertigbau.

Das schwäbische Bauunternehmen wurde im Jahr 1900 gegründet und beschäftigt heute mehr als 5000 Mitarbeiter.

3 Gerhard Mutter ist tot

Der Gründer der Agentur Die Crew wurde 65 Jahre alt

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Stuttgart. Gerhard Mutter ist tot. Der Gründer der Stuttgarter Werbeagentur Die Crew verstarb nach kurzer schwerer Krankheit. Er wurde 66 Jahre alt.

Mutter hatte sich vor vier Jahren aus dem operativen Geschäft der Agentur zurückgezogen und war seither Vorsitzender des Aufsichtsrats der nicht börsennotierten AG.

Neben seiner Arbeit für die Agentur war er viele Jahre im Gesamtverband Kommunikationsagentur GWA aktiv, unter anderem als Schatzmeister und Vizepräsident.



4 Bellin erweitert das Führungsteam

Er soll sich als Vertriebschef um die internationale Expansion kümmern

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Ettenheim. Seit Juni stärkt André Scheffknecht das Führungsteam von Bellin, weltweit führender Technologie-Anbieter in den Bereichen Corporate Banking und Treasury. Scheffknecht übernimmt als Chief Sales Officer (CSO) die Verantwortung für die internationale Sales-Aktivität der Bellin Group. Mit seiner Berufung steuert Bellin die Expansion in den internationalen Märkten – insbesondere in Nordamerika und Asien – energisch an.

Der neue Kopf im Management Board bringt mehr als 18 Jahre Erfahrung im internationalen Marketing und Vertrieb mit. Er wird mit seinem globalen Netzwerk den weltweiten Vertrieb der Bellin-Lösungen intensivieren sowie sich aktiv ins Partnermanagement einbringen. Zuletzt hat Scheffknecht erfolgreich internationale Technologie-Unternehmen aufgebaut und verkauft. Seine Karriere begonnen hat der Altsalemer bei einem Unternehmen für IT-Sicherheit, wo er die Vertriebsstrukturen aufgebaut hat.

Mit Scheffknecht gewinnt Bellin eine Persönlichkeit, die perfekt zur Philosophie des Unternehmens, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, passt. „Bellin pflegt einen intensiven Kontakt zu seinen Kunden. Das Wissen über ihre Bedürfnisse und erfolgreiche Lösungen, verbunden mit effizienten Strukturen im Vertrieb werden wir nun auch international verstärkt nutzen und weiter ausbauen“, erklärt André Scheffknecht.

5 Macho soll Schaeff größer machen

Der neue kaufmännische Geschäftsführer hat einen speziellen Auftrag

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Schwäbisch Hall. Dino Macho ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer bei der Schaeff Gruppe aus Schwäbisch Hall. Das Unternehmen ist an mehreren Firmen beteiligt, etwa Maschinenbauer, Ingenieurbüros und Verpackungstechniker.

Macho führt die Gruppe gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Alexander Schaeff. Er bringt Erfahrung aus der Automobilbranche mit, war unter anderem im Controlling von Porsche. Dort habe er weitreichende Erfahrung im Kauf und Verkauf von Unternehmen gemacht, was ihm Schaeff wohl die Tür geöffnet hat.

So soll Macho sich unter anderem um den Kauf und die Integration weiterer Firmen kümmern sowie die Gruppenmitglieder bei ihren Wachstumsplänen beraten und begleiten.

6 Südwestbank verlängert mit Vorstandschef

Wolfgang Kuhn bleibt auch unter dem neuen Eigentümer Chef der Bank

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Stuttgart. Der Aufsichtsrat der Südwestbank hat den Vertrag mit Vorstandschef Wolfgang Kuhn um drei Jahre bis Ende 2018 verlängert. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt.

Die Südwestbank war Ende 2017 an die Bawag verkauft worden. Doch der neue Eigentümer setzt an der Spitze der Bank auf Kontinuität. Kuhn ist seit 2006 im Vorstand der Südwestbank, seit Juni 2008 ist er Sprecher des Vorstands.

Der gebürtige Biberacher ist ein Bankexperte durch und durch. Bereits sein Vater war Vorstandsvorsitzender einer Bank. Nach seinem BWL-Studium und der Promotion am Lehrstuhl für Allgemeine Bank- und Versicherungsbetriebswirtschaft in Nürnberg sowie einem Aufenthalt als Visiting Scholar an der Graduate Business School der University of Washington zog es auch Wolfgang Kuhn in die Finanzbranche: zunächst als Vorstandsassistent bei der Stuttgarter Bank und später im Vorstand sowie als Vorstandssprecher des Bankhaus Bauer.










7 Scharr: Eder folgt auf Meisnitzer

Beim Stuttgarter Öl- und Gashändler gibt es einen neuen Geschäftsführer

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Stuttgart. Markus Eder ist seit Anfang Juli neues Mitglied der Geschäftsleitung bei Scharr. Er tritt die Nachfolge von Stephan Meisnitzer an und wird wie sein Vorgänger insbesondere den Bereich Flüssiggas  verantworten.

Meisnitzer habe das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, heißt es in einer Mitteilung. Was er für Pläne hat, ist unklar. Laut seiner Xing-Seite nimmt er ein Sabbatical. Er war acht Jahre lang bei Scharr. Neben dem geschäftsführenden Gesellschafter Rainer Scharr gehören unverändert Markus König und Michael Schober der Geschäftsleitung von Scharr an.

Markus Eder hat Maschinenbau in München studiert. Seine Karriere begann er im Anlagenbau, wechselte dann in die Energieberatung und Projektleitung bei Veba Wärmeservice und später in die Leitung der Anwendungstechnik bei Aral Flüssiggas. Die vergangenen 17 Jahre war er in der Geschäftsführung der heutigen Tyczka Energy tätig mit dem eindeutigen Schwerpunkt Vertrieb. Darüber hinaus war er Vorstandmitglied und ist Vorsitzender des Fachausschuss Kommunikation des Deutschen Verbands Flüssiggas (DVFG).

Scharr ist mit seinen Tochterunternehmen eines der führenden Handelsunternehmen im Bereich Mineralöl, Flüssiggas, Erdgas, Strom und Biobrennstoffe im süddeutschen Raum. Mehr als 650 Mitarbeiter betreuen rund 200.000 Kunden in Privathaushalten, Gewerbe und Industrie. Die Unternehmensgruppe erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von rund 815 Millionen Euro. Der Firmensitz ist in Stuttgart-Vaihingen.

8 Züblin: Konzernchef Pöllath tritt ab – Supper übernimmt

Zum Jahreswechsel bekommt der Stuttgarter Baukonzern eine neue Führung

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Stuttgart. Nach 15 Jahren im Vorstand und 40 Jahren im Unternehmen wird Klaus Pöllath zum Jahresende in den Ruhestand gehen. Der Vorstand des Stuttgarter Konzern wird das Unternehmen verlassen. Sein Nachfolger wurde in den eigenen Reihen gefunden.

Zum Jahreswechsel wird dann Harald Supper den Vorstandsposten übernehmen. Der bisherige technische Leiter der Direktion Stuttgart hat den Aufsichtsrat offenbar von seiner Eignung für den Posten überzeugt. „Wir sind absolut überzugt von der Fachkompetenz und den Führungsqualitäten Harald Suppers“, sagt Thomas Birtel, Aufsichtsratschef von Züblin und zugleich Vorstandschef des Mutterkonzerns Strabag.

Züblin hat seinen Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen zählt zu den führenden Hoch- und Ingenieurbaukonzernen auf dem deutschen Markt. 2017 hat das Unternehmen einen Umsatz von 3,83 Milliarden Euro eingespielt. Aktuell zählt die Firma 13.650 Mitarbeiter.

9 Heinz Dürr, 85

Der Unternehmer feiert einen runden Geburtstag

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Bietigheim-Bissingen. Der Unternehmer Heinz Dürr hat am 16. Juli 2018 seinen 85. Geburtstag gefeiert. Er ist Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats des Maschinenbauers Dürr. Als Ankeraktionär hält er mit seiner Familie 29 Prozent der Anteile an dem von seinem Großvater im Jahr 1895 gegründeten Unternehmen.

Heinz Dürr trat 1957 in den Familienbetrieb ein. Unter seiner Führung entwickelte sich Dürr zu einem führenden Maschinen- und Anlagenbauer, der schwäbischen Mittelstandsgeist, Innovationskraft und globales Geschäft vereint. Bundesweit bekannt wurde Heinz Dürr als Verhandlungsführer der Metall-Arbeitgeber, AEG-Vorstandsvorsitzender, Chef der Deutschen Bahn und als Stiftungskommissar der Carl Zeiss Stiftung.


1933 in Stuttgart geboren, absolvierte Heinz Dürr nach dem Abitur eine Schlosserlehre und studierte Maschinenbau. Seine erste Station im Familienunternehmen war die Konstruktionsabteilung. Geschäftsführer war damals sein Vater Otto Dürr, die Mutter Betty genoss Respekt als „kaufmännisches Gewissen“. In der Nachkriegszeit veränderte sich Dürr stark: Aus dem Blechbearbeitungsspezialisten wurde ein Industrieunternehmen mit den Schwerpunkten Apparatebau und Oberflächenbehandlung. Der Grundstein für die heutige Weltmarktführerschaft von Dürr wurde im Geschäft mit Oberflächen- und Lackiertechnik gelegt.

Im Alter von 27 trat Heinz Dürr in die Geschäftsführung ein. Das Geschäft mit der Autoindustrie wurde ausgebaut. Mit einer Portion Wagemut trieb der Juniorchef die Internationalisierung voran. 1964 wurde in Brasilien die erste Auslandstochter gegründet. Unter der Regie von „HD“ baute Dürr in São Paulo erstmals eine komplette Karosserielackiererei für Volkswagen. Weitere Firmengründungen folgten zum Beispiel in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Mexiko, den USA, Südafrika, Indien und China. Der Unternehmenskultur drückte Heinz Dürr mit seiner Frau Heide einen modernen Stempel auf. Dürr war einer der ersten Industriebetriebe mit Mitarbeiterzeitung, Bibliothek, Kunst in den Gebäuden sowie Theater- und Konzertaufführungen in der Fabrik. 

Auf Vorschlag Hanns-Martin Schleyers wurde Heinz Dürr 1975 Vorsitzender des Arbeitergeberverbands der Metallindustrie Nordbaden/Nordwürttemberg. Mit dem baden-württembergischen IG-Metallchef Franz Steinkühler handelte er innovative Tarifergebnisse aus, ein wochenlanger Streik im Jahr 1978 hatte bundesweite Bedeutung.

1980 gab Heinz Dürr die Führung seines Unternehmens ab und wurde Chef beim angeschlagenen Elektrokonzern AEG. Neben der unternehmerischen Herausforderung reizte ihn das technologische Potenzial der AEG. Den überraschenden Wechsel hatte der damalige Bosch-Chef Hans Lutz Merkle eingefädelt. Heinz Dürr führte die AEG durch einen Vergleich und 1985 unter das Dach der Daimler-Benz AG, in deren Vorstand er 1986 eintrat. 

1990 brachte Heinz Dürr sein Familienunternehmen als Dürr AG an die Börse. Mit dem Erlös wurde der Applikationstechnikspezialist Behr erworben, aus dem die erfolgreiche Lackierrobotersparte von Dürr hervorging.

1991 übernahm Heinz Dürr auf Bitte von Bundeskanzler Helmut Kohl den Vorstandsvorsitz der Deutschen Bundesbahn – ähnlich wie bei der AEG eine Aufgabe im Licht der Öffentlichkeit. Mit der Bahnreform trieb er die Zusammenlegung von Bundesbahn und Reichsbahn und den Wandel vom Staatskonzern zum Dienstleitungsunternehmen Deutsche Bahn AG voran. 1997 wechselte er 64-jährig in den Aufsichtsrat der Bahn, den er bis 1999 leitete. Von 1999 bis 2003 war Heinz Dürr Stiftungskommissar der Carl Zeiss Stiftung. Auch dort gelang unter seiner Führung eine Reform, die sich als sehr erfolgreich erwies.

10 Ingo Brauckmann verlässt Berner

Der Vorstand wird daraufhin verkleinert

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Künzelsau. Nach drei Jahren wird Ingo Brauckmann den Handelskonzern Berner verlassen. Brauckmann werde sich beruflich neu orientieren, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Er habe den Vorstand daher geben, seinen Ende September auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. „Wir bedauern den Weggang von Ingo Brauckmann“, sagt CEO Christian Berner.

Brauckmann war seit drei Jahren bei Berner und in seiner Funktion als Chief Supply Chain Officer für die Transformation in den Bereichen Logistik, Facility Management, Einkauf und Qualitätssicherung verantwortlich.

Der Vorstand wird daraufhin verkleinert. Brauckmanns Aufgaben werden unter den bisherigen Vorständen verteilt. Logistik und Facility Management werden künftig von CIO Christoph Möltgen verantwortet. CFO Jürgen Schulte-Laggenbeck übernimmt Einkauf und Qualitätssicherung.


11 Finanzchef wird Pfisterer verlassen

Er war seit fünf Jahren bei dem Unternehmen

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Winterbach. Der Kabelspezialist Pfisterer muss sich einen neuen CFO suchen. Wie der in der Regel gut informierte Branchendienst Finance berichtet, wird Michael Keinert das Unternehmen nach gut fünf Jahren verlassen. Einen Grund für das Ausscheiden des langjährigen CFOs nennt das Unternehmen demnach nicht.

Wie es an dieser Stelle weitergeht, ist noch unklar. Vorerst werde Vorstandschef Martin Billhardt die Verantwortung für das Finanzressort mit übernehmen. Nach einem Nachfolger soll aber gesucht werden. Unterstützt wird er dabei von Holger Schlechter, dem Director Corporate Finance bei Pfisterer.

12 Neuer Vorstand bei den Baugenossen

Führungswechsel bei der Offenburger Baugenossenschaft

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Offenburg. Die Offenburger Baugenossenschaft bekommt einen neuen geschäftsführenden Vorstand. Zum Jahreswechsel wird Markus Kohler die Nachfolge von Rolf Litterst antreten, der dann in den Ruhestand geht. Litterst stand seit zwei Jahrzehnten an der Spitze der OBG.

Sein Nachfolger kommt aus der Bankenwelt, war zuletzt als Abteilungsdirektor für Firmenkunden bei der Sparkasse Hanauerland beschäftigt. Kohler wird bereits Anfang Oktober zur OBG wechseln und so noch ausreichend Zeit für eine geordnete Übergabe mit Litterst haben. Zum 1. Januar 2019 übernimmt er dann die Verantwortung.

13 Handtmann wird Ehrenbürger

Sächsische Stadt ehrt schwäbischen Unternehmen

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Biberach. Dem Biberacher Unternehmer Arthur Handtmann ist die Ehrenbürgerwürde der sächsischen Stadt Annaberg-Buchholz verliehen worden. Anlass für die Ehrung war die 25-jährige Zugehörigkeit der Leichtmetallgießerei Annaberg zur Handtmann Unternehmensgruppe.

1992 hatte Arthur Handtmann die 1926 in Annaberg-Buchholz gegründete Gießerei von der Treuhandanstalt übernommen. Die Auftragslage des Werkes war zu diesem Zeitpunkt ausgesprochen schlecht. Dennoch wurden die Forderungen der Treuhandanstalt – eine Übernahmegarantie für 100 Beschäftigte und ein Investitionsvolumen von 10 Millionen D-Mark innerhalb von fünf Jahren – bei Weitem übertroffen.

Mit der Übernahme durch die Handtmann Unternehmensgruppe wurde das Werk im vergangenen Vierteljahrhundert konsequent modernisiert und bis dato rund 83 Millionen Euro in den Ausbau investiert. In der sächsischen Gießerei sind heute 19 vollautomatisierte Druckgussmaschinen für die Produktion von Aluminiumgussteilen installiert. Integriert ist eine hochwertige Gussnachbearbeitung und CNC-Bearbeitung. Handtmann beliefert namhafte Automobilfirmen sowie deren Zulieferer. Jährlich werden mehr als 12.000 Tonnen Guss von der mittlerweile 380-köpfigen Belegschaft produziert.

Rolf Schmidt, Oberbürgermeister von Annaberg-Buchholz, würdigte das vorbildhafte Engagement von Arthur Handtmann als Unternehmer und Mensch: „Der heutige Tag ist für uns als Stadt, aber vor allem für viele Bürger, Familien, für Vereine und Firmen aus unserer Stadt und Region ein besonderer Anlass zum Feiern. Das 25. Jubiläum der Handtmann Leichtmetallgießerei Annaberg GmbH ist ohne Sie nicht denkbar. Ihnen sind wir als Stadt, viele Familien, Arbeitnehmer und Zulieferer aus unserer Region zu großem Dank verpflichtet. Was Sie hier in unserer Stadt geleistet haben, ist fast beispiellos.“

14 Thermoflex erweitert die Geschäftsführung

Michael Löckener rückt an die Spitze des Speziallogistikers aus Weinheim

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Weinheim. Der Speziallogistiker Thermomed erweitert seine Geschäftsführung. Seit Anfang Juli ist Michael Löckener zusätzlicher Geschäftsführer bei dem auf temperaturgeführte Arzneimitteltransporte spezialisierten Logistiker aus Weinheim.

Löckener ist bereits seit drei Jahren bei Thermomed. Zuletzt war er dort für Teile des operativen Geschäftsf verantwortlich. Zuvor hat der Logistikexperte bereits bei Firmen wie Fiege, GLS und TNT gearbeitet.

Bei Thermomed bildet Löckener nun eine Doppelspitze mit Stefan Gerber. Auch die beiden Geschäftsführer der Muttergesellschaft Transoflex, Wolfang P. Albeck und Christian Althaus, gehören der Geschäftsführung an.



15 Handwerker wählen Bürkle an die Spitze

Der Elektromaschinenbauer ist neuer Vorsitzender des Unternehmerverbands Handwerk

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Stuttgart. Der Unternehmer Thomas Bürkle (l.) ist neuer Vorsitzender des Unternehmverbands Handwerk Baden-Württemberg. Bei der Mitgliederversammlung in Stuttgart wurde der geschäftsführende Gesellschafter von Bürkle & Schöck an die Spitze der Organisation gewählt. Gleichzeitig wird er damit auch Vizepräsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT).

Bürkle tritt damit in beiden Ämtern die Nachfolge von Harry Brambach (r.) an. Der Kraftfahrzeugmeister war nicht wieder angetreten.

Thomas Bürkle ist gelernter Elektromaschinenbauer und führt gemeinsam mit seinem Bruder die etwa 130 Mitarbeiter zählende Bürkle & Schöck Gruppe. Daneben engagiert er sich in zahlreichen Ehrenämter rund um seinen Beruf.

16 Jochen Ohler führt LMT Tools

Neuer kaufmännischer Geschäftsführer beim Maschinenbauer von der Ostalb

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Oberkochen. Jochen Ohler ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer bei LMT Tools in Oberkochen. Gemeinsam mit Daniel Ehmans verantwortet er die strategische Weiterentwicklung des Maschinen- und Anlagenbauers. Ohler war zuletzt Finanzchef des Baumaschinenherstellers Terex.

Zuvor war er in verantwortlichen Positionen unter anderem für die Konsumgüterkonzern Procter & Gamble, Wella und den Luxuskonzern LVMH tätig.

Seine Karriere begann er jedoch bei der Deutschen Bank, wo er in den 1980er-Jahren eine Ausbildung zum Bankkaufmann abschloss und später auch im Private Banking tätig war.



17 Weleda erweitert die Geschäftsführung

Neuer Chef für das operative Geschäft

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Schwäbisch Gmünd. Der Kosmetikkonzern Weleda hat zum 1. Juli seine Geschäftsführung erweitert: Alois Mayer ist als COO neu für das operative Geschäft des Unternehmens zuständig. Er verantwortet damit den Geschäftsbereich Produktionsprozesse und Logistik der internationalen Weleda Gruppe, die ihren größten Standort in Schwäbisch Gmünd hat.

Bislang wurden diese Aufgaben von Aldo Ammendola übernommen, der sich jetzt aber wieder auf Forschung und Entwicklung fokussieren soll. Damit besteht die Geschäftsleitung von Weleda aus vier Mitgliedern. Neben Mayer und Amendola sind das der Finanzchef Michael Brenner und Vertriebsvorstand Andreas Sommer.

18 Geze-Chefin seit 50 Jahren an der Spitze

Brigitte Vöster-Alber übernahm die Konzernleitung bereits im Alter von 24 Jahren

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Leonberg. Am 1. Juli hat die Geschäftsführende Gesellschafterin der Geze, Brigitte

Vöster-Alber, ihr 50. Betriebsjubiläum gefeiert. Seit 1968 steht sie an der Spitze des Unternehmens, das mit fast 3.000 Mitarbeitern weltweit zu den führenden Gebäudeausrüstern zählt.

Mit nur 24 Jahren übernahm Brigitte Vöster-Alber im Jahr 1968 nach dem Tod ihres Großvaters Reinhold Vöster die Führung von Geze. Seitdem hat sie die Unternehmensstrategie, das Produktportfolio sowie das

Auslandsgeschäft immer weiter vorangetrieben und kontinuierlich ausgebaut. Heute steigert das Unternehmen mit Fertigungsstätten in China, Spanien und Serbien, 31 Tochtergesellschaften sowie zahlreichen Vertriebsrepräsentanzen seine Wachstumsraten.

Zugleich wurde unter ihrer Ägide der Bereich Forschung und Entwicklung ausgebaut. 2017 investierte die Firma 13 Millionen Euro in den Bau eines neuen, hoch modernenEntwicklungszentrums am Stammsitz Leonberg. In den letzten Jahren wurden hier insgesamt 28,8 Mio. Euro investiert: Ein klares Bekenntnis der Unternehmerin zum Standort und zum Qualitätsanspruch „made in Germany“. Geze ist noch immer zu 100 Prozent in Familienbesitz.

19 Lauda holt dritten Geschäftsführer

Der Hersteller von Temperiergeräten setzt künftig auf ein Dreiergespann an der Spitze

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Lauda-Königshofen. Mario Englert wurde zum dritten Geschäftsführer des Temperiergeräte-Herstellers Lauda bestellt. Der promovierte Diplom-Kaufmann wird die Bereiche Finanzen und Informationstechnologie verantworten und damit die Führungsriege mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter Gunther Wobser und Marc Stricker komplettieren.

Stricker leitet die Bereiche Betrieb, Forschung & Entwicklung, Qualitätsmanagement sowie die Sparte Heiz- und Kühlsysteme. Wobser verantwortet als Sprecher der Geschäftsführung die drei Sparten Temperiergeräte, OEM und Service, die Bereiche Personal und Marketing-Kommunikation sowie die insgesamt zwölf Auslandsgesellschaften.

Englert ist seit Oktober 2017 bei Lauda. Zuvor arbeitete er mehrere Jahre als Berater für  McKinsey & Company in Frankfurt am Main. Anschließend war er bei der Europäischen Zentralbank, ebenfalls in Frankfurt am Main, tätig. Der geborene Würzburger ist in der Main-Tauber-Region tief verwurzelt, denn er legte am Martin-Schleyer-Gymnasium in Lauda-Königshofen sein Abitur ab. 2004 absolvierte er ein Praktikum bei Lauda.

20 Aesculap erweitert den Vorstand

Zum ersten Mal rückt eine Frau ins Führungsgremium des Medizintechnikers

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Tuttlingen. Der Medizintechniker Aesculap hat erstmals eine Frau in den Vorstand berufen. Zum 1. August übernimmt Katrin Sternberg als stellvertretendes Vorstandsmitglied die Verantwortung für Forschung und Entwicklung. Das gab das zum Medizintechnikkonzern B.Braun gehörende Unternehmen jetzt bekannt.

Zudem gibt es eine weitere Personalie: Der bisherige Vertriebsvorstand Jens von Lackum wird mit sofortiger Wirkung zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Von Lackum ist auch für Marketing und Personal zuständig.

Firmenpatron Ludwig Georg Braun zieht sich nach 42 Jahren aus dem Aufsichtsrat zurück. Neuer Chefkontrolleur von Aesculap ist nun Heinz-Walter Große, Vorstandsvorsitzender des Mutterkonzerns B.Braun.

21 CFO Bäsch verlässt Init

Der Karlsruher Verkehrsexperte Init muss sich einen neuen Finanzchef suchen

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Karlsruhe. Herbert Bäsch wird Init verlassen. Der Finanzvorstand des Karlsruher Verkehrsexperten hat eine neue Herausforderung angenommen. Spätestens Ende September wird er das Unternehmen verlassen. Das gab das börsennotierte Unternehmen jetzt bekannt. Wohin Bäschs Weg dann führt, ist noch offen.

Der Aufsichtsrat der Init bedankt sich bei Bäsch für die erfolgreich geleistete Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft persönlich wie beruflich Glück und weiterhin viel Erfolg.

Wer sein Nachfolger wird, ist noch unklar. Laut Init soll die Neubesetzung der Position des Finanzvorstands  bis spätestens 1. Oktober erfolgen.

22 Datagroup erweitert den Vorstand

Andreas Baresel wird neuer Produktchef

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Pliezhausen. Der IT-Konzern Datagroup erweitert den Vorstand um die Position des Chief Production Officer. Andreas Baresel wird diese Funktion mit dem Start des neuen Geschäftsjahres zum 1. Oktober übernehmen. Seine Aufgabe ist die übergreifende Leitung der einzelnen Service-Fabriken innerhalb des Konzerns.

„Ich freue mich, dass Andreas Baresel den Vorstand mit dieser neu geschaffenen Position ergänzen wird“, sagt CEO Max H.-H. Schaber. „Wir wollen die IT-Fabriken koordinieren, um für unsere Kunden den bestmöglichen Service aus einer Hand zu bieten.“


Baresel, 43, wird diese Verantwortung für die Leitungs- und Koordinationsaufgabe als Vorstand übernehmen und dabei gleichzeitig operativer Geschäftsführer der IT-Fabriken werden. Das gab das börsennotierte Unternehmen jetzt bekannt. Datagroup ist eines der führenden deutschen IT-Service-Unternehmen und beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter.

23 Alno: Kresser alleiniger Geschäftsführer

Andreas Sandmann habe das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen, heißt es

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Pfullendorf. Der bisherige Finanzchef Thomas Kresser übernimmt als alleiniger Geschäftsüfhrer die volle Verantwortung beim Pfullendorfer Küchenhersteller Alno. Er ist nun alleiniger Geschäftsführer und für alle Unternehmensbereiche zuständig.

Kresser verfügt über langjährige internationale Berufserfahrung im B2B- und B2C-Umfeld und ist spezialisiert auf Restrukturierungen und Turnaround-Projekte. Nachdem das Managementteam wesentliche Meilensteine bei der Umsetzung der Restrukturierung erreicht hat, bestätigt die Neue Alno GmbH, dass CEO Andreas Sandmann das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen habe. 

Alno zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Marken der Küchenindustrie. 1927 von Albert Nothdurft gegründet, entwickelte sich das Unternehmen zu einem der führenden Küchenhersteller Deutschlands mit mehr als 6.000 Vertriebspartnern in mehr als 64 Ländern weltweit. Seit 2018 wird die Produktion durch die Neue Alno GmbH am Standort Pfullendorf weitergeführt.

24 Bilfinger tauscht den Finanzchef aus

Klaus Patzak geht von Bord – eine Schwedin soll seine Nachfolgerin werden

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Mannheim. Das Stühlerücken beim Industriedienstleister Bilfinger geht weiter. Der bisherige Finanzchef Klaus Patzak hat das Unternehmen verlassen. Einen Nachfolgerin ist bereits gefunden.

Neuer CFO von Bilfinger ist die Schwedin Christina Johansson. Sie ist bereits die driten Finanzchefin des Konzerns innerhalb von drei Jahren. Wie Bilfinger mitteilt, werden Patzak das börsennotierte Unternehmen Ende September auf eigenen Wunsch vorzeitig verlassen. Johansson soll dann im Dezember ihren Dienst antreten. Übergangsweise wird Vorstandschef Thomas Blades den Finanzbereich mit leiten.

Christina Johansson verfügt über 20 Jahre CFO-Erfahrung und hat einen Großteil ihres Berufslebens in der Schweiz verbracht. Zuletzt war sie in gleicher Funktion beim Schweizer Maschinenbauer Bucher Industries. Zuvor arbeitete die 52-Jährige zwei Jahre lang als CFO des Service-Dienstleisters SR Technics.

25 Neuer Finanzchef bei Tekfor

Der Autozulieferer beendet die Übergangsphase im Vorstand

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Hausach. Markus Böning ist seit Anfang Juli neuer Finanzvorstand des Autozulieferers Tekfor. Er übernimmt die Position von Peter Neubacher, der das Finanzmanagement und Controlling als befristeter Finanzvorstand für zwölf Monate übernommen hatte. Böning berichtet an den Vorstandsvorsitzenden Johann Ecker. 

Böning promovierte nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften/Verwaltung an der Universität Bochum im Bereich Finanzen. Er war unter anderem bei American Specialty Alloys, Thyssen-Krupp und Siemens beschäftigt. Zuletzt hatte er die Position des CFO beim pharmazeutischen Auftragshersteller Aenova inne.

Die Tekfor-Gruppe setzt weltweit rund 500 Millionen Euro um und beschäftigt etwa 3000 Mitarbeiter. Alleiniger Gesellschafter von Tekfor ist der Finanzinvestor KKR.

26 Manfred Basler ist tot

Der ehemalige Chef der Volksbank Lahr war 79 Jahre alt

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Lahr. Manfred Basler ist tot. Er zählte zu den prägenden Bankern der Ortenau in den 1990er-Jahren. Anfang 1990 übernahm er den Vorstandsvorsitz bei der Volksbank Lahr und führte das Institut auch durch Fusionen zu führenden Volksbank in der Ortenau. Vor seinem Amtsantritt hatte die Bank eine Bilanzsumme von gut 200 Millionen. Als Basler 2007 seinen Post abgab waren es zwei Milliarden.

Zu Spitzenzeiten hatte Basler rund 20 Mandate in verschiedenen genossenschaftlichen Organisationen, darunter auch ein Sitz im Volksbank-Präsidium im Berlin.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem operativen Geschäft blieb Basler dem Institut erhalten. So beriet er den neuen Vorstand Peter Rottenecker im Jahr 2013, nachdem Baslers Nachfolger Reinhard Krumm das Haus verlassen hatte.

27 Brockmöller folgt auf Gänser

Führungswechsel beim Bettenhersteller Badenia

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Friesenheim. Nach fünf Jahren wird Frank Gänser den Bettenhersteller Badenia aus Friesenheim verlassen. Ende Oktober werde er sich einer neuen Herausforderung stellen.

Sein Nachfolger wird bis auf Weiteres Rainer Brockmöller (Foto). Er ist Chef des Möbelhersteller-Gruppe Eurocomfort, zu der auch Badenia gehört. Das Unternehmen mit Wurzeln in Nordrhein-Westfalen beschäftigt weltweit 6300 Mitarbeiter, die einen Umsatz von 380 Millionen Euro einspielen.

Das Friesenheimer Unternehmen gehört seit 2004 zu der Unternehmensgruppe. Für Eurocomfort ist es der einzige Standort im Südwesten.

28 EWO holt Matthias Friedrich

Neuer Geschäftsführer beim Energiewerk

Foto:

Offenburg. Matthias Friedrich (Foto) ist neuer Chef des Energiewerks Ortenau. Er tritt damit die Nachfolge von Frank Zarska an, der den Posten nach drei Jahren aus persönlichen Gründen abgegeben hat.

Hinter der EWO stehen die Gemeinden Achern, Kappelrodeck, Oppenau, Rheinau, Renchen, Sasbach und Sasbachwalden sowie die beiden regionalen Energieversorger E-Werk Mittelbaden und Badenova. Die beteiligten Kommunen halten über die EWO Beteiligungen an der Badenova und am E-Werk.

29 Sassmann wechselt zum LED-Spezialisten

Er übernimmt die Gesamtvertriebsleitung

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Pforzheim. Patrick Sassmann ist neuer Gesamtvertriebsleiter bei LED2Work in Pforzheim. Der 41-jährige Wirtschaftsingenieur gilt als Branchenexperte mit Schwerpunkten auf die Automobilindustrie sowie den Maschinen- und Anlagenbau.

Sassmann war zuletzt sechs Jahre lang beim Autozulieferer Pfannenberg. Dort hat er das Geschäft mit Klimaanlagen und Signalgeräte um die Automotive-Kunden erweitert.

„Mit seiner Erfahrung und Expertise im lösungsorientierten Vertrieb und im Projektgeschäft, seinem breiten Themenspektrum und Netzwerk wird Patrick Sassmann unseren Vertrieb weiterentwickeln“, sagt Jan Schiga, Geschäftsführer von LED2Work.

30 Motz führt Kaiser Mode

Modehaus regelt Nachfolge des verstorbenen Gerhard Kaiser

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Freiburg. Frank Motz ist neuer Inhaber der Kaiser Modehäuser in Freiburg.

Nach dem unerwartet plötzlich gekommenen Tod von Gerhard Kaiser Mitte Mai wird er das

Unternehmen in die nächste Generation führen. „Die Leitung der Kaiser Modehäuser bleibt

in der Familie“, sagt Frank Motz. Zita Kaiser, die langjährige Patronin des Unternehmens,

war eine gebürtige Motz und Großtante von Frank Motz; insoweit schließt sich auch hier

der Familienkreis.

Schon immer wurden die Kaiser Modehäuser von vielen mit einer Person verbunden.

Zunächst war dies Firmengründer Ernst Kaiser, dann seine Ehefrau Zita Kaiser, später ihr

Adoptivsohn Gerhard Kaiser. „Dabei war es schon immer ein starkes Team von langjährig

vertrauten Kräften, die den Erfolg unseres Unternehmens aktiv gestaltet haben“, sagen

Frank Motz und Heinz-Peter Böker unisono. „Wir haben uns vorgenommen, dies in Zukunft

stärker greifbar zu machen.“

Mit seinen fünf Standorten sind die Kaiser Modehäuser einer der größten Arbeitgeber in der Freiburger Innenstadt. Das inhabergeführte Unternehmen beschäftigt heute mehr als 260 Mitarbeiter. Gegründet wurde das Unternehmen 1948 von Ernst Kaiser.

31 Vorstand Michel Zweers verlässt PTV

Nach sieben Jahren kehrt Finanzvorstand der PTV in seine Heimat in den Niederlanden zurück

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Karlsruhe. Der Mobilitätstechnologie-Anbieter PTV Group braucht einen neuen Finanzchef. Der bisherige CFO Michel Zweers hat seinen Vertrag Ende Juni auslaufen lassen und das Unternehmen verlassen. Ein Nachfolger steht derzeit noch nicht fest.

Sieben Jahre hat Zweers, 43, den Bereich Internal Services mit Finanzen und Controlling, aber auch HR, IT, Purchasing & Services sowie Legal & Compliance geprägt und verantwortet. 2015 wurde er zum CFO ernannt. Jetzt zieht es ihn zurück in seine Heimat in den Niederlanden, wo er eine neue Herausforderung annehmen wird.

„Ich habe spannende Zeiten bei und mit der PTV Group erlebt. Ich löse jetzt mein Versprechen gegenüber meiner Familie ein, dass ich nach einem erfolgreichen Firmenverkauf wieder zurück zu ihr in die Niederlande zurückkehren werde.“ Die PTV Group wurde  im September 2017 an die Porsche Holding verkauft.

CEO Vincent Kobesen hat seinen Vorstandskollegen vor rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Hauptsitz in Karlsruhe gebührend verabschiedet und seinen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit ausgesprochen.

32 Schiewer bleibt Chef der U15

Freiburger Rektor bleibt an der Spitze des Uni-Bündnissses

Foto: Silvia Wolf

Freiburg. Der amtierende Vorstand von German U15 ist durch die Mitgliederversammlung  in seinem Amt bestätigt worden. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg, bleibt Vorstandsvorsitzender. Die Amtszeit des neuen Vorstands beginnt am 1. September 2018 und beträgt satzungsgemäß zwei Jahre.

Schiewer ist seit September 2016 Vorsitzender von U15. In seiner zweiten Amtszeit will er besonders für eine zeitgemäße, international wettbewerbsfähige Finanzierung forschungsstarker Universitäten eintreten. Seit 2008 ist er Rektor der Freiburger Universität.

Schiewer: „Wir brauchen endlich einen dynamischen, jährlichen Aufwuchs für die Universitäten, ähnlich dem Pakt für Forschung und Innovation. Forschungsstarke Universitäten sind die Motoren des deutschen Wissens- und Innovationssystem – es ist überfällig, dass sie durch Bund und Länder auch entsprechend finanziert werden. Das hat zuletzt auch der Wissenschaftsrat noch einmal klar gefordert. Die Verhandlungen zur Nachfolge der Pakte sind hierfür eine entscheidende Weichenstellung.“

33 Offenburg hofft auf Achim Kirsche

Der Einzelhandelsmanager soll Stadt und Handel wieder einen

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Offenburg. Achim Kirsche wird neuer hauptamtlicher Geschäftsführer der City-Partner. Der Verbund der Offenburger Einzelhändler trat kurzfristig an den ehemaligen Chef des Karstadt-Warenhaus aus Offenburg heran. Mitte Juli wird er seinen Job antreten.

Oberbürgermeisterin Edith Schreiner hofft, dass Kirsche die Stadt und den Handel wieder auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann. Zuletzt hatte es um die Entwicklung des neuen Einkaufszentrum auf der Gustav-Reé-Anlage Zoff gegeben. Einige Mitglieder der City-Partner hatten sogar gegen die Pläne geklagt.

Kirsch soll nun als umsichtiger City-Manager agieren, dabei das Wohl der ganzen Stadt im Blick haben und eine Strategie gegen den wachsenden Online-Handel entwickeln.

34 Neuer Job für Dallmann

Der ehemalige Wirtschaftsförderer hat eine neue Aufgabe angenommen

Foto: mibo

Freiburg. Bernd Dallmann hat Freiburg geprägt. Vier Jahrzehnte lang war er Chef der Freiburger Wirtschaftsförderung FWTM, die seit kurzem von Hanna Böhme geführt wird. Dallmann ist aber noch Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaftsimmobilien (FWI). Doch diesen Job gibt er nun auf.

Zum Monatsende werde Dallmann seine Aufgaben niederlegen, teilt die FWI mit. Sie lässt offen, wer den Posten dann übernehmen wird. Klar ist aber, was Dallmann dann macht.

Der gebürtige Niedersachse wird dann Geschäftsführer und Studienortleiter der Internationalen Studien- und Berufsakademie (ISBA). Mit diesen Aufgaben sei die Geschäftsführung bei der FWI nicht vereinbar.

35 Führungswechsel bei Asknet

Der bisherige Vorstandschef wechselt in den Auftsichtsrat

Foto: oh

Karlsruhe. Sergey Skatershchikov ist neuer Vorstandsvorsitzender des Karlsruher IT-Unternehmens Asknet. Der bisherige CFO tritt die Nachfolge von Tobias Kaulfuss (Foto) an.

Der bisherige CEO ist an die Spitze des Aufsichtsrates gewechselt. Dies beschloss die Hauptversammlung vor kurzem.

Skatershchikov hat als erste Amtshandlung eine neue zweite Führungsebene installiert. Dazu zählen der neue E-Commerce-Chef Jan Schöttelndreier, Michael Baumann für die universitären Kunden, Finanzchef Hubert Maurer, Technikchef Noel Kienzle und Aston Fallen für das Marketing.

36 SWMH: Rebmann dankt ab

Die Zeitungsgruppe bekommt einen neuen Chef

Foto: Michael Dannenmann

Stuttgart. Führungswechsel bei der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) in Stuttgart. Richard Rebmann (Foto) gibt nach zehn Jahren an der Spitze des Unternehmens die Verantwortung ab. Er hat die Altersgrenze erreicht.

Rebmanns Nachfolger wird der 44-jährige Christian Wagner. Dieser war unter anderem schon für das Beratungsunternehmen McKinsey und die Fernsehsender Pro Sieben Sat1 tätig. Zuletzt war er Geschäftsführer bei Digital & Adjacent und dort für den digitalen Wandel der Fernsehgruppe verantwortlich.

Man freue sich, mit Wegner einen ausgewiesenen Digitalexperten gewonnen zu haben, teilt die SWMH mit.

Die Südwestdeutsche Medienholding mit Sitz in Stuttgart zählt zu den bedeutendsten Mediengruppen

Deutschlands. Neben der überregionalen Süddeutschen Zeitung gehören zur SWMH die Stuttgarter Zeitung, die Stuttgarter Nachrichten, die Esslinger Zeitung, der Böblinger Bote, die Zeitungsgruppe Hof/Coburg/Suhl, der Nordbayerische Kurier und der Schwarzwälder Bote. Daneben zählen Anzeigenblätter, Druckereien sowie Post- und Logistikdienstleister zur Gruppe, die an 30 Standorten rund 6100 Menschen beschäftigt.




37 Rückert-Hennen wird neuer EnBW-Vorstand

Sie soll auf den Personalchef Bernhard Beck folgen

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Karlsruhe. Der Aufsichtsrat der EnBW hat sich auf einen Nachfolge für den Mitte nächsten Jahres ausscheidenden Personalvorstand Bernhard Beck festgelegt. Colette Rückert-Hennen, derzeit Mitglied der Geschäftsleitung der Ejot-Unternehmensgruppe, wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens aber Mitte 2019, in den Vorstand der EnBW berufen.

Die ausgebildete Juristin Colette Rückert-Hennen blickt auf mehr als 20 Jahre Führungserfahrung, schwerpunktmäßig im Bereich Personal und Führung zurück, unter anderem beim internationalen Touristikkonzern Thomas Cook sowie bei Solarworld, wo sie zuletzt Vorstand Personal und Marke war. Derzeit ist sie in der Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe Ejot zuständig für die Bereiche Personal und Recht sowie Umwelt- und Gebäudemanagement.

„Wir freuen uns sehr, mit Colette Rückert-Hennen eine ausgezeichnete Führungskraft zur Verstärkung unseres Vorstandsteams gewonnen zu haben, die in ihrer bisherigen Karriere umfangreiche Erfahrungen nicht nur in der modernen Personalarbeit gesammelt hat“, sagt Lutz Feldmann, Aufsichtsratschef der EnBW. „Sie verfügt daneben auch über ausgewiesene juristische Kenntnisse und über Führungserfahrung im Vertrieb und im Kundenmanagement. Ihre hohe fachliche Kompetenz verbindet sich so mit einem ausgeprägten unternehmerischen Verständnis.“

38 Amelung soll PI innovativer machen

Er übernimmt dafür die Geschäftsführung eines neuen Tochterunternehmens

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Karlsruhe. Der Karlsruher Maschinenbauer Physik Instrumente (PI) stellt seinen Forschungs- und Entwicklungsbereich neu auf. Lucius Amelung, Gründer der PI Micos aus Eschbach, ist neuer Geschäftsführer der frisch gegründeten Tochter PI Innovation.

Die neue Firmen soll im Zeitalter von Industrie 4.0 und Digitalisierung, Markttrends und Kundenbedürfnisse noch früher erkennen und dieses Wissen in innovative Produkt- und Technologieentwicklungen überführen.

Lucius Amelung hat darum nach 28 Jahren die Geschäftsführung der von ihm gegründeten PI Micos abgegeben. Neuer Geschäftsführer in Eschbach bei Freiburg ist nun Peter Schittenhelm. Dieser übernimmt die Aufgaben zusätzlich zu seiner Funktion COO der PI Gruppe aus. Neben Lucius Amelung wird Markus Spanner, Kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) der PI Gruppe, ebenfalls der Geschäftsführung

der PI Innovation angehören.

Im Zuge dieses Wechsels in der Geschäftsführung hat PI auch die verbliebenen Anteile an PI Micos

übernommen, so dass das Unternehmen nun ein 100–prozentiges Tochterunternehmen ist.

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