Dossier

Menschen_Januar 2020


1 Apollon stellt sich an der Spitze breiter auf

Der Pforzheimer Marketing-Spezialist beruft eine Reihe neuer Führungskräfte

Foto: oh

Pforzheim. Das IT-Unternehmen Apollon hat eine Reihe neuer Prokuristen ernannt, die als Mitglieder der Geschäftsleitung fungieren.

Tobias Marks (Foto) verantwortet künftig Vertrieb und Marketing. Benjamin Steinbach übernimmt künftig die Verantwortung für Online-Media-Net-Projekte. Christian Bodem ist neuer Geschäftsbereichsleiter E-Commerce. Matthias Stäcker verantwortet das Cross Media Publishing. Xuetao Li wird künftig die technologische Ausrichtung verantworten.

Keiner der neuen Führungskräfte ist älter als 40. Der Jüngste, Matthias Stäcker, ist 34 Jahre alt. Daneben zählen auch Johannes Haas und Oliver Baum weiterhin zur Leitung des Unternehmens. Geschäftsführer sind weiterhin Norbert Weckerle und Eugen Müller.

2 Salzwerke müssen sich neuen Vorstand suchen

Technikchef Wolfgang Rüther wird das Unternehmen zum Jahresende verlassen

Foto: Südwestdeutsche Salzwerke

Heilbronn. Die Südwestdeutschen Salzwerke müssen sich an der Spitze neu aufstellen. Wolfgang Rüther, seit vier Jahren Vorstand des Unternehmens, hat angekündigt, dass er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Das Arbeitspapier des Vorstands gilt noch bis zum Jahresende. Insgesamt ist Rüther seit 27 Jahren für die Salzwerke tätig. Anfang 2016 wurde er zum Technikvorstand ernannt.

Das Unternehmen mit Sitz in Heilbronn gehört mehrheitlich dem Land Baden-Württemberg. Im Aufsichtsrat sitzen darum auch Innenminister Thomas Strobl und Harry Mergel, Oberbürgermeister von Heilbronn.

Man habe Rüthers Entscheidung „mit großem Bedauern“ zur Kenntnis genommen, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens. Man werde die Entscheidung aber respektieren. Durch die frühe Entscheidung Rüthers haben die Salzwerke nun fast ein ganzes Jahr Zeit, um eine Nachfolgelösung für den scheidenden Vorstand zu finden.

3 Azkoyen befördert seinen Finanzchef

Jorge Pons Vorberg übernimmt den CEO-Posten bei dem IT-Unternehmen

Foto: Azkoyen

Stetten. Jorge Pons Vorberg ist der neue Geschäftsführer für die Time & Security Division der Azkoyen-Gruppe. In seiner Funktion ist der bisherig Finanzchef voll verantwortlich für die Geschäfte bei den Tochterfirmen Primion und Opertis in Deutschland, GET in Belgien und den Niederlanden und Digitek in Spanien.

Jorge Pons Vorberg ist seit sechs Jahren CFO der Sparte. Bereits im September hat er interimistisch die Funktion als Chief Executive Officer (CEO) übernommen. „Nach unserer einhelligen Meinung ist Jorge Pons Vorberg der beste Kandidat“, sagt Aufsichtsratschef Eduardo Unzu.


„Ich bin stolz und glücklich über diese Chance und stehe zu 100 Prozent hinter dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern“, so Pons Vorberg. „Gemeinsam wollen wir uns auf unsere Ziele konzentrieren und uns den Herausforderungen stellen: Für unsere Kunden automatisieren wir das Mitarbeiter-Management und die Sicherheitsprozesse und erhöhen damit deren Effizienz und Agilität.“

4 Straumann verpflichtet Camila Finzi

Sie übernimmt die Leitung des Kieferorthopädie-Geschäftsbereichs und wird Mitglied der Geschäftsleitung

Foto: Straumann

Freiburg. Der Dentaltechniker Straumann baut seine Organisation um. Das schnell wachsende Kieferorthopädie-Geschäft ist nun in einer separaten globalen Einheit organisiert. Geleitet wird diese nun von Camila Finzi, die zudem Mitglied der Geschäftsleitung des Konzerns wird. Straumann ist in Basel zu Hause, das Deutschlandgeschäft wird von Freiburg aus gesteuert. Der Arbeitsort von Camila Finzi wird jedoch Round Rock im US-Bundesstaat Texas sein.

Camilla Finzi kommt von Alcon, dem weltweit größten Unternehmen für augenchirurgische Produkte. Dort war sie zuletzt für die Region Lateinamerika und Karibik verantwortlich. Von 2004 bis 2013 arbeitete sie für Novartis, die Muttergesellschaft von Alcon, und stieg in Führungspositionen mit zunehmender Verantwortung in Marketing und Vertrieb zur Business Unit- und Regionalleitung auf. Davor war sie schon für den Pharmakonzern Pfizer tätig.

Die Brasilianerin hat einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften von der Fundação Armando Álvares Penteado Universität in São Paulo. Ausserdem hat sie einen MBA der Fundação Dom Cabral Business School und absolvierte ein Executive Education Programm an der Harvard Universität. 

5 Sick stellt sich an der Spitze breiter auf

Der Sensorhersteller aus Waldkirch hat einen zusätzlichen Vorstand berufen

Foto: Sick

Waldkirch. Der Sensortechniker Sick hat seinen Vorstand erweitert. Zum Jahresbeginn ist Tosja Zywietz in den Vorstand gerückt und wird dort das Tagesgeschäft verantworten. In dem neu geschaffenen Ressort Operations werden die produktionsrelevanten Funktionen einschließlich Einkauf und Qualität auf Vorstandsebene zusammengefasst. 

Tosja Zywietz, 48, war seit 2009 in verantwortlichen Positionen beim bayerischen Technologieunternehmen Rosenberger tätig, zuletzt in der Funktion des Vorsitzenden der Geschäftsleitung. Der promovierte Physiker wird den bestehenden Vorstandskreis unter dem Vorsitz von Robert Bauer verstärken und für das operative Geschäft des Unternehmens verantwortlich zeichnen.

„Der Sick-Konzern hat seinen Umsatz seit 2011 verdoppelt und sich global erweitert, die Komplexität von Produktions- und Lieferprozessen ist ebenfalls gestiegen“, sagt Klaus M. Bukenberger, Vorsitzeder des Aufsichtsrates. Dem trage man durch das neue Ressort Rechnung. Es soll die anderen Vorstände entlasten und so die Basis für weiteres Wachstum legen.

6 Badisches Pressehaus stellt sich an der Spitze breiter auf

Das Unternehmen ist unter anderem der Verlag hinter der Badischen Zeitung

Foto: Badisches Pressehaus

Freiburg. Das Unternehmen Badisches Presshaus ordnet seine Geschäftsführung neu. Künftig wird die Unternehmensgruppe von einem Quartett geführt. Das sind (im Foto v.l.) Wolfgang und Nadja Poppen, Thomas Zehnle und Patrick Zürcher.

Hintergrund der neuen Führung ist die Übernahme der Gesellschafteranteile der Heinrich-Rombach KG durch die Poppen & Ortmann KG. Die Familie Poppen führt den Verlag bereits in der siebten Generation. Der bisherige Verleger und Geschäftsführer Wolfgang Poppen führt das Unternehmen nun in die nächste Generation. Seine Tochter Nadja Poppen hat jetzt die Verantwortung für Personal, Recht und Kaufmännisches.

Der bisherige Vertriebsleiter Thomas Zehnle und Patrick Zürcher, bisher Geschäftsführer der Freiburger Druck, sind zum Jahresbeginn ebenfalls in die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe aufgestiegen. In dieser fungiert Wolfgang Poppen künftig als geschäftsführender Verleger. Er ist somit Sprecher mit Gesamtverantwortung für die Vermarktungsstrategie der Badischen Zeitung sowie sämtlicher gesellschaftsrechtlich angebundener Firmen. Zur Unternehmensgruppe gehören insgesamt 18 Unternehmen.

Nadja Poppen verantwortet Personal und Recht sowie die operative und strategische Kommunikation. Thomas Zehnle wird zuständig für die Vermarktungsstrategie Print und Digital mit Blick auf Privatkunden und verantwortet zudem alle logistischen Geschäftsfelder sowie deren strategische Ausrichtung. Patrick Zürcher übernimmt die Bereiche Controlling, Finanzbuchhaltung sowie Druck und Versand und verantwortet darüber hinaus IT-Entwicklung und die digitale Transformation des Verbundes.

7 Neuer Vertriebschef beim Mannheimer Morgen

Mark Wittland wechselt aus Berlin in die Kurpfalz

Foto: Mannheimer Morgen

Mannheim. Die Mediengruppe Dr. Haas holt sich einen neuen Vertriebschef. Das Verlagshaus hinter der Tageszeitung Mannheimer Morgen hat Mark Wittland (Foto) vom Berliner Verlag verpflichtet. Der 42-Jährige war dort zuletzt Leiter Lesermarkt, Marketing und Business Development. Beim Mannheimer Morgen soll er nun das Privatkundengeschäft auf neue Beine stellen.

Wittland tritt in dieser Funktion die Nachfolge von Andreas Hohmann an, der das Unternehmen Ende 2019 verlassen hat. Hohmann hat sich der Funke Mediengruppe angeschlossen.

„Wir freuen uns, mit Mark Wittland einen ausgewiesenen Digital- und Lesermarkt-Experten gewinnen zu können“, sagt Verlagschef Florian Kranefuß. Wittland soll helfen, die Marktposition des Verlages auszubauen – in Print und online.

Neben dem Mannheimer Morgen zählen auch der Südhessische Morgen, der Bergsträßer Anzeiger, die Schwetzinger Zeitung und die Fränkischen Nachrichten zur Unternehmensgruppe.

8 Cropenergies findet neuen CEO im eigenen Haus

Der bisherige Finanzchef Stephan Meeder soll die Nachfolge von Joachim Lutz antreten

Foto: oh

Mannheim. Der Bioethanol-Hersteller Crop Energies regelt die Nachfolge an der Spitze des Unternehmens. Zur Hauptversammlung im Juli wird der langjährige Vorstandschef Joachim Lutz, 63, in den Ruhestand gehen. Sein Nachfolger steht nun fest.

Neuer CEO soll der bisherige Finanzvorstand Stephan Meeder (Foto) werden. Das hat der Aufsichtsrat nun beschlossen. Zudem wird Jürgen Böttcher bereits im Mai als euer Technikvorstand an die Spitze des Unternehmens rücken. Böttcher, 51, ist seit drei Jahrzehnten für die Südzucker-Gruppe tätig, zu der auch Crop Energies gehört.

Ebenfalls in den Ruhestand geht Verkaufsvorstand Michael Friedmann, 64. Sein Nachfolger heißt Fritz Georg von Graevenitz, der bereits seit Oktober dem Vorstand von Crop Energies angehört.


9 Intersport findet neuen Finanzchef

Thomas Storck soll die Nachfolge von Hannes Rumer antreten

Foto: Intersport

Heilbronn. Der Sportartikel-Händler Intersport hat eine wichtige Personalie geklärt. Anfang Mai soll Thomas Storck neuer Chief Financial Officer (CFO) des Unternehmens werden. Das hat der Aufsichtsrat der Kette nun entschieden.

Damit sichert Intersport sich die Dienste eines echten Einzelhandels-Experten. Storck war lange für die Handelsgruppe Real und Metro in verschiedenen Führungspositionen tätig, unter anderem als CEO der Metro Deutschland.

„Mit seiner weitreichenden Expertise wird Thomas Strock die Vielfalt der ihm zugeordneten Bereiche von Finanzen, IT, Supply Chain bis Beteiligungsmanagement besten verantworten und im Rahmen unserer digital geprägten Händlerorganisation weiter stärken“, sagt Knud Hansen, Aufsichtsratschef von Intersport.

Storcks Vorgänger Hannes Rumer hatte Ende 2019 für viele überraschend seinen Abschied angekündigt. Er wird das Unternehmen Ende März auch offiziell verlassen.

10 Neuer Finanzchef bei Jedox

Finanzexperte Christoph Ahr setzt neue Impulse im Executive Management

Foto: Jedox

Freiburg. Das Software-Unternehmen Jedox stellt sich an der Spitze neu auf. Seit Jahresbeginn ist Christoph Ahr als Chief Financial Officer (CFO) für die Finanzen des Freiburger IT-Unternehmens verantwortlich. Der bisherige CFO Max zu Hohenlohe werde Jedox auf eigenen Wunsch verlassen, heißt es in einer Mitteilung. Er soll dem Unternehmen aber als externer Berater erhalten bleiben.

Christoph Ahr war zuletzt für das Software-Unternehmen Celonis tätig. Dort hat er in den vergangenen Jahren die gesamte Finanzorganisation aufgebaut und das Unternehmen so fit für die Internationalisierung und den Wandel zum Software-as-a-Service-Anbieter gemacht. Zuvor war Ahr für KPMG tätig, eine der größten Steuerberatungs- und Wirtschaftskanzleien der Welt.

„Ich bin sehr froh, mit Christoph Ahr einen wahren Experten für moderne Cloudlösungsanbieter an Bord bringen zu können“, sagt Jedox-CEO Florian Winterstein. Wachstum und Transformation seien die Herausforderungen, denen Jedox sich in Zukunft stellen muss. „Und genau dafür bringt Christoph Ahr die wesentliche Erfahrung mit“, so Winterstein weiter.

11 Trumpf lässt die Chefs rotieren

Till Küppers hat den Standort Freiburg verlassen – sein Nachfolger steht fest

Foto: oh

Freiburg/Ditzingen. Till Küppers, bisher Chef von Trumpf Hüttinger in Freiburg, hat den Standort verlassen. Er ist seit Jahresbeginn Mitglied der Geschäftsführung bei Trumpf Werkzeugmaschinen in Ditzingen. Sein Nachfolger wird Rafal Bugyi, der zuvor Geschäftsfährer bei Trumpf Hüttinger in Polen war.

Küppers übernimmt verantwortet er die Themenfelder Produktion, Logistik und Einkauf in der Werkzeugmaschinensparte. Er folgt damit auf Stephan Mayer, der jetzt als Geschäftsführer die Trumpf-Geschäfte in China leitet. Küppers arbeitet seit 2009 bei Trumpf, zuletzt als Geschäftsführer Elektronik bei der Tochterfirma Hüttinger in Freiburg. In seiner neuen Funktion berichtet Till Küppers an Jürgen Prokop, Vorsitzender der Geschäftsführung Werkzeugmaschinen.

Küppers Nachfolger wird Rafal Bugyi, der seit 2003 bei Trumpf tätig ist. Bugyi war von 2007 bis Juni 2019 Geschäftsführer bei Trumpf Hüttinger in Polen, bevor er im Juli 2019 als Technischer Geschäftsführer nach Freiburg wechselte.

Trumpf Hüttinger gehört seit 1990 zur Trumpf-Gruppe und beschäftigt derzeit mehr als 900 Mitarbeiter, davon knapp die Hälfte in Freiburg. Bei Beschichtungsprozessen für die Herstellung von Flachbildschirmen und Architekturglas ist Trumpf Hüttinger nach eigenen Angaben Markführer. Der Trumpf-Konzern beschäftigt weltweit 14.500 Mitarbeiter und erlöst einen Umsatz von zuletzt 3,8 Milliarden Euro.

12 Neuer Finanzchef bei Tesa

Der Klebebandhersteller hat seinen Vorstand umgebaut

Foto: Tesa

Offeburg. Jörg Diesfeld ist neuer Finanzvorstand des Klebeband-Hersteller Tesa. Das hat das Unternehmen jetzt bestätigt. Diesfeld tritt damit die Nachfolge von Jan Christoph Teetz an, der sein Mandat Ende April niederlegen wird.

Diesfeld wechselt vom Mutterkonzern Beiersdorf in den Vorstand von Tesa. Beim Hamburger Chemiekonzern ist er seit 16 Jahren, zuletzt war er dort vor allem für das Pharmageschäft zuständig. Nu wechselt er zu Tesa. Der Klebebandhersteller hat ein großes Werk in Offenburg und zählt dort zu den größten industriellen Arbeitgebern der Stadt.

13 Andreas Götz soll LBBW-Vorstand werden

Der erfahrene Bankmanager wechselt von der Ostalb nach Stuttgart

Foto: Kreissparkasse Ostalb

Stuttgart. Die Landesbank LBBW hat einen Nachfolger für ihren scheidenden Vorstand Michael Horn gefunden. Der bisherige Chef des Privatkunden- und Sparkassengeschäft geht bald in den Ruhestand. Sein Nachfolger soll Andreas Götz werden.

Götz, 51, ist aktuell noch Vorstandschef des Kreissparkasse Ostalb mit Sitz in Aalen. Zum 1. Juli soll er als Generalbevollmächtigter zur LBBW wechseln und auf absehbare Zeit dann in Vorstand rücken. Einen genauen Termin dafür nennt die Bank jedoch nicht.

Andreas Götz wurde 1968 in Winnenden geboren. Er hat BWL studiert und begann seine Karriere bei der BW-Bank, ehe er 1995 zu Kreissparkasse Waiblingen wechselte. Seit 2011 ist er bei der Kreissparkasse Ostalb und seit 2017 ihr Vorstandsvorsitzender. Götz ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Mit der Berufung von Andreas Götz verpasst die LBBW auch die Chance, ein Zeichen in Sachen Vielfalt zu setzen. Der sechsköpfige Vorstand der Landesbank besteht ausschließlich aus Männern. Eine Frau an der Spitze der Landesbank wird es also auch in Zukunft erstmal nicht geben.

14 Trasporeon stellt sich an der Spitze neu auf

Stephan Sieber rückt als CEO an die Unternehmensspitze

Foto:

Ulm. Das IT-Unternehmen Transporeon hat einen neuen Chef. Seit kurzem ist Stephan Sieber neuer CEO bei dem Unternehmen, das nach eigenen Angaben zu den größten Software-as-a-Service-Anbietern Europas zählt. Der 44-jährige Schweizer übernimmt damit die operative Geschäftsführung. Die beiden Gründer Marc-Oliver Simon und Martin Mack bleiben an der Unternehmensgruppe beteiligt und werden die strategische Ausrichtung von Transporeon künftig über eine aktive Rolle im Aufsichtsrat mitgestalten.

Sieber blickt auf 13 Jahre bei SAP zurück, unter anderem als Managing Director SAP Switzerland. Danach gestaltete er fünf Jahre lang die erfolgreiche Entwicklung des ERP-Anbieters Unit 4 mit, davon drei als CEO mit einer Gesamtverantwortung für mehr als 4.000 Mitarbeiter. In dieser Zeit beschäftigte sich Sieber verstärkt mit Service-Economy-Ansätzen und Dienstleistungen, die durch innovative Technologie erst ermöglicht werden.

„Unsere Entscheidung für Stephan Sieber gründet auf seiner fundierten Expertise in wachsenden Technologieunternehmen sowie auf seiner langjährigen Führungserfahrung. Das passt sehr gut zu Transporeon“, unterstreicht Martin Mack. „Unsere Aufgabe sehen wir zunächst darin, Stephan Sieber eine umfangreiche Einarbeitung zu ermöglichen. Danach werden wir uns den strategischen Themen bei Transporeon widmen, etwa der Weiterentwicklung von Lösungen, Partnerschaften, Kundenbeziehungen und Geschäftsfeldern – und zwar als Aufsichtsratsmitglieder unseres Investors Hg.“

Das Foto zeigt von links nach rechts: Marc-Oliver Simon, Stephan Sieber und Martin Mack.

15 Schwedin rückt in den Vorstand

Louise Öfverström leitet Finanzressort bei Rolls-Royce Power Systems

Foto: oh

Friedrichshafen. Die Schwedin Louise Öfverström ist seit Jahresbeginn neue Finanzchefin des Rolls-Royce-Geschäftsbereichs Power Systems und damit Finanzvorständin der Rolls-Royce Power Systems mit Sitz in Friedrichshafen. Sie übernimmt die Aufgaben von Wolfgang Widlewski.

Öfverström, 44, war zuletzt Chef-Controllerin bei Thyssen-Krupp in Dusiburg. Die gebürtige Schwedin, die fließend Deutsch und Englisch spricht, war unter anderem auch beim Chemieunternehmen Clariant in der Schweiz, bei verschiedenen Unternehmen des MAN-Konzerns, beim Gashersteller Linde und bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in München tätig.

„Mit Louise Öfverström haben wir eine kenntnisreiche Finanzfachfrau für uns gewonnen, deren Erfahrungen aus global agierenden Unternehmen weit über den eigentlichen Finanzbereich hinausgehen“, sagt Axel Arendt, Aufsichtsratsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems.


Rolls-Royce Power Systems mit Hauptsitz in Friedrichshafen beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter. Unter der Marke MTU vertreibt das Unternehmen schnelllaufende Motoren und Antriebssysteme für Schiffe, Energieerzeugung, schwere Land- und Schienenfahrzeuge, militärische Fahrzeuge sowie für die Öl- und Gasindustrie.

16 Macom mit neuem Führungsduo

Siegfried Hermann ist neuer Geschäftsführer für das Geschäftsfeld Managed Services

Foto: oh

Stuttgart. Siegfried Hermann, 47, im Foto rechts, verantwortet seit Jahresbeginn das neue Geschäftsfeld der Macom Managed AV- & IT-Services. In dieser Rolle ist er auch Geschäftsführer der Muttgergesellschaft Macom. Für die Leitung des operativen Bereichs übernimmt Gerald Wintersinger, 38, die Funktion des Verantwortlichen für Service Design und die Erbringung der Managed AV- & IT- Services. Mit diesem Führungsduo unterstreiche man die Bedeutung und die Eigenständigkeit des neuen Geschäftsfeldes, heißt es in einer Mitteilung des Stuttgarter Unternehmens.

Ende Oktober hatte Macom die Eröffnung des neuen Geschäftsfeldes bekanntgegeben. „Wir greifen hier ein neues Bedürfnisfeld unserer Kundenzielgruppen an, in dem wir ein großes Potenzial sehen“, sagt Macom-Geschäftsführer Björn Jensen. „Um das neue Geschäftsfeld von Anfang an auf stabile und erfolgreiche Füße zu stellen, haben wir uns für das Führungsduo Hermann und Wintersinger entschieden. Beide sind ausgewiesene Experten in ihren Bereichen und bringen große Erfahrung mit.“


Siegfried Hermann war zuletzt fünf Jahre lang Geschäftsführer bei Crestron Germany mit Schwerpunkt auf

Vertrieb und Business Development. Gerald Wintersinger kommt aus dem Vertrieb von Macom. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Stuttgart beschäftigt aktuell rund 80 Mitarbeiter. Angaben zum Umsatz macht das 1995 gegründete Unternehmen nicht. Neben dem Stammhaus gibt es weitere Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und London.

17 Personalrochade bei Zehnder

Jörg Metzger soll Tomasz Juda in der Gruppenleitung ersetzen

Foto: oh

Lahr. Jörg Metzger wird neuer Head Competence Center Radiators und Mitglied der Gruppenleitung der Zehnder Group. Das gab das Unternehmen mit Sitz in Gränichen, Schweiz, jetzt bekannt. Zehnder hat ein großes Werk im südbadischen Lahr und zählt dort seit Jahren zu den wichtigsten Arbeitgebern.

Das genau Antrittsdatum Metzgers steht noch nicht fest. Spätestens zum 1. Juli werde er die Position des Head Competence Center Radiators und wird Mitglied der Gruppenleitung antreten und soll so Tomasz Juda ersetzen, der aus dem Unternehmen austritt. Wohin Juda geht, ist nicht bekannt.

Jörg Metzger, geboren 1967 und deutscher Staats- angehöriger, verfügt über einen Abschluss in Bauingenieurwesen der Fachhochschule Kaiserslautern. Er war zuletzt zehn Jahre für den Honeywell-Konzern tätig und betreute dort als Senior Director Business Transformation die Sparte Building Technologies.

18 Freiburg: Neuer Chef im Verkehrsverbund

Florian Kurt übernimmt die Geschäftsführung der RVF

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Freiburg. Florian Kurt ist neuer Geschäftsführer des Regio-Verkehrsverbundes Freiburg. Dem Verbund sind aktuell 19 Unternehmen angeschlossen sind, darunter auch die Südbadenbus, wo Kurt zuletzt beschäftigt war.

Mit der Leitung einer Verbundgesellschaft kennt er sich ebenfalls aus. Acht Jahre lang war Kurt Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rottweil GmbH (VVR). In seiner neuen Funktion Marktmanager bei SBG Südbadenbus ist er gleichermaßen Ansprechpartner für die Verbünde und die Aufgabenträger, Landkreise und Gemeinden. Auch den RVF kennt er gut, saß er doch als Vertreter der Südbadenbus im Aufsichtsrat.

„Ich freue mich, den Nahverkehr in der Region jetzt auch als Geschäftsführer mit zu gestalten und voranzubringen“, so Kurt zu seiner künftigen Aufgabe. Florian Kurt folgt auf Petra Bieser, die in die Geschäftsführung des Waldshuter Tarifverbunds (WTV) wechselt.

Die Geschäftsführung des RVF besteht aus zwei nebenamtlichen Geschäftsführern. Neben Florian Kurt ist Dorothee Koch – hauptberuflich Unternehmensbereichsleiterin der VAG in Freiburg – Geschäftsführerin des RVF. „Herr Kurt und ich kennen uns bereits seit langem. Wir hatten immer ein konstruktives Miteinander und ich bin sicher, dass wir die gute Zusammenarbeit auch in der Geschäftsführung fortsetzen werden“, kommentiert Koch den Wechsel in der Geschäftsführung.

19 Neuer Landeschef bei der AOK

Johann Bauernfeind will sich vor allem mit einem Trendthema befassen

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Stuttgart. Seit Jahresbeginn ist Johann Bauernfeind neuer Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Diese ist mit nach eigenen Angaben 4,5 Millionen Versicherten die größte Krankenkasse im Land. Ihr Haushaltsvolumen beträgt 18 Milliarden Euro.

„Neben der Gestaltung der Gesundheits- und Pflegeversorgung im la?ndlichen Raum ist die alternde Gesellschaft in einer sich rasant digitalisierenden Welt die Meta-Herausforderung an das Gesundheitswesen im kommenden Jahrzehnt“, so der neue Chef der gro?ßten Krankenkasse im Su?dwesten. „Unser Anspruch als AOK Baden-Wu?rttemberg ist es, diesen Wandel maßgeblich und aktiv zu gestalten.“ Dabei stehe bei allen U?berlegungen die qualitativ beste Gesundheitsversorgung der Versicherten im Fokus.

Nie zuvor standen so viele Daten zur Verfügung wie heute. „Digitalisierung darf aber keine Selbstzweck sein“, so Bauernfeind. „Unser übergeordnetes Ziel ist es immer, dass die Menschen möglichst lange möglichst gesund und in hoher individueller Lebensqualität leben können.“

20 Hymer-Leichtmetallbau erweitert Führungsspitze

Jochen Kirchner rückt in die Geschäftsführung

Foto: oh

Wangen. Jochen Kirchner (Foto) ist neuer Gescha?ftsfu?hrer bei Hymer-Leichtmetallbau. Gemeinsam mit Jo?rg Nagel und Tobias Weiß bildet er ab sofort ein Dreiergespann an der Spitze des Steigtechnik- und Automotive-Spezialisten aus Wangen im Allga?u. Der 58-Ja?hrige bringt langja?hrige Erfahrung in leitenden Unternehmenspositionen unter anderem in der Steigtechnikbranche mit.

So war er unter anderem rund 20 Jahre lang fu?r den Technologiekonzern ABB tätig. Zuletzt war er mehrere Jahre lang Mitglied der Gescha?ftsfu?hrung bei Layher, einem Wettbewerber von Hymer. Seit November ist er nun in Wangen an Bord. Die erweiterte Geschäftsführung tra?gt dem kontinuierlichen Firmenwachstum Rechnung.

„Hymer-Leichtmetallbau ist bereits sehr gut im Markt positioniert“, sagt Kirchner. „Ich freue mich darauf, die Zukunft und das weitere Wachstum dieses Unternehmens mitzugestalten.“ Ein besonderes Augenmerk richtet der Betriebswirt hierbei auf das Thema Vertrieb: „Eine stetige Anpassung der Vertriebsstrukturen an die Anforderungen des Marktes ist fu?r ein kontinuierlich wachsendes Unternehmen wie Hymer-Leichtmetallbau unabdingbar. Dabei gibt es einige Aspekte, mit denen es sich auseinanderzusetzen gilt – beispielsweise das Thema E-Commerce.“

21 Landrat löst Alt-Oberbürgermeister ab

Das Kuratorium der Hochschule Aalen hat einen neuen Chef

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Aalen. Das Kuratorium der Hochschule Aalen hat einen neuen Vorstand. Neuer Vorsitzender ist Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises. Sein Stellvertreter bleibt Klaus Moser, ehemaliger Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg. Als Kuratoriumsvorsitzender verabschiedet wurde der ehemalige Aalener Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle, der seit der Gründung des Gremiums im Jahr 1999 Kuratoriumsmitglied ist. Den Vorsitz hatte Pfeifle insgesamt neun Jahre inne.

Sein Engagement für die Hochschule sei ihm eine Herzensangelegenheit, bekräftigt Pavel anlässlich der Wahl. Die Hochschule habe „den Wandel unserer Wirtschaftsregion zum Raum für Talente und Patente ganz entscheidend mitgeprägt“.

Hochschul-Rektor Gerhard Schneider setzt vor allem darauf, dass die Fähigkeiten Pavels als Netzwerker auch in Zukunft zum Wohl der Hochschule verhelfen. Dies habe sich bereits in der Vergangenheit gezeigt und werde auch in Zukunft so sein.

Das Kuratorium unterstützt die Hochschule Aalen in ihrer Arbeit und fördert die Zusammenarbeit mit der Praxis. Die aktuell 56 Kuratoriumsmitglieder sind Persönlichkeiten aus Unternehmen, Politik, Verbänden und Hochschulen.

Pavel hat unterdessen übrigens erklärt, dass seine Zeit als Landrat enden wird. Er ist seit 24 Jahren im Amt und noch bis 11. September 2020 gewählt. Dann soll Schluss sein.

22 Hotmobil stellt sich an der Spitze neu auf

Michael Schindler ist seit kurzem kaufmännischer Leiter

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Gottmadingen. Michael Schindler verantwortet seit kurzem die Kaufmännische Verwaltung bei Hotmobil. Schindler war bisher in einer ähnlichen Position bei Hella Gutmann tätig. Der 33-jährige studierte

Betriebswirt ist für die sichere und transparente Berichterstattung und Abschlusserstellung im Konzernumfeld, sowie für die adäquate Führung von Accounting, Controlling, HR, Office Management und Einkauf verantwortlich.

„Ich freue mich auf eine spannende und abwechslungsreiche Aufgabe“, sagt Schindler. „Mich reizt an Hotmobil den Wachstumskurs in einem dynamischen Unternehmen mitzugestalten und die damit einhergehenden Herausforderungen zu meistern.“

Hotmobil ist ein mittelständischer Dienstleistungsspezialist im Bereich der mobilen Wärme-, Kälte- und

Dampfversorgung. Die Kernkompetenz von Hotmobil umfasst die Planung, Fertigung, Vermietung sowie den Verkauf mobiler Energiezentralen. Seit der Gründung im Jahr 1994 ist die mobile Heizzentrale im Kfz-Anhänger Namensgeber und Aushängeschild des Unternehmens.

Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Gottmadingen. Daneben gibt es sieben weitere Standorte: München, Heilbronn, Frankfurt, Leipzig, Bochum, Hannover und Hamburg. Angaben zum Umsatz macht das Unternehmen nicht.

23 WSW stärkt den digitalen Kurs

Neue Projektleiterin Digitalisierung bei der Wirtschaftsregion Südwest

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Lörrach. Eveline Malcherek ist seit Jahresbeginn neue Projektleiterin Digitalisierung im Team der Wirtschaftsregion Südwest (WSW). Die 34-Jährige ist in Offenburg geboren und gelernte Kauffrau für Speditions- und Logistikdienstleistung. Vor ihrem Wechsel zur WSW arbeitete sie bei verschiedenen Logistikdienstleistern in den Bereichen Innendienst und Marketing.

Als Projektleiterin Digitalisierung üernimmt sie auch die Verantwortung für den Standort des Digihub Südbadenin Lörrach. Von dort aus betreut sie Projekte im Geschäftsgebiet der WSW, den Landkreisen Lörrach und Waldshut.

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