Dossier

Menschen_Januar 2019


1 Wolfgang Braun führt die Eismann Gruppe

Der Autozulieferer aus Bad Urach hat einen neuen Chef

Foto: oh

Bad Urach. Wolfgang Braun ist neuer Vorsitzender der Geschäftsführung beim Autozulieferer Eissmann. Er hat zum Jahreswechsel die Verantwortung für die deutsche GmbH und damit auch für die gesamte Gruppe übernommen.


Der promovierte Maschinenbau-Ingenieur wechselt vom französischen Autozulieferer Faurecia in den Landkreis Reutlingen. Bei Faurecia war Braun zuletzt für die SAS Automotive Group verantwortlich war.

Brauns Vorgänger Klaus Elmer hatte Eissmann bereits im Sommer verlassen. Elmer war mehr als zehn Jahre für Eissmann tätig. Vorübergehend hatte CFO Norma Willich auch den Vorsitz der Geschäftsführung übernommen. Dritter Mann an der Spitze ist Ingo Wirth, COO.

Eissmann hat seine Wurzeln im Jahr 1964. Das Unternehmen hat zuletzt mit mehr als 5000 Mitarbeitern einen Umsatz von 470 Millionen Euro eingespielt, so jedenfalls die Zahlen für das Jahr 2017. Aktuellere Zahlen gibt es noch nicht.



2 Neuer Geschäftsführer bei Romaco-Tochter

Matthias Weber leitet Romaco Kilian

Foto: Romaco

Karlsruhe/Köln.  Matthias Weber ist neuer Geschäftsführer der Romaco Kilian mit Sitz in Köln bestellt. Seit Januar 2019 verantwortet er die Bereiche Vertrieb und Operations des Herstellers von Tablettenpressen. Jens Carstens bleibt weiterhin technischer Geschäftsführer des Kölner Unternehmen, das eine Tochterfirma der Romaco Gruppe aus Karlsruhe ist.

„Matthias Weber ist ausgewiesener Spezialist für prozesstechnische Anwendungen in der Pharmaindustrie und weiß genau, worauf es unseren Kunden ankommt“, erklärt Jörg Pieper, CEO der Romaco Gruppe. „Mit seiner langjährigen Erfahrung im Vertrieb und Projektmanagement bringt Matthias Weber alles mit, um die Wettbewerbsfähigkeit von Kilian-Produkten international zu steigern.“

Vor seiner Zeit bei Romaco Kilian war Matthias Weber für verschiedene Hersteller und Zulieferer der Pharma- und chemischen Industrie tätig, für die er auch globale Großprojekte betreute. Während seiner beruflichen Laufbahn sammelte der studierte Verfahrenstechniker Führungserfahrung in leitenden Positionen im Vertrieb und Projektmanagement.

„An Kilian reizt mich insbesondere der Fokus auf die weltweiten Pharmamärkte“, bekräftigt Matthias Weber. „Für die strategische Weiterentwicklung von Kilian auf dem Pharmasektor bedarf es Weitsicht, Fingerspitzengefühl und Bodenhaftung. Hier kann ich mich mit all meiner Erfahrung einbringen und unternehmerisch Verantwortung übernehmen.“

3 Curevac holt neuen Chefentwickler

Dimitris Voliotis verantwortet die globalen Produktentwicklung

Foto: Curevac

Tübingen. Das biopharmazeutische Unternehmen Curevac hat Dimitris Voliotis zum neuen Chief Development Officer (CDO) ernannt. Voliotis leitet in dieser Funktion ab sofort die unternehmenseigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von der präklinischen Forschung bis zur Zulassung. Er gehört damit dem Vorstand des Unternehmens an.

„Wir freuen uns, Dimitris bei Curevac zu begrüßen. Er ist eine sehr erfahrene Führungskraft mit einer hohen Erfolgsbilanz bei der Entwicklung und Zulassung von Arzneimitteln sowie bei der Transformation wissenschaftlicher Programme in wirksame Therapien für Patienten“, sagt Dan Menichella, Chief Executive Officer von Curevac. Voliotis soll vor allem die Entwicklung von neuen Medikamenten gegen Krebs und seltenen Erkrankungen sowie zur Prävention von Infektionskrankheiten voran

Voliotis bringt sowohl Erfahrung aus der klinischen Forschung sowie aus der Pharmaindustrie mit, wo er in verschiedenen Führungspositionen der globalen Arzneimittelentwicklung tätig war. Zuletzt war er beim japanischen Pharmakonzern Eisai tätig.

4 Volksbank: Doppelspitze im Hochschwarzwald

Thomas Mittermaier übernimmt die Verantwortung für den Firmenkundenbereich

Foto: Volksbank Freiburg

Freiburg. Thomas Mittermaier ist neuer Regionaldirektor Hochschwarzwald bei der Volksbank Freiburg. Der 46-Jährige bildet künftig eine Doppelspitze mit Manuela Straub, die für die Regionalbank weiter das Privatkunden- und Filialgeschäft im Schwarzwald verantworten wird.

„Der Firmenkundenbereich ist einer unserer Kernbereiche der Bank, bei dem weiterhin hohe Nachfrage herrscht und große regionale Expertise gefragt ist“, erklärt Volker Spietenborg, Vorstand für das Firmenkundengeschäft. „Es ist ein klares Zeichen, wie wichtig diese Region für uns ist und in Zukunft auch sein wird.“

Mittermaier ist seit 26 Jahren bei der Volksbank Freiburg. Der 46-jährige hat einen Master in Betriebswirtschaft und leitet seit dem Jahr 2013 das Regionalzentrum Hochschwarzwald. Privat ist er mit seiner Familie in Bernau zuhause und engagiert sich in den örtlichen Vereinen.

5 Industrie Informatik erweitert die Geschäftsführung

Bernd Steinbrenner soll vor allem neue Absatzkanäle finden und öffnen

Foto: Industrie Informatik

Riegel. Bernd Steinbrenner ist neues Mitglied der Geschäftsführung bei Industrie Informatik. Das IT-Unternehmen mit Sitz in Linz, Österreich, hat auch eine Niederlassung am Kaiserstuhl – in Riegel.

Als neuer CCO zeichnet Steinbrenner für die Bereiche Vertrieb und Marketing verantwortlich. Einer der Schwerpunkte liegt dabei in der Etablierung eines Partner-Netzwerks. „Der DACH-Raum stellt für uns die Meisterklasse der Industrie dar“, sagt Steinbrenner. „In Verbindung mit der rasch fortschreitenden Digitalisierung sehen wir hier die größten Potenziale sowohl für Industrie Informatik, als auch für die User unserer Software.“


Steinbrenner startete seine Karriere beim US-Konzern IBM, für den er 16 Jahre tätig war. Danach wechselte er als Vertriebsleiter für Europa und den Nahen Osten zu Lenovo. Im Oktober 2018 schließlich war er als Marketingleiter zu Industrie Informatik gekommen, wo er nun die nächste Sprosse auf der Karriereleiter erklimmt.

6 Neuer Finanzchef bei Höfliger

Markus Höfliger ist an die Spitze des Aufsichtsrats gewechselt

Foto: Höfliger

Allmersbach. Der Verpackungsmaschinenhersteller Höfliger hat einen neuen Finanzchef. Zum Jahresbeginn hat Turgay Güngromus den Posten bei dem Familienunternehmen übernommen. Der bisherige Finanzchef Markus Höfliger, Sohn von Firmengründer Harro Höfliger, wechselt an die Spitze des Aufsichtsrates, wo er seinen Vater ablöst. Harro Höfliger hat das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden auf eigenen Wunsch zur Verfügung gestellt.

Güngormus war bislang unter anderem beim Wäschehersteller Triumph Adler und dem Anlagenbauer Kerres in führender Position tätig. „Mit Herrn Güngormus bekommt das Unternehmen einen erfahrenen Geschäftsführer, der die fachlichen Qualifikationen und persönlichen Voraussetzungen für diese Position mitbringt“, sagt Markus Höfliger. „Ich freue mich darauf, mich nach dem Stabwechsel vollumfänglich auf die übergeordneten Aufgabengebiete konzentrieren zu können.“

CEO Thomas Weller ergänzt: „Wir danken Harro Höfliger für sein engagiertes, zielgerichtetes Wirken im Aufsichtsrat und freuen uns, dass Markus Höfliger für den Vorsitz gewonnen werden konnte. Das bedeutet für unser Familienunternehmen Kontinuität und eine Fortsetzung der vertrauensvollen, ergebnisorientierten Zusammenarbeit.“

Die Generationenfolge im Unternehmen ist ein lange vorbereiteter Schritt, der schon 2001 mit der Berufung von Markus Höfliger, Thomas Weller und Peter Claußnitzer in die Geschäftsleitung eingeleitet wurde. Seit 2008 ergänzen Uwe Amann und Heinrich Havenstein die Führungsmannschaft. 2013 brachte Harro Höfliger seine Firmenanteile in eine Familienstiftung ein. Anfang 2018 übernahm er den Vorsitz des neugegründeten Aufsichtsrats, zu dessen Mitgliedern auch Siegfried Drost von Uhlmann Pac-Systeme  und Hartmut Jenner von Kärcher gehören.

7 Beurer baut den Vertrieb um

Sebastian Kebbe bekommt mehr Verantwortung und neue Unterstützung

Foto: Beurer

Ulm. Sebastian Kebbe (Foto) ist seit Jahresbeginn neuer Direktor Marketing & Vertrieb beim Medizintechniker Beurer in Ulm. Kebbe leitete bislang den deutschen Vertrieb und erhält in der neuen Funktion mehr Verantwortung und berichtet direkt an Geschäftsführer Georg Walkenbach.

Unterstützung erhält er daei vom neuen Vertriebsdirektor Retail, Thomas Klüsener, der zuletzt beim Batterie-Hersteller Varta beschäftigt war. Bernd bleibt zuständig für den Europa-Vertrieb, Kerstin Glanzer ist weiterhin Marketingleiterin.

Beurer wurde 1919 gegründet. Das Ulmer Unternehmen zählt zu den führenden Herstellern für medizinische Elektrogeräte wie Fieberthermometer, Blutmessgeräte oder Massageprodukte.

8 Straumann benennt Nachfolger für Marco Gadola

Der bisherige CEO wird nächstes Jahr in den Verwaltungsrat wechseln /

Foto: Straumann

Basel/Freiburg. Guillaume Daniellot (Foto) wird neuer Chef des Dentaltechnik-Konzerns Straumann. Der Schweizer Hersteller von Zahnimplantaten hat auch einen großen Standort in Südbaden und beschäftigt in Freiburg mehr als 200 Menschen.

Gadola habe den Wunsch geäußert, sein Amt im Jahr 2020 abzugeben. Seit 2013 hatte der heute 55-jährige Schweizer den Konzern geführt und somit maßgeblichen Anteil am strategischen Wachstum der vergangenen Jahre. In dieser Zeit hat sich der Umsatz verdoppelt. Straumann beschäftigt mittlerweile 6000 Mitarbeiter und wird dieses Jahr voraussichtlich erstmals mehr als eine Milliarde Euro einspielen.

Gadolas Nachfolger kommt aus dem eigenen Haus: Guillaume Daniellot ist seit 2007 im Unternehmen und gehört seit fünf Jahren der Geschäftsleitung an. Aktuell verantwortet er noch das Nordamerika-Geschäft, das rund 30 Prozent des Gruppenumsatzes ausmacht.

„Wir sind hoch erfreut, dass wir die Position des CEO mit einem internen Kandidaten besetzen können, der in unseren beiden grössten Regionen über einen hervorragenden Leistungsausweis verfügt“, wird Straumann-Verwaltungsrat Gilbert Achermann in einer Mitteilung zitiert.

9 Ein Chef für die Wasserwelt

Der Europa-Park hebt ein Eigewächs auf die nächste Stufe

Foto: Europa-Park

Rust. Michael Kreft von Byern wird neuer Direktor der Wasserwelt „Rulantica“, die der Europa-Park Rust gerade baut. Kreft von Byern ist seit drei Jahrzehnten bei Deutschlands größtem Freizeitpark angestellt.

Auf seiner Visitenkarte steht bislang „Beauftragter der Geschäftsführung“. Der 57-Jährige ist damit einer der wichtigsten Vertreter der Inhaberfamilie Mack, wenn es um Repräsentation nach außen geht, etwa für politische Termine. Nun wird er in seiner neuen Rolle mehr ins operative Tagesgeschäft eingebunden.

Die Rulantica ist derzeit im Bau und soll zum Jahresende eröffnet werden. Die Wasserwelt mit 25 Attraktionen ist die mit Abstand größte Attraktion in der Geschichte des Parks.

10 Maurer geht: Ein neuer Chef bei der Südwestbank

Neuer Gesellschafter installiert einen eigenen Mann an der Spitze

Foto: Südwestbank

Stuttgart. Zwei Jahre nach der Übernahme durch die Bawag gibt es eine Rochade im Vorstand der Südwestbank. Andreas Maurer, der seit 2001 im Unternehmen ist und seit 2003 dem Vorstand angehört, werde das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Das teilt die Südwestbank mit.

Ersatz ist bereits gefunden: Sebastian Firlinger (Foto) war bereits im Sommer des vergangenen Jahres als Generalbevollmächtigter zur Südwestbank gekommen. Nun nimmt er Maurers Platz im Vorstand ein. Firlinger arbeitete die vergangenen drei Jahre bei der Bawag und war dort zuletzt für das operative Risikomanagement des Kommerzkundengeschäfts verantwortlich.

Maurer verlasse die Südwestbank auf eigenen Wunsch und im besten freundschaftlichen Einvernehmen, betont die Bank in ihrer Pressemitteilung. Wohin es ihn danach führt, ist zurzeit noch nicht bekannt. Vorsitzender des Vorstands-Duos bleibt Wolfgang Kuhn.

11 Eckstein leitet das Palatin

Kongresshotel in der Rhein-Neckar-Region unter neuer Leitung

Foto: Palatin

Wiesloch. Zum Jahreswechsel hat Matthias Eckstein die Leitung des Best Western Plus Palatin Kongresshotels und Kulturzentrums in Wiesloch übernommen. In Hamburg geboren und aufgewachsen, kam der heute 42-Jährige 1999 zum Studium nach Heidelberg und ist seitdem der Metropolregion Rhein-Neckar treu geblieben. Nach verschiedenen Stationen, darunter im Weingut Heitlinger in Tiefenbach im Kraichgau, war der Volkswirt von 2015 bis heute als F&B-Manager im Tagungs- und Kongresshotel Villa Toskana in Leimen bei Heidelberg für die Gastronomie verantwortlich. Der passionierte Mountainbiker lebt mit seiner Frau und seinen 4 und 7 Jahre alten Töchtern im wenige Kilometer entfernten Kronau. Eckstein setzte sich in einem intensiven Auswahlprozess der Stadt Wiesloch als Eigentümerin des Palatin gegen zahlreiche qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten durch.

„Ich freue mich auf das vielfältige Spektrum von Hotel über Tagung und Gastronomie bis zum Kulturzentrum und die damit verbundene Aufgabe dieses Unternehmen in die Zukunft zu führen“, kommentiert der designierte Geschäftsführer. „Das Palatin ist ein überregional bekanntes und renommiertes Haus sowie ein ausgezeichneter Arbeitgeber mit einem positiven Arbeitsklima. Ich finde es besonders reizvoll, eine Schnittstelle zur Stadt zu sein und mit dem Palatin zum städtischen Leben beizutragen.“

Matthias Eckstein übernimmt die Verantwortung für 110 Mitarbeiter von Klaus Michael Schindlmeier, 67. Dieser hat das Palatin zwölf Jahre lange geführt. Bis Ende Juni steht er seinem Nachfolger noch beratend zur Seite.

12 Cenit verlängert mit seinen Vorständen

Kurt Bengel und Matthias Schmidt bleiben an Bord

Foto: Cenit

Stuttgart. Das IT-Unternehmen Cenit hat die Verträge mit seinen beiden Vorständen vorzeitig verlängert. Der neue Kontrakt von Vorstandschef Kurt Bengel (Foto) läuft nun bis Ende 2012. Bengel kam 1988 zu Cenit und gehört seit Anfang 2007 dem Vorstand an.

Seit sechs Jahren heißt der Mann an seiner Seite Matthias Schmidt. Auch das Arbeitspapier des Finanzvorstands, der auch für Personal und Controlling zuständig ist, bekam jetzt eine Verlängerung bis Ende 2020.

Das börsennotierte IT-Unternehmen Cenit ist Experte für digitale Transformation. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Stuttgart und beschäftigt aktuell rund 800 Mitarbeiter.

13 Klassische Erbfolge im Kinzigtal

Bei der Volksbank Mittlerer Schwarzwald gibt es einen neuen Chef – die große Erneuerung bleibt aber aus

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Wolfach. Martin Heinzmann ist neuer Vorstandsvorsitzender der Volksbank Mittlerer Schwarzwald. Er ist zum Jahreswechsel die Nachfolge von Manfred Kuner angetreten. Kuner war 32 Jahre für die Bank tätig, davon 26 als Vorstandsvorsitzender.

Die große Erneuerung an der Bankspitze bleibt also aus. Stattdessen setzen die Wolfacher auf Kontinuität und wählt die interne Lösung: Heinzmann, 54, war bislang für das Privatkundengeschäft und den Vertrieb verantwortlich. Seit 2003 gehört er bereits zum Vorstand.

Kuner hatte zum Ende seiner Amtszeit noch die Ehe zwischen den Volksbanken Kinzigtal und Triberg zur heutigen Volksbank Mittlerer Schwarzwald in die Wege geleitet und abgewickelt. Seit zwei Jahren gehören die beiden zusammen. Die Bilanzsumme lag zuletzt bei etwa 1,2 Milliarden Euro (2017).

14 Kreissparkasse erweitert ihren Führungskreis

David Gerstner wird stellvertretender Vorstand

Foto: Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen

Esslingen. David Gerstner ist neuer stellvertretendes Vorstandsmitglied bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, der viertgrößten Sparkasse in Baden-Württemberg. Gerstner gilt damit auch als heißer Kandidat für einen baldigen Vorstandsposten. Ende 2019 wird der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, Bernd Haußels, in den Ruhestand gehen.

Gerstner, 38, ist Diplom-Kaufmann und wechselte 2013 von der LBBW zur Sparkasse nach Esslingen. Aktuell leitet er dort das Firmenkundengeschäft. „Ich freue mich über das Vertrauen, das Vorstand und Verwaltungsrat in mich setzen“, so Gerstner laut einer Pressemitteilung der Bank.

Die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen zählt mit einer Bilanzsumme von knapp neun Milliarden Euro zu den 25 größten Sparkassen in ganz Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 15000 Mitarbeiter.






15 Carlo Carosi führt eine der kleinen Sparkassen im Land

Er ist zum Jahreswechsel die Nachfolge von Klaus Minarsch angetreten

Foto: Sparkasse Haslach-Zell

Haslach. Carlo Carosi ist neuer Vorstand der Sparkasse Haslach-Zell. Die Bank aus dem Kinzigtal zählt mit einer Bilanzsumme von knapp mehr als einer Milliarde Euro zu den kleineren der 51 Sparkassen in Baden-Württemberg und wird daher auch immer wieder als ein möglicher Kandidat für eine weitere Fusion ins Spiel gebracht.

Carosi, 49, ist ein echtes Eigengewächs. Er absolvierte seine Ausbildung einst bei der Bezirkssparkasse Zell-Harmersbach, die mittlerweile mit der Sparkasse aus Haslach fusioniert hat. Der gebürtige Hornberger kehrte 2002 nach einer Etappe in Offenburg und Lahr zu seiner Heimatsparkasse zurück.

2011 übernahm er dort dann die Marktfolge Kredit, ehe er Ende 2016 die Verantwortung für das Produktgeschäft übernahm. Seit 2004 gehört Carosi bereits zum stellvertretenden Vorstand. Vorstandsvorsitzender der Bank ist weiterhin Bernd Jacobs.

„Ich freue mich, dass wir mit Carlo Carosi ein authentisches Eigengewächs der Sparkasse mit umfangreicher externer Erfahrung und sogleich einen kundenorientierten Praktiker für das Vorstandsteam der Sparkasse Haslach-Zell gewinnen konnten“, sagt Haslach Bürgermeister Philipp Saar. Er hat als Vorsitzender des Verwaltungsrates entscheidend an der Entscheidung mitgewirkt.

16 Ulrich Medical erweitert die Führungsspitze

Sven Erdmann und Steffen Kölsch gehören jetzt zur Geschäftsleitung

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Ulm. Der Medizintechniker Ulrich Medical erweitert seine Führungsspitze. Seit kurzem gehören auch Sven Erdmann und Steffen Kölsch als Prokuristen der Geschäftsleitung des Ulmer Unternehmens an. Erdmann ist dort für Entwicklung und Produktmanagement verantwortlich, Kölsch übernimmt die Segmente Herstellung und Lieferung.

Die beiden neuen Führungskräfte sind schon länger im Unternehmen. Erdmann kam vor sieben Jahre zu Ulrich, Kölsch kam vor drei Jahren zu dem Ulmer Hersteller.

Ulrich Medical hat seine Wurzeln im Jahr 1912. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt orthopädische Produkte, etwa Titanimplantate für die Wirbelsäule und Kontrastmittelinjektoren für CT und MRT.

Das Foto zeigt: (v.l.) den geschäftsführenden Gesellschafter Christoph Ulrich, Sven Erdmann, Steffen Kölsch und den zweiten Geschäftsführer Klaus Kiesel.











17 Mahle muss Position in der Konzernleitung neu besetzen

Arnd Franz geht nach fast zwei Jahrzehnten

Foto: Mahle

Stuttgart. Der Autozulieferer Mahle muss an der Konzernspitze umbauen. Der langjährige Vertriebsleiter Arnd Franz verlässt das Unternehmen Ende März – auf eigenen Wunsch, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Wo es den 53-Jährigen hinzieht, ist derzeit nicht bekannt.

Klar ist hingegen, wer sein Nachfolger wird: Mahle setzt hier auf eine interne Lösung. Martin Wellhöffer (Foto), der bislang die Konzern- und Vertriebsplanung verantwortet, rückt dann eins auf. In seiner neuen Funktion als Leiter des Automotive-Vertriebs und der Anwendungsentwicklung gehört er der Geschäftsleitung an und berichtet direkt an CEO Jörg Stratmann.

„Es freut uns sehr, dass wir mit Martin Wellhöfer einen exzellenten Nachfolger für diese Position haben“, so der Konzernchef. „Seine Expertise für die globalen Märkte und seine langjährige Erfahrung im Vertrieb sichern die starke Nachbesetzung dieser wichtigen Position.“

Mahle zählt mit einem Konzernumsatz von zuletzt 12,8 Milliarden Euro und 78.000 Mitarbeitern zu den bedeutendsten Autozuliefern.





18 Mayer & Cie. regelt die Nachfolge in Tschechien

Der langjährige Geschäftsführer hat das Unternehmen jetzt verlassen – sein Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen

Foto: Mayer & Cie.

Albstadt. Der Strickmaschinenhersteller Mayer & Cie. hat die Führung seiner tschechischen Tochter neu besetzt. Zum Jahresende ist der bisherige Geschäftsführer Stanislav Stastny  aus Altersgründen ausgeschieden. Stastny war 25 Jahre für das Unternehmen tätig.

Seit Jahresbeginn wird Mayer & Cie. Tschechien nun von Jan Gottfried geführt. Das Foto zeigt ihn (r.) gemeinsam mit dem Gruppengeschäftsfürer Benjamin Mayer. Gottfried hatte dort bisher die Position des Technischen Leiters inne. Er habe sich „durch sehr gute Leistungen für die Position als Geschäftsführer empfohlen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Mayer & Cie. zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Rundstrickmaschinen. Das Unternehmen ist in Albstand zu Hause und erlöste zuletzt einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro. In der Firmengruppe beschäftigt das Unternehmen rund 500 Mitarbeiter, davon 370 in Albstadt-Tailfingen.

19 Böblingen: Daniel Wengenroth rückt auf

Neuer Stellvertreter des Vorstands bei der Kreissparkasse / Ausschließlich Männer an der Spitze

Foto: Kreissparkasse Böblingen

Böblingen. Die Kreissparkasse Böblingen erweitert ihre Führungsmannschaft. Seit Jahresbeginn gehört nun auch Daniel Wengenroth, 42, zur erweiterten Geschäftsführung. Er wurde vom Verwaltungsrat zum Vertreter des Vorstands ernannt. 

Wengenroth ist seit fünf Jahren Leiter des Marketings und des Vorstandssekretariats. Seit 2017 hat er auch die stellvertretende Verantwortung für den Beriche Marktfolge Kredit.

Neben Wengenroth gehören auch Oliver Braun, Leiter Immobilien und Vermögensmanagement, und Andreas Ermisch, Leiter Unternehmenskunden, dem erweiterten Vorstand an. Somit besteht der Vorstand und auch die Reihe seiner Stellvertreter bei der Kreissparkasse Böblingen nach wie vor ausschließlich aus Männern.




20 Emmendingen: Personalrochade im Jobcenter

Die Arbeitsbehörde präsentiert eine mindestens ungewöhnliche Personalie

Foto:

Emmendingen. Der bisherige Vize ist der neue Chef. So weit, so ungewönlich. Und so ist es auch im Jobcenter des Landkreises Emmendingen passiert. Seit Jahresbeginn ist der bisherige stellvertretende Geschäftsführer Heinz Disch (Foto) der neue Chef der Arbeitsbehörde aus Südbaden.

Doch jetzt kommt's: Rolf Wohlfart, bisherige Nummer Eins im Jobcenter, ist nun die Nummer zwei. Als stellvertretender Geschäftsführer hat er die Posten mit seinem ehemaligen Stellvertreter getauscht. Wohlfart, inzwischen 66 Jahre alt, hat dafür noch mal einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag bis Februar 2021 erhalten. Gründe für diese ungewöhnliche Personalrochade nennt die Arbeitsagentur nicht.

Disch, 61, hat seine gesamte berufliche Laufbahn im Dienste der Bundesagentur für Arbeit verbracht. Er war in den Arbeitsagenturen Freiburg und Ravensburg, ehe er 2005 nach Emmendingen wechselte.

21 Heribert Scherer ist tot

Er hat die Handwerkskammer Karlsruhe fast drei Jahrzehnte lang geführt

Foto: Handwerkskammer Karlsruhe

Karlsruhe. Heribert Scherer ist tot. Der langjährige Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Karlsruhe ist im Alter von 90 Jahren verstorben.

Der in Offenburg geborene Jurist war 1959 als Leiter des Referats „Organisation und Recht“ zu der Handwerkskammer nach Karlsruhe gekommen und wurde im November 1966 zum Hauptgeschäftsführer gewählt. Bis 1993 nahm er dieses Amt wahr.

Zu den herausragenden Erfolgen des verdienstvollen Wirkens von Heribert Scherer zählt die Entwicklung von Existenzgründungslehrgängen im Kammerbezirk, die zum Vorbild für ganz Baden-Württemberg wurden. Er erweiterte das Dienstleistungsspektrum der Kammer um Serviceleistungen wie die Innovationsberatung, die Betriebs-, EU- und Umweltberatung.

Scherer war maßgeblich an der Konzeption der 1977 erbauten Bildungsakademie beteiligt. Er baute die Außenstellen in Baden-Baden und Pforzheim zu Häusern des Handwerks um und machte die Akademie des Handwerks zu einer Managementschule.

Sein Engagement für Handwerk und Gesellschaft wurde mit dem Bundesverdienstkreuz, der Goldenen Ehrennadel des Baden-Württembergischen Handwerkstags und der Ehrenmitgliedschaft bei der Handwerkskammer Karlsruhe gewürdigt.

22 Salt & Pepper stärkt den Südwesten

Hendrik Doht übernimmt die Verantwortung für 150 Mitarbeiter

Foto: Salt & Pepper

Stuttgart. Das IT-Unternehmen Salt & Pepper hat einen neuen Regionalleiter für die Standorte

Stuttgart und München benannt. Hendrik Doht besetzt die neu geschaffene Position als Regionalleiter Süd. In Stuttgart und München beschäftigt das Unternehmen rund 150 Mitarbeiter.

Hendrik Doht ist seit acht Jahren für Salt & Pepper tätig. Während er zunächst verschiedene Positionen unter anderem am Hauptsitz in Bremen durchlief, hat er im Jahr 2015 die stellvertretende Niederlassungsleitung des Standorts Stuttgart übernommen. Nur ein Jahr später wurde er zum Niederlassungsleiter berufen. In dieser Funktion hat er maßgeblich zum Ausbau des Standorts beigetragen. In seiner neuen Position berichtet er an André Wilmshöfer, Geschäftsführer von Salt & Pepper.

Salt & Pepper ist ein IT- und Beratungsunternehmen. Im Süden gehören vor allem Firmen aus der Automobil-Industrie zu den Kunden. Im Konzern beschäftigt der Konzern mehr als 650 Mitarbeiter an elf Standorten – neun in Deutschland und zwei in China.

23 Neuer Geschäftsführer im KNV-Konzern

Der bisherige Logistikchef Uwe Ratajczak hat das Unternehmen verlassen

Foto: KNV

Stuttgart. Der Buchgroßhändler KNV baut seine Geschäftsführung um. Zum Jahresende verlässt Uwe Ratajczak die KNV Gruppe, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung im internationalen Logistikgeschäft zu stellen. Ratajczak kam Mitte 2012 als Geschäftsführer mit Verantwortungsbereich Logistik zur Unternehmensgruppe. Er war maßgeblich am Aufbau und Start des neuen Logistikzentrums beteiligt, das vor gut vier Jahren in Betrieb genommen wurde.

„Ich bedauere das Ausscheiden von Herrn Ratajczak sehr“, erklärt Oliver Voerster, geschäftsführender Gesellschafter der KNV Gruppe. „Er hat unsere Unternehmen in einer sehr wichtigen und intensiven Phase unterstützt und mit seiner weitreichenden Erfahrung und Expertise im Bereich Logistik wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Prozesse in unserem neuen Logistikzentrum nach einer schwierigen Anfangsphase stabilisiert haben.“

Nachfolger als Logistik-Geschäftsführer wird ab 1. April Jens Neuner, bislang Geschäftsführer bei Redcoon Logistics. Der 39-jährige Betriebswirt war zuvor als Standort- und Logistikleiter in verschiedenen Unternehmen tätig und verfügt zudem über Erfahrung im Handel.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Herrn Neuner einen ausgewiesenen Logistik-Fachmann für die Geschäftsleitung von KNV Logistik gewinnen konnten, der sowohl in Thüringen als auch in Logistik-Kreisen bestens vernetzt ist“, erklärt Voerster. Neuner bringe beste Voraussetzungen mit, die Logistik-Projekte im Konzern erfolgreich weiterzuführen und weiter zu verbessern.

24 Intersport stellt sich an der Spitze neu auf

Katja Erbe rückt an die Spitze der Sporthändler-Genossen

Foto: Intersport

Heilbronn. Die Einzelhandels-Genossenschaft Intersport verpasst sich eine neue Struktur. Die einst als Einkaufsgemeinschaft gegründete Genossenschaft wurde in den vergangenen immer mehr als Dienstleister im Auftrag ihrer Händler gefragt. Themen wie Produktauswahl, Logistik und Abrechnungen wurden dabei immer mehr nachgefragt. Dem trägt Intersport nun mit einer neuen Struktur Rechnung. So wird das Vertriebsressort künftig in Category Management und Strategischer Einkauf aufgegliedert.

Neue Leiterin für Category Management wird zum 1. April Katja Erbe, 43. Sie war zuletzt für Strategische Fragen bei der Intersport International Corp (IIC) zuständig und berichtet künftig direkt an den Vertriebsvorstand Mathias Boenke. Tim Bielohoubeck übernimmt die Verantwortung für den strategischen Einkauf. Vorstandschef bleibt Alexander von Preen.

25 Marquardt holt Bischoff von Conti

Neuer Technologievorstand beim Autozulieferer in Rietheim-Weilheim

Foto: Marquardt

Rietheim-Weilheim. Die Marquardt Gruppe hat ein neues Geschäftsführungsmitglied: Claus Bischoff ist seit Jahresbeginn als Chief Technology Officer für die Bereiche Entwicklung und Engineering des weltweit agierenden Mechatronik-Spezialisten verantwortlich. Er tritt die Nachfolge von Karl Müller an, der sich Ende Februar in den Ruhestand verabschieden wird. 

„Mit. Claus Bischoff haben wir einen in der Automobilindustrie sehr erfahrenen Kollegen für uns gewonnen“, sagt Harald Marquardt, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Seine umfangreiche Expertise insbesondere im Bereich der Elektromobilität passt bestens zu unserer globalen Kunden- und Marktausrichtung.“

Claus Bischoff wechselt vom Autozulieferer Continental zum Mechatronikspezialisten nach Rietheim-Weilheim. Bei Continental verantwortete der promovierte Ingenieur zuletzt als Head of Engineering die Entwicklung im Bereich Hybrid- und Elektrofahrzeugsysteme. Zuvor war er in leitenden Positionen bei Magna und Bosch beschäftigt.  

Die weiteren Mitglieder der Marquardt-Geschäftsführung sind der Vorsitzende Harald Marquardt, COO Jochen Becker und Finanzchef Gregor Schmeken.

26 Neuer Vertriebschef bei John Deere

Der Landmaschinenhersteller baut sein deutsches Management um

Foto: John Deere

Mannheim. Der US-amerikanische Landmaschinenhersteller John Deere baut in seiner Deutschland-Zentrale in Mannheim das Management um. Denny Docherty (Foto) übernimmt künftig die Funktion als Vice President Sales & Marketing. Docherty ist seit 1998 bei John Deere und war zuletzt für die weltweite Produktplanung zuständig.

Sein Vorgänger Christoph Wigger fungiert künftig als Vice President Global Crop Care und soll in Zukunft eine Plattform unter anderem zum Ausbau des Saatmaschinen-Programms aufbauen. Auch Wigger ist schon seit langer Zeit bei John Deere – sogar seit 1991.

In den vergangenen elf Jahren hat Wigger Vertrieb und Marketing bei John Deere umgebaut. Dazu gehört unter anderem die Pflege des Vertriebspartnernetzes in Europa, den GUS-Staaten, Nordafrika sowie dem Nahen und Mittleren Osten.

27 Ein Christ als Chef-Verleger

Der Herder-Verlag verbreitert seine Unternehmensspitze

Foto: Herder

Freiburg. Der Freiburger Herder-Verlag stellt sich an der Spitze neu auf. Neben Manuel Herder und Roland Grimmelsmann gibt es jetzt einen dritten Mann an der Spitze: Stefan Orth fungiert dabei als verlegerischer Leiter und stellvertretender Geschäftsführer des Verlags.

Orth ist promovierter Theologe und seit 20 Jahren im Diensten des Herder-Verlags. Damals kam er als Redakteur zur Monatszeitschrift Herder Korrespondenz, seit 2014 ist er deren stellvertretender Chefredakteur.  Bereits seit 2017 gehört er der stellvertretender Geschäftsleitung an. Nun soll er als verlegerischer Leiter die programmatische Ausrichtung des Hauses verantworten.

Der Herder-Verlag zählt zu den führenden Verlagen in den Bereichen Theologie, Religion und Frühpädagogik. „In Zukunft werden wir unsere Stärke in den Bereichen Religion und Pädagogik noch bes- ser zur Geltung bringen und auch künftig Inspiration und Orientierung für weitere wesentliche Lebensthemen bieten“, verspricht Orth.

Stefan Orth hat in Freiburg, Paris und Münster katholische Theologie und Philosophie studiert.

28 Neuer Chef bei Mosolf-Tochter

Stefan Schönbrunn neu in der Geschäftsführung der AFG

Foto: Mosolf

Kirchheim unter Teck/Rüsselsheim. Stefan Schönbrunn leitet ab neben Egon Christ die Geschäfte der seit Anfang 2018 zur Mosolf-Gruppe gehörenden Allgemeine-Fahrzeugübernahme mbH (AFG). Der 54-jährige Industriekaufmann tritt die Nachfolge von Bernhard Ewe an, der sich zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet.

In seiner neuen Funktion als Geschäftsführer der AFG wird Schönbrunn schwerpunktmäßig die Releasing Agent Aktivitäten sowie die Definition und Umsetzung der IT-Strategie und Digitalisierungsthemen im Unternehmen verantworten. Der gelernte Industriekaufmann war zuletzt bei der BLG Automobile Logistics in Bremen tätig, wo er die Bereiche IT-Strategie inklusive Digitalisierung, Personal, Budget, Softwareentwicklung, Customer Service, Infrastruktur und EDI verantwortete.

„Seine langjährige Erfahrung in der Fahrzeuglogistik gepaart mit einem tiefen Verständnis für strategische IT-Businessmodelle sind ein großer Gewinn für die Leistungsfähigkeit der AFG“, sagt Jörg Mosolf, Vorstandsvorsitzender der Mosolf-Gruppe. „Ein ganz besonderer Dank gilt auch Bernhard Ewe, der die AFG von Beginn an als Geschäftsführer geprägt hat.“

29 Generationswechsel bei FAB

Der Fördertechniker vom Hochrhein hat einen neuen Geschäftsführer

Foto: FAB

Waldshut-Tiengen. Werner P. Späth ist neuer Geschäftsführer des Fördertechnikers FAB in Waldshut-Tiengen. Er ist zum Jahreswechsel die Nachfolge des bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter Anton Müller angetreten. Dieser zieht sich im Alter von 72 Jahren aus dem operativen Geschäft zurück, wird dem Unternehmen aber weiterhin beratend zur Seite stehen.

Späth ist seit drei Jahren im Unternehmen, bislang war er Prokurist und kaufmännischer Leiter. Nun übernimmt er die Gesamtverantwortung des Unternehmens, das aktuell rund 65 Mitarbeiter beschäftigt. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und werde alles daran setzen, die FAB in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“, sagt Späth. Er ist 28 Jahre alt und studierte nach seiner Ausbildung an der DHBW in Lörrach im Studiengang BWL, Spedition und Logistik, anschließend absolvierte er sein Masterstudium an der HFWU in Nürtingen im Studiengang Unternehmensführung.

Die FAB ist ein international tätiges, mittelständisches Maschinen- und Anlagenbau-Unternehmen in der Intralogistik. Anton Müller hat das Unternehmen vor mehr als 45 Jahren gegründet. Heute konzentriert sich das Unternehmen auf die Geschäftsfelder Materialfluss-Systeme, automatisierte LKW Be-/ Entladesysteme, Sonderkonstruktionen sowie Wartung, Service und Support.

Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Blum, Daimler, Ferrero, Georg Fischer, Gutex, Laempe Mössner Sinto, Nobilia, Nemak, Sedus und Sto.

30 Fiducia-Vorstand tritt zurück

Wo sein Weg hinführt, ist noch nicht bekannt

Foto: Fiducia & GAD

Karlsruhe. Jörg Dreinhöfer ist aus dem Vorstand der Fiducia & GAD zurückgetretet. Er verlasse den IT-Dienstleister der genossenschaftlichen Bankengruppe im gegenseitigen Einvernehmen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Der Vorstand schrumpft dadurch von sieben auf sechs Mitglieder. Die langfristige Verkleinerung des Vorstandes sei bereits nach dem Zusammenschluss zur Fiducia & GAD beschlossen worden, heißt es weiter.

Seit 2007 gehörte Jörg Dreinhöfer zuerst dem Vorstand der GAD, seit 2015 dem Vorstand der Fiducia & GAD an. Seit dem Zusammenschluss ist er für Fusionen und die Migration der Banken auf ein gemeinsames IT-System verantwortlich.

„Mit Jörg Dreinhöfer verlässt ein fähiger und verantwortungsbewusster Vorstand das Unternehmen, der sich stets für die Zukunftsfähigkeit der Fiducia & GAD und die Interessen ihrer Kunden stark gemacht hat“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Brinkmann. „Wir bedauern seinen Weggang, obwohl wir seinen Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung natürlich nachvollziehen können.“


Der Vorstand der Fiducia & GAD wird von nun an nur aus sechs Mitgliedern bestehen. Dies sind der Vorsitzende Klaus-Peter Bruns, Jens-Olaf Bartels, Martin Beyer, Birgit Frohnhoff, Carsten Pfläging und Jörg Staff.

Wohin Dreinhöfers Weg führt, ist noch unklar. Auf seinem Xing-Profil steht lediglich, dass er „offen für Neues“ sei.



31 Südvers erweitert die Geschäftsführung

Ralf Bender soll die Internationalisierung des südbasichen Unternehmens vorantreiben

Foto: Südvers

Au. Ralf Bender (Foto) ist neuer Geschäftsführer beim Versicherungsmakler Südvers. Er werde gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Florian Karle die strategische Ausrichtung des Unternehmens verantworten. Dabei soll es unter anderem darum gehen, das profitable Wachstum zu beschleunigen und die internationale Präsenz der Südvers auszubauen.

Bender war zuletzt Geschäftsführer beim Parkhaus-Betreiber Apcoa. Er verfügt über langjährige internationale Führungserfahrung in der  Finanz- und Immobilienwirtschaft. Er habe insbesondere im Rahmen seiner internationalen CFO-Funktionen Risikomanagementsysteme und Versicherungsprogramme entwickelt, implementiert und gemanagt.

Florian Karle freut sich über den Neuzugang: „Mit der hochkarätigen Besetzung der Führungsposition in der Geschäftsführung stellen wir langfristig sicher, dass wir nicht nur unser angestrebtes Wachstum, sondern auch unsere strategischen Ziele erreichen werden.“

Südvers hat seinen Sitz in Au bei Freiburg. Das Familienunternehmen wird heute in zweiter Generation geführt. Der Konzern beschäftigt an 16 Standorten mehr als 400 Mitarbeiter und nimmt ein jährliches Prämienvolumen von rund 340 Millionen Euro ein.

32 Festo-Manager rückt an der Spitze der IoT-Bewegung

Frank Melzer übernimmt die Leitung des Lenkungskreises der Plattform Industrie 4.0

Foto: Festo

Stuttgart. Festos Technologie-Vorstand Frank Melzer übernimmt die Leitung des Lenkungskreises der Plattform Industrie 4.0 für die Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland. Er löst damit SAP-Vorstandsmitglied Bernd Leukert ab.

„Ich freue mich darauf, den Vorsitz zu übernehmen und möchte mich bei Herrn Leukert für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen zwei Jahre bedanken. Er hat den Lenkungskreis engagiert geführt und besonders durch die Förderung und Umsetzung innovativer Testzentren für Unternehmen wesentlich zum Erfolg der Plattform beigetragen“, sagt Melzer. „In meiner Amtszeit möchte ich den Fokus auf die Technologieentwicklung legen. Insbesondere die Weiterentwicklung dezentraler, autonomer Systeme und künstlicher Intelligenz.“

Frank Melzer ist seit dem 1. Oktober 2017 im Vorstand des Automatisierungs-Spezialisten Festo aus Esslingen. Der promovierte Maschinenbauer führt das Ressort Product and Technology Management, zu dem unter anderem die Bereiche Digital Business sowie Corporate Research and Innovation gehören. 

33 Handtmann holt Suchanka

Zusätzlicher Geschäftsführer für den Maschinenbauer aus Biberach

Foto:

Biberach an der Riß. Harald Suchanka (Foto) ist neuer Geschäftsführer der Handtmann Maschinenfabrik. Der 43-Jährige wird zusammen mit Karl Keller die Leitung des Unternehmens übernehmen.

Suchanka verantwortet vor allem den Vertrieb. Er bringt langjährige Erfahrung in der Branche der Fleisch- und Nahrungsmittelverarbeitung mit. Zuletzt war er als Geschäftsführer bei der Multivac-Tochter TVI in Irschenberg, Bayern. Karl Keller ist für die Bereiche Entwicklung, Produktion und Dienstleistungen zuständig. 

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe bei Handtmann und die damit verbundene Herausforderung“, wird Suchanka in einer Mitteilung zitiert. „Ich bin überzeugt, dass wir die Erfolgsgeschichte der Handtmann Maschinenfabrik weiterschreiben werden.“

Die Albert Handtmann Maschinenfabrik ist Teil der global agierenden Handtmann Unternehmensgruppe mit Sitz in Biberach an der Riß. Sie ist weltweit führender Hersteller von Vakuumfüllern und Portioniersystemen für die Nahrungsmittelindustrie. Die Handtmann Maschinenfabrik beschäftigt 700 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von 190 Millionen Euro.

34 Daimler-Managerin Anke Kleinschmit wechselt zu Stihl

Sie übernimmt im Sommer die Verantwortung für die Entwicklungs

Foto: Stihl

Waiblingen. Anke Kleinschmit tritt beim Elektrowerkzeughersteller Stihl die Nachfolge des bisheriges Etwicklungsvorstands Wolfgang Zahn an. Zahn hatte diesen Posten seit 20 Jahren inne. Im Mai 2019 soll Kleinschmit in den Vorstand von Stihl eintreten, zum 1. Juli wird sie dann Nachfolgerin von Zahn. Dieser wird das Unternehmens altersbedingt verlassen.

Unter der Leitung von Wolfgang Zahn wurden mehrere Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung von Stihl-Produkten investiert. So wurde 2004 ein neues Entwicklungszentrum gebaut und 2016 ein Kompetenzzentrum für umweltfreundliche Elektro- und Akku-Produkte am Stammsitz in Waiblingen errichtet. Während seiner Amtszeit wurden nicht nur die Stihl-Akku-Technologie entwickelt, sondern auch Weltneuheiten und zahlreiche technische Innovationen auf den Markt gebracht. Seit 1999 hat sich der Umsatz der Stihl-Gruppe von 1,14 Milliarden Euro auf 3,8 Milliarden Euro mehr als verdreifacht.

Anke Kleinschmit war zuletzt beim Autobauer Daimler Leiterin der Technologiefabrik Powertrain, wo sie unter anderem die Digitalisierung in der Produktion vorantrieb. Die Diplom-Ingenieurin stieg 1992 direkt nach dem Studium der Mechatronik bei Daimler-Benz als Berechnungsingenieurin ein. Nach Stationen als Entwicklungsingenieurin in der Konstruktion und Centerleiterin Antriebselektronik wurde sie 2013 Leiterin des Kompetenzcenters Getriebe. 2015 übernahm sie die Direktion Konzernforschung, bevor sie die Technologiefabrik Powertrain verantwortete.

35 Ein neuer Boss bei Dürr in den USA

Der neue Top-Manager war früher bei Ford

Foto: Dürr

Bietigheim-Bissingen. Der Maschinenbauer Dürr hat einen neuen Boss für sein US-Geschäft gefunden – und zwar wortwörtlich. Der Chemiker Mike Boss (Mitte) löst den bisherigen US-Geschäftsführer Bruno Welsch (links) ab, der eine neue Aufgabe im Konzern übernommen hat. Er wird die USA verlassen und wechselt in die Konzernzentrale in Deutschland.

Boss hat seine bisherige Karriere bei Autobauer Ford verbracht. Er kam 1988 zu Ford und hat seither verschiedene Management-Funktionen inne gehabt. Nun wechselt er zu Dürr.

Dürr ist mit seinem US-Geschäft in Southfield in der Nähe von Detroit zu Hause. Der Stammsitz des Maschinenbauers ist in Bietigheim-Bissingen. Rechts im Bild ist Dürr-Vorstand Jochen Weyrauch zu sehen.

36 Bauknecht schickt Reichenberger nach Österreich

Der bisherige Marketingdirektor übernimmt die Verantwortung für Whirlpool

Foto: Bauknecht

Stuttgart. Der Elektrogeräte-Hersteller Bauknecht gibt seinem deutschen Marketingchef Jan Reichenberger eine neue Aufgabe. Der 37-Jährige übernimmt die Position des Geschäftsführers der Whirlpool Österreich. Er folgt damit auf Jürgen Pichler, der das Unternehmen verlässt. In seiner neuen Funktion berichtet Jan Reichenberger direkt an Jens-Christoph Bidlingmaier, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bauknecht.

Jan Reichenberger war vor seinem Einstieg bei Bauknecht für Philips tätig und übte dort verschiedene Funktionen im Vertrieb und Marketing für Deutschland und Österreich aus. Seit 2014 ist er Marketing Direktor von Bauknecht. Er hat in dieser Funktion mitunter die erfolgreiche Integration des Marketings von Indesit in Deutschland und Österreich verantwortet. Damit einhergehend wurde das Markenportfolio für Deutschland und Österreich neu ausgerichtet und die Marketing Organisation neu aufgestellt.

„Ich freue mich, dass Jan Reichenberger die Position des Geschäftsführers in Österreich übernimmt“, sagt Jens-Christoph Bidlingmaier. „Dank seiner hervorragenden Fach- und Marktkenntnisse, seiner exzellenten Führungsqualitäten und nicht zuletzt seines sehr guten Kundenmanagements ist er die perfekte Besetzung für diese Position.“

37 Bilfinger erweitert den Vorstand

Duncan Hall neuer Chief Operating Officer

Foto: Bilfinger

Mannheim. Der Industriedienstleister Bilfinger erweitert seinen Vorstand. Zum 1. Januar rückt Duncan Hall als neuer Chief Operating Officer (COO) an die Spitzte des Unternehmens. Der 51-Jährige wird sich neben Vorstandschef Tom Blades um den Auf- und Ausbau der weltweiten operativen Geschäfte kümmern.

Duncan Hall ist derzeit Executive President der Division MMO Northwest Europe und trägt unter anderem Verantwortung für die Länder Großbritannien, Norwegen, Belgien und die Niederlande.

„Wir freuen uns, den Vorstand mit einer erfahrenen Führungspersönlichkeit zu verstärken“, sagt Eckhard Cordes, Aufsichtsratsvorsitzender von Bilfinger. „Duncan Hall ist seit mehr als zwölf Jahren erfolgreich im Konzern aktiv, kennt unsere Regionen und Kernindustrien sehr genau. Er wird tatkräftig mithelfen, Bilfinger auf- und auszubauen.“

Duncan Hall ist seit Januar 2015 als Executive President tätig, aktuell für die Division MMO Northwest Europe, zuvor für die Division Oil & Gas. In den Jahren davor hatte er als Chief Executive für Bilfinger Industrial Services UK sowie als Managing Director im Konzern gearbeitet. Duncan Hall ist diplomierter Elektroingenieur und Alumnus der London Business School. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

„Der Vorstand wird durch die Erweiterung des Gremiums um Duncan Hall enorm profitieren“, sagt Vorstandsvorsitzender Tom Blades. „Er ist ein Ingenieur aus den eigenen Reihen und genießt bei Bilfinger einen hervorragenden Ruf. Seine jahrzehntelange Erfahrung in unserem Geschäft ist wertvoll und wird maßgeblich dazu beitragen, unseren Konzern weiter voranzubringen.“

38 Dekra-Töchter stellen sich an der Spitze neu auf

Führung bei drei Gesellschaften ändert sich zum Jahreswechsel

Foto: Dekra

Stuttgart. Die Dekra schmeißt bei drei Tochtergesellschaften das Personalkarussel an. Betroffen sind davon die GKK Gutachten GmbH, die Dekra Claims Services (DCS) und Dekra Automotive Solutions (DAS). DAS-Geschäftsführer Matthias Witte (ganz rechts) übernimmt zum Jahreswechsel auch die Führung von GKK und DCS und bekommt tatkräftige Unterstützung. Bislang war Guido Kutschera bei beiden Unternehmen in der Geschäftsführung.

So wird die bisherige GKK-Personalleiterin Melanie Schade ebenfalls Geschäftsführerin. DCS-Prokurist Andreas Schmid (2. von rechts) rückt dort ebenfalls in die Geschäftsführung auf. Guido Kutschera (ganz links), bislang Geschäftsführer von DCS und GKK, übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung bei Dekra Automobil.

„Wir freuen uns, dass wir Führungskräften aus den eigenen Reihen mit diesen wichtigen Aufgaben betrauen konnten“, sagt Dekra-Vorstand Clemens Klinke. Der Dekra-Konzern beschäftigt weltweit mehr als 46.000 Menschen und erlöst einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro.



39 Doppelspitze am Baden Campus

Robin Grey wird zweiter Geschäftsführer

Foto: Badenova

Breisach. Der Baden Campus hat Verstärkung in der Geschäftsführung bekommen: Robin Grey (rechts) ist zum Co-Geschäftsführer berufen worden und übernimmt künftig die Themen Marketing, Kommunikation und Netzwerk.

Der bisher alleinige Geschäftsführer Markus Köster (links) bekommt damit einen erfahrenen regionalen Netzwerker als Co-Geschäftsführer. Robin Grey war von 2013 bis August 2018 Geschäftsführer der Klimapartner Oberrhein und leitet seit 1. September 2018 den Bereich Smart Business beim Regionalversorger Badenova. Im Rahmen dieser Kernaufgabe wird er verstärkt die Themenbereiche IoT, Smart City, Smart Home, E-Mobilität und andere Zukunftsfelder der Badenova auch auf den Campus bringen.

„Mein Job wird es sein, vor allem die Beratungsangebote des BadenCampus für Unternehmen sowie die Räume zu vermarkten und dafür die Vertriebskanäle zu schaffen“, so Robin Grey über seine zukünftige Aufgabe. „Und auch die Frage, wie der BadenCampus mit seinem Accelerator-Programm neue Themen setzt, wird mich beschäftigen.“

40 Maritim: Neuer Hoteldirektor in Ulm

Frank Wilberg tauscht mit seiner Vorgängerin den Arbeitsort

Foto: Martim Hotels

Ulm. Der 34-jährige Frank Wilberg ist neuer Direktor des Maritim Hotels in Ulm. Wilberg tritt damit die Nachfolge von Heike Schober an, die zum Jahreswechsel die Leitung des Müncheer Maritims übernommen hat. Dort war Wilberg bislang als stellvertretender Direktor tätig gewesen. Heike Schober war zuvor fast zwölf Jahre lang Leiterin des Ulmer Hotels.

„Es freut uns sehr, dass wir innerhalb unserer Maritim-Familie eine hochkarätige interne Lösung finden konnten“, wird Geschäftsführer Erik van Kessel in einer Mitteilung zitiert. Heike Schober ist seit 18 Jahren im Unternehmen, war von 2000 bis 2007 auch schon als stellvertretende Direktorin in München, ehe sie dann die Leitung in Ulm übernahm. Wilberg ist seit zehn Jahren bei Maritim.

Die Maritim-Gruppe hat 47 Hotels, davon 33 in Deutschland, mit insgesamt knapp 15.000 Zimmern. 2017 hat das Unternehmen einen Gruppenumsatz von 472 Millionen Euro eingespielt, mehr als 80 Prozent davon in Deutschland.



41 Beutter leitet die Nachfolge ein

Firmenchef Wolf-Dieter Kiessling zieht sich zur Jahresmitte zurück und installiert nun seinen Nachfolger

Foto: Beutter

Rosenfeld. Beim Präzisionstechniker Beutter gibt es einen neuen Geschäftsführer: Markus Funk leitet das Unternehmen aktuell mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Wolf-Dieter Kiessling. Dieser will sich jedoch zur Jahresmitte aus dem operativen Geschäft zurückziehen und in den Beirat wechseln.

Beutter wurde 1909 als Uhrenfabrik gegründet und hat sich mittlerweile als Spezialist von feinmechanischen Komponenten, etwa für die Maschinenbau oder die Medizintechnik, einen Namen gemacht. Das Unternehmen aus Rosenfeld im Zollernalbkreis beschäftigt rund 120 Mitarbeiter.





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