Dossier

Menschen_April2019


1 Koehlers neuer Spartenchef

Eckhard Kallies soll Geschäft mit Verpackungspapier ankurbeln

Foto: Koehler Paper

Oberkirch. Der Spezialpapier-Hersteller Koehler Paper steigt in das Geschäft mit Verpackungspapier ein. Um das Geschäft aus den Startlöchern zu bekommen, hat das Familienunternehmen aus der Ortenau nun einen erfahrenen Branchenkenner engagiert. Eckhard Kallies ist bereits Anfang März seinen Posten als Director Flexible Packaging angetreten.


„Unsere Herausforderung ist es, nachhaltige Geschäftsmodelle in der Industrie für flexible Verpackungen zu etablieren“, sagt Kallies. Kallies bringt 30 Jahre Erfahrung in der Papierindustrie mit. Zuletzt war Vertriebs- und Marketingleiter bei der Feldmühle Uetersen in Niedersachsen.

Zum Aufbau der neuen Produktsparte gehört bei Koehler auch der Bau einer neuen Papiermaschine am Standort in Kehl am Rhein. Diese wird im September die Arbeit aufnehmen, die ebenfalls neue Streichmaschine startet bereits im Juli. Neben herkömmlichen Papieren für flexible Verpackungen wird Koehler durch seine über Jahrzehnte erworbene Expertise in der Streichtechnologie Papiere produzieren können, die mit ihren Barriere-Eigenschaften in manchen Verpackungsbereichen Kunststoff ablösen werden.

2 IHK Rhein-Neckar stellt sich an der Spitze neu auf

Grimm alleiniger Stellvertreter – Kempff kommt aus Freiburg – Niopek geht

Foto: IHK Rhein-Neckar

Mannheim/Heidelberg. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar meldet gleich mehrere personelle Veränderungen in der Geschäftsführung. Die Position des stellvertretenden Hauptgeschäftsführers übernimmt Mathias Grimm (Foto). Er ist damit alleiniger Vertreter von IHK-Hauptgeschäftsführer Axel Nitschke. Grimm ist, nach beruflicher Tätigkeit in zwei Anwaltskanzleien, seit 1999 Mitarbeiter bei der IHK. Er startete als IHK-Steuerexperte, wurde dann Leiter des Bereichs Industrie und Steuern bevor er 2012 zum IHK-Geschäftsführer ernannt wurde. Grimm verantwortet seit 2015 den Geschäftsbereich Personal, Finanzen, Interne Dienste, den er neben seiner neuen Funktion als stellvertretender Hauptgeschäftsführer auch weiterhin leiten wird.

Die Leitung des IHK-Standortes Heidelberg übernimmt als Geschäftsführer Andreas Kempff. Der bisherige Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Oberrhein wechselt aus Freiburg nach Heidelberg. Kempff ist seit mehr als zwei Jahrzehnten im Dienst der IHK-Organisation.

Grimm und Kempff folgen in ihren neuen Positionen dem langjährigen stellvertretenden IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Niopek, der Ende April nach 32 Jahren bei der IHK in den Ruhestand geht. Niopek war zunächst sechs Jahre lang Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, bevor er 1993 den Geschäftsbereich Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Gewerbeförderung, Fremdenverkehr und die Leitung des IHK-Standortes Heidelberg übernahm. Seit 2013 war Niopek außerdem stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer.

3 Lapp benennt neuen Vertriebschef

Karl Heckl soll den wichtigen Inlandsmarkt weiter ankurbeln

Foto: Lapp

Stuttgart. Deutschland ist mit einem Umsatzanteil von fast 30 Prozent der wichtigste Absatzmarkt des Kabelherstellers Lapp. Um den Vertrieb strategisch und strukturell noch besser aufzustellen, hat Lapp nun Karl Heckl zum Executive Vice President Germany ernannt. Er übernimmt in dieser Funktion die Verantwortung für den Vertrieb in Deutschland.

„Karl Heckl bringt große Erfahrung im Bereich Sales und Market Management sowie im Bereich Automatisierung mit“, sagt Geschäftsführer Matthias Lapp. „Mit seinem großen internationalen Know-how kann er uns auf unserem Wachstumskurs weiter unterstützen und mit neuen Impulsen unser Vertriebsteam bereichern.“

Heckl wechselt vom Automatisierungsspezialisten Festo zu Lapp. Bei Festo war er mehr als 16 Jahre tätig, zuletzt als Vertriebsleiter für Europa, den Nahen Osten und Asien.

4 Elke Pahleteg wechselt zu Schöler

Der Fördertechnik-Spezialist übernimmt eine neu geschaffene Postion bei der AG

Foto: Schöler Fördertechnik AG

Ab sofort erweitert Elke Pahleteg das Führungsteam der Schöler Fördertechnik mit Sitz in Rheinfelden, wie das Unternehmen mitteilt. Als Leiterin für Personal und Recht hat die studierte Juristin und Wirtschaftswissenschaftlerin seit dem 1. März 2019 die neu geschaffene Position inne. Der Logistikexperte und Linde-Vertriebspartner stellt sich mit dieser Position nach eigenen Angaben für ein modernes Personalmanagement auf.

Elke Pahleteg verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Personalwesen. Zu ihren vorherigen Stationen gehören unter anderem die Testo und die Landesbank Baden-Württemberg. Bei der Schöler Fördertechnik solle es eine ihrer wesentlichen Aufgaben sein, "das Unternehmen langfristig als attraktiven und wettbewerbsfähigen Arbeitgeber zu positionieren".

"Insbesondere vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels ist ein professionelles Personalmanagement unabdingbar", erklärt Ulrich Kurz, Vorstand bei der Schöler Fördertechnik: "Mit Elke Pahleteg konnten wir eine ausgewiesene Expertin in allen Belangen des Personalwesens gewinnen."

Der Gabelstaplerexperte Schöler Fördertechnik mit Sitz in Rheinfelden sowie sechs Niederlassungen wurde 1966 gegründet und beschäftigt heute über 400 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist einer der größten Händler der Linde Material Handling und Marktführer in seinem Verkaufsgebiet. Dieses umfasst große Teile des süddeutschen Raums: Von Rheinfelden erstreckt es sich über Achern und Stuttgart sowie Zimmern o.R. und Singen bis nach Bad Waldsee und zur Region nördlich von Ulm.

5 Neuer Vertriebschef bei Compart

Das Böblinger IT-Unternehmen holt einen international erfahrenen Profi

Foto: Compart

Böblingen. Tim Schütte ist neuer Chief Sales Officer beim Böblinger Softwarehaus Compart. Das Unternehmen ist auf Multi-Channel-Lösungen für das Dokumentenmanagement spezialisier tund hat nach eigenen Angaben etwa 1400 Kunden in 45 Ländern.

Schütte war 2012 an der Gründung einer Vertriebsplattform für Cloud Computing beteiligt. Zuletzt war er beim Elektronik-Hersteller Senheiser für den Vertrieb in Europa, Afrika und dem Nahen Osten verantwortlich.

Bei Compart soll er nun die internationale Expansion ankurbeln. Compart zähle „zu den Marktführern einer Brache, die bei der anstehenden Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen eine zentrale Rolle spielt“, wird Schütte in einer Mitteilung zitiert.

6 Schneider Electric: Neuer Chef in Lahr

Philippe Briard hat die Werksleitung übernommen

Foto:

Lahr. Führungswechsel beim Werk von Schneider Electric in Lahr. Seit Anfang April ist der Franzose Philippe Briard (im Foto rechts) neuer Chef am Standort. Er war zuletzt Werksleiter einer Schneider-Fabrik im Elsass.

Briard ist die Nachfolge von Ottmar Himmelsbach (links) angetreten. Der 61-Jährige verabschiedet sich nach vier Jahrzehnten im Konzern in den Ruhestand. Seit 2010 war er Geschäftsführer in Lahr.

Briard soll in Lahr auch den Umbau zur Smart Factory managen. Schneider Electric zählt zu den größten industriellen Arbeitgebern in der mittelbadischen Stadt. Das Werk ist Kompetenzzentrum für Motortechnologien und Linearachsen. Dort werden unter anderem Servomotoren, Schrittmotoren, bürstenlose Motoren und integrierte Antriebe entwickelt und produziert.

7 Kurbad verliert seinen Geschäftsführer

Alexander Horr wird die Tourismusgesellschaft aus Badenweiler verlassen

Foto: oh

Badenweiler. Die Badenweiler Thermen und Touristik GmbH (BTT) braucht auf absehbare Zeit einen neuen Chef. Geschäftsführer Alexander Horr hat angekündigt, dass er die Gesellschaft zum Jahresende verlassen wird. Ende Dezember endet sein aktueller Drei-Jahres-Vertrag. Warum dieser nicht verlängert wird, ist unklar.

Die Badische Zeitung berichtet, dass der Aufsichtsrat sich entschieden habe, keinen neuen Kontrakt mit dem Geschäftsführer aufzusetzen, der seit 2016 in Badenweiler tätig ist. Die BZ hatte auch spekuliert, Horr würde sich im Oktober auf das Amt des Bürgermeisters von Badenweiler bewerben wollen. Dies hat Horr selbst aber zurückgewiesen.

Wie es bei der BTT oder bei Alexander Horr im nächsten Jahr weitergeht, ist offen. Die Stelle als Geschäftsführer soll neu ausgeschrieben werden. Auch Horrs Vorgänger hatten sich nur befristet im Amt gehalten. Michael Schmitz hatte die BTT von 2013 bis 2016 geführt, Kornelia Harff-Asch war zuvor von 2008 bis 2012 BTT-Chefin gewesen.

8 Freiburg: Ex-OB Salomon wird neuer IHK-Chef

Der grüne Politiker soll die Nachfolge von Andreas Kempff antreten

Foto: oh

Freiburg. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der abgewählte Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon wird neuer Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein. Das berichtet die Badische Zeitung unter Bezug auf IHK-Präsident Steffen Auer. Dieser habe die Personalie bestätigt.

Demnach habe Salomon sich auf den vakanten Posten beworben. Der bisherige Freiburger Kammerchef Andreas Kempff hat Freiburg verlassen. Er ist aus privaten Gründen nach Heidelberg gewechselt, um näher bei seiner Familie zu sein. Kempff ist Vater von Drillingen und lebt von seiner Frau getrennt.

Dieter Salomon war vor etwa einem Jahr als OB abgewählt worden. Er unterlag in der zweiten Wahlrunde dem von den Sozialdemokraten unterstützten Martin Horn, der mittlerweile als Oberbürgermeister vereidigt wurde.

Auf den Posten als IHK-Hauptgeschäftsführer hatten sich nach IHK-Auskunft 120 Menschen beworben. Vier davon haben sich dem Präsidium näher vorgestellt. Das achtköpfige Präsidium empfiehlt nun Salomon als Kempff-Nachfolger. Das letzte Wort hat die IHK-Vollversammlung, der 50 Vertreter der Wirtschaft angehören. Sie sollen Salomon nun offiziell in geheimer Wahl ins Amt hieven. Dass es dabei zu einer Überraschung kommt, ist äußerst unwahrscheinlich.

Aktuell wird die Kammer übergangsweise von Alwin Wagner, Geschäftsführer und Leiter Standortpolitik, geführt. Wagner, dem auch Ambitionen auf den Chefposten nachgesagt wurden, muss dann ins zweite Glied zurücktreten.

9 Norbert Heinen ist tot

Der Vorstand der Württembergischen ist tödlich veruglückt

Foto: Württembergische

Stuttgart. Norbert Heinen ist tot. Der Vorstand der Versicherungsgesellschaft Württembergische erlag den Folgen eines unverschuldeten Autounfalls. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt.

Der 64-jährige Top-Manager war bis 2018 sogar Vorstandschef des Versicherers, zog sich dann jedoch auf eigeen Wunsch zurück und veratwortete fortan nur noch die Sparte Leben. 

„Wir sind fassungslos über den Tod unseres Freundes und Kollegen“, wird Jürgen Junker, sein Nachfolger an der Unternehmensspitze, in einer Mitteilung zitiert. „Norbert Heinen wurde nach bisherigen Erkenntnissen durch einen verantwortunglsosen Verkehrsteilnehmer aus dem Leben gerissen.“

10 Röhm erweitert die Konzernspitze

Till Scharf ist neuer Geschäftsführer

Foto: oh

Sontheim. Der Spann- und Greiftechnikspezialist Röhm hat seine Geschäftsführung erweitert. Seit Anfang April gehört Till Scharf zur Konzernspitze. Er bildet künftig eine Doppelspitze mit Gerhard Glanz

Scharf verantwortet die Geschäftsbereiche Logistik, Entwicklung, Konstruktion sowie Produktion. Nach seinem Ingenieurstudium an der Universität Stuttgart und Projekten am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik promovierte er an der Universität Clausthal. 

„Wir haben mit Till Scharf einen international erfahrenen und in der Vergangenheit höchst erfolgreichen Kapitän an Bord geholt, mit dem wir die anstehenden Optimierungsaufgaben in unserer Firmengruppe noch schneller und effizienter zur Umsetzung bringen werden“, sagt CEO und Mitgesellschafter Gerhard Glanz. Die Röhm-Gruppe zählt weltweit rund 1300 Mitarbeiter.

11 Eiermann führt Riverbird

Das Ulmer IT-Unternehmen stärkt die Spitze

Foto: oh

Ulm. Alexander Eiermann ist neuer Geschäftsführer beim Ulmer Software-Unternehmen Riverbird. „Dass wir die Geschäftsführerposition aus den eigenen Reihen besetzen konnten, freut mich sehr“, sagt Co-Geschäftsführer Thomas Hoffmann.

Eiermann sei die erste Wahl bei der Neubesetzung gewesen. Er besitze weitreichende Expertise im Managed-Service Bereich, kenne die Anforderungen der Kunden und bringe großes Know-how aus dem IT-Bereich mit.

12 Groninger holt neuen Geschäftsführer aus Bayern

Uwe Maischatz verstärkt die Geschäftsleitung des Anlagenbauers

Foto: oh

Crailsheim. Uwe Maischatz, 51, übernimmt die kaufmännische Verantwortung für den Anlagenbauer Groninger aus Crailsheim. Der studierte Betriebswirt verantwortet künftig die Leitung der Bereiche Buchhaltung, Controlling, Personalwesen, IT und Einkauf. Zuletzt war er in ähnlicher Funktion bei Faist Anlagenbau mit Sitz Krumbach tätig.

„Ich freue mich darauf, die Internationalisierung der Firma noch weiter voranzutreiben. Es gibt diverse Märkte, die für uns interessant sind und in denen wir noch stärker Fuß fassen möchten“, so Maischatz „Außerdem wird es sicher sehr spannend sein, bei einem Global Player wie groninger die internen Prozesse und die IT weiter zu optimieren.“

Für Geschäftsführer Jens Groninger ein weiterer richtiger Schritt in die Zukunft des Unternehmens. „Wir freuen uns sehr, mit Uwe Maischatz einen absoluten Profi in diesem Bereich gewonnen zu haben. Er bringt umfassende Führungserfahrung im mittelständischen Maschinenbau mit und wird diese auch bei uns gewinnbringend einsetzen. Wir sind uns sicher, dass er unserem Unternehmen noch einmal einen Schub nach vorne geben wird. Er passt zu uns – von der Einstellung her, aber auch menschlich.“



13 Takkt verlängert mit Tomaszewski

Vorstand bekommt einen neuen Fünf-Jahres-Vertrag

Foto: Takkt

Stuttgart. Der Versandhändler Takkt hat den Vertrag mit Finanzvorstand Claude Tomaszewski (Foto) vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Der neue Kontrakt läuft bis Ende Oktober 2024.

„Ich freue mich über dieses Zeichen der Stabilität und Kontinuität und auf die weitere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, sagt Takkt-Vorstandschef Felix Zimmermann.

Tomaszewski ist bereits seit acht Jahren bei Takkt. Er übernahm Anfang November 2011 die Leitung des Finanzressorts. Zuvor war er bei einer Tochterfirma des Pharmakonzerns Celesio und dem Chemiekonzern Haniel beschäftigt.

Neben Tomaszewski und Zimmermann gehören auch Heiko Hegwein und Dirk Lessing zum Vorstand des B2B-Versandhändlers aus Stuttgart.




14 Vorstandswechsel bei Alfdorfer Bank

Holger Funk tritt die Nachfolge von Kurt Lindauer an

Foto: privat

Alfdorf. Die Raiffeisenbank Vordersteinenberg hat einen neuen Vorstand. Der bisherige Prokurist Holger Funk (Foto) ist Mitte Februar in den Vorstand der Bank gerückt. Dort tritt er die Nachfolge von Kurt Lindauer an, der das Unternehmen verlassen hat.

Die Raiffeisenbank Vorderstersteinenberg aus Alfdorf, Rems-Murr-Kreis, zählt zu den kleinsten eigenständigen Banken in Baden-Württemberg. Zuletzt brachte sie es auf ein Geschäftsvolumen von weniger als 40 Millionen Euro. Konkret waren es zuletzt 37,3 Millionen Euro.

Unter den 180 vom Genossenschaftsverband aufgelisteten Volks- und Raiffeisenbanken ist sie damit die viertkleinste. Lediglich die Raiffeisenbanken Tüngental, Gammesfeld und Maitis sind noch kleiner.

15 Awell rüstet sich für den Generationswechsel

Christian Gutmann und Markus Wolf führen das Breisacher Dienstleistungsunternehmen

Foto: Jigal Fichtner

Breisach. Das Dienstleistungsunternehmen Awell bereitet den Übergang in die nächste Generation vor. Mit dem bisherigen Prokuristen Markus Wolf, 42, rückt zum 1. April ein Eigengewächs in die Geschäftsführung der Algeb Awell, der größten Tochterfirma der als Holding fungierenden Familien-AG. Gemeinsam mit Uwe Deboben, 58, und Christian Gutmann, 52, stellt er die nächste Generation des Familienunternehmens. Karl-Heinz Bertsch, Firmengründer und Vorstandsvorsitzender der Awell AG, zieht sich aus dem operativen Tagesgeschäft zurück.


„Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir zwei langjährige Mitarbeiter begeistern konnten, unser Unternehmen in die nächste Generation zu führen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Uwe Deboben. Neben Christian Gutmann (r.), der bereits seit 13 Jahren Geschäftsführer bei Algeb Awell ist, wird künftig auch der bisherige Prokurist Markus Wolf (l.) zum Geschäftsführer berufen. Uwe Deboben, seit mehr als 30 Jahren bei Awell, wird den Übergang in die nächste Generation noch aktiv begleiten. Spätestens im Januar 2021 wird auch er seinen Posten in der Geschäftsführung aufgeben.

„Wir haben tiefes Vertrauen in die Fähigkeiten von Christan Gutmann und Markus Wolf“, sagt Firmengründer Karl-Heinz Bertsch. „Wir wissen unser Unternehmen für die Zukunft bei ihnen in guten Händen.“ Bertsch hatte das Reinigungsunternehmen am 1. April 1961 gegründet. Bis heute sitzt er im Vorstand der Awell AG und Geschäftsführung der Algeb Awell. Zum 1. April gibt er seinen Posten als Geschäftsführer auf. Ebenfalls zur Gruppe gehören die Awell Gebäudetechnik, die Awell Wohngut und die Awell Digital.

Algeb Awell ist das größte Unternehmen der Gruppe. Allein hier sind rund 700 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen zählt zu den führenden Reinigungsunternehmen Deutschlands und ist über Service-Partner und Lizenznehmer in ganz Deutschland vertreten. Rechnet man die Mitarbeiter der Partnerfirmen hinzu, bringt es die Gruppe auf rund 3500 Mitarbeiter. Geschäftsbereiche sind die klassische Gebäudereinigung sowie die Reinigung und Pflege von Parkplätzen und Grünanlagen und Winterdienst.

Christian Gutmann kam 2002 als Assistent der Geschäftsführung zu Awell. Vier Jahre später stieg er bereits zum Geschäftsführer der Algeb Awell auf. Markus Wolf gehört seit 2005 zur Awell-Familie. Er war von 2006 an ebenfalls Assistent der Geschäftsführung, leitete von 2007 an das Controlling und den Innendienst und ist seit 2011 Prokurist.

„Beide haben ihren Wert für die Awell-Gruppe tatkräftig unter Beweis gestellt“, sagt Uwe Geiler, Vorsitzender des Aufsichtsrates. „Wir sind froh und dankbar, dass sie sich dieser Herausforderung stellen und das Unternehmen in die nächste Generation führen werden.“

16 Horst Groninger, 80

Der Crailsheimer Unternehmer hat einen runden Geburtstag gefeiert

Foto: oh

Crailsheim. Der Unternehmer Horst Groninger hat nun seinen 80. Geburtstag gefeiert. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Groninger-Gruppe, eines Hersteller von Füll- und Verpackungsmaschinen für Pharma. Kosmetik und Healthcare. Die Unternehmsgruppe, die seit der Gründung bis heute in Crailsheim zu Hause ist, zählt weltweit rund 1300 Mitarbeiter.

„Wir sind ein Familienunternehmen. Wir sehen es als unsere Aufgabe, ja sogar als unsere Pflicht an, hier mit gutem Beispiel voran zu gehen“, sagt Horst Groninger. Das Tagesgeschäft verantworten mittlerweile seine Söhne Jens und Volker. „Ich bin sehr stolz auf meine Söhne. Sie haben es geschafft, das Unternehmen in die nächste Generation zu führen – in jeder Hinsicht. Heute beschäftigen uns Themen wie Digitalisierung, Robotik oder Industrie 4.0. Daran war früher gar nicht zu denken.“

Horst Groninger kam 1939 in Langenburg, Landkreis Schwäbisch Hall, zur Welt. Im Alter von 41 Jahren gründet er sein eigenes Unternehmen, das heute zu einem echten Hidden Champion geworden ist. „Ohne meine Ehefrau Eva hätte ich diesen Schritt aber nicht gewagt. Es war mir wichtig, sie an meiner Seite zu wissen“, so der Jubilar.

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