Und noch ein bestes Jahr

Der Hausgeräte-Zulieferer E.G.O. legt beim Umsatz doppelt so gut zu, wie der Branchenschnitt. Der Geschäftsführer Johannes Haupt kündigt zudem den Neubau der Unternehmenszentrale an.

 
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Obererdingen. Die Aussage des Vorsitzenden der Geschäftsführung lässt eine gewissen Routine erkennen: "Ich freue mich sehr, auch für 2016 sagen zu dürfen: Es war wieder einmal das beste Jahr in der Firmengeschichte", so Haupt. Die Ertragskraft sei "auf Rekordniveau gesteigert" worden, der Umsatz um 2,1 Prozent auf 606 Millionen Euro gestiegen. Das Plus liegt beim doppelten des Branchenschnitts, wie Haupt betonte. Und er will noch mehr: Für das laufende Jahr prognostizierte er ein Plus von rund fünf Prozent.

Daneben kündigte er ein Investitionsprogramm für das Stammsitz Obererdingen an: Bis 2020 sollen insgesamt 36 Millionen Euro fließen. Allein im vergangenen Jahr wurden elf Millionen Euro investiert, unter anderem in den Anlauf neuer Produkte. Daneben wird in diesem Jahr mit dem Neubau einer Unternehmenszentrale am Stammsitz begonnen, wie Haupt bekannt gab. Ein "deutlich zweistelliger" Millionenbetrag werden bis Ende 2018 in den Neubau mit 8500 Quadratmetern Fläche investiert.

Die Geschichte der E.G.O.-Gruppe reicht mehr als 80 Jahre zurück: Damals entwickelte der Firmengründer Karl Fischer die erste serientaugliche Elektrokochplatte. Heute ist die Gruppe mit gut 6000 Mitarbeitern einer der führenden Zulieferer für Heiz- und Steuerelemente, die zum Kochen und Backen, Waschen, Trocknen und Geschirrspülen eingesetzt werden.

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