Schweizer hat gute Nachrichten aus China

Der Leiterplattenhersteller aus dem Schwarzwald hat dort eine neue Fabrik gebaut – doch wann kann sie in Betrieb gehen?

 
Foto: oh
 

Schramberg. 2019 war kein leichtes Jahr für den Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic. Das börsennotierte Familieunternehmen aus dem Schwarzwald liegt bei den Zahlen deutlich unter dem Vorjahr – vor allem, bei Umsatz und Ertrag.

So ist der Umsatz um fast vier Prozent zurückgegangen – auf 120,7 Millionen Euro. Schweizer hat vor allem mehr von Partnern gefertigte Produkte verkauft. Weil damit die Marge schrumpft und gleichzeitige in die neue Fabrik in China investiert wurde, landet das Unternehmen am Ende des Tages tief in den roten Zahlen. 5,6 Millionen Euro Verlust stehen in der Bilanz.

Doch schon bald will man die Fertigung in China in Betrieb nehmen und dann vor Ort mehr eigene Produkte verkaufen. Das könnte die Ertragsseite schon mittelfristig umdrehen. Die Bauarbeiten seien im vorigen Jahr ganz nach Plan abgeschlossen worden. Dann kam die Corona-Krise. Mittlerweile habe sich die Lage aber entspannt und alle Mitarbeiter seien zurück am Arbeitsplatz. Mitte April soll nun die Serienproduktion in China starten. Nur wenige Wochen später als ursprünglich vorgesehen.

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