Rücker rutscht in die Insolvenz

Der schwäbische Händler kämpft ums Überlegen – die Probleme sind hausgemacht

 
 

Heilbronn. Der Autoteilehändler Karl Rücker ist zahlungsunfähig. Das 74 Jahre alte Unternehmen aus Heilbronn hat nun beim Amtsgericht Heilbronn ein Insolvenzverfahren beantragt. Vorerst wird Dietmar Haffa von der Kanzlei Schultze & Braun die Geschäfte leiten.

Die Probleme sind hausgemacht. Die Einführung einer neuen Software habe Probleme bereitet und viel Geld gekostet, heißt es in einer Mitteilung. Zudem habe ein früherer hochrangiger Mitarbeiter dem Unternehmen einen Schaden in sechsstelliger Summe verursacht. Ob dieser auch strafrechtlich relevant ist, ist nicht bekannt.

Für das Unternehmen mit 35 Mitarbeitern soll es aber vorerst weitergehen. Die Filialen in Crailsheim, Eppingen und Schwäbisch Hall bleiben geöffnet. Sanierer Haffe sucht nun nach einem Investor, der möglichst alle Filialen und auch die Zentrale in Heilbronn übernimmt.



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