Papierfabrik Albbruck wird geschlossen

Der finnische Papierkonzern UPM schließt die Papierfabrik Albbruck im Kreis Waldshut. 577 Beschäftigte sind betroffen. UPM will nach eigenen Angaben Überkapazitäten abbauen.

 
Foto: upm
 

Albbruck. Die Belegschaft wurde am Mittwochmorgen darüber informiert, dass ihr Werk Ende Dezember dicht gemacht wird.

Für den Albbrucker Bürgermeister Stefan Kaiser ist die Schließung „eine Katastrophe für die Region“. Die Papierfabrik sei das Herz der 7200-Einwohner-Gemeinde – und das werde herausgerissen. Neben den 577 Arbeitsplätzen sei die gleiche Zahl von Jobs indirekt bei Zulieferbetrieben betroffen.

UPM will nach eigenen Angaben Überkapazitäten abbauen. Der Konzern wolle pro Jahr etwa 1,3 Millionen Tonnen weniger Papier für Zeitungen und Zeitschriften herstellen. In Rheinland-Pfalz und Niedersachsen sind zwei weitere Werke betroffen. Mit 23.000 Mitarbeitern ist UPM der größte Papierkonzern der Welt.

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