MBO-Gruppe wird Teil der Heidelberger Druckmaschinen

Zugang zu neuen Techniken und Industriezweigen

 
Foto: mbo
 

Oppenweiler/Heidelberg. Die MBO-Gruppe aus Oppenweiler, Rems-Murr-Kreis, bekommt einen neuen Eigentümer. Sie soll im Rahmen einer Transaktion in die Heidelberger Druckmaschinen integriert werden. Dies haben die beiden Unternehmen jetzt bekannt gegeben.

Die Marke MBO wird im Rahmen der geplanten Übernahme weiter bestehen. Gemeinsam mit Heidelberg soll das Angebot im Wachstumsmarkt der Weiterverarbeitung digital gedruckter Produkte ausgebaut werden.

„Die Transaktion ist für die MBO-Gruppe ein wichtiger strategischer Schritt, um den Prozess der Digitalisierung und den Ausbau der digitalen Produktion im Postpress-Bereich weiter konsequent voranzutreiben zu können“, sagt Thomas Heininger, CEO der MBO-Gruppe.

„Mit Heidelberg haben wir einen starken Partner gefunden, mit dem wir gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen können“, sagt Renate Binder, stellvertretend für die Eigentümerfamilie Binder.

Zusammen mit Heidelberg können gemeinsame Potentiale in internationalen Märkten und in den Wachstumssegmenten Pharma, Digital und Verpackung wesentlich effizienter erschlossen werden. Für ein nachhaltiges Wachstum ist die Transaktion daher ein Schlüsselfaktor.

Die MBO-Gruppe möchte hierfür weiterhin weltweit mit ihren Vertretungen zusammenarbeiten und das Händler- und Servicenetz gemeinsam mit Heidelberg nutzen. Die Transaktion umfasst alle Standorte der MBO-Gruppe mit insgesamt 450 Mitarbeitern und soll vorbehaltlich der kartellbehördlichen Zustimmung voraussichtlich bis Ende 2018 vollzogen werden.

Als langjährig im Markt etabliertes Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt die MBO- Gruppe hochwertige Maschinen für die Weiterverarbeitung von Digital- und Offsetdruck sowie für Mailing-, Pharma- und Sonderanwendungen. Das Umsatzvolumen belief sich im Jahr 2017 auf rund 50 Millionen Euro.

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