Lindenfarb ist saniert

Der Textilveredler von der Ostalb übersteht auch die zweite Insolvenz – allerdings nicht unbeschadet

 
Foto: oh
 

Aalen. Die Sanierung des Textilveredlers Lindenfarb ist abgeschlossen. Das hat Insolvenzverwalter Detlef Specovius mitgeteilt. Der Sanierer hatte das Unternehehmen durch die zweite Insolvenz innerhalb von drei Jahren begleitet. Wie Specovius gegenüber „Wirtschaft regional“ erklärt, steht das Unternehmen kurz davor, strategische Investoren an Bord zu holen. Das soll das dauerhafte Überlegen des traditionsreichen Unternehmens sichern.

Lindenfarb war im März 2019 das Geld ausgegangen. Seither hat das Unternehmen rund 100 Stellen abgebaut. 220 Mitarbeiter sind jetzt noch dort beschäftig. Die erneute Krise hat also tiefe Spuren hinterlassen. Allerdings habe es keine Widersprüche gegen den Insolvenzplan gegeben. „Unser Sanierungsverfahren kann wie geplant weiter umgesetzt werden“, so Specovius weiter.

Als Textilveredler hängt Lindenfarb auch an der Autoindustrie. Als aus diesem Segment die Aufträge stockten, war das Unternehmen erneut ins Schleudern geraten. Weil es die zweite Insolvenz innerhalb von drei Jahren war, hatte die Agentur für Arbeit beschlossen, den Beschäftigten kein erneutes Insolvenzgeld zu zahlen.

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