Interstuhl peilt 20 Prozent Wachstum an

Der Büromöbelhersteller Interstuhl will seinen Umsatz im laufenden Jahr um 20 Prozent auf mehr als 122 Millionen Euro steigern und zudem seine Exportquote deutlich erhöhen.

 
Foto: pr
 

Meßstetten-Tieringen. Derzeit kommt der Büromöbelhersteller auf einen Auslandsanteil von 38 Prozent. Mittelfristig soll dieser auf mehr als 50 Prozent steigen, teilt das Unternehmen mit Sitz in Meßstetten-Tieringen (Zollernalbkreis) mit.

Die von Werner Link und seinen Söhnen Joachim und Helmut Link geführte Firma feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Gründer Wilhelm Link stellte für die entstehende Textilindustrie auf der Schwäbischen Alb zunächst Untergestelle für Nähmaschinen her. Später kamen Hocker und Stühle dazu. In den 70er- und 80er-Jahren beschleunigte die Produktion von Bürodrehstühlen das Wachstum. Das Unternehmen gründete erste Niederlassungen in den Niederlanden, Österreich und der Schweiz.

Heute fertigen 600 Mitarbeiter am einzigen Produktionsstandort Meßstetten-Tieringen 950.000 Stühle pro Jahr. Interstuhl ist mit sieben Tochterunternehmen und 40 Vertriebspartnern am Markt vertreten und will mittelfristig zum führenden Bürostuhlhersteller Europas werden. 2010 setzte das Unternehmen 102 Millionen Euro um.

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