Homag eröffnet Entwicklungszentrum

Der Maschinenbauer aus dem Nordschwarzwald reagiert mit dem neuen Büro auf den Fachkräftemangel – und weicht in den Osten aus

 
Foto: pr
 

Freudenstadt. Im polnischen Posen hat Homag ein neues Entwicklungszentrum mit 900 Quadratmetern Fläche eröffnet. Bis zum Jahresende sollen dort gut 80 Ingenieure vom Bereich Forschung und Entwicklung die Arbeit aufnehmen. "Entwicklungsschwerpunkte werden hier in den Bereichen Automatisierung, Software und digitale Lösungen liegen", erläutert der Homag-Vorstandschef Pekka Paasivaara. 

Der Personalleiter und Senior Vice President Ralf Stürzel gibt als Grund für die Eröffnung des Standorts in Polen offen zu: "Wir begegnen damit dem Fachkräftemangel in den übrigen Märkten, wo es zunehmend anspruchsvoller wird, die entsprechenden Spezialisten zu finden." Deshalb wurde der Standort Posen bewusst gewählt: Gleich fünf renommierte wissenschaftliche Einrichtungen sind dort zu finden. Zudem betreibt Homag nur 40 Kilometer entfernt ein Werk – das inzwischen zweitgrößte der Gruppe mit rund 800 Mitarbeitern.

Homag ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von Maschinen und IT-Lösungen in der holzbearbeitenden Industrie und beschäftigt rund 6500 Mitarbeiter. Seit Oktober 2014 gehört das Unternehmen mehrheitlich zum Dürr-Konzern.

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