Emag erweitert in Salach

Maschinenbauer investiert 20 Millionen Euro am Stammsitz

 
Foto: oh
 

Salach. Mit einem symbolischen Spatenstich haben Anfang März die Bauarbeiten für die Erweiterung des Maschinenbauers Emag in Salach, Landkreis Göppingen, begonnen. Direkt neben dem Hauptgebäude in

der Austraße entsteht bis Ende des Jahres ein 10.000 Quadratmeter großer Neubau. Er bietet Platz für eine 6.000 Quadratmeter große Fertigungshalle sowie 4.000 Quadratmeter große Büro-, Besprechungs- und Sozialräume. Die Investitionssumme beträgt 20 Millionen Euro.

„Wir treiben das globale Wachstum von Emag mit Hochdruck voran“, sagt CEO Markus Heßbrüggen. „Vor diesem Hintergrund benötigen wir an unserem Stammsitz neue Produktionsflächen, die wir mit hochmodernen Technologien und intelligenten logistischen Lösungen ausstatten.“ Zudem sei die Investition ein Bekenntnis zum Standort, an dem Emag seit einem halben Jahrhundert zu Hause ist.

Die Emag-Gruppe produziert Fertigungssysteme, die zumeist bei der Fertigung in der Automobilindustrie eingesetzt werden. „Wir haben in den vergangenen Jahren viele Großaufträge erhalten, sodass letztlich unsere räumlichen Kapazitäten erschöpft waren. Folglich wurden bereits im vergangenen Jahr verschiedene Hallen im Kreis angemietet. Mit dem Neubau können wir nun wirtschaftlich und personell weiter wachsen“, so Heßbrüggen.

Die Emag-Gruppe erlöst mit ihren 3000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 590 Millionen Euro. Neben dem Stammsitz in Salach gibt es weitere Werke in Heubach, Gaildorf, Dornstetten, Villingen-Schwenningen und in Leipzig. Auch in Italien, Frankfreich, China und den USA ist das Unternehmen präsent.

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