Die Umsatzmilliarde ist geschafft

Der Armaturenhersteller Hansgrohe verbucht in 2016 ein Rekordjahr. Für Chef Thorsten Klapproth ist ein anderer Parameter ebenfalls wichtig.

 
Foto: Andreas Pohlmann
 

Schiltach. 1,029 Milliarden Euro hat die Gruppe im vergangenen Jahr umgesetzt – nach 964 Millionen im Vorjahr. Das Wachstum ist laut dem Vorstandsvorsitzenden Klapproth "ausschließlich organisch" erfolgt. Rund 80 Prozent des Umsatzes wurden im Ausland erwirtschaftet. Das Ergebnis für Zinsen, Steuern und Abschreibungen sei um 10,3 Prozent auf 206,1 Millionen Euro gestiegen, was "ebenfalls einen historischen Höchstwert bedeutet". 

Klapproth verweist bei dem Erfolg auf "die höchste Motivation und dem größten Engagement der Mitarbeiter", was die Rekordwerte ermöglicht habe. Und weiter: "2016 konnten wir in allen Vertriebsregionen schneller als der Markt und angesagt überaus ertragreich wachsen."

Insgesamt wurden im abgelaufenen Jahr 442,9 Millionen Euro investiert. Die Summe wurde laut dem Vorstandsvorsitzenden "vollständig aus dem Cash-Flow finanziert". Der Löwenanteil von 30 Millionen Euro floss in den Bau des globalen Logistikzentrums in Offenburg. Zusätzlich erhielt der Standort ein Technikum für 1,7 Millionen Euro. Und am Stammsitz in Schiltach wurden 4,6 Millionen Euro in ein neues Forschungs- und Entwicklungslabor investiert.

Hansgrohe wurde vor 116 Jahren gegründet und gilt heute als einer der führenden Hersteller von Duschsystemen und Badarmaturen. Weltweit werden rund 4800 Mitarbeiter beschäftigt, davon rund 60 Prozent in Deutschland.





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