Das Land freut sich – mal wieder

Die Badische Staatsbrauerei Rothaus überweist wieder einen satten Betrag an die Landeskasse. Dabei ist der Gewinn leicht gesunken. Doch dafür hat Brauereichef Christian Rasch einen guten Grund.

 
Foto: Jigal Fichtner für econo
 

Rothaus. Das Land erhält als alleiniger Eigentümer der Brauerei eine Dividende in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags für das abgelaufene Jahr. Genaue Zahlen nannte der Alleinvorstand Christian Rasch nicht. Allerdings überweist die Staatsbrauerei mit kalkulierbarer Regelmäßigkeit satte Beträge gen Stuttgart.

Der Umsatz ist laut Rasch um 1,6 Prozent auf 75,6 Millionen Euro gewachsen, "trotz eines durchwachsenen Jahres". Auch in Rothaus kämpft man demnach mit Konkurrenz- wie Preisdruck. Dafür würde aber die Nachfrage nach alkoholfreien Bieren anziehen. Allein beim alkoholfreien Pils gab es eine Absatzsteigerung von 7,1 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet der Brauereichef mit einem allgemeinen Umsatzplus von einem Prozent.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging 2016 indes um 0,5 Millionen Euro auf 29,8 Millionen zurück. Laut Rasch lag dies unter anderem an Ausgaben für Festivitäten und Aktionen rund um das 225-jährige Bestehen der Brauerei.

Aktuell hat man bei Rothaus eine neue Sortieranlage in Betrieb genommen, mit der pro Tag der Inhalt von 3200 Kisten bearbeitet werden kann. Rund zehn Millionen Euro wurden in den Komplex mit 2500 Quadratmetern Fläche investiert.

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