Balluff und der Markt in China

Der Automations-Spezialist erweitert mit Millionen-Aufwand seine Produktion in Fernost. Für Chef Michael Unger hat das einen schlichten Grund.

 
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Neuhausen auf den Fildern. Rund neun Monate Bauzeit benötigten die Handwerker im chinesischen Chengdu, um das dortige Werk von Balluff um 50 Prozent oder 2400 Quadratmeter zu erweitern: Auf zwei Stockwerken finden sich nun die erweiterte Produktion und eine Multifunktionsfläche mit rund 400 Quadratmetern, die auch das neue Bistro beheimatet. 2,1 Millionen Euro hat das Unternehmen in die Erweiterung investiert.

Für Michael Unger, Sprecher der Geschäftsführung, ist der Schritt eine logische Konsequenz: "Auf Dauer gesehen ist China der weltweit größte Markt für Produktionsautomatisierung mit einem Bedarf, der aus unserer Sicht noch lange stetig steigen wird." In Chengdu will das Unternehmen "hochmoderne teilautomatisierte Produktionslinien bauen und die Entwicklungskompetenz deutlich ausbauen". Das Werk wurde vor zehn Jahren gegründet.

Balluff wurde 1921 gegründet und ist heute ein Anbieter von industriellen Automatisierungsanlagen. Mit 3200 Mitarbeitern wurden 2015 rund 366 Millionen Euro erwirtschaftet.



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