Aufbruch ins Neuland

Die Sparda-Bank Baden-Württemberg ändert das Geschäftsmodell. Der Vorstandschef Martin Hettich macht dafür die "Veränderungen im Verhalten der Menschen" verantwortlich.

 
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Stuttgart. Bislang hatte das Geschäftsmodell der Sparta-Bank zwei Eckpfeiler: Man ist allein für Privatkunden offen und das Geschäftsgebiet deckt sich mit Baden-Württemberg. "Es gibt Veränderungen im Verhalten von Menschen, was Banking angeht, aber auch was beruflichen Entwicklungen angeht. Da stellte sich die Frage nach Veränderungsmöglichkleiten unseres Geschäftsmodell", erläutert der Vorstandsvorsitzende Martin Hettich.

Diese Möglichkeiten hat man bei der Sparta-Bank gefunden – und dafür die Eckpfeiler verändert: Künftig dürfen laut einer Mitteilung auch Gewerbetreibende, Selbstständige und Freiberufler private Konten eröffnen und Kredite erhalten. Daneben wolle man "über die digitalen Wege auch Mitglieder und Kunden in ganz Deutschland" betreuen. Welche konkreten Ziele die Genossenschaftsbank mit den Veränderungen verfolgt wurde nicht bekannt. Die Vertreterversammlung hat den Veränderungen laut Mitteilung zugestimmt und die Satzungsänderungen wurden ins Handelsregister eingetragen.

Die Sparta-Bank ist mit einer Bilanzsumme in Höhe von 13,4 Milliarden Euro die größte Genossenschaftsbank im Land und die zweitgrößte in Deutschland. Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1896 zurück, die heutige Einrichtung geht auf die Fusion der Sparta-Banken in Stuttgart und Karlsruhe 1999 zurück.

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