An der Schwelle

Die Fischer-Gruppe ist 2016 um rund sechs Prozent gewachsen. Die Umsatzhöhe von 755 Millionen Euro ist für Firmenchef Klaus Fischer ein wichtiges Sprungbrett.

 
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Waldachtal. Mit einem Umsatz von 755 Millionen Euro übertraf das Familienunternehmen laut einer Mitteilung den "guten Vorjahreswert" von 711 Millionen Euro um 44 Millionen Euro oder 6,2 Prozent. Währungsbereinigt war das Wachstum mit 58 Millionen Euro sogar noch höher. Die zur Gruppe gehörenden Unternehmensbereiche Fischer Befestigungssysteme, Fischer Automotive Systems, Fischertechnik und Fischer Consulting erzielten demnach "allesamt ein gutes Umsatzwachstum" - Details zu den einzelnen Bereichen wurden indes nicht genannt.

Für das laufende Jahr peilt Firmenchef Klaus Fischer erneut mit einem Umsatzanstieg von rund sechs Prozent an. Damit solle dann "erstmals die Schwelle von 800 Millionen Euro" übersprungen werden. Natürlich solle das Unternehmen dabei weiterhin profitabel sein.

Auch die Internationalisierung treibt die Gruppe voran. In China entsteht aktuell ein neues Werk des Unternehmensbereichs Automotive Systems auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern. In Tschechien eröffnet der Unternehmensbereich Befestigungssysteme eine 6.000 Quadratmeter große Produktionshalle. Zur Höhe der Investitionen gab es keine Angaben.

Daneben wird im laufenden Jahr weiter an der Digitalisierung unter dem Stichwort Industrie 4.0 gearbeitet. Unter anderem kündigte die Gruppe an, "wie schon im Vorjahr" wieder ein Start-up übernehmen zu wollen. Auch hierzu gab es indes zunächst keine Details.

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